Meditation und Enthaltsamkeit

Der Sangha, der Orden vollordinierter Mönche und Nonnen, ist der sichtbare Repräsentant des Buddha in der Welt. Seit 2500 Jahren hat er die Kontinuität der Lehre Buddhas unter den Menschen aufrecht erhalten. Durch die Verfahren der Ordination und der Lehrweitergabe wird sichergestellt, dass das Vermächtnis des Buddha lebendig bleibt. Der Sangha hat mehr als 2500 Jahre überlebt, das ist länger als das römische Imperium, länger als alle Dynastien der chinesischen Kaiser, länger als das Britische Weltreich. Und er hat überlebt ohne Waffen, ohne finanzielle Ressourcen, ohne Armeen, rein durch die Kraft von Weisheit und Tugend.

Die moderne Welt wird vom blinden Verfolgen der Sinnesgenüsse im Kreis herumgewirbelt; der Sangha (die Mönchsgemeinschaft) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die ihr Leben der Entsagung von den Sinnesgenüssen gewidmet haben. Durch ihr friedvolles Verhalten und ihr inneres Glück fordern die Mönche und Nonnen andere dazu heraus zu erkennen, dass der Weg zum Glück in der Meisterschaft über sinnliche Begierden besteht und nicht darin, ihnen nachzugeben. Die moderne Welt basiert auf der Überzeugung, dass Glück durch Reichtum und Macht erlangt werden kann; der Sangha gründet sich auf der Überzeugung, dass Glück durch Einfachheit, selbstgewählte Armut und innere Entwicklung erlangt werden kann. Auf diese Weise fordern Mönche und Nonnen andere heraus zu erkennen, dass ihr Glück in der Vereinfachung ihres Lebens, in der Verminderung ihres Verlangens nach Reichtum und Macht zu finden ist. Sie stellen sie vor die machtvolle Herausforderung sich nach innen zu wenden um wahres Glück und wahren Frieden zu finden.

Die moderne Welt sucht endlos nach Befriedigung in technologischen Neuerungen in der ständigen Annahme, dass neue Dinge bessere Dinge sind. Der Sangha versucht, uralte Traditionen zu erhalten, zu ehren und zu leben, ohne von einer übermäßigen Zahl von Annehmlichkeiten belastet zu sein. So fordert der Sangha andere heraus sich zu einem genügsamen Lebensstil zu entschließen, das althergebrachte zu respektieren und die natürliche Umwelt zu ehren und zu bewahren. Viele Menschen werden heute durch die Meditation vom Dhamma, der Lehre Buddhas, angezogen. Sobald sie konkreten Nutzen durch die Meditation erfahren haben, wird ihr Interesse am Dhamma geweckt und man kann sie nach und nach an ein Verständnis der buddhistischen Lehre heran führen, zum Studium der Texte und dann zu Vertrauen, Hingabe und sogar zum monastischen (mönchischem) Leben.

In der modernen Welt explodiert die Gewalt zwischen unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die davon überzeugt sind, ihre Probleme mit Gewalt lösen zu können. Der Sangha ist auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit gegründet, auf der Überzeugung, dass Geduld, Gespräche und Kompromisse für die Harmonie zwischen den Menschen essentiell sind. Insofern fordert der Sangha die Menschen dazu heraus, ihre Probleme durch gegenseitiges Verständnis, Toleranz und liebende Güte zu lösen. Indem er den weltüberschreitenden Dhamma aufrecht erhält, stellt der Sangha (die Mönchsgemeinschaft) all unsere Versuche es uns in der Welt bequem einzurichten in Frage. Er fordert die Menschen dazu heraus zu verstehen, dass die höchste Weisheit und die höchste Freiheit jenseits der Grenzen dieser Welt liegen.

Die Herausforderung der Lehre Buddhas ans 21. Jahrhundert
 
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Kann mir schwer vorstellen, dass jemand, der meditiert, einen Gültigkeitsanspruch an seine eigene Meinung stellt.
:)
Tja so ist das mit den Vorstellungen - Sich aber Gewissheiten zu verschaffen ist da schon etwas mühevoller. :liebe1:
Wie gesagt lese mal so diverse threads durch, da fallen dir aber die Ohren ab, bzw, die Augen raus.
Aber laß mal, ist Schnee von gestern, und so wie es derzeit den Anschein hat, ist eine echte Besserung in Sicht.:zauberer1
 
Der Sangha, der Orden vollordinierter Mönche und Nonnen, ist der sichtbare Repräsentant des Buddha in der Welt. Seit 2500 Jahren hat er die Kontinuität der Lehre Buddhas unter den Menschen aufrecht erhalten. Durch die Verfahren der Ordination und der Lehrweitergabe wird sichergestellt, dass das Vermächtnis des Buddha lebendig bleibt. Der Sangha hat mehr als 2500 Jahre überlebt, das ist länger als das römische Imperium, länger als alle Dynastien der chinesischen Kaiser, länger als das Britische Weltreich. Und er hat überlebt ohne Waffen, ohne finanzielle Ressourcen, ohne Armeen, rein durch die Kraft von Weisheit und Tugend.

Die moderne Welt wird vom blinden Verfolgen der Sinnesgenüsse im Kreis herumgewirbelt; der Sangha (die Mönchsgemeinschaft) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die ihr Leben der Entsagung von den Sinnesgenüssen gewidmet haben. Durch ihr friedvolles Verhalten und ihr inneres Glück fordern die Mönche und Nonnen andere dazu heraus zu erkennen, dass der Weg zum Glück in der Meisterschaft über sinnliche Begierden besteht und nicht darin, ihnen nachzugeben. Die moderne Welt basiert auf der Überzeugung, dass Glück durch Reichtum und Macht erlangt werden kann; der Sangha gründet sich auf der Überzeugung, dass Glück durch Einfachheit, selbstgewählte Armut und innere Entwicklung erlangt werden kann. Auf diese Weise fordern Mönche und Nonnen andere heraus zu erkennen, dass ihr Glück in der Vereinfachung ihres Lebens, in der Verminderung ihres Verlangens nach Reichtum und Macht zu finden ist. Sie stellen sie vor die machtvolle Herausforderung sich nach innen zu wenden um wahres Glück und wahren Frieden zu finden.

Die moderne Welt sucht endlos nach Befriedigung in technologischen Neuerungen in der ständigen Annahme, dass neue Dinge bessere Dinge sind. Der Sangha versucht, uralte Traditionen zu erhalten, zu ehren und zu leben, ohne von einer übermäßigen Zahl von Annehmlichkeiten belastet zu sein. So fordert der Sangha andere heraus sich zu einem genügsamen Lebensstil zu entschließen, das althergebrachte zu respektieren und die natürliche Umwelt zu ehren und zu bewahren. Viele Menschen werden heute durch die Meditation vom Dhamma, der Lehre Buddhas, angezogen. Sobald sie konkreten Nutzen durch die Meditation erfahren haben, wird ihr Interesse am Dhamma geweckt und man kann sie nach und nach an ein Verständnis der buddhistischen Lehre heran führen, zum Studium der Texte und dann zu Vertrauen, Hingabe und sogar zum monastischen (mönchischem) Leben.

In der modernen Welt explodiert die Gewalt zwischen unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die davon überzeugt sind, ihre Probleme mit Gewalt lösen zu können. Der Sangha ist auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit gegründet, auf der Überzeugung, dass Geduld, Gespräche und Kompromisse für die Harmonie zwischen den Menschen essentiell sind. Insofern fordert der Sangha die Menschen dazu heraus, ihre Probleme durch gegenseitiges Verständnis, Toleranz und liebende Güte zu lösen. Indem er den weltüberschreitenden Dhamma aufrecht erhält, stellt der Sangha (die Mönchsgemeinschaft) all unsere Versuche es uns in der Welt bequem einzurichten in Frage. Er fordert die Menschen dazu heraus zu verstehen, dass die höchste Weisheit und die höchste Freiheit jenseits der Grenzen dieser Welt liegen.

Die Herausforderung der Lehre Buddhas ans 21. Jahrhundert

Oder kurz gesagt: Der Buddhismus führt zu Frieden, Glück, Weißheit, Tugend, Freiheit und Erleuchtung.
 
Ich möcht nur kurz dazwischen etwas ergänzen: Sangha bedeutet im Sinne Buddhas nicht ausschließlich ordinierte Mönche und Nonnen. Die beiden Gemeinschaften bilden die eine Hälfte dessen, was Buddha als vollständige Sangha bezeichnet. Die andere Hälfte sind praktizierende Laien - und zwar sowohl Männer als auch Frauen. Erst wenn diese vier zusammen bestehen, spricht man von einer vollständigen Sangha.

War nur so ein kurzer Einwurf, ich möcht nicht weiter stören ;).
 
Hallo Thai.

Nochmal danke für den Link und ich hab da jetzt mal reingehört, aber ich verstehe nicht, was mir das bringen soll ?

Es fängt schon damit an, dass sich mir die Fussnägel hochrollen, wenn ich diese liebe, sanfte, einschläfernde Stimme höre, der jegliche Höhen und Tiefen fehlen und dir mir eine Gänsehaut macht. Aber gut.

Dann werde ich mit Worten besungen, die ich nicht verstehe. Auch gut. Dann erfahre ich was über den Verfasser und es wird betont welche Autorität er hat. Nicht gut, aber auch gut. Und dann schmeißt man mir Begriffe um die Ohren, die ich nicht kenne und deshalb auch nicht verstehe und im weiteren Verlauf wird mir immer mehr der Eindruck vermittelt, nicht ganz bei Trost zu sein, aber hier in diesen Worten meinen Trost wiederzufinden, wenn ich nur all das befolge, was diese tote Stimme da mir aufzeigt.

Warum hast du mir diesen Link zukommen lassen ? Was hast du dir davon versprochen ?

Ich vermute, du möchtest dass ich dich verstehe. Das geht mir auch so. Ich fänd auch schön, wenn du mich verstehst. Aber das wird auf der Platform der Religion nix werden, fürchte ich.
 
Tja so ist das mit den Vorstellungen - Sich aber Gewissheiten zu verschaffen ist da schon etwas mühevoller. :liebe1:
Wie gesagt lese mal so diverse threads durch, da fallen dir aber die Ohren ab, bzw, die Augen raus.
Aber laß mal, ist Schnee von gestern, und so wie es derzeit den Anschein hat, ist eine echte Besserung in Sicht.:zauberer1
Aber was treibt jemanden, an eine Wirlicheit zu glauben? Ist es stets Erkenntnis, oder kann auch ein Wunsch dahinter stecken, eine bestimmte Vorstellung möge wirklich sein, weil sie Trost bezüglich anderer Vorstellungen spendet, die Angst auslösen?
 
Aber was treibt jemanden, an eine Wirlicheit zu glauben? Ist es stets Erkenntnis, oder kann auch ein Wunsch dahinter stecken, eine bestimmte Vorstellung möge wirklich sein, weil sie Trost bezüglich anderer Vorstellungen spendet, die Angst auslösen?
Nun, da bewegen wir uns schon in den Definitionen und deren Bezug.
Glaube und Wirklichkeit schließen sich schon mal gegeseitig aus.
Glaube an sich beinhaltet schon das Konzept in einer VOR-Stellung. Das ist das Bühnenstück und die Rollenverteilung.
Die Schauspieler spielen aber nur eine Rolle und führen ein Stück auf.
Die *Wirklichkeit* ist in dem Sinne was ganz anderes. Eben das was hinter den Kulissen der Vorstellung läuft.

Wer diese kennt glaubt nicht mehr an das Schaupiel das er sieht, da er weiß wer die Schauspieler eigentlich sind.
Und er weiß damit das dieses Schauspiel lediglich in ihm selbst stattfindet.
In dem Augenblick hörst du auf jemanden überzeugen zu wollen.

Ist auch nur ein Gleichnis was hinkt und seine Ecken hat.
 
Nun, da bewegen wir uns schon in den Definitionen und deren Bezug.
Glaube und Wirklichkeit schließen sich schon mal gegeseitig aus.
Glaube an sich beinhaltet schon das Konzept in einer VOR-Stellung. Das ist das Bühnenstück und die Rollenverteilung.
Die Schauspieler spielen aber nur eine Rolle und führen ein Stück auf.
Die *Wirklichkeit* ist in dem Sinne was ganz anderes. Eben das was hinter den Kulissen der Vorstellung läuft.

Wer diese kennt glaubt nicht mehr an das Schaupiel das er sieht, da er weiß wer die Schauspieler eigentlich sind.
Und er weiß damit das dieses Schauspiel lediglich in ihm selbst stattfindet.
In dem Augenblick hörst du auf jemanden überzeugen zu wollen.

Ist auch nur ein Gleichnis was hinkt und seine Ecken hat.

Ist aber ein nettes Gleichnis!
:)
Nur halt, dass die Schauspieler selbst wieder ne Vorstellung sind. Als Kind hatte ich mal ein Buch, und das hatte einen Einband, auf dem Kinder genau dieses Buch trugen, und auf dessen Einband sah man die Kinder, wie sie dieses Buch trugen, und so weiter ...

Hat mich damals fasziniert, und so ähnlich sehe ich auch dieses, dein Gleichnis: Etwas anderes als Vorstellungen steht mir nicht zur Verfügung. Ich spreche eigentlich nicht zu dir, sondern meine Vorstellung meiner selbst spricht zu meiner Vorstellung von dir.
 
Ist aber ein nettes Gleichnis!
:)
Nur halt, dass die Schauspieler selbst wieder ne Vorstellung sind. Als Kind hatte ich mal ein Buch, und das hatte einen Einband, auf dem Kinder genau dieses Buch trugen, und auf dessen Einband sah man die Kinder, wie sie dieses Buch trugen, und so weiter ...

Hat mich damals fasziniert, und so ähnlich sehe ich auch dieses, dein Gleichnis: Etwas anderes als Vorstellungen steht mir nicht zur Verfügung. Ich spreche eigentlich nicht zu dir, sondern meine Vorstellung meiner selbst spricht zu meiner Vorstellung von dir.
Das ist wie der Spiegel im Spiegel der sich bis ins unendliche wiederspiegelt.
Normalerweise stehst du zwischen den spiegeln und siehst dich selbst im spiegel wie du dich darin selber wiederspiegelst.
Aber indem du dich hinter einen der Spiegel stellst und durch den Spiegel durchschaust, siehst du nur noch den Spiegel der sich im Spiegel spiegelt. :liebe1:
 
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Das ist wie der Spiegel im Spiegel der sich bis ins unendliche wiederspiegelt.
Normalerweise stehst du zwischen den spiegeln und siehst dich selbst im spiegel wie du dich darin selber wiederspiegelst.
Aber indem du dich hinter einen der Spiegel stellst und durch den Spiegel durchschaust, siehst du nur noch den Spiegel der sich im Spiegel spiegelt. :liebe1:
Das ist eines der schönen Dinge beim Meditieren, finde ich: Dass man Verhältisse erfassen kann, die sich dem verbal-gedanklichen Zugang entziehen oder diesen überfordern.
:)
Trau mich aber noch immer nicht, klipp und klar zu sagen, wie mir diese Brahmacharyat-Debatte daher kommt...
:mad2:
 
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