Ich finde den Satz der Chaosmagier sehr treffend: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ Er umfasst mehr, als sich tatsächlich im Praktizierenden wiederspiegeln kann, aber es findet idealerweise eine ständige Annäherung statt. Ein Mindset ist in den verschiedenen Techniken der Magie immer vorhanden und gut ist es, wenn man diese wie einen Besteckkasten verwenden kann. I.d.R. bringt das die Jahre der Praxis mit sich. Man fängt dogmatisch an (..und das ist richtig so) und kann dann Schritt für Schritt mehr wählen. Man sollte sich da nicht überschätzen, wir alle sind mehr oder weniger verhaftet und erst die Jahrzehnte der Praxis sorgen für das Weniger, wenn es gut läuft. Ich weiß noch sehr genau, wie anstrengend es für mich anfangs war, genau die richtige Technik zu verwenden mit genau den richtigen Leuten zusammenzuarbeiten, etc.. Und noch heute bin ich nicht frei davon, weil Kraftfelder sehr dominant sein können. Mahakalla ist beispielsweise unglaublich mächtig, aber funzt eben nur im entsprechenden Rahmen und hat seine Bedingungen. Da kann ich labern wie ich und den Spruch der Chaosmagier zitieren, verhaftet ist man immer noch, trotz Jahrzehnten der Praxis.