Magische Bücher

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Was hat deiner Meinung Philosophie zu tun mit Magie ?
in dem Sinne, dass das, was bereits einmal gedacht wurde auch in einem magischen Kontext interessant sein kann. Zur Bewusstwerdung, zur Unterscheidung, zur Entwicklung eines Mindsets oder einer geeigneten Einstellung zum Leben und als Voraussetzung für ein magisches Wirken.
Nur muss man hier genau filtern, um nicht in dem Dschungel der tausend Philosophien zu versumpfen.:confused:
 
in dem Sinne, dass das, was bereits einmal gedacht wurde auch in einem magischen Kontext interessant sein kann. Zur Bewusstwerdung, zur Unterscheidung, zur Entwicklung eines Mindsets oder einer geeigneten Einstellung zum Leben und als Voraussetzung für ein magisches Wirken.
Nur muss man hier genau filtern, um nicht in dem Dschungel der tausend Philosophien zu versumpfen.:confused:
Ja.
Zudem ist’s aber auch hilfreich festzustellen, inwieweit man als Praktizierender selbst konditioniert ist. Wir wollen ein Werkzeug haben und nicht eins sein, um einen möglichst großen Handlungsspielraum zu haben. Die Philosophie stellt immer die Frage, was sollen wir tun? Der Magier stellt sich die Frage, wie er tun kann, was er will. Die Philosophie kann er als Störfaktor analysieren und sich dessen bewusst werden.
 
Ja.
Zudem ist’s aber auch hilfreich festzustellen, inwieweit man als Praktizierender selbst konditioniert ist. Wir wollen ein Werkzeug haben und nicht eins sein, um einen möglichst großen Handlungsspielraum zu haben. Die Philosophie stellt immer die Frage, was sollen wir tun? Der Magier stellt sich die Frage, wie er tun kann, was er will. Die Philosophie kann er als Störfaktor analysieren und sich dessen bewusst werden.
auch ja. Mit einer fixen oder festen Überzeugung (=Philosophie) entfernt man sich von der eigenen Flexiblität und kann daran auch hängen bleiben. Das würde wohl den Störfaktor darstellen.
Die Frage bezog sich darauf, welche Essenzen von welchen Philosophen eine Methode vermitteln, um ein Mindset zu entwickeln, welche die Grenzen ausloten (Nietzsche) und die eigenen Konditionierungen ankratzen, die in den versteckten Ecken sitzen. Eine Philosophie kann man in einem geeigneten Moment wie ein Paradigma anwenden und als Werkzeug nutzen. Das aber nur, wenn man diese nutzt und nicht ihr blind folgt.
 
auch ja. Mit einer fixen oder festen Überzeugung (=Philosophie) entfernt man sich von der eigenen Flexiblität und kann daran auch hängen bleiben. Das würde wohl den Störfaktor darstellen.
Die Frage bezog sich darauf, welche Essenzen von welchen Philosophen eine Methode vermitteln, um ein Mindset zu entwickeln, welche die Grenzen ausloten (Nietzsche) und die eigenen Konditionierungen ankratzen, die in den versteckten Ecken sitzen. Eine Philosophie kann man in einem geeigneten Moment wie ein Paradigma anwenden und als Werkzeug nutzen. Das aber nur, wenn man diese nutzt und nicht ihr blind folgt.
Ich finde den Satz der Chaosmagier sehr treffend: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ Er umfasst mehr, als sich tatsächlich im Praktizierenden wiederspiegeln kann, aber es findet idealerweise eine ständige Annäherung statt. Ein Mindset ist in den verschiedenen Techniken der Magie immer vorhanden und gut ist es, wenn man diese wie einen Besteckkasten verwenden kann. I.d.R. bringt das die Jahre der Praxis mit sich. Man fängt dogmatisch an (..und das ist richtig so) und kann dann Schritt für Schritt mehr wählen. Man sollte sich da nicht überschätzen, wir alle sind mehr oder weniger verhaftet und erst die Jahrzehnte der Praxis sorgen für das Weniger, wenn es gut läuft. Ich weiß noch sehr genau, wie anstrengend es für mich anfangs war, genau die richtige Technik zu verwenden mit genau den richtigen Leuten zusammenzuarbeiten, etc.. Und noch heute bin ich nicht frei davon, weil Kraftfelder sehr dominant sein können. Mahakalla ist beispielsweise unglaublich mächtig, aber funzt eben nur im entsprechenden Rahmen und hat seine Bedingungen. Da kann ich labern wie ich und den Spruch der Chaosmagier zitieren, verhaftet ist man immer noch, trotz Jahrzehnten der Praxis.
 
Ich finde den Satz der Chaosmagier sehr treffend: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ Er umfasst mehr, als sich tatsächlich im Praktizierenden wiederspiegeln kann, aber es findet idealerweise eine ständige Annäherung statt. Ein Mindset ist in den verschiedenen Techniken der Magie immer vorhanden und gut ist es, wenn man diese wie einen Besteckkasten verwenden kann. I.d.R. bringt das die Jahre der Praxis mit sich. Man fängt dogmatisch an (..und das ist richtig so) und kann dann Schritt für Schritt mehr wählen. Man sollte sich da nicht überschätzen, wir alle sind mehr oder weniger verhaftet und erst die Jahrzehnte der Praxis sorgen für das Weniger, wenn es gut läuft. Ich weiß noch sehr genau, wie anstrengend es für mich anfangs war, genau die richtige Technik zu verwenden mit genau den richtigen Leuten zusammenzuarbeiten, etc.. Und noch heute bin ich nicht frei davon, weil Kraftfelder sehr dominant sein können. Mahakalla ist beispielsweise unglaublich mächtig, aber funzt eben nur im entsprechenden Rahmen und hat seine Bedingungen. Da kann ich labern wie ich und den Spruch der Chaosmagier zitieren, verhaftet ist man immer noch, trotz Jahrzehnten der Praxis.

Eigentlich sollte ein Paradigma genügen, wenn es eins mit dem Willen das Deins für den Kosmos ist, oder nicht? Bruder. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nimmt man den Begriff Entfaltung wörtlich, sieht man eine Fläche für alles.

Was ich dazu noch sagen wollte, der gute alte Gustav schrieb von der Regel der Jünger Baphomet´s. "Nicht eingreifen,nicht eingreifen". Treffender wurde es eigentlich nie formuliert. Wer weis, vielleicht gibt es im Wortreichen russisch mehrere Formen für Entwicklung und Entfaltung als bei uns. Die Raupe wird sowieso zum...
 
Was ich dazu noch sagen wollte, der gute alte Gustav schrieb von der Regel der Jünger Baphomet´s. "Nicht eingreifen,nicht eingreifen". Treffender wurde es eigentlich nie formuliert. Wer weis, vielleicht gibt es im Wortreichen russisch mehrere Formen für Entwicklung und Entfaltung als bei uns. Die Raupe wird sowieso zum...
Ich besuche Dich Anfang Juli, wisch die Spinnweben vom Altar, besorge einen schwarzen Hahn und stell das Bier kalt.
Und sei da:rolleyes:
 
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