Alle, die Flüchtlinge als Invasoren betiteln. Eine Invasion wird gemeinhin mit der feindlichen Übernahme des eigenen Landes assoziiert.Was hat das jetzt damit zu tun, und wer fordert das ?
Was macht man mit Invasoren? - Natürlich mit allen Mitteln bekämpfen und auf jede mögliche Art loswerden. Im Fall der Flüchtlinge also, ohne Rücksicht auf Verluste alle und jeden abschieben.
Das ist der Sinn hinter der Gleichsetzung von Invasoren und Flüchtlingen.
Ich fand sie eher sachlich. Denn Folter und Tod drohen vielen, wenn nicht den meisten Flüchtlingen bei der Abschiebung.Abgesehen davon, dass das eine ziemlich populistische und unseriöse Formulierung ist.
Um dich nicht misszuverstehen diese Verständnisfrage: Meinst du damit, man sollte rechte Auswürfe nicht kritisieren, um sie nicht zu stärken?Es geht darum Verständnis für die Sichtweisen aufbringen zu können, die es zu dem Thema gibt.
Damit man nicht noch mehr spaltet, und die andere Seite unbewusst, ungewollt noch "verstärkt" oder radikalisiert.
Denn Gewalt (Kritik) erzeugt bei vielen Gegengewalt.
Also alles ohne Widerspruch laufen lassen in der Hoffnung, dass das irgendwann mal von selbst aufhört?
Das wird ganz sicher nicht funktionieren.
Auf jeden Fall. Die Wahrheit liegt wie (fast) immer in der Mitte, weder sind Flüchtlinge per se Aggressoren noch sind sie per se friedliche Engelchen.Und es gibt nicht nur 2 Sichtweisen, bitte das berücksichtigen -
des Friedens Willen.
Merkwürdigerweise höre ich letzteres Extrem eh nur selten, ehrlich gesagt gar nicht, ersteres aber immer wieder und öfter.
Das gibt einem schon zu denken.
Ich nehme das Grundgesetz mehr als ernst - aber mich hat deswegen noch keiner als Nazi bezeichnet.Und viele hier ja völlig zu Recht damit argumentieren, das es ein Grundgesetz gibt - und kein Moralgesetzbuch.
Das muss man doch ernst nehmen, und kann aus diesen Menschen keine Nazis machen...
Die 2 Lager werden doch immer starrer, und fühlen sich beide im Recht.
Der anderen Seite hört man gar nicht mehr zu. Da man sich nicht verstanden fühlt -
und man ständig nur Verurteilungen und Verallgemeinerungen hört.
Das könnte man doch merken, und dann überlegen was mehr Sinn macht.
Oder nicht ?
Der erste Schritt wäre, das "Lagerdenken" zu überwinden - aber das kann jeder nur für sich selbst verwirklichen, das geht nicht kollektiv. Ganz im Gegentum, die Schwarmmeinung erstickt die persönliche Meinungsbildung.
Was reflexhaft dazu führt, andere, differenziertere Ansichten automatisch als "zum anderen Lager gehörend" abzustempeln.
Wenn ich gegen pauschale abwertende Bezeichnungen wie "Wirtschaftsflüchtlinge" und "Invasoren" und sonstige Flüchtlingshetze allgemein bin, bin ich für einige gleich links.
Ich bin aber auch dafür, dass (erwiesenermassen) Hochkriminelle, Islamisten und sonstige Gefährder ohne Federlesens abgeschoben werden, in diesem Fall geht mir die Sicherheit der Gesellschaft vor dem Schutz einzelner. Da bin ich für einige gleich rechts.
Ja wie denn nun
