Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt. War schon immer so.
Genau, das schreibe ich hier ständig.
Ich habe keine Angst.
Und ich bin auch nicht dafür, dass man Hilfe Suchende einfach ihrem Schicksal überlässt.
Es kann nicht angehen, dass man X-tausend Menschen zurück zu Folter und gegebenenfalls den Tod schickt, weil sich - unbestritten - auch so einige Gefährder (und Kriminelle sowieso) darunter befinden.
Was hat das jetzt damit zu tun, und wer fordert das ? Abgesehen davon, dass das eine ziemlich populistische und unseriöse Formulierung ist.
Es geht darum Verständnis für die Sichtweisen aufbringen zu können, die es zu dem Thema gibt.
Damit man nicht noch mehr spaltet, und die andere Seite unbewusst, ungewollt noch "verstärkt" oder radikalisiert.
Denn Gewalt (Kritik) erzeugt bei vielen Gegengewalt.
Und es gibt nicht nur 2 Sichtweisen, bitte das berücksichtigen -
des Friedens Willen.
Das wäre so, als würde man 10 ertrinkende Kinder sehen aber kein einziges retten - denn es könnte ja sein dass eins davon ein Messer zückt und in die helfende Hand sticht.
Oder, weniger dramatisch, als würde in meinem Laden ein Türke klauen und ich erteile daraufhin grundsätzlich allen Ausländern Hausverbot.
Das widerspräche allen moralischen und ethischen Grundsätzen.
Das tut es, ja. Auch wenn es wieder etwas populistisch und einseitig ist.
Und viele hier ja völlig zu Recht damit argumentieren, das es ein Grundgesetz gibt - und kein Moralgesetzbuch.
Das muss man doch ernst nehmen, und kann aus diesen Menschen keine Nazis machen...
Schau, hier wurde sogar
@MorningSun in den Nazitopf gesteckt, obwohl sie, so wie ich auch, sehr viel mit "Ausländern" zu tun hat.
Und viele andere auch.
Wenn du dir die Welt anschaust, gibt es viele Chinatowns, sogenannte "Türkenviertel", usw.
Die Deutschen in Thailand und Brasilien bleiben überwiegend unter sich. Und andere integrieren sich komplett.
Das ist alles menschlich, - und soziologisch und psychologisch erklär- und nachvollziehbar.
Ich denke wer hier nicht gegen die Kriege und die Ungerechtigkeiten, die die Flüchtlingswelle ausgelöst hat, schreibt und "kämpft", muss sich da doch auch Kritik oder Fragen gefallen lassen.
Denn so einfach ist das Ganze nicht.
Und man trägt hier zur weiteren Spaltung und Radikalisierung bei - ob man will oder nicht.
Die 2 Lager werden doch immer starrer, und fühlen sich beide im Recht.
Der anderen Seite hört man gar nicht mehr zu. Da man sich nicht verstanden fühlt -
und man ständig nur Verurteilungen und Verallgemeinerungen hört.
Das könnte man doch merken, und dann überlegen was mehr Sinn macht.
Oder nicht ?
Denn man könnte sich ja auch darüber Austauschen wie man mit der Situation am besten umgeht.
Und wie z.B. die Kriege verhindert werden könnten.