Liegt die Sehnsucht in der Natur der Dualseele?

  • Ersteller Ersteller MorgainelaFay
  • Erstellt am Erstellt am
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Damals wollte ich ihn nicht mehr sehen, weil er mich sehr verletzt hatte.
Ich hatte gehofft ihn vergessen zu können, aber das hat nicht funktioníert.
Dann, nach einem Jahr, bin ich auf ihn zugegangen und wir haben uns einmal zum Kaffeetrinken getroffen. Danach wollte er mich nicht mehr sehen...
Warum eigentlich nicht? Fühlt er sich irgendwie in seinem männlichen Stolz gekränkt?
 
Danke Luna - ich kann das schon gut verstehen, was du mir vermitteln willst.
Ich glaub´s halt nur einfach nicht.
Aber ich hab ja auch als kleines Kind die Geschichte vom Christkind nicht geglaubt, die man mir versucht hat aufzutischen :)

Meiner Tochter und mir geht es inzwischen allerprächtigst wieder. Wir haben ja auch ordentlich gestrampelt :)

Und ich besteh drauf, dass die Anstrengung auf mein Konto geht und nicht auf das vom lieben Gott - Falls es den wider Erwarten dennoch geben sollte, hat er nur blöd zugeguckt :D:D:D


;)
Mandy

Hi Mandy,

ich hab den grössten Respekt vor Dir und Deiner Anstrengung mit der Kleinen.
Da sind wir quasi vereint in der "alleinerziehenden Sorge" um das Mädel.
Der Herr Vater hatte schon während der Schwangerschaft keinen Bock drauf und das war schon hart alles, was da so lief. Mein "Motivator" war natürlich meine kleine Tochter und aber mein Glaube an den höheren Sinn des ganzen. Das kam einfach so dazu in der wirklich auch für mich harten Zeit. Ich glaub mir wäre die Luft ausgegangen, hätte ich nicht den tiefen Glaube und die Liebe zur göttlichen Essenz gespürt. Anders als Du würd ich für mich sagen, dass ich trotzdem getragen war, weil ich manchmal einfach keine Kraft hatte und nicht mehr konnte, sie aber immer wieder von außen und innen wieder auf mich zukam.

Jetzt schreib ich einfach mal was, wäre eigentlich auch ein eigener Threat, aber da muß jetzt mal raus.

Die Männerwelt macht sich das teilweise schon recht einfach. So hey, ach jetzt hab ich aber keinen Bock mehr auf das Kind. Leben ist ja total langweilig und öd mit so einem kleinen ewig schreienden Bündel. Man muß ja auf alles verzichten. Die Frau ist auch nicht mehr das, was sie sonst mal war - ach komm, da wechsel ich halt das Pferd, die werden schon klarkommen...

Das ist jetzt nicht Frust, das ist einfach die Wahrheit. Ich kenne echt soviel Frauen, denen das passiert ist - und da frag ich mich schon mal, wo eigentlich die Verantwortung, das innere Gefühl für ein Kind und die Akzeptanz der Vaterrolle ist?

Wie gings Dir damit Mandy?
 
Hmmm - sind wir jetzt fertig mit Meinungsverschiedenheiten ????


Schad .... :D
Nein, sind wir nicht. :D

Du hast zu schöne Fragen gestellt, Mandy. :)

Jetzt kommt so ein " Jaaa, aaaber ..."

Also - Ja, aber dann ist doch alles Gott was in mir ist, die Freude, die Schadenfreude, die Liebe, die Sturheit, die Genialität :D, die Sorge, der Ärger, die Leber, die Nieren und die Galle ...

Warum muss man das aber als Gott bezeichnen, warum kann ich die Dinge nicht einfach bei dem Namen nennen, den sie auch haben .....


Wenn ich alles Gott nenne, dann löst sich Gott sowieso von selbst wieder auf. Weil, warum muss man denn alle diese Dinge Gott nennen?
Vielleicht, weil es keinen Gott gibt, den man Gott nennen könnte ????
Das ist ein bisschen schwierig, weil- das, was Gott ist, kann man nicht benennen. Alles, was man benennen kann, ist nicht Gott. Verstehst du? Gott kann man nur durch Verneinung beschreiben, also: er ist unendlich, unsterblich, unfassbar- unnennbar eben. Da die Leute aber trotzdem immer eine Beschreibung haben wollen, sagt man dann sowas wie: "Gott ist alles" oder "Du bist Gott". Das ist nicht so ganz richtig, aber auch nicht so ganz falsch.

Gott kann man nicht erfassen, indem man an ihn glaubt, Mandy- viel wichtiger ist, dass man selbst erlebt, was Gott ist- man braucht also eine persönliche Erfahrung. Dann weiss man, was Gott ist und braucht weder dran zu glauben noch dran zu zweifeln.

Wie kann man solch eine persönliche Erfahrung mit Gott machen? Als Logiker, indem man gründlich darüber nachdenkt, was einem so alles passiert im Leben. Und da kommt die Trennung ins Spiel, von der hier so oft die Rede ist- man ist nicht getrennt von Gott, sondern eins mit ihm, heisst es immer- was bedeutet das?

Wenn du zB einen Streit mit einer Freundin hast, dann bist du hier und dort ist deine Freundin- ihr seid getrennt, also zwei Personen mit unterschiedlicher Meinung, darum der Streit. Ihr seid nicht eins, im Gegenteil- ihr seid euch uneins. Wenn aber in Wirklichkeit doch alles eins ist, weil alles Gott ist- wie kann es dann einen Streit geben? Es gibt den Streit, weil keine von euch eins mit Gott ist- wäre das so, dann gäbe es den Streit nicht. Denn zum Streiten braucht es zwei, die Eins würde sich ja nicht mit sich selbst streiten. Klar soweit?

Nun ist es bei einem Streit meist so: man weist dem anderen die Schuld zu. Klar, man überlegt auch, ob man nicht selbst auch einen Fehler gemacht hat, hat man auch, aber die eigentliche Schuld hat der andere- ist es nicht so? Also, bei mir war das früher so. Wenn man ein solches Ereignis genauer untersucht, dann kann man dahinterkommen, dass das nicht wahr ist- die Ursache liegt in einem selbst. Der andere, mit dem man gestritten hat, der hat bloss einen unbewussten Anteil der eigenen Persönlichkeit verkörpert, der war im Aussen nur deshalb da, damit man diesen Mechanismus bemerken kann.

Um das Ganze abzukürzen, Mandy- alles, was du denkst, fühlst, willst, hoffst und befürchtest, begegnet dir in äusserer Form- als Mensch oder Ereignis. Alles, was da draussen passiert, ist dir vorher bewusst oder unbewusst durch den Kopf gegangen. Denn du bist Gott- ob du es nun weisst oder nicht.

Siehst du, das seh ich gar nicht so. Wir leben zwar alle hier auf der Erde, aber die seh ich nicht als Topf
Ich sag eher so - jeder Mensch sitzt in seinem eigenen Boot.
Das stimmt auch. Ich sag' immer: jeder lebt in seiner eigenen Welt- nämlich in der, die er sich selbst erschafft. Diese Welten berühren sich nicht, auch dann nicht, wenn es den Anschein hat, wenn sich zB zwei Leute verlieben. Das ist die Trennung, die alle wahrnehmen- und die alle überwinden wollen durch Liebe, Seelenverwandtschaft und Dualseele.

Mandy schrieb:
Na dann guck mal in mein Horoskop und du wirst sehen, dass es da nichts gibt, wo ich großartig Angst hätte.
Doch, du hast genau wie alle anderen Menschen auch 4 Angstplaneten in deinem Horoskop. Freundschaft ist ein Thema, ein anderes, gleich zweifach besetztes Thema sind Geschwister bzw Menschen, die dir ähnlich sind wie Geschwister, also Leute, die dich gut verstehen, mit denen du reden kannst. Und Gott. :D Du suchst den rechten Weg und hast Angst, dass er dich straft in Form von Schicksalsschlägen, wenn du den falschen Weg wählst.

Mandy schrieb:
Natürlich kommen Situationen, wo mal Ängste aufkommen - z.B. hatte ich mal ziemlich Angst um meine Tochter, oder mal fürchtete ich beruflich nicht weiterzukommen - aber da hab ich dann eben was dagegen unternommen und es ist immer noch gut ausgegangen und diese Ängste sind auch wieder weggegangen - ganz ohne Gott.
Wahrscheinlich tät ich auch in die Hose pinkeln, wenn ich ich mitten in der Savanne vor einem hungrigen Löwen stehen würde.
Nein, ich meine keine Ängste, wo man sich in die Hose macht, auch keine Spinnen- oder Höhenangst. Ich meine zB Angst, keine Freunde zu finden- und was man aus dieser Angst heraus so alles tut, um doch welche zu finden. Und zu behalten, natürlich.

Mandy schrieb:
Ich hab auch ganz und gar nicht das Gefühl, dass es mir an irgendwas mangelt. Und wenn, dann mangelt es mir an irgenwas, was gläubige Menschen mit Sicherheit nicht mit Gott in Verbindung bringen würden
*lol* An was denn? :D
Ich glaube dir, dass du nicht fühlst, dass es dir an etwas mangelt, das heisst aber nicht, dass der Mangel nicht da ist- du fühlst ihn bloss nicht. Er wurde verdrängt und ist darum nicht bewusst. In einer Krise kommt er zum Vorschein- und darum ist Leid nicht nur notwendig, sondern sogar gut. Es weckt den Menschen auf und bringt Verdrängtes wieder ans Licht.

Mandy schrieb:
Ich seh so überhaupt keinen noch so kleinen Anhaltspunkt, dass es sowas wie einen Gott geben sollte, bloß weil manche es für nett empfinden, irgenwann irgendwie mit allem vereint zu sein.
Für mich ist das eher ein Horrorszenario, wenn ich nach meinen Tod in alle Ewigkeit mit allen Menschen und Gott vereint in irgendeinem AllEins rumbaumeln müsste ... nö danke - nach sowas hab ich denn so gar keine Sehnsucht.
Ich baumel nur dann mit euch im Himmel rum, wenn ich ein Einzelzimmer krieg :D
:lachen: Wenn du wüsstes, wie Recht du hast, Mandy.
Du kriegst ein Einzelzimmer, ich versprech's dir. :)

Mandy schrieb:
Nein, jetzt mal im Ernst und ganz realistisch betrachtet - was soll ein Gott überhaupt sein und wozu sollte der sein? Welcher Sinn steckt dahinter?

Und komm mir jetzt nicht mit "Du bist noch nicht soweit" - soweit war ich nämlich schon mal - ich hab meinen Glauben einfach abgelegt, einfach durch Erfahrung und Dazulernen .... ich war früher schon mal gläubig.
Es geht nicht um Glauben Mandy- es geht um Wissen. Du kannst wissen, was Gott ist, indem du persönlich erlebst, dass du selbst es bist, von dem hier die Rede ist. Du bist Gott, Mandy- das Höchste. Mit allen Attributen, die man Gott zuschreibt: allwissend, allmächtig, voller Liebe und Güte, ewig, alles durchdringend und allgegenwärtig. Es ist ein Irrtum, wenn du glaubst, dass du ein Mensch bist- in Wirklichkeit bist du Gott.

:)
 
Zur Zeit treiben sich die Astros gern im SV-Abteil rum, bzw. jogurette hat heute mal einen Zwischenstopp im Astroabteil gemacht...find ich irgendwie toll. :)
 
Es ist ein Irrtum, wenn du glaubst, dass du ein Mensch bist- in Wirklichkeit bist du Gott.
:)

Ist es nicht so das wir alle ein Teil Gottes sind? Weil wenn ich mich als Gott sehe, dann würdet ihr ja keine Götter mehr sein, da ich es ja nur auf mich beziehen würde. Und wenn ich dann sage wir alle sind Götter, sprechen wir von der Mehrzahl.

Aber es gibt ja nur einen Gott. Ohne Frage.

Also sind wir nicht viel mehr eins mit der Natur und dem Universum? Kurz formuliert GOTT ?
 
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Ist es nicht so das wir alle ein Teil Gottes sind? Weil wenn ich mich als Gott sehe, dann würdet ihr ja keine Götter mehr sein, da ich es ja nur auf mich beziehen würde. Und wenn ich dann sage wir alle sind Götter, sprechen wir von der Mehrzahl.
Du bist Gott, aristainc- nur du allein. Ich und alle anderen sind eine Bewegung in deinem Bewusstsein, deshalb nimmst du uns andere und alle Materie wahr- essentiell allein bist du. Du bist der Schöpfer deiner Welt, mit allem, was sie enthält- einschliesslich der falschen Vorstellung deiner selbst als Mensch.

Dasselbe gilt für jeden Menschen- was paradox erscheint, aber wahr ist. Nicht: viele Tropfen zusammen sind der Ozean, sondern: der Tropfen ist identisch mit dem Ozean.

aristainc schrieb:
Aber es gibt ja nur einen Gott. Ohne Frage.
Ja- dich! Einen anderen gibt es nicht.

aristanc schrieb:
Also sind wir nicht viel mehr eins mit der Natur und dem Universum? Kurz formuliert GOTT ?
Eins zu sein bedeutet nicht den Zusammenschluss der vielen Erscheinungsformen, sondern die Erkenntnis, dass alles Äussere einem Geist entspringt: dem eigenen.

:)
 
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