Liebe unter Willen

Wenn man Liebe unter Willen definieren wollte, so käme das Wort Akzeptanz dem am Nächsten. Es ist das Vertrauen, dass gegen unangenehme Ereignisse nicht angekämpft werden muss. Noch viel banaler: es passt schon. Diese Sicht hat allerdings nicht viel Kommunikationspotential, es ist ohnehin spannender in der Praxis.
 
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Das ist versteckte Arroganz ähnlich denen, welche von Demut faseln.

vielleicht, ja. ich hab mich zu dir hinabgebeugt und dich umarmt...
und ich wusste schon auch, dass du dies wohl doof finden wirst.

aber da war in meinem herzen dieses tiefe gefühl von mitleid für dich, weil es so hart ist was du sagst in deiner absolutheit.
es scheint mir nicht liebevoller als was man sonst hier liest, auch wenn du sagst du hast im gegensatz zu mir und den meisten anderen hier die liebe als basis.

ich nehme an, du siehst das alles ganz anders...

grüessli

api
 
Zu meinem Post 188 kann man noch ergänzen, dass das in Gruppen noch viel schwieriger zu durchschauen ist. Man merkt es daran, das dann plötzlich doch Unterdrücktes derer hochkommt, die sich vermeintlich dazu entschieden haben, auf das Gruppenwohl Rücksicht zu nehmen und ihr eigenes in den Hintergrund stellten. Zumeist ist in Gruppen eine eigene Dynamik, die sich dann sehr kontra des Einen entwickeln kann. Und es kann noch schlimmer werden.

Wie geht es dann dem Einen, der sich ja (auch wenn nur im Stillen für sich) gegenn sein eigenes Wohl dafür aber für das Wohl der Gruppe entschieden hat?
Vor allem: Wer ist Gruppe?
Doch auch nur EINZELNE Individuen in der gleichen Situation, wie der der sich für das Wohl der Gruppe entscheidet.
Somit: entscheidet sich ein Einzelner die Wünsche, Ansprüche, Befindlichkeiten, etc. mehrere Individuen zu bedienen.

Kann der Einzelne das überhaupt? Ist er/sie gut genug, dem Versprechen überhaupt nachkommen zu können? Das sollte man sich mal vorab überlegen, ob man Dem überhaupt gewachsen ist.
 
und wisst ihr an wen ich denke, wenn es um Liebe und Wille geht, nämlich an Jesus.

Aber nicht nur, sondern auch an Hanuman. Nicht nur das, sondern mich hat der Gedanke sehr inspiriert zu imaginieren jener Hanuman sei im entfernten gemeint als Jesus vom Hahn zum Petrus sprach, mit dem Unterschied dass Jesus es aus dem Blickwinkel des Propheten Daniel vollbrachte, während Hanuman es aus dem Blickwinkel Michaels vollbrachte.

Hanuman ist sagen wir mal eine Hauptfigur des Indischen Epos, Rund um Rama, Vishnu,
Kali, etc. etc.

Jesus sprach am Kreuz, und wieder wird es welche geben die das schon gehört haben:

Eli, Eli, lama sabachthani

und ich fühlte mich tatsächlich etwas erleuchteter als ich es freilich übersetzt so verstand, Elias Elias (für das Väterliche Prinzip) Lama (für das weibliche Prinzip)
sa wach Dani (sehe das Wache Bewusstsein Daniel) Anm. Daniel ist der Lenker innerhalb des siebenden Siegels.

für Schriftgelehrte heißt es: und nun tauche ich ein in die Schönheit deiner Morgenröte.

Ehrlichgesagt kann ich aber mit einem fundamentalen Hype um Jesus nicht anfangen, denn er hatte zum Beispiel das Ego der Unfähigkeit noch nicht aufgelöst, was das Physische betrifft, aber egal niemand schafft alles in einem Leben....ciao
 
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Hast du dazu ein konkretes Beispiel?

soll ich nun diesen schrecklichen schlager-song mit meinem männerchor machen, weil sie das alle soo toll finden, oder soll ich meine linie durchziehen?

soll ich auf das glas prosecco beim nachtessen mit einer freundin verzichten, weil ich weiss, dass sie ein alkproblem hat?

soll ich meinem lover die fussmassage in der badewanne geben, obwohl ich weiss dass er das für mich nie machen würd?

soll ich der freundin die dringend das gespräch sucht weil s ihr nicht gut geht dreissig minuten meines vollen arbeitstages geben oder nicht?

etc...
 
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