L'Essay

Mal ein ganz anderer Schwank aus meinem Leben...

auch wenn ich mich jetzt hier vielleicht nicht so gut ausdrücken kann...

Also ich hatte vor ein paar Jahren eine Mobberin in einer Fortbildungsklasse für Erwachsene...
so eine richtige Narzisstin... so eine richtige Intrigantin..
So selbst konnte sie gar nichts aber sie hat sich richtig viel Mühe gegeben, die Dynamik zu kontrollieren...
natürlich mit Feindbilden...
und ja, ich schrilles Kerlchen halt, der immer so läppische Witze macht und versucht immer nett zu sein bzw. dass die Wogen sich glätten
und der älteste...
war ein tolles Ziel.

Naja, damals war es psychisch schon schwer auszuhalten, dieses niedrige Niveau über sich ergehen lassen zu müssen...
Und dass sie sich da eine Zeit lang auch so durchsetzen konnte...
Naja, jetzt habe ich erfahren, dass sie mit Anfang 30 wieder bei ihren Eltern wohnen muss, weil sie sich natürlich schwer verschuldet hat..
und dass sie zwar eine Beziehung hatte, aber die hielt auch nur 6 Monate
und sie in Therapie gehen muss, weil halt nichts klappt...
und voll abkackt halt.

Da muss ich wirklich zugeben: Mensch, fühl ich da Schadenfreude!

Und das beste: es sind ja immer nur die andern schuld dann... und man selbst ist ja die tollste, weil man im November Geburtstag hat. Blabla.

Und ich bin mir sicher, das Gleiche passiert wieder, also wieder ein paar Monate obenauf
nach außen alles prima
und naja, dann so nach etwa einem halben Jahr
merken es die Leute halt dann doch....

Ich glaube, dass sich im nächsten so langfristig auch
die Spreu vom Weizen trennen wird.
Manche fallen vielleicht doch noch mal "auf die Schnauze", bevor sie "erwachen" :)
Andere tun nur so, als ob sie "erwacht" seien und sind es halt dann doch nicht...

Ich finde es spannend und rückblickend betrachtet halt auch sehr erheiternd. Muss ich jetzt mal zugeben.
Schadenfreude!!! :)
 
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Die Halbwertszeit der Maske


Es gibt Persönlichkeiten, deren soziale Wirksamkeit nicht aus Substanz, sondern aus Spannung besteht.
Sie leben von der Fähigkeit, Dynamiken zu kontrollieren, Feindbilder zu setzen und Aufmerksamkeit zu binden.
Ihr Kapital ist nicht Kompetenz, sondern Inszenierung.


Solche Figuren funktionieren erstaunlich gut – aber nur kurzfristig.


Wie radioaktive Stoffe besitzen sie eine Halbwertszeit:
Anfangs sind sie energetisch hochaktiv, strahlend, dominant.
Doch mit jeder Interaktion verlieren sie Wirkung, bis das soziale Umfeld die Strahlung nicht mehr erträgt und Distanz sucht.


Der Grund liegt nicht in moralischem Versagen, sondern in einer strukturellen Unmöglichkeit:
Masken können keine Beziehungen tragen.
Sie erzeugen Reaktionen, aber keine Resonanz.


Der narzisstische Habitus ist auf ein permanentes Außen angewiesen, das Schuld aufnimmt, Bewunderung liefert oder Widerstand bietet.
Fehlt dieses Gegenüber – oder durchschaut es die Inszenierung –, kollabiert das System.
Nicht plötzlich, sondern zyklisch.


Auffällig ist, dass diese Zyklen selten länger als einige Monate dauern.
Die Maske hält, solange die Umgebung neu ist.
Mit wachsender Zeit wird sie porös.
Widersprüche treten hervor.
Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wird sichtbar.


Zeit wirkt hier als unbestechlicher Prüfstein.


Während manche Menschen an Konflikten reifen, reproduzieren andere dieselbe Dynamik in immer neuen Kontexten.
Nicht aus Bosheit, sondern aus Unfähigkeit zur Selbstkorrektur.


Die eigentliche Trennlinie verläuft daher nicht zwischen „Guten“ und „Schlechten“, sondern zwischen jenen, die sich irritieren lassen – und jenen, die jede Irritation externalisieren.


Schadenfreude angesichts eines solchen Zusammenbruchs ist psychologisch verständlich.
Sie markiert die nachträgliche Bestätigung einer früheren Wahrnehmung.
Doch sie ist kein Ziel, sondern ein Übergang.


Souveränität beginnt dort, wo man das Scheitern der Maske nicht mehr braucht, um der eigenen Erfahrung zu trauen.


Denn wer auf Substanz setzt, muss nicht glänzen.
Er hält – auch dann, wenn nichts mehr inszeniert werden kann.
 
Es gibt da jetzt natürlich noch eine wichtige Entscheidung, die ich treffen muss...
also ich habe den Raum gemietet, sagen wir grob 100€ im Monat... mit einer anderen Band geteilt....
Voll ausgestattet...
Also ich habe das einfach ins Rollen gebracht... hab den Raum organisiert und die Leute im Internet gesucht...
Heute wollen wir uns zu viert treffen und es ist das erste Treffen..

Und ich weiß halt jetzt nicht, was die "richtige" Herangehensweise wäre...
Also man kann natürlich sagen "ihr guckt euch das alle erst mal eine Weile an..." oder ich schlage gleich vor "jeder zahlt für Januar 25€", halt einfach "symbolisch", dass jeder gleichermaßen in die Sache investiert, damit die Band halt gleich durch alle eine Investition erfährt
und alle auch gleich auf eine Stufe quasi gestellt sind und wir uns so mit der Rollenverteilung evtl. leichter tun...

Also ich verhalte mich so, als ob wir alle gleichermaßen eine Band starten und wenn ich den Eindruck habe, dass alle Interesse haben, würde ich das mal ansprechen...
Weil wenn jemand nicht zahlt und mitspielt... ich weiß nicht, ob die sich dann nicht auch etwas unwohl damit fühlen würden
und mir gehts da jetzt nicht um die Kohle, weil zahlen müsste ich eh, auch wenn sie alle nicht mehr kommen
aber damit ich jetzt auch nicht wie der alleinige Besitzer oder so mit den anderen im Raum stehe, das wäre halt auch doof...
 
Joa, der Drummer hat sich tausend Mal entschuldigt, aber er konnte am Samstag seine Freundin nicht überreden zu einer Probe zu gehen
OKAY. Das kann man verstehen.
Er kommt Montag "zu tausend Prozent"

Und wir haben die Jamsession auch so hinbekommen (mit digitalen Drums)

Wir machen sowas halt nicht als Playback-Digital-Paket sondern als Band.

Wir sind "Perfection Doll"
 
Ja... Fabi, der Gitarrist, ist sowieso irgendwie cool.
Also der macht dann einfach Kohl nach... den Helmut...
und total lustig.

Er erinnert mich an ihn hier

wir stecken jetzt die Range ab, also ein Karo "A F G C" von rechts und die Schose von links.
 
So, also das ist mit Kennenlernen und Quatschen immer ganz lustig und immer so eine Sache...

aber es gab bei der Idee von der Sängerin etwas, was mich gestört hat, aber ich konnte es bisher nicht benennen...

jetzt wird mir klar, was das Problem ist:

Ihre Chancons sind in erster Linie "Trance" mit "Rock und Metall Elementen", aber haben mit Rock und Metall eigentlich nichts zu tun...

Man müsste das ganze auf den Kopf stellen... und selbst dann stoßt man auf große Probleme...
 
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Bei deinen Eingangsbeiträgen, schien es so, als sei die Musikrichtung noch offen oder nicht fix.
Trance möchtest du also nicht?
 
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