Kind Verhaltensauffällig...

Du behandelst Kinder schlecht; deswegen gehen sie dir auf den Keks.
Das ist übles und unverantwortliches moralisches Versagen Kayamea.

Nur solange du das nicht anerkannst hast, wird das:

wahr bleiben.

Du hast definitv keine Kinder, sonst würdest du son Schmarren nicht schreiben!!! :rolleyes:

Birgit
 
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Liebe Anima Mea, liebe Checkerlady :),

ich danke Euch ganz herzlich für Eure Erfahrungsberichte!!! Man spürt ganz deutlich die Liebe und Fürsorge, die Euch mit Euren Kindern verbindet. Aber auch die Trauer und die Sorge. Ich wünsche Euch und Euren Kindern weiterhin viel Kraft und Geduld.:umarmen:

Ich denke, fast jeder hat, bevor er Kinder bekommt, bestimmte Vorstellungen davon, wie er mit ihnen umgeht. Natürlich stets liebevoll und immer auf ihre Bedürfnisse eingehend. Nie will man mit ihnen rumschreien, sondern ihnen alles in Ruhe erklären. Man will ihnen alle Liebe geben und sie so nehmen wie sie sind, ohne sie verändern zu wollen. Man will sie zu starken, selbstbewussten Menschen erziehen, die es einmal leicht haben im Leben.
Kein Mensch kann vorher sagen, wie er in einer bestimmten Situation reagiert und kein Mensch hat es selbst in der Hand nicht eines Tages vor unvorhergesehen Aufgaben zu stehen. Und niemand, der nicht selbst in einer bestimmten Situation ist, hat sich ein Urteil darüber zu erlauben, wie „man“ damit umzugehen hätte.
Meiner Meinung nach ist die Diagnose ADS oder AHDS eine große Erleichterung für die betroffenen Eltern, weil damit das Denken über die Schuldfrage in den Hintergrund gerät und man sich dann hauptsächlich mit der aktuellen Situation auseinander setzen muss.
Natürlich geschieht nichts ohne Grund und sicher hat es einen Sinn warum manche Eltern Zappelphilippe bekommen und andere nicht. Aber es bringt den Kindern nichts, wenn die Eltern an sich selbst zweifeln und sich in Schuldgefühlen verstricken. Natürlich hat das Kind auch keine Schuld und in vielen Fällen hat überhaupt keiner Schuld. Es ist eben so. Und jeder, wirklich jeder Fall ist anders.
Meiner Meinung nach, macht es mehr Sinn, nach dem Grund zu fragen, als nach der Schuld, damit kommt man sich selbst wieder einmal ein Stück weit näher.
Und auch die, die nicht betroffen sind, könnten sich ja mal fragen, warum sie das Thema so betroffen macht, oder warum sie solche Hirnorganischen Störung als Mumpitz abtun wollen, ohne sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzten.
Irgendwie erinnert mich das Thema an die Diskussion zwischen Astros und Astrogegnern :D.
 
Hallo AnimaMea,

interessant ist, dass dein Sohn auch einen Krebs-Aszendenten hat. Mir fiel gerade ein, dass meine Tochter auch zu diesem "Kreis" gazugehört: völlig überdreht, sich nicht konzentrieren können und auch einen Krebs-Asz. hat. Auch wieder ein Mensch, der sehr sensibel auf die Reize seiner Umwelt reagiert.

Ich weiß jetzt nicht ob es mit dem Krebs-asz. zu tun hat, aber ich kenne das auch, dass ich nicht ernst genommen wurde mit meinen Anliegen, die Ärzte alles wussten und mich nicht richtig aufklärten. Und so richtig helfen vermochten sie auch nicht.

Was mir (uns) dann einen richtigen Umbruch gebracht hat, waren FA, bei denen die Toten erstmal als dazugehörig akzeptiert wurden und auch ihr Tod betrauert wurde. Deswegen auch weiter oben mein Hinweis auf FA: Bezieht all die Ausgeschlossenen mit ein, dann hat das Kind eine echte Chance.

---
IG wird viel berechnet und ein großer Wert darauf gelegt. Dabei ist das Lernen vom emotionalen Zustand abhängig, denn sind wir motiviert dann interessieren wir uns auch für etwas. Im allgemeinen ist bekannt, dass ADS-Kinder einen hohen IG aufweisen. Wie steht es aber mit dem EQ, oder dem SQ? die beiden letztgenannten können nämlich nicht einfach durch Testes "errechnet" werden.

Den Eltern ständig die Schuld zuzuweisen finde ich lächerlich. Das ist der einfache Weg komplexe Sachverhalte zu lösen.

LG Pluto
 
Hallo AnimaMea und checkerlady und alle, :)

ich sag mal :danke: für Eure Beiträge und hoffe, dass so manches Vorurteil gegen Eltern, Ärzte und womöglich die Kinder selbst durch diese realen Erfahrungsberichte korrigiert werden können - zumindest hier, in diesem kleinen Rahmen.

Ganz konkret finde ich es super, wenn einen die Erzieher im Kindergarten frühzeitig über ihre Beobachtungen informieren. Freilich trifft da nicht jede/r den richtigen Ton oder die richtigen Worte, aber in der Regel ist was dran.
Das sollte weder zu einer Wut auf die Erzieherin führen, wenn sie sowas ausspricht, noch zur Panik verleiten, weil man gleich Angst kriegt, das eigene Kind sei nicht normal. Dennoch ist das Kindergartenalter der Grundstein für die weitere Zeit und wer so ehrliche, aufmerksame Erzieher in seinem Kindergarten hat, der darf sich freuen und sollte in aller Ruhe mal nachsehen, ob sie nicht doch Recht hat und das Kind evtl. frühzeitig besonders gefördert/unterstützt werden könnte.

Ich mag noch anmerken, dass nicht selten eine, durch eine komplizierte Geburt hervorgerufene Fehlstellung der Wirbelsäule (diese kann minimal sein), zu motorischen Schwierigkeiten führen kann, die das Kind kompensieren muss - es kann ja nicht wissen, was da los ist - und dies sich oft längerfristig in "Nichtsitzenkönnen" - Konzentrationsdefiziten - zeigt. Auch kenne ich Fälle, wo festgestellt wurde, dass die Kinder eine Überproduktion eines Botenstoffes im Gehirn haben, die zu Konzentrationsmangel und schneller Reizüberlastung führen.... die Wissenschaft forscht und forscht - wie ich schon sagte.

Vor dem Griff zum Medikament also lieber alles abchecken lassen und nie vom Arzt überreden lassen.

Freilich gibt es auch viele - zu viele - Fälle, wo das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ganz klar ein Aufmerksamkeitsdefizit der Eltern dem Kind gegenüber widerspiegelt, aber eben nicht nur. Deshalb bitte nicht gleich jedes Kind in die Psychoschiene schieben - vorallem nicht vor dem Kind lauthals darüber diskutieren, dass das Kind "verrückt" ist und ihm damit vermitteln "mit Dir stimmt was nicht", sondern hier sind die Eltern, Erzieher und Lehrer aber auch besonders die Ärzte gefragt, sich zurückzunehmen und dem Kind neue Wege zu bieten, wo es sich selbst kennenlernen kann. Da sind Ergotherapie, Einzelunterricht, Yoga in Kleinstgruppen etc.. sehr hilfreich und oft schadet eben gerade die zeitweilige Trennung von den Eltern nicht - im Gegenteil, das Kind kann ohne dem kritischen Blick der Eltern Neuland entdecken und erfährt, dass es etwas kann, dass es jemand ist und dass es geliebt wird - gleichzeitig wird die Motorik gefördert und das Selbstbewusstsein geschult.... (es gäbe ewig viel mehr zu sagen)

Also, es ist weder angebracht, die Eltern pauschal in einen Sack zu stecken, noch die Ärzte pauschal zu kritisieren, noch die Kinder abzuschieben, wenn wir nicht wissen, um was es wirklich geht. Kinder brauchen unsere Zeit und unsere Liebe. :)

Wäre halt schön, wenn die Pauschalurteiler sich erstmal über dat Janze informieren, bevor sie losmaulen.

Liebe Grüße
Martina
 
Hallo AnimaMea,

interessant ist, dass dein Sohn auch einen Krebs-Aszendenten hat. Mir fiel gerade ein, dass meine Tochter auch zu diesem "Kreis" gazugehört: völlig überdreht, sich nicht konzentrieren können und auch einen Krebs-Asz. hat. Auch wieder ein Mensch, der sehr sensibel auf die Reize seiner Umwelt reagiert.

Ich weiß jetzt nicht ob es mit dem Krebs-asz. zu tun hat, aber ich kenne das auch, dass ich nicht ernst genommen wurde mit meinen Anliegen, die Ärzte alles wussten und mich nicht richtig aufklärten. Und so richtig helfen vermochten sie auch nicht.

Was mir (uns) dann einen richtigen Umbruch gebracht hat, waren FA, bei denen die Toten erstmal als dazugehörig akzeptiert wurden und auch ihr Tod betrauert wurde. Deswegen auch weiter oben mein Hinweis auf FA: Bezieht all die Ausgeschlossenen mit ein, dann hat das Kind eine echte Chance.

---
IG wird viel berechnet und ein großer Wert darauf gelegt. Dabei ist das Lernen vom emotionalen Zustand abhängig, denn sind wir motiviert dann interessieren wir uns auch für etwas. Im allgemeinen ist bekannt, dass ADS-Kinder einen hohen IG aufweisen. Wie steht es aber mit dem EQ, oder dem SQ? die beiden letztgenannten können nämlich nicht einfach durch Testes "errechnet" werden.

Den Eltern ständig die Schuld zuzuweisen finde ich lächerlich. Das ist der einfache Weg komplexe Sachverhalte zu lösen.

LG Pluto

Ich möchte mich auch bedanken,liebe Fiona und liebe Pluto,dass ich meine Geschichte hier erzählen durfte!:kiss4:

Zum Thema FA(ich denke Familienaufstellung??)möchte ich noch sagen,das Florian als 4jährigen seinen heissgeliebten Opa verloren hat und ein Jahr später ist sein Onkel tödlich verunglückt,was er bis heute nicht verarbeitet hat.Er fragt noch sehr viel,wieso,weshalb,warum??
Da sollte ich vielleicht auch mal drüber nach denken,gerade weil ich auch sehen muss,was zwischen uns steht!

Vielen Dank und noch eine anregende Unterhaltung!!

Liebe Grüße
AnimaMea
 
Hallo AnimaMea und checkerlady und alle, :)

ich sag mal :danke: für Eure Beiträge und hoffe, dass so manches Vorurteil gegen Eltern, Ärzte und womöglich die Kinder selbst durch diese realen Erfahrungsberichte korrigiert werden können - zumindest hier, in diesem kleinen Rahmen.

Ganz konkret finde ich es super, wenn einen die Erzieher im Kindergarten frühzeitig über ihre Beobachtungen informieren. Freilich trifft da nicht jede/r den richtigen Ton oder die richtigen Worte, aber in der Regel ist was dran.
Das sollte weder zu einer Wut auf die Erzieherin führen, wenn sie sowas ausspricht, noch zur Panik verleiten, weil man gleich Angst kriegt, das eigene Kind sei nicht normal. Dennoch ist das Kindergartenalter der Grundstein für die weitere Zeit und wer so ehrliche, aufmerksame Erzieher in seinem Kindergarten hat, der darf sich freuen und sollte in aller Ruhe mal nachsehen, ob sie nicht doch Recht hat und das Kind evtl. frühzeitig besonders gefördert/unterstützt werden könnte.

Ich mag noch anmerken, dass nicht selten eine, durch eine komplizierte Geburt hervorgerufene Fehlstellung der Wirbelsäule (diese kann minimal sein), zu motorischen Schwierigkeiten führen kann, die das Kind kompensieren muss - es kann ja nicht wissen, was da los ist - und dies sich oft längerfristig in "Nichtsitzenkönnen" - Konzentrationsdefiziten - zeigt. Auch kenne ich Fälle, wo festgestellt wurde, dass die Kinder eine Überproduktion eines Botenstoffes im Gehirn haben, die zu Konzentrationsmangel und schneller Reizüberlastung führen.... die Wissenschaft forscht und forscht - wie ich schon sagte.

Vor dem Griff zum Medikament also lieber alles abchecken lassen und nie vom Arzt überreden lassen.

Freilich gibt es auch viele - zu viele - Fälle, wo das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ganz klar ein Aufmerksamkeitsdefizit der Eltern dem Kind gegenüber widerspiegelt, aber eben nicht nur. Deshalb bitte nicht gleich jedes Kind in die Psychoschiene schieben - vorallem nicht vor dem Kind lauthals darüber diskutieren, dass das Kind "verrückt" ist und ihm damit vermitteln "mit Dir stimmt was nicht", sondern hier sind die Eltern, Erzieher und Lehrer aber auch besonders die Ärzte gefragt, sich zurückzunehmen und dem Kind neue Wege zu bieten, wo es sich selbst kennenlernen kann. Da sind Ergotherapie, Einzelunterricht, Yoga in Kleinstgruppen etc.. sehr hilfreich und oft schadet eben gerade die zeitweilige Trennung von den Eltern nicht - im Gegenteil, das Kind kann ohne dem kritischen Blick der Eltern Neuland entdecken und erfährt, dass es etwas kann, dass es jemand ist und dass es geliebt wird - gleichzeitig wird die Motorik gefördert und das Selbstbewusstsein geschult.... (es gäbe ewig viel mehr zu sagen)

Also, es ist weder angebracht, die Eltern pauschal in einen Sack zu stecken, noch die Ärzte pauschal zu kritisieren, noch die Kinder abzuschieben, wenn wir nicht wissen, um was es wirklich geht. Kinder brauchen unsere Zeit und unsere Liebe. :)

Wäre halt schön, wenn die Pauschalurteiler sich erstmal über dat Janze informieren, bevor sie losmaulen.

Liebe Grüße
Martina

Vielen Dank!
Auch ein interessanter Ansatz!Das mit der Fehlstellung der Wirbelsäule durch die Geburt,ist mir auch vor ein paar Tagen durch den Kopf gegangen.Mir hat jemand von der Wirbelsäulenbegradigung erzählt.
Er hat einen sehr offensichtlichen schiefstand.Als ich vor ein paar Monaten beim Orthopäden war(seine Knie werden bei Belastungen wie Fussball,kochendheiss und schwellen an),sagte man mir,er sollte dann weniger Belasten und ich soll mit Quarkwickeln arbeiten:lachen:
Weniger belasten...nicht mal ein Röntgenbild wurde gemacht und beim auf und abgehen sieht man,ohne Arzt zu sein,das seine ganze Haltung vorn Moors ist!!
Animamea
 
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Hallo AnimaMea,

hast du deinen Sohn schon mal gefragt, was er gerne macht bzw. was ihn interessiert, womit er sich wohlfühlt?
Mit seinen vielen Waageplaneten braucht er jemand, der auf ihn zugeht, sich ernsthaft für ihn interessiert und unvoreingenommen den Kontakt zu ihm sucht, auf einer gleichberechtigen Basis.

lg Annie
 
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