Karma

P

Paulina

Guest
Hallo Ihr Lieben,

Mich würde sehr interessieren, was Ihr zum Thema Karma sagt.

Speziell : Haben einige von Euch Erfahrungen damit gemacht, dass ihr Euer Karma sozusagen im jetzigen Leben "abgearbeitet" habt; und sich im laufe von mehrer Monaten Euer Leben sozusagen erneuert hat.....inklusive Eurer Physiognomie ?

Denkt Ihr dass das möglich ist.........bin sehr gespannt.

Liebe Grüße :kiss3:

Paulina
 
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sirianer

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hi paulina!

in der heutigen zeit ist die karmische reinigung so einfach wie noch nie :)
ich habe nur ca. 11 monate gebraucht (neutrales implantat von kryon).

das karma zu durchleben ist nicht absolut nicht mehr zeitgemäss, denn durch karma "abarbeiten" kann man auch ohne weiteres krank werden bzw. sterben.

natürlich darf sich jeder entscheiden, wie er das mit seinem karma handhabt ;)

lg
sirianer
 

Alex

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Hallo Sirianer,

dein Geist (denkt er) hat kein Karma mehr. Okay. Scheint zu stimmen.

Wie sieht es mit deinem Emotionalkörper, deinem Körper, deinen Zellen den Energieebenen unter deinen Zelle aus?

Karma. Bestimmung. Hier sein.


lieben Gruß

Alexander
 

nocoda

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Karma (Sanskrit: कर्म, Pali: Kamma) bedeutet wörtlich "Tat, Wirken" und bezeichnet im Hinduismus und den von ihm abstammenden Religionen (Buddhismus, Jainismus) die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst.

Mich würde diesbezüglich mal interessieren, was Karma eigentlich (wenn ich mal so pingelig sein darf) mit Religion oder Reinkarnation zu tun hat. Mir ist ja schon klar, dass das in engem Zusammenhang steht. Aber anzweifeln kann man es ja schon.

Der Begriff des Karma ist in diesen Religionen eng mit dem Konzept der Reinkarnation ("Wiedergeburt") verknüpft. Taten können gutes oder schlechtes Karma beinhalten oder karmisch gesehen neutral sein. Gutes Karma führt zu einer "Belohnung" entweder schon im Leben oder zu einer Wiedergeburt in angenehmen menschlichen Verhältnissen oder in der Göttersphäre; schlechtes Karma zu einer "Bestrafung" durch eine Wiedergeburt unter negativen Umständen z.B. auch als Tier oder Dämon. Teilweise werden als Orte für Belohnungen und Bestrafungen auch Orte wie eine Hölle oder ein Paradies beschrieben. Hinzuzufügen ist, dass die Begriffe "Belohnung" und "Bestrafung" eher dem christlichen Kulturkreis entspringen und eine richtende göttliche Kraft implizieren. Insbesondere beim Buddhismus, einer nichttheistischen Lehre, greifen solche Konzepte zu kurz. Der buddhistische Karma-Begriff ist wesentlich komplexer, mußte aber in der westlichen Rezeptionsgeschichte immer wieder unzulässige Vereinfachungen über sich ergehen lassen. Aber auch in Ländern, in deren religiösem Leben der Buddhismus eine wichtige Rolle spielt, begegnet uns die Karma-Lehre oft in volkstümlichen Vereinfachungen und Banalisierungen.

Gutes wie schlechtes Karma erzeugen die Folge der Wiedergeburten, das Samsara. Höchstes Ziel der Gläubigen ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird - Handlungen hinterlassen dann keine Spur in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet; im frühen Hinduismus verschmilzt die Individualseele (sanskr. atman) mit der Weltseele (sanskr. brahman).

Das Karma entsteht durch eine kosmische Gesetzmäßigkeit (sanskr. Dharma), und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott.

Anstelle des Karma-Begriffes verwenden buddhistische Autoren gerne auch die Termini "Prägungen" oder "Samen". Alle Formen des menschlichen Handelns (der Buddhismus unterscheidet drei Handlungen: die des Körpers, die der Rede sowie die des Geistes) erzeugen Prägungen, die wiederum die Basis zukünftigen Handelns und Erlebens/Erfahrens sind.

“Meine Taten sind der Boden, auf dem ich stehe” (Thich Nhat Hanh). Alle Handlungen erzeugen Samen (bijas). Diese Samen sind wiederum die Keimzelle zukünftiger Manifestationen. Die Manifestation eines Samens heißt Phänomen. Entscheidend für die bei einer Handlung erzeugte Prägung ist die der Handlung zugrunde liegende Absicht (Motivation), weshalb auch das Denken als Handlungsform den körperlichen Handlungen und denen der Rede übergeordnet ist. Bsp.: Sage ich jemandem etwas Freundliches, weil ich ihm meines persönlichen Vorteils wegen schmeicheln möchte, so produziert diese Form der “nicht rechten Rede” unheilsame Prägungen (negatives Karma). Entscheidend für die Prägung ist also nicht die äußere Form einer Handlung, sondern die Motivation des Handelnden.

Im Sanskrit ist "Karman", grammatikalisch betrachtet, das vom Verb "kri" ("tun, handeln") abgeleitete Substantiv (neutrum), und "Karma" dessen Nominativform (singular).
 

Holbe

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Die ganze Karmageschichte ist Humbug, und dazu auch noch zutiefst menschenverachtend und inhuman. Wer einigermaßen logisch denken kann, der kommt da von selbst schnell dahinter.

Holbe
 

capri

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Warum den Dieses?

Kennst du nicht den Zustand in den man sich für etwas Verantwortlich fühlt, obwohl es einem weder direkt betrift noch Bezug hat zu den eigenen Umständen oder zu den Dingen für die man sich Interessiert.

Klar wird Karma von manchen gesehen wie das neue Produkt das es bei Aldi gibt, aber ist das schon ein Beweis für die Nichtexistenz von Karma?

Manche treiben es wohl auch zu weit mit den Karma und stellen so hohle Theorien auf wie "Das Kind starb wohl schon mit 3 Monaten weil es ein schweres Karma hatte, vielleicht die Seele eines Nazi Bonzens?"

Es gibt in den meißten großen Religionen, egal ob sie an Karma glauben oder nicht, immer wieder die Aussage "Der Mensch kann Gottes Werk nicht beurteilen weil sein Geist nicht ausreicht das Ganze zu verstehen".
 
S

Sharon

Guest
Hi zusammen,

so wie die Karma-Lehre vom Hinduismus und z.T. auch vom Buddhismus dargestellt wird, und da schliesse ich mich ganz Holbe's Meinung an, ist sie wirklich sehr menschenverachtend. Aber ist die Sache mit dem Karma wirklich so, wie es der Buddhismus lehrt oder hat sich dort nicht auch eine Verfälschung eingeschlichen? Mit Verfälschung meine ich jene Dinge, wie es z.B. auch die katholische Kirche so oft getan hat mit den Verdrehungen von Jesus Aussagen zu ihren Gunsten. Hat Buddha das Karma wirklich so gelehrt oder wurde es von den Mächtigen nicht ganz einfach verdreht, damit sie die Menschen besser lenken konnten? So nach dem Motto: Du bist arm geboren und musst was ganz Schreckliches getan haben in deinem letzten Leben, also hast Du auch nichts anderes verdient.

Die "moderne" Karma-Lehre der heutigen Esoterik sagt etwas ganz anderes, als die Definitionen, die oben gepostet wurden. Sie geht vielmehr davon aus, dass jeder Mensch mit einem bestimmten Karma zur Welt kommt, weil er noch etwas Bestimmtes zu lernen hat. Also jemand kommt nicht in schwierigen Umständen zur Welt, weil er was ganz Böses getan hätte, sondern weil er aus dieser Situation wichtige Dinge für sich erfahren will. Ausserdem geht sie davon aus, dass jeder Mensch sich diese Situationen vor der Inkarnation selber aussucht, weil wir alle zwischen unseren Leben ganz genau darüber Bescheid wissen, was wir noch lernen müssen.

@Paulina
Deine Frage kann ich nicht beantworten, weil ich mir da selber seit Jahren darüber Gedanken mache. Ich habe selber das Neutrale Implantat von Kryon "bestellt", das der Sirianer erwähnt, aber bei mir ging das alles trotzdem nicht so glatt über die Bühne. Einerseits denke ich schon, dass die Möglichkeit besteht, dass man all seine Lernaufgaben in kürzester Zeit quasi ohne Holpern hinter sich bringen könnte. Andererseits ist es schon verdammt viel auf einen Haufen... ich weiss es nicht, vielleicht ist es auch eine Frage, ob jemand schon viel seines Karmas in einem vergangen Leben abgelegt hat und es deshalb heute viel schneller geht. Oder es hängt davon ab, ob sich jemand wirklich dafür entschieden hat, das volle Programm zu absolvieren oder nicht. Ich weiss es nicht*schulterzuck*.

Liebe Grüsse,
Sharon
 

capri

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Sharon schrieb:
Die "moderne" Karma-Lehre der heutigen Esoterik sagt etwas ganz anderes, als die Definitionen, die oben gepostet wurden. Sie geht vielmehr davon aus, dass jeder Mensch mit einem bestimmten Karma zur Welt kommt, weil er noch etwas Bestimmtes zu lernen hat. Also jemand kommt nicht in schwierigen Umständen zur Welt, weil er was ganz Böses getan hätte, sondern weil er aus dieser Situation wichtige Dinge für sich erfahren will. Ausserdem geht sie davon aus, dass jeder Mensch sich diese Situationen vor der Inkarnation selber aussucht, weil wir alle zwischen unseren Leben ganz genau darüber Bescheid wissen, was wir noch lernen müssen.

Klingt für mich etwas zu Einfach, sorry, aber was ist dann mit den Kind das mit drei Monaten stirbt? Mit Reinkarnationen von Stalin, Hitler Attila usw. ?

Kanne s nicht sein, das die 'Steurung der bestimmten Wiedergeburt' nur Eingeweihten (weiß/schwarz) direkt möglich ist und ansonsten andere 'Kräfte' da mitwirken?
 
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