Karma und Weltensünde

Christus hat die Last des Weltenkarmas auf sich genommen und nicht "Jesus".
Weltenkarma ist ein Gemeinschaftliches und nicht individuelles Karma.

Hallo Variabell,
ja du unterscheidest zwichen dem Menschen Jesus und einer Art Gottbewusstsein "Christus".
Die Frage wäre, ob man das trennen kann.
Sicher kann dieses Christusbewusstsein auch in anderen Menschen erwachen.
Ist natürlich Glaubenssache, ich glaube das aber auch, bzw. gibt es da wohl in anderen Glaubensrichtungen
entsprechend andere Worte und Namen dafür.
Klar, Christus übernimmt "die Welt", jedoch kann das große Ganze nur auf den Füßen einzelner Individualität existieren.


... dann will das auch richtig verstanden, indem Unterschiede nicht großzügig verwischt werden.

"Einheit" hat viele einzelne Schwerpunkte (in meinen Augen). Das heißt, alles wirkt in sich zusammen. Auch in der Unterschiedlichkeit, und nicht als ein einziger matschiger Brei. :D
 
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ja du unterscheidest zwichen dem Menschen Jesus und einer Art Gottbewusstsein "Christus".
Als "Jesus Christus" wandelte ein wohl einmaliges Wesen auf der Welt, wo ein Gott sich mit einem Menschen vereint hat. Das hatte den Grund, das Göttliches etwas haben musste, das nur der Mensch hat - den Tod nämlich.


Sicher kann dieses Christusbewusstsein auch in anderen Menschen erwachen.
Darin ist die Menschheit in Arbeit.


Der Mensch muss frei von den Kirchen das Empfinden haben, dass seine persönliche Schuld auch persönlich auszugleichen habe.
 
Als "Jesus Christus" wandelte ein wohl einmaliges Wesen auf der Welt, wo ein Gott sich mit einem Menschen vereint hat.
Als Jesus Christus wurde er, soviel ich weiß, zu Lebzeiten nicht benannt. Dieser Name oder Titel wurde ihm erst nach seinem Tod verliehen oder angehängt.

"Christus" ist für mich, wenn dann, das erwachte Göttliche im Menschen. Er kennt dann keinen Tod, was ja auch Jesus dann als Christus bewiesen hat.


Der Mensch muss frei von den Kirchen das Empfinden haben, dass seine persönliche Schuld auch persönlich auszugleichen habe.
Er "muss" verstehen, was mit dieser sogenannten "Schuld" gemeint ist, nämlich die Trennung von Gott in ihm.
Es geht nur um die Auflösung dieser Trennung, nicht um Begleichen von Schuld.
Es geht um "Rechtgesinnung", wie ich gerade in "Ein Kurs in Wundern" lese, und zu verstehen oder ahnen beginne, darum , den Irrtum auszugleichen, von der Illusion wegzublicken, bzw. direkt in die Wahrheit, die dann ganz von selbst alles ausgleicht, so dass Mensch beginnt, seine Unschuld zu begreifen.
Das hebt dann auch die Trennung wieder auf, die ja imgrunde nur eingebildet ist, das einzige was sein sollte, ist die Erinnerung daran,
oder, solange die Erinnerung nicht ist, der führende Glaube.
Wie auch immer, so sehe ich das jetzt gerade. :) Lieben Gruß
 
Subjektive und objektive Sünde

Es fragt sich, wenn Jesus für unsere Sünden gestorben sei, könne es dann überhaupt noch eine Sünde geben, die damit nicht bereits gesühnt worden ist?
Kirchliche Kreise machen diesen Eindruck, es widerspricht sich, aber kirchliche Vertreter sind darin geübt, eine Lüge weiter zu verdrehen, bis man droht, davon eingefangen zu werden, wobei es doch ganz einfach aufzuklären ist, wenn "Sünde" unterschieden wird in eine subjektive und eine objektive.



Kreuzigung, Karma und Weltensünde

Das heutige Bewusstsein verlangt mehr und mehr Aufklärung darüber, wie die Kreuzigung und die Umstände der Sünde u.v.m. wie Erlösung und Auferstehung wirklich zu verstehen sind.

Für die subjektive Sünde muss natürlich persönlich eingestanden werden, wozu der hinduistische Begriff des Karma bekannt geworden ist, diese hat aber in ihrer Menge einen Einfluss auf das Gesamte, auf die geistige Umgebung, eine Umweltvergiftung geistiger Art, die biblisch als "Weltensünde" bezeichnet wird. Für diese kann kein Mensch einstehen, das musste ein Gott mit Hilfe des Jesus tun.
"Des andern Tages sieht Johannes Jesu zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!" Johannes 1:29 ("Lamm" ist eine religiöse Bezeichnung für den Christus in Jesus)

Kirchliches schneidet sich von der einfachen Logik ab, wenn sie mit der Kreuzigung zu erklären versucht, alle Sünden seien damit bereits getilgt. Dabei verwischt sie den Unterschied zwischen persönlicher Sünde und der Weltensünde als eine objektive. Sie betrachtet beides als persönliche Sünde und versucht ihre Lüge durch einen götzenhaften "Glauben" an "Jesus" und anderen zu kaschieren, es gilt dabei: Je tüchtiger du glaubst, desto eher hast du eine Chance auf Erlösung. - Es wird mit "Glaube" eine heftige Angst machende Abhängigmachung betrieben, die auch durch die meist unterschwellig gemachte Drohung der "ewigen Hölle" verstärkt wird.



Die Neue Erde

Kirchliches schneidet sich von der einfachen Logik ab, wenn sie nicht die Wiederverkörperung als Reinkarnation zusammen mit Karma und der Erlösung von der Weltensünde (= Weltenkarma) in eine sinnvolle Verbindung bringt. Mit Hilfe der Reinkarnation baut sich das Karma allmählich ab. Am Ende wird zwar alle persönliche Last ausgeglichen worden sein, aber was hat die Weltensünde damit zu tun? Biblisch wird von einer Neuen Erde gesprochen. „Wir aber warten eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt.“ Offenbarung 21,1-5
Die Neue Erde verlangt für ihr Entstehen die Befreiung ihrer Last als Weltensünde. Die Menschen wären zwar von ihrer subjektiven Last befreit, aber ohne einen neuen Wohnort. Große Entwicklungsstadien tragen als "Welten" planetare Namen, die Neue Erde heißt "Jupiter", was mit unserem heutigen Jupiter nichts zu tun hat.


vgl.: Weltenkarma – AnthroWiki
Vermutlich bist Du selbst drauf gekommen, dass Christus unmöglich für unsere Sünden hier auf Erden gestorben sein kann. Wie hätte er denn auch wissen sollen ob und wieviel wir sündigen. Und einfach Mal so auf Vorrat etwas leiden ist eigentlich auch nicht sehr sinnvoll.

Die Ursache unseres Menschseins liegt in unserem eigenen freien Willen begründet. Einst waren wir alle glückliche Engel im Himmel, die besagten freien Willen wider besseren Wissens gegen die Gesetze Gottes missbrauchten und dadurch ein Riesenchaos veranstalteten und aus dem Himmel verbannt wurden.

Die Erlösung, die Sünde der Welt, die vergeben wurde, ist jenes Fehlverhalten damals im Himmel. Dadurch ist der Rückweg zurück an unseren alten Stammplatz im Himmel wieder frei. Allerdings gibt es da ein paar Untugenden, die sich in der Zwischenzeit eingeschlichen haben - die müssen vorher abgelegt werden. Und dazu stehen jeder Seele so viele Menschenleben zur Verfügung, wie er eben benötigt - die einen bemühen sich, andere nicht.

lg
Syrius
 
Nur mal kurz etwas Informelles.
Juden kennen keine Taufe, aber die Erwachsenen teuveln sich in festgelegten Abständen in der Mikwe (auch "Mikve"), dem jüdischen Bad. Das ist eine bewusste Hinwendung zu G'tt, jeder Jude, jede Jüdin macht das. Auch Geschirr wird geteuvelt. Ich vermute, dass von "teuveln" der Begriff "Teufel" kommt, früher noch mit "v" geschrieben.
"Sünde" ist im Judentum jeder Verstoß gegen jüdische Gebote, deren Wichtigstes die Nächstenliebe ist. Die stehen im Talmud und in der Thora. Die 10 Gebote sind so e Art Kurzfassung.

Das mal nur, um jüdische Bräuche nicht zwingend aus christlicher oder sogar kirchl. Sicht zu betrachten.

Hier der Thread dazu, zwei Juden geben da wichtige Hinweise

 
Zuletzt bearbeitet:
Jesus ist bei der Taufe von nichts befreit worden.
Auf meine obige Aussage nimmt Jea unten Bezug:


Echt?

Woher willst du das wissen?

Oder gefällt dir der Gedanke nicht, dass es keine Sündenböcke mehr gibt, bei denen man sein Müll loswerden kann?

Wer Augen hat, der sieht, dass jeder seine eigenen Probleme selber aussteht. Ist das so, oder nicht?
Siehst du doch, oder?

Kommt da wer vorbei und leidet für dich oder für einen anderen?
Schau hin.

Menschen leiden auf dieser Welt unter unzähligen Problemen. Wenn das stimmen würde, dass es einen Sündenbock gibt, der alles für alle übernimmt, würde dann noch wer leiden?
Schau hin.

Bei der Taufe ist der Christus in Jesus inkarniert worden.

Der Kirchen-Jesus steckt tief in vielen drin, wie Hypnotisierte wird sich auf diesen bezogen , wenn's um einen geht, der "Jesus" heißt, dessen Name in der Bibel steht.

Kirche schafft es nicht, sich von ihren Dogmen zu befreien, sie klammert sich weiter daran, Jesus sei ohne Unterscheidung für alle Sünden von und für jedermann damals wie heute und wie auf Vorrat gestorben. Man könnte somit auch meinen, Jesus selbst sei davon befreit worden. Diesen Widersinn will ein "Christ" nicht einsehen.

Hier geht es also nicht um die kirchliche Ansicht des Jesus, sondern darum, Sünde zwischen subjektiver und objektiver zu unterscheiden.
Die subjektive Sünde ist eine persönliche und für die muss persönlich eingestanden werden, was mit dem Karma in Verbindung steht.

Für die objektive Sünde, die biblisch auch als Weltensünde bezeichnet wird, die mit dem Tod in Zusammenhang stand, konnte der Christus, der als pures göttliches Wesen nicht sterben kann, durch die Inkarnation in den Menschen Jesus todverwandt werden, wie es Rudolf Steiner nennt, so geistig in den Tod eintreten und dort seinen Einfluss geltend machen.

Siehe dazu bitte meinen Beitrag 1 in diesem Thread.
 
Bei der Taufe ist der Christus in Jesus inkarniert worden.
Wie soll Jesus denn gelebt haben? Vor der Taufe im Jordan ohne Seele?

In der Seele ist der lebenspendende göttliche Funke - wenn die Seele sich trennt, bleibt der Leichnahm übrig, der sich sofort zu zersetzen beginnt.

Und da Christus ja schon lange vor Abraham war, muss er folgerichtig schon als Geistwesen existiert haben.

Was spricht denn dagegen, dass sich der Geist Christi bei der Geburt mit dem menschlichen Körperchen vereinigte - ein Vorgang wie bei allen Menschen. Schliesslich war Jesus den Menschen in allem gleich.
 
Was spricht denn dagegen, dass sich der Geist Christi bei der Geburt mit dem menschlichen Körperchen vereinigte - ein Vorgang wie bei allen Menschen. Schliesslich war Jesus den Menschen in allem gleich.
Du drückst dich insgesamt etwas unklar aus. Der Christus hat sich bei der Taufe mit dem "Körperchen" des Jesus inkarniert.


... ein Vorgang wie bei allen Menschen.
Wie kannst du das wissen?


Schliesslich war Jesus den Menschen in allem gleich.
Was soll "in allem gleich" heißen?


Wie soll Jesus denn gelebt haben? Vor der Taufe im Jordan ohne Seele?
Du meinst, erst mit der Taufe hätte Jesus eine Seele erhalten?

Der Mensch erhielt eine Seele doch schon im Alten Testament:
Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 1. Mose 2, Vers 7
 
Du drückst dich insgesamt etwas unklar aus. Der Christus hat sich bei der Taufe mit dem "Körperchen" des Jesus inkarniert.

Wie kannst du das wissen?

Was soll "in allem gleich" heißen?

Du meinst, erst mit der Taufe hätte Jesus eine Seele erhalten?

Der Mensch erhielt eine Seele doch schon im Alten Testament:
Wie soll Jesus denn gelebt haben vor seiner Taufe im Jordan? Da war er doch schon etwa 30 Jahre alt.

Ohne Seele kann der Mensch nicht leben. Wenn die Seele den menschlichen Körper beim Sterbevorgang verlässt, bleibt der Leichnahm übrig, die Verwesung beginnt sofort.

Ich drücke mich sehr klar aus, dass Jesus nicht 30 Jahre ohne Seele gelebt haben kann!! wie auch?

Und dass Jesus den Menschen in allem gleich war, heisst, dass er Gefühle und Gelüste und Begierden wie alle anderen auch empfunden hatte. Aufgrund seines Willens hat er diese aber recht gut in Griff bekommen.
 
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