Kayamea
Sehr aktives Mitglied
Liebe Schrödi, 
die schwierigste Thematik von Jupiter sehe ich darin, dass er einen meinen lässt, man befinde sich in einer "guten" Situation. Er sieht alles positiv, lässt alles optimistisch und wohlwollend erscheinen, weil er ja nicht's anderes als das Beste erwartet, weil er glaubt, dass die Welt eine gute Welt ist. Das ist sie auch, aber nur dann, wenn man sie als solche wahrnimmt und nicht nur "glaubt" sie sei es, denn dann verrennt sich Jupiter in einem Glauben, der fern der Realität ist.
Dann gibt es das böse Erwachen, man glaubte in guter Gesellschaft zu sein und erkennt, dass es eine äußerst schlechte war. Warum glaubte man das? Weil man keinen Anlass sah, etwas zu hinterfragen, weil man automatisch vom Guten, Besten, Ehrlichsten, Wahrhaftigsten ausgegangen ist.
Jupiter mangelt es in allen Lebenslagen am Bedürfnis zu prüfen, was sich findet und bindet. Der Sturz ist oft schockierend und zerstört eine Welt, aber er glaubt weiter an das Gute im Menschen und das Gute in der Welt und ist sich sicher, dass es eine bessere geben wird. Evtl. auch hinter dem Horizont.
Lieben Gruss
Martina
die schwierigste Thematik von Jupiter sehe ich darin, dass er einen meinen lässt, man befinde sich in einer "guten" Situation. Er sieht alles positiv, lässt alles optimistisch und wohlwollend erscheinen, weil er ja nicht's anderes als das Beste erwartet, weil er glaubt, dass die Welt eine gute Welt ist. Das ist sie auch, aber nur dann, wenn man sie als solche wahrnimmt und nicht nur "glaubt" sie sei es, denn dann verrennt sich Jupiter in einem Glauben, der fern der Realität ist.
Dann gibt es das böse Erwachen, man glaubte in guter Gesellschaft zu sein und erkennt, dass es eine äußerst schlechte war. Warum glaubte man das? Weil man keinen Anlass sah, etwas zu hinterfragen, weil man automatisch vom Guten, Besten, Ehrlichsten, Wahrhaftigsten ausgegangen ist.
Jupiter mangelt es in allen Lebenslagen am Bedürfnis zu prüfen, was sich findet und bindet. Der Sturz ist oft schockierend und zerstört eine Welt, aber er glaubt weiter an das Gute im Menschen und das Gute in der Welt und ist sich sicher, dass es eine bessere geben wird. Evtl. auch hinter dem Horizont.
Lieben Gruss

Martina

Yes indeed, die gab es. Aber in eine Richtung, die ich so nicht für möglich gehalten hätte. Noch mehr Mist an der Backe - obwohl ich super-optimistisch an die ganze Sache rangegangen bin. Mein Leben hatte sich durchaus um 180 Grad gedreht, doch die Konsequenz war bisher verherend.
...was letztlich dann einen positiven Effekt hat, den man auch schon bei der Trennung spürt. Das jupiterhafte Gefühl von "Größe" kann sich auf der Stelle breit machen und für Trauer ist nicht viel Platz, weil meist schon was anderes da ist, das die Trauer übertüncht. Oder auch was altes...ein altes Gefühl, ein alter Glauben...irgendein schützender Halt. So fühlt sich das bei mir an. Ins Detail gehen will ich hier aber nicht. 