Juhu! Wieder Gartenzeit

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Naja, als wir den Garten 2010 übernommen haben, war er pflegeleicht und immergrün.

Inzwischen haben wir Einiges in Richtung blühen umgestaltet. Besonders da eine Beet den Zaun entlang wurde komplett geräumt (Farn) und neu bepflanzt.

Gibt jetzt jede Menge Gladiolien, Hortensien, Lilien. Dazu noch Frauenmantel und später noch Callas und Cannas.

Bin mal gespannt, wie sie das entwickelt.

ja, ein immergrüner garten , sieht doch etwas eintönig aus und es macht sehr viel spass, selbst zu gestalten und zu sehen , wie alles blüht und wächst .ausserdem ist gartenarbeit gut für die fitness und entspannung .:blume::banane:
 
ja, ein immergrüner garten , sieht doch etwas eintönig aus und es macht sehr viel spass, selbst zu gestalten und zu sehen , wie alles blüht und wächst .ausserdem ist gartenarbeit gut für die fitness und entspannung .:blume::banane:

Ja, einen Garten zu gestalten ist die perfekte Verbindung von Kreativität und Handwerk. Also geistig und materiell.

Und Gartenarbeit erdet so schön.
 
Das mit den braunen Blättern der immergrünen ist nicht die Kälte, sondern die Kombination von gleichzeitiger Kälte UND Sonne. Jede dieser Pflanzen würde unter Schnee oder im völligen Schatten 20 oder 30 Grad minus locker überstehen. Aber 5 Grad minus UND Sonne sind der absolute Killer, weil die Sonne wärmt (manchmal auf 10 Grad plus an einem braunen Stamm), die Säfte fliessen und schwupp, am Abend gefriert es wieder ein.
Von einem Mal passiert meist noch nix. Viele der immergrünen halten sogar 5 oder 10 mal dieses Wechselbad aus, aber dann wirds kritisch und die Blätter sterben ab, Rinde platzt, junge noch unreife Stengel erfrieren und trocknen aus. Bei uns war bei Lufttemperatur minus 15 Grad teilweise auf Steinen, Dächern oder an Pflanzen Plusgrade und das zwei Wochen lang, das ist das, was zu schaffen macht. Rosen sind in den Stengeln teilweise ganz durchgefroren (brauner Kern), das ist dann krankheitsanfällig.

Gärtnergrüße

Andreas
 
Das mit den braunen Blättern der immergrünen ist nicht die Kälte, sondern die Kombination von gleichzeitiger Kälte UND Sonne. Jede dieser Pflanzen würde unter Schnee oder im völligen Schatten 20 oder 30 Grad minus locker überstehen. Aber 5 Grad minus UND Sonne sind der absolute Killer, weil die Sonne wärmt (manchmal auf 10 Grad plus an einem braunen Stamm), die Säfte fliessen und schwupp, am Abend gefriert es wieder ein.
Von einem Mal passiert meist noch nix. Viele der immergrünen halten sogar 5 oder 10 mal dieses Wechselbad aus, aber dann wirds kritisch und die Blätter sterben ab, Rinde platzt, junge noch unreife Stengel erfrieren und trocknen aus. Bei uns war bei Lufttemperatur minus 15 Grad teilweise auf Steinen, Dächern oder an Pflanzen Plusgrade und das zwei Wochen lang, das ist das, was zu schaffen macht. Rosen sind in den Stengeln teilweise ganz durchgefroren (brauner Kern), das ist dann krankheitsanfällig.

Gärtnergrüße

Andreas

Danke.

Jetzt versteh ich auch, warum es in der Hauptsache die Ostseite erwischt hat. Denn da scheint die Morgensonne drauf. Und die Seite wurde schneefrei.
 
Danke.

Jetzt versteh ich auch, warum es in der Hauptsache die Ostseite erwischt hat. Denn da scheint die Morgensonne drauf. Und die Seite wurde schneefrei.


Ja und Morgensonne ist der "Oberkiller" diesbezüglich, da ja der Temperaturwechsel dann am stärksten ist und wir zugleich in einer Westwindzone leben, d.h. die Ostseite hat weniger Wind = wird schneller warm.
 
Das mit den braunen Blättern der immergrünen ist nicht die Kälte, sondern die Kombination von gleichzeitiger Kälte UND Sonne. Jede dieser Pflanzen würde unter Schnee oder im völligen Schatten 20 oder 30 Grad minus locker überstehen. Aber 5 Grad minus UND Sonne sind der absolute Killer, weil die Sonne wärmt (manchmal auf 10 Grad plus an einem braunen Stamm), die Säfte fliessen und schwupp, am Abend gefriert es wieder ein.
Von einem Mal passiert meist noch nix. Viele der immergrünen halten sogar 5 oder 10 mal dieses Wechselbad aus, aber dann wirds kritisch und die Blätter sterben ab, Rinde platzt, junge noch unreife Stengel erfrieren und trocknen aus. Bei uns war bei Lufttemperatur minus 15 Grad teilweise auf Steinen, Dächern oder an Pflanzen Plusgrade und das zwei Wochen lang, das ist das, was zu schaffen macht. Rosen sind in den Stengeln teilweise ganz durchgefroren (brauner Kern), das ist dann krankheitsanfällig.

Gärtnergrüße

Andreas



Danke, jetzt verstehe ich auch besser, wieso die immergrünen Pflanzen nach länger anhaltenden frostigen Wintertagen so schlecht aussehen!
 
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interessant mit den Immergrünen, das ergibt für mich jetzt Sinn.
Ganz früher hab ich immer gedacht, sie verfrieren im Winter. Und vor ein paar Jahren sagte mir jemand, sie vertrocknen im Winter, da sie kein Wasser aufnehmen können bei Frost. Da hatte ich mich jetzt im Frühjahr gewundert, weil es eigentlich nicht trocken war, bwz. keine langen Frostperioden waren.
 

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Koenigskind
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