Nein, nein ich fühle mich kein bisschen angegriffen.
Das ist Deine Meinung und das sind Deine Gefühle, auf die Du wie jeder andere ein Recht hast.
Ich habe jetzt einige Fragen zB
Bitte erkläre mir wie Du es meinst, dass man noch weiter denken, muss, als ich es beschrieben habe.
Mir geht es primär darum von dem Opfer.- u. Schulddenken wegzukommen hin zur Aktivität.
Sich nicht deswegen ändern, damit man kein schlechtes Karma hat (das ist christliches Denken, durch Jahrhunderte eingepflanzt: Schuld und Sühne; Schuld und Karma - ist aus diesem Hintergrund auch nichts anderes, weil im christlichen Kontext gefangen; Tue Gutes damit du dir kein Schuld auflädst, sei brav, dann kommst du in den Himmel, hast ein gutes Karma und etc.....), sondern weil es deine, meine, unsere Welt ist und die ist schön, reich und die Schönheit wollen wir alle genießen, hegen, achten und darin in Freude leben. Es ist ein Unterschied, ob mein Ziel mein gutes Karma/kein schlechtes Karma zu haben ist, oder ob ich einfach verstehe, dass diese Welt wunderschön ist und ich sie so erleben will.
Kann aus Deiner Sicht ein Einzelner was tun, oder nicht?
Ja, jeder kann was tun! Unbedingt sogar.
Es ist wichtig sich ungeschönt zu informieren und sich für die Hintergründe der Wirtschafts-Politik zu interessieren. Denn die bestimmt die "normale" Politik. Und das Global. Die Konzerne und deren Interessen zu kennen, sowie wie die miteinander verbandelt sind und in welchen Gruppen sie agieren. Diese Politik nicht nur beobachten, sondern sich das recht herausnehmen sie selbst mitzubestimmen, in Form von Protesten, Teilnahme an Unterschriftaktionen und Demos, in Form von Boykotten der Konzerne, sich nicht manipulieren lassen und immer selbst denken, sich politisch bilden. Jeder wie er kann und was ersie schafft. Einfach generell achtsamer sein.
Sich vom Konsumdenken und konsumieren, zu distanzieren und genügsamer zu werden, die Gier nach immer Neuem ablegen. Sich nicht in seinen 4 Wänden einsperren, mehr aktiv miteinander Treffen, mehr miteinander unternehmen, Projekte gemeinsam verwirklichen, Interessensgemeinschaften gründen und noch viel mehr und das Ganze nicht Interaktiv, sondern real face to face. Einfach mehr Zeit intensiver miteinander verbringen, indem man sich wirklich wahrnimmt, gemeisam was erschafft und nicht im Fitnesscenter, unter vielen Menschen, trotzdem allein vor sich hin schwurbelt........Sich für seine Umgebung aktiv interessieren und einbringen.
Natürlich kann nicht jeder alles machen. Es gibt Kranke und nicht so mobile Menschen und etc....
Ich schaue z.b., dass ich vorwiegend Lebensmittel aus der Region kaufe und nur soviel kaufe, wie wir in der Familie verbrauchen können. Es passiert mir höchstens einmal in drei bis fünf Monaten, dass ich ein Lebensmittel mal vor dem Verbrauch entsorgen muß. Ist alles Organisation. Ich kaufe sonst nur Waren, die sehr langlebig sind und habe sie so lange, bis sie kaputtgehen, bevor ich es ersetze. Das gilt für Auto (2000), Händy, Laptop (ist vom Jahre 2003) Waschmaschine (10 Jahre alt), Fernseher, Bekleidung und alles was die Umwelt belastet, so gut es geht, zu vermeiden. Ich kaufe, wenn möglich und gut erhalten, gebraucht oder von Börse. Ich verkaufe oder verschenke Dinge, die ich nicht brauche (Flohmarkt z.b).
Es wäre schön, wenn ein Umdenken und aktive Verhaltensänderung global, friedlich und mit Vernunft ablaufen würde. Ich befürchte aber, dass ist Idealdenken meinerseits.