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Ist Gott die Innere Stimme

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von naturverbunden, 14. Mai 2018.

  1. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
    Ort:
    Wien
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    Könnte es sein, dass das, was viele Menschen als "Gott" bzw. das "Göttliche" wahrnehmen, einfach nur die Innere Stimme ist, die in jedem Menschen ist? Je nach Kultur glauben ja Menschen irgendwie anders an Gott und könnte nicht sein, dass die Innere Stimme je nach Kultur geprägt ist?

    Es gibt ja auch Menschen, die von sich behaupten, einen Auftrag oder eine Offenbarung erhalten zu halten. Bekannte Beispiele sind ja Moses, Jesus und Mohammed. Könnte es nicht sein, dass diese Personen aus Überheblichkeit und Hochmut, ihre "Innere Stimme" als die Wahrheit darstellten bzw. verkauften?

    Ich glaube, dass Gott nichts anders als die Innere Stimme ist, die in jedem Menschen lebt bzw. arbeitet.
     
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  2. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2012
    Beiträge:
    37.514
    Die innere Stimme kann vieles sein. Das Gehirn meldet sich, so wie sonst auch , nur halt mit Stimme oder es ist der Geist, der innewohnt und dem werden dann verschiedene Namen gegeben, je nachdem wie der Mensch das wahrnimmt. Gott ist glaub ich die häufigste Bezeichnung.
     
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  3. sibel

    sibel Guest

     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    18.305
    Ort:
    Nordhessen
    Das hab ich dir mal in den Mund gelegt, weil ich mich auch erinnere, dass du eigentlich aus dem Forum raus wolltest? Aber egal du stellst gute Fragen!

    "Die innere Stimme" könnte durchaus ein Sprachrohr Gottes sein. Da aber "die innere Stimme" ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann, ist das m.M.n. nicht der passende Begriff für Gott.

    1. Die innere Stimme könnte das sein, was permanent in unserem Kopf im Hintergrund abläuft, das permanente Gebrabbel unserer oft unnbewussten Gedanken.
    2. Es könnte aber auch gemeint sein, was man als "das Gewissen" bezeichnet
    3. Es könnten aber auch Gefühle gemeint sein, die uns permanent etwas anderes raten, als es unser Verstand will. Dazu zähle ich auch "das Bauchgefühl"
    4. Es könnte aber auch das gemeint sein, was wir als unsere Intuition bezeichnen

    Es könnte aber auch alles zusammen gemeint sein, was dann aber m.M.n dann die Bedeutung der Bezeichnung "innere Stimme" übersteigen würde.
    Das ist auf jeden Fall genau so. Sonst gäbe es nicht so viele Unterschiede bei den verschiedenen Völkern. Wenn man sich die religiösen Mythen der Völker anschaut, dann sind das ganz unterschiedliche Vorstellungen. Die Umgebungen der Völker haben immer einen starken Ausdruck in deren Mythen. Die Inuit haben einen starken Bezug zum Meer und deren Bewohnern, den Waldvölkern sind Bäume ein ganz wichtiger Aspekt usw.
    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch mit einer Aufgabe/Auftrag in diese Inkarnation kommt
    Jede innere Wahrheit ist Teil einer größeren Wahrheit und manche Teile sind größer als andere.
    Das ist, finde ich schon mal eine gute Erkenntnis, auch wenn du dabei nicht stehenbleiben solltest.

    LGInti
     
    *Eva*, sikrit68 und NuzuBesuch gefällt das.
  5. Solis

    Solis Guest

    Tja, das pendelt zwischen Fanatismus und echter Offenbarung.

    Nehmen wir einmal Moses. Er schien mir als jemand, dem etwas geoffenbart worden sein soll durch die Begegnung Gottes im brennenden Dornbusch, als völlig absurd, nicht aber als fanatisch. Die Erklärungen, wie ich sie als Kind kennen lernte, waren unzureichend; eigentlich waren es keine Erklärungen, sondern uns wurden nur die Legenden bekannt gemacht, ohne aber ihren geistigen Hintergrund zu erklären. Als schier ewiger und unermüdlicher Sucher wurde mir der geistige Hintergrund erst durch die Anthroposophie bekannt.
     
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  6. Kontemplator

    Kontemplator Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2014
    Beiträge:
    2.620
    Ort:
    Berlin
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    Wenn ich den Teil von uns der nach der Wahrheit sucht, den Geist, die filosophische Seite betrachte, dann könnte man das als Stimme Gottes bezeichnen. Die Suche nach dem Ursprung des Seins/Selbst. Je nach Weltbild wird man zu unterschiedlichen Antworten kommen.
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.541
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    :unsure:

    Zitat:
    Christus: mein Selbst, mein ursprüngliches wahres Gesicht,
    das mich anschaut, in dem ich mich erkenne,
    Ursprung und Ziel meiner Individuation, meiner Mensch-Werdung.

    C. G. Jung
     
  8. Solis

    Solis Guest

    Wenn das Weltbild als ein unumstößliches gilt, so fällt mir immer wieder auf, dass es keine Fortentwicklung geben kann.
     
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  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    8.652
    Ort:
    burgenland.at
    Mit der inneren Stimme ist es doch so, sie ist eine Funktion, die durch Training eingeübt wird.
    Ganz bewusst und vorsätzlich „sprechen“ wir im Satzaufbau mit uns selbst.

    Etwa so:

    „Das gibt es doch nicht!
    So spät ist es schon?
    Wo ist die Zeit geblieben?
    Ach ja, dieser Film im Fernsehen dauert eine Stunde.“

    Mit der folgenden tatsächlich gesprochenen Antwort ->
    „Pardon. Wegen der Fernsehsendung bin ich 1 Stunde zu spät dran.“

    Ursprünglich dachte der Mensch allein in Bildern.
    Zwar tut er das heute gelegentlich auch noch, aber dominant ist das Denken in Worten.
    Diese Grundvoraussetzungen, Bild und Wort, verwenden wir vor allem in Träumen.

    Aber nicht nur wir selbst bedienen uns der Vorlagen, sondern sofern es ein Jenseits des Menschen geben sollte,
    verwenden unsere Verstorbenen gleichfalls diese Möglichkeiten auf der Kommunikationsebene der Lebenden.
    Das wird besonders dann offensichtlich, wenn die Inhalte gemeinsame zukünftige Interessen betreffen.
    Also Belange des menschlichen Überlebens.

    Christlich heißt es da z.B.:

    Joh 3,3

    Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir:
    Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.


    Gut, das ist auch nicht schlecht, aber hier nicht ganz passend.
    Ach ja, jetzt habe ich es gefunden!

    Joh 5,30

    Von mir selbst aus kann ich nichts tun;
    ich richte, wie ich es (vom Vater) höre, und mein Gericht ist gerecht,
    weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.


    Das bedeutet, wenn ich geboren werde, dann bin ich nicht nur der Sohn meiner Eltern, Mutter und Vater,
    sondern auch das Kind meiner Großeltern und Urgroßeltern ...
    Oder wenn ich jemanden vom Leben zum Tod befördere, dann töte ich nicht nur einen einzigen Menschen,
    sondern bin auch mitschuldig am Tod jener, die dieser Getötete nie zeugen konnte ...


    Im Bezug zu Dr. Rudolf Steiner und seiner Anthroposophie wäre demnach hier noch zu erwähnen:

    „Darf es ein bisschen mehr sein … ?


    … und ein :)

    -
     
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  10. Simplicius

    Simplicius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2018
    Beiträge:
    867
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    "Innere Stimme" kann man es natürlich auch nennen, etwas was wir alle Menschen gemein haben und verspüren.
    als moderne Begrifflichkeit würde vielleicht "Harmonien" ganz gut passen.
    Ich persönlich neige mit meinem Gottesbild eher zum Higg`schen Boson.
    Feinstoffliche Energien die alles durchdringen, also auch jeden von uns und die uns irgendwie miteinander gewollt oder ungewollt, verbinden.
    Man beachte, dass uns dabei leider nicht nur positive Energien zusammenbringen und wie geeint handeln lassen.
     
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