ist der kranke schuld an seiner krankheit?

Woher will man jetzt sehen, wie er in 3 Leben aussieht? Was er in den nächsten Leben durchmacht, was ihm begegnet?


Was das Wort "Schuld" angeht, sollte man bei einem Karma eher von der Chance sprechen, etwas auszugleichen.

Man muss dies in einem größeren Zusammenhang sehen, dann erst wird es schlüssig.


Danke für die Antwort. Und jetzt sag ich dir gerne, was mich an deiner Aussage "der Gesunde sei ja auch Schuld an seiner Gesundheit" so gestört hat.

Grundsätzlich sehe ich das so:
Ich habe - wie gesagt - kein Problem mit dem Karmagedanken, und schon gar nicht damit, Dinge in größeren Zusammenhängen zu sehen.
Solange man dies mit gesunder Demut tut und seine Erkenntnisse darüber ausschließlich auf sich SELBST anwendet, statt andere damit zu schubladisieren.

Es geht mir also ganz konkret um diese eine Aussage von dir. So, wie es formuliert wurde, läuft es gewissermaßen auf folgende Gleichung hinaus:

Nach medizinischen Richtlinien gesund = Der Mensch ist HEIL
Nach medizinischen Richtlinien kränklich oder krank = Der Mensch ist UNHEIL

Es könnte leicht der Eindruck entstehen, die Kranken machen ganz viel falsch und die Gesunden machen alles richtig. Und dem ist lange nicht so. Ich will dir nicht unterstellen, dass du das so siehst, aber ich weiß dass es einige immer wieder so sehen.
 
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Stimmt, ich sehe das nicht so.

Ich bin aber auch nicht zimperlich was meine eigene Person angeht. Denke mir auch, wer weiß was ich alles einmal angestellt habe. (Sicher einiges!) Und wie gesagt, Krankheit sehe ich als Chance.

Wer mit dem Zeigefinger da auf andere zeigt, hat scheinbar wenig verstanden. Allein schon das Zeigefinger zeigen, ist eine Unreife.-



Danke für die Antwort. Und jetzt sag ich dir gerne, was mich an deiner Aussage "der Gesunde sei ja auch Schuld an seiner Gesundheit" so gestört hat.

Grundsätzlich sehe ich das so:
Ich habe - wie gesagt - kein Problem mit dem Karmagedanken, und schon gar nicht damit, Dinge in größeren Zusammenhängen zu sehen.
Solange man dies mit gesunder Demut tut und seine Erkenntnisse darüber ausschließlich auf sich SELBST anwendet, statt andere damit zu schubladisieren.

Es geht mir also ganz konkret um diese eine Aussage von dir. So, wie es formuliert wurde, läuft es gewissermaßen auf folgende Gleichung hinaus:

Nach medizinischen Richtlinien gesund = Der Mensch ist HEIL
Nach medizinischen Richtlinien kränklich oder krank = Der Mensch ist UNHEIL

Es könnte leicht der Eindruck entstehen, die Kranken machen ganz viel falsch und die Gesunden machen alles richtig. Und dem ist lange nicht so. Ich will dir nicht unterstellen, dass du das so siehst, aber ich weiß dass es einige immer wieder so sehen.
 
So, ich möchte hier gleich mehrere Dinge sagen.
Unter dem Menüpunkt Allgemeines habe ich soeben meine Meinung zu diesem Forum kundgetan.
Sternenatemzug hat hier in einem ESOTERIK-Forum ein esoterisches Thema zur Diskussion gestellt.
Es wundert mich, dass er nicht gekreuzigt wurde. Oder eigentlich wurde er gekreuzigt, aber weil er ein Lebenskünstler ist, ist er wieder vom Kreuz runter geklettert :D
Vom ganzen Herzen, Danke für das Thema, Sternenatemzug! Leider läuft in diesem Forum meiner Meinung nach einiges schief, hier wird gehetzt und untergriffig angegriffen, nur weil jemand ein Weltbild vertritt - in einem Eso-Forum, bitte - das als esoterisch bezeichnet werden kann.
Viele User hier sind einfach nur registriert, um zu streiten und sich selbst zu bestätigen, und nicht um eine vernünftige Diskussion zu führen.
Sind wir ehrlich - ein Esoteriker ist verletzlich, ein Weltbild, das nicht streng materiell und naturwissenschaftlich ist, ist angreifbar. Und genau diese Breitseite nutzen manche User hier aus, um sich selbst besser zu fühlen. Ich finde das einfach nur er-bär-mlich. Aber andererseits: es gibt auch vernünftige User, die hier tatsächlich ernsthafte Diskussionen führen wollen. Und mit denen werfe ich mich jetzt auf ein Packerl. Die Streithähne werde ich einfach abfertigen und mich vor iherer Bösartigkeit nicht mehr fürchten. Ich habe viel zu lange gekuscht - jawohl, gekuscht habe ich! Daran bin ich selber schuld, ohne Zweifel, aber damit ist jetzt Schluss. Rose2 spricht von nun an mit lauter Stmme und es ist ihr sch... egal, ob das jemand gut oder schlecht findet.
Aber jetzt möchte ich doch noch etwas zu dem Thema sagen:
In meinem höchstpersönlichen Weltbild (und ich wünschte manche User würden ihre Postings ebenso beginnen, würde so manchen Streit unnötig achen) besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Seele und Krankheit. Von Schuld kann man da nicht sprechen, da sich ja niemand aussucht, Probleme zu haben. Aber ich habe in meinem familiären Umfeld zwei Krebsfälle erlebt und eine Gehirnblutung. Die Krebsfälle waren Männer, beruflich sehr erfolgreich, gesellschaftlich etabliert, mit Freundeskreis, integriert, familiär gefestigt. Aber seelisch hat es gefehlt, versteht ihr? Seelisch... dort wo Mitgefühl, Zartheit, Demut und Liebe wohnen, dort hat es gefehlt. Irgendwie. Und bei der Gehirnblutung genau das selbe.
Es ist fast ein bisschen so, als würde die Seele ihr Recht einfordern. Wenn jemand äußerlich und oberflächlich Erfolg und Status erringt, aber innerlich und seelisch auf die Anforderungen des höheren Ichs pfeifft, dann ist oft Krankheit die Folge.
Ich denke, die Anforderungen des göttlichen Teils in uns, sind doch der eigentliche Sinn des Lebens. Die Frage nach dem Woher, Wohin und Warum machen uns doch erst zum Menschen. Wenn jetzt jemand ganz auf diese Fragen verzichtet, gräbt er sich selbst das Wasser ab, nimmt der sich selbst den Boden unter den Füßen weg. Und wird krank.
"Schuld" in dem Sinn ist das aber nicht, finde ich. Mehr eine Gesetzmäßigket. Auch ein bisschen die Antwort darauf, dass man bekommt, was man braucht, nicht was man will. Und ein bisschen auch die Liebe Gottes, der keinen Menschen im Stich läßt, selbst wenn er durch Krankheit zu einem Menschen spricht.

Thats it,
Rose
 
Was man doch nicht alles irgendwo hineininterpretieren kann.

Das wird in dem Vortrag klar geagt. Ayurveda meinte ursprünglich mit Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Beschwerden sondern Erleuchtung, das heißt Selbsterkenntnis und vollkommenes Glück. Das bedeutet dann auch Loslösung von der materiellen Ebene, man könnte auch sagen Vergöttlichung. Die Entwicklung soll also durch allmähliche Vervollkommnung vom Mensch zum Gott hin verlaufen.

Hier gibts ganz viele Quellenangaben zum Weiterlesen:
http://psiram.com/ge/index.php/Ayurveda

Danke, ist interessant. Dort wird auf die spätere materielle Weiterentwicklung eingegangen. Sie ist ziemlich vielfältig verlaufen bis hin zu den heutigen Vertretern, die nun teilweise jeden spirituellen Ursprung leugnen, gar den Zusammenhang mit den Veden abstreiten wollen und es im Prinzip genauso wie die westliche Medizin zu benutzen versuchen: zur Unterdrückung von Symptomen.

In dem Vortrag wird klar auf den spirituellen Ursprung des Ayurveda hingewiesen. Mit den Grundprinzipien des Ayurveda ist das Sytem mit den drei Doshas (Tridosha) und Agni, dem Verdauungsfeuer gemeint. Damit soll man in die Lage versetzt werden gar nicht erst krank zu werden und die Krankheit schon im Vorfeld zu vermeiden. Es soll also die Ursache der Krankheit beseitigt, nicht nur Symptome unterdrückt werden.
 
So, ich möchte hier gleich mehrere Dinge sagen.
Unter dem Menüpunkt Allgemeines habe ich soeben meine Meinung zu diesem Forum kundgetan.
Sternenatemzug hat hier in einem ESOTERIK-Forum ein esoterisches Thema zur Diskussion gestellt.
Es wundert mich, dass er nicht gekreuzigt wurde. Oder eigentlich wurde er gekreuzigt, aber weil er ein Lebenskünstler ist, ist er wieder vom Kreuz runter geklettert :D
Vom ganzen Herzen, Danke für das Thema, Sternenatemzug! Leider läuft in diesem Forum meiner Meinung nach einiges schief, hier wird gehetzt und untergriffig angegriffen, nur weil jemand ein Weltbild vertritt - in einem Eso-Forum, bitte - das als esoterisch bezeichnet werden kann.
Viele User hier sind einfach nur registriert, um zu streiten und sich selbst zu bestätigen, und nicht um eine vernünftige Diskussion zu führen.
Sind wir ehrlich - ein Esoteriker ist verletzlich, ein Weltbild, das nicht streng materiell und naturwissenschaftlich ist, ist angreifbar. Und genau diese Breitseite nutzen manche User hier aus, um sich selbst besser zu fühlen. Ich finde das einfach nur er-bär-mlich. Aber andererseits: es gibt auch vernünftige User, die hier tatsächlich ernsthafte Diskussionen führen wollen. Und mit denen werfe ich mich jetzt auf ein Packerl. Die Streithähne werde ich einfach abfertigen und mich vor iherer Bösartigkeit nicht mehr fürchten. Ich habe viel zu lange gekuscht - jawohl, gekuscht habe ich! Daran bin ich selber schuld, ohne Zweifel, aber damit ist jetzt Schluss. Rose2 spricht von nun an mit lauter Stmme und es ist ihr sch... egal, ob das jemand gut oder schlecht findet.
Aber jetzt möchte ich doch noch etwas zu dem Thema sagen:
In meinem höchstpersönlichen Weltbild (und ich wünschte manche User würden ihre Postings ebenso beginnen, würde so manchen Streit unnötig achen) besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Seele und Krankheit. Von Schuld kann man da nicht sprechen, da sich ja niemand aussucht, Probleme zu haben. Aber ich habe in meinem familiären Umfeld zwei Krebsfälle erlebt und eine Gehirnblutung. Die Krebsfälle waren Männer, beruflich sehr erfolgreich, gesellschaftlich etabliert, mit Freundeskreis, integriert, familiär gefestigt. Aber seelisch hat es gefehlt, versteht ihr? Seelisch... dort wo Mitgefühl, Zartheit, Demut und Liebe wohnen, dort hat es gefehlt. Irgendwie. Und bei der Gehirnblutung genau das selbe.
Es ist fast ein bisschen so, als würde die Seele ihr Recht einfordern. Wenn jemand äußerlich und oberflächlich Erfolg und Status erringt, aber innerlich und seelisch auf die Anforderungen des höheren Ichs pfeifft, dann ist oft Krankheit die Folge.
Ich denke, die Anforderungen des göttlichen Teils in uns, sind doch der eigentliche Sinn des Lebens. Die Frage nach dem Woher, Wohin und Warum machen uns doch erst zum Menschen. Wenn jetzt jemand ganz auf diese Fragen verzichtet, gräbt er sich selbst das Wasser ab, nimmt der sich selbst den Boden unter den Füßen weg. Und wird krank.
"Schuld" in dem Sinn ist das aber nicht, finde ich. Mehr eine Gesetzmäßigket. Auch ein bisschen die Antwort darauf, dass man bekommt, was man braucht, nicht was man will. Und ein bisschen auch die Liebe Gottes, der keinen Menschen im Stich läßt, selbst wenn er durch Krankheit zu einem Menschen spricht.

Thats it,
Rose

:thumbup:
:danke: für diesen, mir sehr wertvoll erscheinenden Beitrag!
 
grad in einem Esoforum find ich es auch sehr eigenartig, das man für so einen Thread den Ersteller dessen schief anschaut, wo doch der Grundsatz der Esoterik in Resonanz, Spiegel - u. Karmagesetzen liegt, was ja so viel heisst wie "man ist für alles immer selbst verantwortlich" - wo sogar manche "hardcoreEsoverseuchte" zb. die These vertreten, das eine Vergewaltigung vom Opfer "angezogen" werden würde.. u. der anderen Torheiten mehr.

Aber wie schaut es in der Realtiät u. der Wirklichkeit (die ja laut Esoterik auch nur Illusion sei) aus?

Ist ein Kind an seinen Krankheiten selbst schuld? Wohl kaum.
Ist ein Erwachsener, der sich ungesund ernährt, wenig bis gar keinen Sport treibt, täglich 2 Packerl Tschick oder mehr raucht, selbst Schuld an seinem nach u. nach immer schlechter werdenden Gesundheitszustand, oder ist es einfach nur "Schicksal" ? Freilich nicht, sondern klarerweise ist dieser Erwachsene selbst an seinem Zustand "Schuld" - besser gesagt verantwortlich.

Aber im anderen Sinne gibt es auch vererbbare krankheiten, wofür (fast) niemand was kann.

Also kann man davon ausgehen, das bei gewissen Krankheiten der Mensch schon selbst dafür verantwortlich ist, bei anderen wieder weniger oder kaum.
 
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Ich persönlich finde dieses Schuldprinzip problematisch; in allem und für alles ständig irgendeinen Schuldigen zu suchen. Schuld und Strafe liegen dicht beieinander. Sieht man auch, wenn Karma interpretiert wird, wie häufig Karma als Strafe angesehen wird. Es ist eine Wertung, die den Menschen in seinem Inneren schwächen und unfrei machen kann.

Warum soll man (laut einigen Beiträgen) nur mit Schuld Verantwortung übernehmen? Heisst das, dass man ohne Schuld, aus eigener Kraft keine Verantwortung übernimmt? Braucht es da im Inneren "irgendjemanden", der einen "klein macht", weil man Verantwortung vermeintlich selbst nicht schafft?

Ein Fehlen von Schuld geht nicht zwangsläufig mit Fehlen von Verantwortungsbewusstsein einher. Meine Meinung.

Babylon schrieb:
Kaum aus dem Bett schon in Unterstellungslaune wie eh und je.

Nein, keine Unterstellung. Eine berechtigte FRAGE, weil du Rose2 nicht nur in diesem Thread darauf hinweist, dass es ja sowas schon mal gegeben hat, sondern ihr auch noch ins Allgemeine U-Forum nachrennst. Irgendwas wird dich ja dazu bewogen haben.

LP
 
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