Auch das darf sein. Aber was ich nicht verstehe, warum jammerst du dann?
Ich könnte jetzt behaupten, dass du das, was du siehst, alles in dir trägst und in erster Linie dich beschreibt... Das ist aber nicht meine Einstellung. Ich sag nur: Wenn du es als jammern siehst, kann ich auch nichts machen. Es ist deine Empfindung.. wie eben manche das Miauen einer Katze als Jammern empfinden, andere als wohltuenden Klang..
Der Regen ist Regen und nicht schlechter als die Sonne.
Es geht nicht darum ob was schlechter ist als das andere, sondern darum dass etwas, wenn es zuviel wird, schaden kann. Zuviel Regen, genauso, wie zuviel Sonne, oder Zuwenig Regen und Zuwenig Sonne.. Darum sollte man immer in der Mitte (Realismus) bleiben, so gut wie möglich. Aber auch hier gibt es eine Analogie: Es gibt ja auch Unwetter... und das ist beim Menschen auch so.. supekt sind mir eher Menschen, die immer so tun, als wäre alles gut und würden sie alles gut sehen, zumindest nach aussen hin und nicht zugeben wollen, "Mei, heit geht´s ma net guat, jetz warat´s net schlecht, wenn i moi mein Kummer jemanden ausschütten könnte.." Menschen, die eben all ihre negativen Dinge zurückhalten, damit ja niemand sagen kann "Mei, der /die is oba a suderer, a Jammerscherm, .."
Aber warum machst du immer den Eindruck als würdest du von allen hauptsächlich negativ gesehen werden und hättest deswegen gar keine echte Chance dich anders zu sehen.
1. es ist DEIN Eindruck (und auch wenn du jetzt sagen würdest, dass es mehr sehen - dann sag ich: Es ist EURER Eindruck) denn nirgends hab ich behauptet, dass ich von allen Negativ gesehen werde. Es ging doch hauptsächlich darum, ein Beispiel dafür zu zeigen, wie schwer es ist, Hoffnung zu haben, wenn man nur immer Worte hört, aber nie oder kaum Ergebnisse sieht.
Dann resigniert man vlt. leichter und glaubt nicht mehr daran. davon kann ja gerade
@Luna811 ein Liedchen singen, gell?
Der Regen sieht sich nicht negativ. Er ist was er ist.
Tja, könnte daran liegen, dass sich der Regen überhaupt selbst nicht als irgendwas sehen kann... und er ist auch negativ, wenn er - wie im Beispiel zuvor - zuviel von sich gibt..
Du suhlst dich im Selbstmitleid, weil du meinst es könne ja nicht alles positiv sein.
sag, wie kommst du auf solche Ideen? Ich weiss sehrwohl, dass es viel positives gibt in meinem Leben. Aber in Sachen Liebe eben weniger.. und nur um das geht es.. und da hat man - vor allem ich - solche Standardratschläge, die man dann gerne zu hören bekommt, die aber wenig bis gar nichts nutzen, echt satt, kann und will sie nicht mehr hören.. du weisst sicher, welche ich da meine..
Das "Lustigste" dabei ist doch immer die Aussage "du musst bleiben, wie du bist " oder "veränder dich nie, um geliebt zu werden.. wenn man dann aber ist, so wie man ist und feststellt, dass einem dann keiner so richtig liebt - na dann hört man "Du musst dich schon ändern, du musst dich selbst lieben, damit dich andere lieben können..." Man dreht sich´s, wie man es braucht..
Aber auch der Regen hat nichts negatives an sich. Man kann ihn negativ sehen aber ist DAS dann die Wahrheit?
Wie eben zuvor erwähnt: Wenn er zum Dauerregen wird, was Überschwemmungen zur Folge hat, dann braucht man ihn nicht mehr negativ zu sehen, dann hat er für viele negative Folgen gesorgt. Oder siehst du das anders?
Aber kurz zurück zum Selbstmitleid: Was ist schlimm daran, warum stört es so manche hier gewaltig? Angst davor, jemanden ein wenig Unterstützung zu geben, die er vlt. braucht, und sich drum selbst bemitleidet? (Ich meine das jetzt allgemein und beziehe das nicht auf mich)