Er will für alle Länder den Euro einführen, auch für Rumänien und Bulgarien und das läuft dann am Ende auf einen "Euro-Finanzminister" hinaus, der in Notlagen Geld verteilen darf, unter dem Vorwand, die Ungleichheit unter den EU-Ländern zu beseitigen. Kroatien will er auch in die EU aufnehmen.
Das wird bei einigen "armen" Ländern zu Griechenland 2.0 führen und jetzt darf man mal raten, wer am Ende zahlt.
Juncker denkt da wohl an die Vereinigten Staaten von Europa welche dann einen Euro-Finanzminister haben müssen, mit einem ähnlichen Länderfinanzausgleich wie man es aus Deutschland kennt. Für ihn scheint das das einzige vernünftige Projekt zu sein um Euopa zu stärken.
Kroatien ist bereits seit 2011 in der EU, aber gehört nicht zum Schengen- und €uroraum. Juncker strebt an die restlichen Länder des Westbalkans wie Serbien, Bosnien-Hezegowina, Mazedonien, Montenegro, Albanien und den Kosovo in die EU aufzunehmen.
Wir haben in Europa im Moment folgende "Räume"
1. Den Wirtschaftsraum zu dem auch die Schweiz und Norwegen zählt.
2. Den EU-Raum aller Staaten in der EU.
3.Den €uro-Raum zu denen innerhalb des EU-Raumes nicht Schweden,Dänemark,Polen,Tschechien,Ungarn,Kroatien,Rumänien und Bulgarien gehören.
4. Den Schengen-Raum, zu dem zwar die Nicht-EU-Staaten Schweiz und Norwegen zählen, aber nicht die EU-Staaten Kroatien,Rumänien und Bulgarien.
Das ist ein riesengroßes bürokratisches..., nein eurokratisches Durcheinander.
Dann haben wir gegenwärtig noch die EU-Staaten Polen und Ungarn welche gerade dabei sind die rechtsstaatlichen EU-Normen abzuschaffen.
Nicht zu vergessen Groß Britanien mit seinem Brexit und dem selber nicht wissen was es eigentlich will.
Und zu guter Letzt noch einen EU-Beitrittskandidaten namens Türkei.
Das sind Probleme über Probleme. Aber anstatt dass der 1.Vorsitzende der EU mal darüber nachdenkt wie man die Probleme lösen könnte und die chaotischen eurokratischen Strukturen entflechten könnte,
visioniert er wie jemand der unter Drogen steht und die Realität völlig ausblendet.