Ich Bin!

  • Ersteller Ersteller Allegrah
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Guten Morgen Inti!

und doch erschafft der Ballon etwas auch wenn sein Wesen die Leere ist:

Ja, und zwar deswegen, weil eine Unterteilung der Identifikationsebenen illusorisch ist.
D.h.: Der Ballon ist in Wirklichkeit kaum vom Raum zu unterscheiden und daher besitzt ein jeder Ballon die selben Merkmale wie der ganze Raum an sich.
Das habe ich hier versucht, mit den Zellen zu erklären und mit den Formwandlern der Star-Trek DS9-Reihe.

Jeder hat so seine Bespiele. ;)
 
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Das Leben ist ein Raum mit einem Ein- und Ausgang. Man kommt hinein, man geht heraus und alles, was bleibt, sind Erinnerungen.
Man schaut sich den Film des Lebens an.
 
och nein, man muß nicht, man kann sich auch draus flüchten. Nach Brasilien zum Beispiel, oder so.:)

Die Freiheit des Menschen, auch wenn er flüchten will, ist unantastbar.
Wenn es richtig empfunden wird zu flüchten, dann flüchtet man.
Wenn man bleiben will, dann bleibt man. .......etc.

Wenn dir also nach Flucht zumute ist, dann ist das in Ordnung. Brasilien ist ein schönes Land. ;)
Ich tue immer das, was ich will. Solltest du auch so handhaben.....wenn du magst. :)

Wenn der Verstand dem Menschen diktiert, was unbedingt zu machen sei, wird er nicht lange froh des Lebens. Ein Mensch wird meist glücklicher, wenn er als Einheit von Körper, Geist und Seele das macht, was IHN glücklicht macht und zugleich niemandem schadet.
Flucht ist auch gut, wenn Flucht glücklich macht.

Zuletzt sollte man sich fragen, warum man diese Aktion als Flucht definiert?
Wovor flüchtet man?
Menschen flüchten meist, wenn sie eine Umgebung als gefährlich oder unangenehm für sich empfinden.
Wenn man von Gefahr als Beweggrund ausgeht, sollte man sich erst fragen, ob man die Lage tatsächlich klar einschätzt?
Ist das der Fall, ist Flucht eine natürliche Reaktion. Wenn nicht, sollte man sich fragen, warum sonst die Situation unangenehm empfunden wird?
Es kann sein, dass man sich irrt und nicht zu flüchten braucht.

Daher hat Flucht so einen negativen Beigeschmack. :rolleyes:
Hat ja nichts mit dem Wunsch nach Abwechslung zu tun. :)
 
Friede dir, lieber Michael!

Viele, viele Jahre haben mich deine Lieder begleitet.
Ich habe in meinem Leben sehr viele Lieder gehört und jedes Lied trägt in seiner Schwingung ein Teil meiner Lebenserfahrungen in sich. Diese Erinnerungen kommen dann als Gefühl immer wieder hoch, wenn ich sie höre.
Deine Lieder trugen sehr schöne Erinnerungen in ihrer Schwingung, Michael.
Sie beruhigen mich, sie bringen mir Frieden, sie erfüllen mich mit Elan, mit wundervoller Energie, mit Vertrauen,.....
Dafür danke ich dir, Michael.
Es ist wundervoll für mich, in einer Zeit gelebt zu haben, die du mit mir teiltest.
Gesegnet seist du, mein Herz.
Vielen lieben Dank.
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:liebe1:
 
Paradoxe Freundschaften

In meiner Vergangenheit wurde ich recht oft gemobbt.
Einige Frauen mochten mich nicht, weil sie in mir eine Rivalin sahen.
Einige Männer mochten mich nicht, weil ich sie nicht wollte.
Einige Arbeitskollegen mochten mich nicht, weil ich meist schnell befördert wurde und wegen meiner vorlauten und großen Klappe.
Mein Vater mochte mich nicht, weil ich mich für meine Mutter entschied.
Sonst mochten mich aber alle, einschl. ich mich selbst.

Der Mensch kann manchmal recht egoistisch sein und alles bekämpfen, wovon er sein Ego-Reich bedroht fühlt. Und ich schien, für vieler Leute Ego-Reich eine Bedrohung zu sein. Nimm dem Kind seine Schüppe weg und es schreit. Manchmal reicht auch schon, wenn es denkt, dass jemand seine Schüppe will und das ist ein viel größeres Problem. Nämlich, wenn es schon aus seiner Vermutung heraus sich bedroht fühlt.

Noch viel interessanter wird’s, wenn man sehr, sehr viele Freunde hat und selbst dann gemobbt wird. Da fragt sich dann einer: „Ich habe so viele Freunde. Wie kann man mich trotzdem mobben?“
Die Antwort ist ganz einfach: Während man nämlich vor den Augen der Freunde gemobbt wird, geraten diese ins Delirium ihrer Angst, ihnen könne im Falle eines Eingriffs das Gleiche passieren. Sonst sind sie sehr freundlich und ungeheuer zuvorkommend. Aber nur, wenn sie nicht in Angst und Panik geraten. Hinterher kommen sie aber gerne und flüstern dir ins Öhrchen, wie furchtbar gemein sie das Ganze empfunden haben und dass sie schon immer wussten, wie gemein das Leben sein kann. Sehr intelligent, wirklich sehr intelligent. Sie wussten schon immer. Sie wissen so viel, nur reicht ihnen ihre unendliche Weisheit nicht, über ihre eigene Angst hinweg zu kommen. Nein, aber sie sind so intelligent und weise. Das fasziniert mich immer wieder. Sie sind sogar so furchtbar Weise, dass man ihnen nicht mal sagen darf, dass sie wegen ihrer Ängste unbedingt mal eine gute Therapie brauchen.

So schlägt man sich mit dem Mob rum und fragt sich, wozu habe ich eigentlich diese ganzen Anhängsel am Hintern? Um mir auch noch zwischendurch zuflüstern zu lassen, wie furchtbar intelligent sie doch alles wahrnahmen? Armselig ist so was.
Ich will keine Leute um mich herum, die mir Klugscheißerei ins Ohr flüstern. Da sind mir sogar Mobber lieber, denn sie sprechen wenigstens offen aus, was sie bewegt. Sie sind eindeutig die aufrichtigeren Menschen. Ich ziehe solche Menschen vermeintlichen Freunden vor.

Alles im Leben ist zu was gut. Ich lernte durch all die Mobbingfälle aufrichtige Menschen, trotz ihres starken Egos, von Schleim- und Klugscheißern zu unterscheiden, die im Endeffekt die schlimmeren Narzissten sind. Letztere fürchten sogar ihren eigenen Schatten, er könne ihnen ein Nasenhaar auszupfen. Um GOTTES WILLEN! Doch schneller als man denkt, stehen sie vor ihrem eigenen Schatten und schauen einen mit schleimenden und bettelnden Augen an, man solle sie aus der Scheiße rausfischen. Sollte man?

Alles, was man tut, tut man für sich selbst. Ein jeder Mensch lebt von der Güte des Seins, die nicht unbegrenzt ist, gerade dann, wenn der Erwartende diese Güte ängstlich und allzu einseitig verlangt. Aber zum Glück sind nicht alle Menschen so und das lernt man auch, in gewissen Momenten.

Mobber sind ehrliche und berechenbare Egos. Aber stellt euch mal vor, ihr geht mit den Anderen im Vertrauen auf ihre Freundschaft bergsteigen?

Dazu fällt mir gerade ein Witz ein, den ich hier zuletzt las:
2 Bauarbeiter arbeiten auf dem Dach eines Hochhauses. Einer von ihnen fällt runter und der andere schreit ihm hinterher: „Hast du dir weh getan?“
Der Fallende: „Weiß nicht! Bin noch nicht gelandet!“

LG
Allegrah
 
In den Tiefen des Inneren ist ein Tor, ein Strudel aus Erde der Urmaterie. Jenseits dieser Grenze beginnt eine andere Welt.

LG
Justi
 
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