Hungerwahn

Reine Naturmenschen hätten in der Stadt Probleme zu überleben.
Mensch ist sehr anpassungsfähig, aber natürlich hat auch die Anpassungsfähigkeit Grenzen.


Anpassungsfähigkeit oder sich anpassen zu können ist vor allem eine Frage der Zeit. Insofern sind auch dann Grenzen gesetzt, wenn durch äußere Umstände sehr schnelle Umstellungen erforderlich werden.
 
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Unsinn, was soll es bringen, wenn du ein Käsebrot nach Afrika schickst?
War ironisch gemeint, eine Anspielung auf die Bettelei für Afrika in meiner Grundschulzeit, als man den Kindern so das Taschengeld aus der Tasche zog.
Was das andere angeht, einfach mal die Subventionen für exportierte Lebensmittel ersatzlos streichen.
Ändert aber nichts an meiner Einstellung über explodierende Menschenbestände, das Grundübel auf diesem Planeten. Afrika (in erster Linie!) und Indien sind da ganz vorne mit dabei...
 
Anpassungsfähigkeit oder sich anpassen zu können ist vor allem eine Frage der Zeit. Insofern sind dann Grenzen gesetzt, wenn durch äußere Umstände sehr schnelle Umstellungen erforderlich werden.


Ja, aber auch, wenn zuviele Umstellungen erforderlich wären.
ZB im Extremfall, wenn ein Buschmann plötzlich in einer Großstadt in einem Büro arbeiten müsste, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.
 
War ironisch gemeint.
Was das andere angeht, einfach mal die Subventionen für exportierte Lebensmittel ersatzlos streichen.
Ändert aber nichts an meiner Einstellung über explodierende Menschenbestände, das Grundübel auf diesem Planeten. Afrika (in erster Linie!) und Indien sind da ganz vorne mit dabei...


Klar!
Wer nichts zu beißen hat, dem bleibt als eine der wenigen Freuden nur noch Sex.
War bei uns früher auch nicht anders, bzw, ist im Prinzip heute noch so.
In Zeiten des Wohlstands geht die Geburtenrate zurück.
 
Wer nichts zu beißen hat, dem bleibt als eine der wenigen Freuden nur noch Sex.
Seltsam. Tiere fahren in Zeiten schlechter Ernährunglage ihre Vermehrung zurück, manchmal gibt es gar keine Jungen, Föten werden vom Körper der Mutter resorbiert. Nur der Mensch vermehrt sich immer weiter, trotz seiner angeblichen Intelligenz, jedes Jahr 80...90 Millionen mehr.
 
Seltsam. Tiere fahren in Zeiten schlechter Ernährunglage ihre Vermehrung zurück, manchmal gibt es gar keine Jungen, Föten werden vom Körper der Mutter resorbiert. Nur der Mensch vermehrt sich immer weiter, trotz seiner angeblichen Intelligenz, jedes Jahr 80...90 Millionen mehr.


Mensch ist eben Mensch und nicht Tier, auch wenn er körperlich zu den Säugetieren gehört.
Mensch ist praktisch immer fortpflanzungsfähig, Säugetiere haben Brunftzeiten.
 
Gilt m.W. die meisten, wenn nicht alle Primaten. Und offensichtlich hat der Mensch trotz seiner angeblichen Erkenntnisfähigkeit seine Triebe nicht im Griff und vermehrt sich schlimmer als Kaninchen über jedes vernünftige, ökologisch verträgliche Maß hinaus.


Und die Primaten entscheiden sich garantiert vollkommen bewusst, sich nicht zu vermehren..... :rolleyes:
Du vergisst, wie komplex Menschen sind und dass sie von kollektiven Glaubenssätzen beeinflußt werden.
ZB, dass man nicht verhüten darf oder dass viele Kinder für ein gesichertes Alter sorgen.
 
Gilt m.W. die meisten, wenn nicht alle Primaten.


Alle tropischen Spezies haben keine bestimmte "Brunftzeit", da diese nur bei Tieren in gemässigten/kühleren Breiten nötig ist, damit die Jungen zur Welt kommen, wenn Nahrungsangebot und Wetter günstig sind. Dafür haben weibliche Menschenaffen so weit ich weis so lange sie ein junges Säugen keinen Eisprung. Es passiert also nicht, dass das Weibchen schon wieder trächtig ist wenn das letzte Junge noch säugt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schimpansen-nahe-geschwister-bleiben-kleiner-a-1100271.html
 
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Gilt m.W. die meisten, wenn nicht alle Primaten. Und offensichtlich hat der Mensch trotz seiner angeblichen Erkenntnisfähigkeit seine Triebe nicht im Griff und vermehrt sich schlimmer als Kaninchen über jedes vernünftige, ökologisch verträgliche Maß hinaus.

Die Menschen in Armuts- u. Mangelgebieten vermehren sich nicht "schlimmer als Kaninchen" (was eine ausgesprochen pejorative Bezeichnung für höhere Kinderzahl ist), weil sie ihre Triebe nicht im Griff haben, sondern weil die Kindersterblichkeit enorm hoch ist, es so gut wie keine Altersversorgung gibt und darüber hinaus kaum Zugang zu Verhütungsmittel vorhanden ist. Die Rolle der Religionen darf auch in Fragen Verhütung und sexueller Aufklärung nicht unterschätzt werden.
Während längerer Hungersnöte geht auch die Geburtenrate zurück (siehe z.B.: "Die große chinesische Hungerkatastrophe 1958-1962).
Es gibt zahlreiche innere und äußere gesellschaftspolitische Faktoren für "unfreiwilligen" Kinderreichtum, aber kaum noch einen, den wir hier in unserer abgesicherten Wohlstandsgesellschaft nachvollziehen können.

Frauen, deren Körper ausgehungert ist (z.B. auch bei fortgeschrittener Anorexie, um den Kreis wieder zu schließen), leiden übrigens unter Amenorrhoe und können sich nicht fortpflanzen.
 
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