Trixi Maus
Sehr aktives Mitglied
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Darum geht es doch gar nicht. Da fehlt es nicht. Fachpersonal ist vorhanden. Aber Betreuungspersonal fehlt. Und gerade dafür gab es bis ins Jahr 2008 hinein keine Lösung und auch keine Ausbildung, die man hätte machen können. Heute gehen viele Menschen gerade in den Bereich der Altenpflege hinein, aus der Arbeitslosigkeit oder aus der Zeit der Kinderbetreuung oder aus der Zeit der Pflege der Eltern heraus kommend. Und zwar als soziale BetreuerInnen. (Das betrifft Deutschland, wo ein neuer Beruf geschaffen wurde. Dieses Vorgehen ist ein gutes Beispiel dafür, wie man anders qualifizierte, aber sozial-kommunikativ oft besser sozialisierte Personen als Altenpflegepersonal in diesen Bereich hinein bekommen kann und gleichzeitig Arbeitslose höherqualifiziert durch eine geförderte klitzekleine Ausbildung. Die völlig ausreichend ist, weil diese Personen natürlich von Fachpersonal angeleitet werden in der Praxis. Das ist wohl selbstverständlich.Irgendwelche ungelernte Kräfte können und dürfen nicht im sozialen Bereich arbeiten!!!
Nicht jeder kann mit Menschen umgehen und hat automatisch das Talent jemand eine Spritze zu setzen und zu sehen, ob der Patient vielleicht gerade vor einem Herzinfarkt steht oder einen Schlaganfall hatte... usw. usw.
Es braucht der Mensch nun mal nicht nur einen Altenpfleger und einen Pädagogen braucht er ohne Frage noch weniger als der Altenpfleger selber. Bei der Pflege in Deutschland.Dazu gehört eine Schulung und nicht umsonst lernt ein Altenpfleger seinen Beruf 3 Jahre lang und ein Pädagoge studiert 4- 5 Jahre lang!
lg
