Na ja, Sole, also stimmen wir überein, daß Demut und Schicksalsergebenheit nicht gleichzusetzen sind? Schicksalsergebenheit bedeutet für mich, alles so zu lassen , wie es ist, ohne irgendeinen Antrieb, etwas zu ändern. Demut bedeutet Annehmen.
ja
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Na ja, Sole, also stimmen wir überein, daß Demut und Schicksalsergebenheit nicht gleichzusetzen sind? Schicksalsergebenheit bedeutet für mich, alles so zu lassen , wie es ist, ohne irgendeinen Antrieb, etwas zu ändern. Demut bedeutet Annehmen.
nochmals unterschiede...........
ein etwas langer post, sorry
ein spiritueller lehrer, guru, wird wohl auch seine schüler in der bildung des herzens unterrichten. er wird sie aufmeksamkeit lehren.
ich kann mir vorstellen, dass die innere sicht seiner schüler so sein kann wie die innere sicht seines gurus.
so denke ich die deine, payre, ansicht von von bombay eine nette touristische, geradezu oberflächliche, vom taxi aus beobachtet, mit vielem unterhaltungswert erlebte geschichte ist.
schwärmerisch, neben jeglicher realität.
dazu eine andere sicht der dinge wie sie, allerdings in kalkutta erlebt wurde.
der rundbrief eines jungen, sich spezialisierenden kinderarztes, der seine ferien in den slums von kalkuta verbringt, um dort ohne entlöhnung seine arbeit als arzt ausübt.
eigentlich in einer art der vorhölle.
natürlich schaut ein arzt mit anderen augen, durch seine ausbildung sieht und erlebt er seine umwelt anders.
dennoch hätte er bequem in deutschland golf oder tennis spielen können, anstatt seine gesundheit in einem der vielen slums kalkuttas zu riskieren.
ich kenne seine "lehrerin" die ihn dazu motiviert hatte, sie ist eine sehr gute freundin, selbst kinderärztin, christin und budhistin, auch sie arbeit oft in diesem wahnsinn von kalkutta, auch unentgeltlich natürlich.
strahlende augen erst nachdem ein wenig hoffnung aufgetreten ist, wie der rundbrief beschreibt, den ich mit erlaubniss des schreibers, ausschnittweise in diesen post hinein copiere.
wie unterschiedlich doch lehrer sein können.
wie unterschiedlich ihre schüler sein können.
wie unterschiedlich die innere schau in der äusseren realität wirkt.
oder habe ich wiedereinmal nix verstanden![]()
hier ein ausschnitt einer ander sicht.
2 wochen sind vergangen und die ersten 1600 patienten sind versorgt (von unserem 2er-team).
was mir in dieser zeit mehr und mehr auffaellt sind depressive stoerungen gerade unter der armen bevoelkerung, die haeufig zu einer somatiserung fuehren und entsprechend schwierg von anderen erkrankungen abzugrenznen sind (gerade wenn man nur 3-4 minuten fuer jeden patienten zu verfuegung hat). Diese stoerungen sind bereits schon im jugen alter deutlich sichtbar, insbesondere bei den vielen kindern und jugendlichen, die nicht zur schule gehen. verstaendlich wird dieser umstand, wenn man hier einmal sogenannte home visits mitmacht. dabei besucht man bestimmete patienten in ihrem zuhause und muss sehen, wie eine familie mit 7-10 menschen auf 7 oder 8 qm lebt. ich konnte es kaum glauben, bis ich es gestern mit meinen augen gesehen habe. manche dieser zimmer haben neben ihrere geringen groesse zudem noch nicht einmal putz an den waenden und sind feucht (weil kueche, bad und schlafen in einem zimmer). im schlimmsten fall aber haben sie noch nicht einmal ein fenster und so sitzt die familie die meiste zeit bei kuenstlichem licht, auf engstem raum! es sit somit also kein wunder, dass viele menschen in der folge depressiv werden, sich ansteckende erkrankungen wie ein lauffeuer ausbreiten und viele kinder und frauen (ein grossteil im slum ist muslimisch und damit groesstenteils verschleiert) an rachitis erkranken (alles natuerlich auch in rahmen der mangelernaehrung).
die tage in der ambulanz sind interessant aber auch schon ziemlich anstrengend, insbesondere wegen der grossen zahl an patienten, mit in der regel mehr als 3 symptomen. anders als in manila behandel ich hier in der hauptsache erwachsene patienten (60%, in manila 30%). das team ist allerdings sehr hilfreich und kann mir dann bei der schangeschaftsvorsorge auch mal den ein odere anderen tip geben : )
bloed sind die tage, wenn einem kinder (jetzt mehrere zwischen 4 und 7 jahren) vorgestellt werden, die nicht sprechen koennen und sonst auch verhaltensauffaellig sind. da es sich in diesen faellen haufig um eine geistige retardierung (mit teilweise auch koerperlichen behinderungen) handelt, wahrscheinlich im rahmen einer perinatalen komplikation, muss man dann als sozusagen erster behandelnder arzt der mutter erst einmal offenbaren, dass ihr kind wohl niemals so sein wird, wie die anderen kinder. das ist entsprechend hart, zumal die muetter viele jahre davon ausgegangen sind, dass bei ihrem kind ja sonst alles in ordnung sei. wenn man ihnen dann die prognose darstellt und ihnen ausser physiotherapie nicht viel bieten kann, wollen sie dies natuerlich nicht akzeptieren (zumal einige von ihnen uns als wunderheiler betrachten...).
tragisch, wenn auch anders, sind die patienten mit krebs hier, denen wir meist nur noch schmerz-medikamente durch ihre angehoerigen mitbringen lassen koennen, weil sie es selber nicht mehr in die ambulanz schaffen und in ihrer kleinen engen und dunklen huette auf den erloesenden tod warten. nur in seltenen faellen (kurativ) werden mittellose tumor-patienten hier operiert.
wie ihr seht, sind die probleme hier nach wie vor sehr facettenreich. aber auch, wenn man manch einmal das gefuehl hat, dass man hier doch nichts bewegen koennte, sind es genau in diesem moment die vielen strahlenden und dankbaren blicke der patienten, die einen wissen lassen, dass man auf dem richtigen weg ist!
ich wuensche euch allen alles gute! danke noch einmal fuer eure spenden!
Fakten sin fakten, und fakten haben keine zwei pespektiven.
es gibt nicht ein krieg zu führen und gleichzeitig nich zu führen.
Es gib nich gleizeitig arm zu sein un reich zu sein.
Es gib nicht gleizeitig krank zu sein und gesund zu sein.
blind un sehend
schwartz und weis
oben und unten
links und rechts
das ales gibts nicht gleichzeitig, und man kann die worte egal wie drehen
fakten bleiben fakten
Wunderschön und klar ausgedrückt, finde ich!Sole schrieb:man kann gleichzeitig krank sein und gesund
auch kannst du sehr arm sein und doch sehr sehr reich
auch kannst du in Frieden leben und doch Krieg führen
und das größte Paradoxon ist, das du Gott bist und doch nicht Gott bist.
Wenn du dieses Paradoxon verstehst, hast du die Vorraussetzung geschaffen um irgendwann einmal selbst Welten zu erschaffen.

Lieber Trixi,Unsere Vorfahren leben auch in der 5. Dimension, das ist schon jedem klar, ja? In dieser Dimension ist der Geist der Lebenden, der Toten und der Untoten vereint. Das ist ja das Schöne, unaussprechlich Schöne. Ich bin wieder bei meinem Vater. Der starb als ich sieben war. Das ist Fünfte Dimension. Verbunden sein, die Heilung alter Wunden.
1. Das meinte ich, dass immer auch politische Situationen in spirituelle Bilder einfließen : das Bild des (Königs)Throns. Vielleicht geht es auch darum, den Thron mit zu entrümpeln.1. Demut bedeutet für mich auch, das Image (Ego) zu demütigen, um es vom Thron zu stossen. Warum ? Damit der Thron Gottes wieder von dem besetzt werden kann, der dort darauf gehört. Was nicht heisst, daß das Image-Ego eliminiert werden soll, keinesfalls, ich würde sagen, es gilt es zu verfeinern. Dafür müssen aber erstmal diverse (Image-)Schichten abgeschält werden.
2. So, um beim Thema zu bleiben - was macht also ein Meisterlehrer u.a. auch in (tiefer) in Übereinstimmung mit einem Schüler ? Er demütigt das Image.
So, um beim Thema zu bleiben - was macht also ein Meisterlehrer u.a. auch in (tiefer) in Übereinstimmung mit einem Schüler ? Er demütigt das Image.
Wenn du Stunde über Stunde über Stunde über Stunde mit verbundenen und Augen mit Hunderten anderer oder Tausenden über ein Feld rennst und auf etwas focussierst, was dort an einem Zaun angebracht ist und es darum geht, das innere Sehen zu entwickeln, dann kommt dir da ´ne ganze Menge in den Sinn.
Entspannung, ich fang an zu lachen, ist das göttlich, solch ein Blödsinn, sowas kann auch nur mir einfallen, naja und ein paar Hunderten anderen offenbar. Kichern, ist das köstlich, hab ich einen an der Waffel, *grins* innerliches oder auch äußerliches schallendes Lachen, naja, ich latsche halt so weiter hier, aufpassen, daß mir nicht weiter einer auf die Füsse trampelt wie vorhin, boah, das tat echt weh.
Es gibt ´zig andere Situationen, in die man geführt wird oder besser, sich eigenmächtig begibt und das tut übelst weh, oh, es geht immer und immer wieder darum, die Schichten abzuschälen und den Vater im Innern freizulegen, ganz einfach. Dafür muß man die Schichten kennen, sie ansehen und abschälen.