Grundeinkommen für eine bessere Zukunft

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Schön, dass Du eine "gesunde" Einstellung hast zur Arbeit. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich der 0815-Maloche entronnen bin (nicht mein Verdienst) und arbeiten darf wie's mir gefällt.
Ich war immer selbstständig und arbeite auch, wie es mir gefällt, manchmal auch nicht, dann hab ich halt auch kein Geld, aber ich liege keinem auf der Tasche.
Indirekt profitiere ich natürlich davon, dass Menschen in der dritten Welt die meisten unserer Waren billigst produzieren, solange, bis sie auch zu uns kommen wollen, wenn es hier Grundeinkommen für alle gibt.
 
Wie nennst du Menschen, die nicht arbeiten wollen?
Woher nimmst du die Annahme das man durch ein Grundeinkommen nicht mehr arbeiten will?

Streng betrachtet haben wir so ein Grundeinkommen doch schon jetzt. In der Schweiz in Form der Sozialhilfe und in Deutschland Hartz IV, wie es in Ö ist weiss ich allerdings nicht, aber ich denke auch da gibts sowas wie Sozialhilfe.
Der Unterschied ist doch einfach, das diese Dinge an Bedingungen geknüpft sind, z.b. die Teilnahme an einem Integrationsprojekt. Oder die Pflicht so und soviele Bewerbungen jeden Monat zu senden und diese vorzuweisen.
Ich meine für diejenigen die wirklich faul sind und nicht arbeiten wollen, gibt es bereits jetzt Schlupfmöglichkeiten das sie es nicht müssen.
Das am Grundeinkommen aufzuhängen, passt für mich nicht zusammen.
 
Das am Grundeinkommen aufzuhängen, passt für mich nicht zusammen.

Im Gegenteil. Mit diesem Grundeinkommen, wären eine Menge stärker im Fluss, einer Tätigkeit "nachkommen zu können", was natürlich Pauschalisten "grundsätzlich" nicht verstehen. Für sie muss alles "gleichnormend" sein.

- Jemand verliert seinen Job, muss nicht mehr stürzen und kann sich in seinem Tempo auf nen neuen Job konzentrieren, statt mit dem Damoklesschwert im Rücken (Druck/Stress/Hetze) krank zu werden, um keinen Job mehr annehmen zu können.

- Jemand wird krank und kann ohne dieses Schwert, geruhsam gesunden und muss keine Bange mehr haben, dass er während seiner Krankphase seinen Job verliert, den er wieder aufnehmen kann, statt wie oben kaputt zu gehn.

Mir will es echt nicht in den Kopf, weshalb das großweit nicht begriffen werden will.

Echte Faulpelze gibt es überall, doch die sind WENIGE. Es ist jedoch leicht, alle Menschen, die nicht in der Norm existieren können, ins faule Milieu abzuurteilen, um sich selbst so leicht wie möglich ein Gedankenfundament zu schustern, damit ja nix aus dem eigenen Weltbild sich wandelt.

Wir haben 2016 und einige sind noch immer 1016 unterwegs, gerade bei einem solch wichtigen Thema.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Woher nimmst du die Annahme das man durch ein Grundeinkommen nicht mehr arbeiten will?
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Zumindest die unlustigen Arbeiten würde keiner mehr machen wollen, bwz. die Verlässlichkeit würde stark nachlassen. Vielleicht willst du morgens Brot kaufen, es hatte aber keiner Lust, so früh aufzustehen.


Streng betrachtet haben wir so ein Grundeinkommen doch schon jetzt. In der Schweiz in Form der Sozialhilfe ..

Es bekommt aber nur ein Alleinstehender, bei einem Ehepaar bekommen das nur, wenn beide nicht arbeiten. Außerdem darf man keinWohnungseigentum oder andere Besitztümer haben. Es bekommen also nur die, die nie etwas gespart, sondern alles immer verprasst haben. Wer selber vorsorgt, ist der Trottel.
Der Spruch "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" muss jetzt heißen: "Verprasse, was du hast, dann bekommst du auch in der Not"
 
@kulli
Das würde ein Umdenken fördern, das die "miesen Jobs" endlich besssere Bedingungen kriegen. Eben damit es noch Menschen gibt die sie ausführen.
Ich finde es eher bedenklich wie es jetzt ist, zur Zeit machen es wohl viele aus Zwang wegen dem ganzen System und das genau können einige an der oberen Nahrungskette ausnutzen.
Findest du das gut? Ich nicht.
 
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