Glück ist erlernbar

Ich denke es ist auf Dauer gesünder für einen, Zufriedenheit anzustreben, und nicht zu viel zu erwarten oder zu erhoffen vom Leben.
Glücksmomente sind ein hormoneller Drogenrausch, und der kann süchtig und dann schnell unzufrieden machen.
Man braucht mehr.
Ein wenig Demut täte der Fun-Gesellschaft vielleicht ganz gut ?! Auch einem Selbst.

Dadurch kann dann auch z.B. eine kleine, schöne Wiese zu Glücksgefühlen führen...
 
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Natürlich kann man in gewisser Weise darauf hinarbeiten, indem man dem Ego das Szepter entreißt; dass man also auch glücklich sein kann, wenn etwas NICHT zum eigenen Vorteil oder der Eigenbefriedigung gereicht.

Das ist für viele ein großer Lernprozess, auch wenn es in ein/zwei Zeilen so einfach hingeschrieben werden kann.
 
Zufriedenheit ist nichts, worauf man hinarbeiten müsste, es ist eine Einstellung.
Ich denke ich weiss was du meinst, hast es ja aber auch "Gott" sein Dank wieder etwas relativiert im nächsten Post.
Verdammt viele unter 20-30 wachsen und wuchsen in einer Mediengesellschaft auf, wo man den ganzen Tag auf Facebook sieht wie gut es andern (angeblich) geht, welche Länder sie gerade bereisen, wie reich oder durchtrainiert sie sind, wie viele likes (Masterdroge) sie dafür bekommen und und und.
Dann die Selfies-Manipulation. Fördert narzisstische Anlagen sehr stark.
Da ist es, ohne "Führung" oder Astrologie, für die Mehrheit der Jugendlichen fast unmöglich zufrieden zu sein.

Da tun sich ältere Semester wahrscheinlich etwas leichter.
Werden aber in dieser Gesellschaft zunehmend ausgegrenzt. Was der Wahnsinn ist !! Und mir sehr weh tut, wenn ich ihnen auf der Strasse begegne, und sie fast erschrecken, dass man sie freundlich grüsst- oder sogar kurz mit ihnen spricht.

In anderen Kulturen wären sie eine Art Oberhaupt der Familie. Und ihre Erfahrung und Weisheit wäre auch gefragt.
Dadurch erfahren sie Wertschätzung = Zufriedenheit.

Verrückte Welt.
 
Natürlich kann man in gewisser Weise darauf hinarbeiten, indem man dem Ego das Szepter entreißt; dass man also auch glücklich sein kann, wenn etwas NICHT zum eigenen Vorteil oder der Eigenbefriedigung gereicht.

Das ist für viele ein großer Lernprozess, auch wenn es in ein/zwei Zeilen so einfach hingeschrieben werden kann.
ich glaube nicht, dass mit worten tatsächlich der weg beschreibbar ist - zumal wohl sehr individuell - noch das ergebnis.
 
Ich denke ich weiss was du meinst, hast es ja aber auch "Gott" sein Dank wieder etwas relativiert im nächsten Post.
Verdammt viele unter 20-30 wachsen und wuchsen in einer Mediengesellschaft auf, wo man den ganzen Tag auf Facebook sieht wie gut es andern (angeblich) geht, welche Länder sie gerade bereisen, wie reich oder durchtrainiert sie sind, wie viele likes (Masterdroge) sie dafür bekommen und und und.
Dann die Selfies-Manipulation. Fördert narzisstische Anlagen sehr stark.
Da ist es, ohne "Führung" oder Astrologie, für die Mehrheit der Jugendlichen fast unmöglich zufrieden zu sein.
Ich denke, dass ist ein generelles Problem der Jugend. Man will individuell sein. Und sich erstmal gegen die bestehenden Strukturen auflehnen, denn in seinem Rhythmus vermittelt ihnen das Alter Unfreiheit.
Dieses Problem mag sich heute sehr stark zeigen, doch es war schon seit jeher so.

Zufriedenheit ist, Vertrauen zu haben in das, was kommt. Egal, was kommt. Und wenn es kommt, dann entspricht es zu 100% nicht den Vorstellungen.
Und das ist ebenso ein Problem, dass Menschen aller Altersklassen haben.
Wenngleich unter Älteren mehr sind, die dies zu akzeptieren gelernt haben.


ich glaube nicht, dass mit worten tatsächlich der weg beschreibbar ist - zumal wohl sehr individuell - noch das ergebnis.
Nein, der Weg ist nicht beschreibbar. Der muss gegangen werden.
Beschreibbar ist nur die ungefähre Richtung, die uns offen steht.
 
Ich denke, dass ist ein generelles Problem der Jugend.
Ja !

Und sich erstmal gegen die bestehenden Strukturen auflehnen,
Leider Nein ! Die Zeiten sind vorbei. Ist fast wie eine Normisierung, die durch die Medien geschieht. Bist du anders, gibt's keine Likes.


Dieses Problem mag sich heute sehr stark zeigen, doch es war schon seit jeher so.
Da weiss ich jetzt nicht genau was du meinst ?
 
Leider Nein ! Die Zeiten sind vorbei. Ist fast wie eine Normisierung, die durch die Medien geschieht. Bist du anders, gibt's keine Likes.
Natürlich ist da die Norm, aber es wird versucht, innerhalb der Norm hervorzustechen.
Der Versuch, "besonders normal" zu sein, ist im Grunde dasselbe wie die Aufmüpfigkeit vergangener Jahrzehnte, nur angepasst an die Mittel, die zur Verfügung stehen.
Denn wer Erfolg hat, der kann neue Trends ins Leben rufen.

Da weiss ich jetzt nicht genau was du meinst ?
Das Alter hat schon immer über die Jugend geklagt. :)
 
Natürlich ist da die Norm, aber es wird versucht, innerhalb der Norm hervorzustechen.
Der Versuch, "besonders normal" zu sein, ist im Grunde dasselbe wie die Aufmüpfigkeit vergangener Jahrzehnte, nur angepasst an die Mittel, die zur Verfügung stehen.
Denn wer Erfolg hat, der kann neue Trends ins Leben rufen.
Das Alter hat schon immer über die Jugend geklagt. :)
Das ist mir persönlich zu verharmlosend und relativierend. Und geht für mich am Kern vorbei.

But let's agree to disagree. Ok ?
 
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Das ist mir persönlich zu verharmlosend und relativierend. Und geht für mich am Kern vorbei.
Alles hat seine harmlose und seine gefährliche Seite.
Ich versuche hier nicht, es zu verharmlosen, ich zeige nur auf, wie es aus Sicht der Jugend selbst wirkt.
Von außen betrachtet ist alles schlimm, verstehen kann man es nur durch Hineinversetzen.

But let's agree to disagree. Ok ?
Ganz wie du willst.
 
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