Verra
Sehr aktives Mitglied
@Caroline:
Ich habe mich mit meiner Sexualität schon auseinander gesetzt (seit ich ihr begegnet bin und plötzlich alles Kopf stand). Ich bin kein Fan von Schubladen. Warum soll ich für mich definieren müssen, was ich bin oder nicht bin. Damit die Gesellschaft mich dann besser be- oder verurteilen kann? Ich sehe es eher als ein "ich habe mich in eine Person verliebt und die ist nun ein mal eine Frau". Was soll ich machen, wenn die Gefühle da sein. Und in dem Fall ist es mir auch egal, dass sie eine Frau ist. Ich folge immer meinem Herzen. Wenn ich es einordnen müsste, würde ich vielleicht sagen, dass ich bi bin, wobei ich vorher noch nir ein Verlangen nach irgend einer Frau hatte. Es ist eben nur sie, die das bei mir auslöst. Und deshalb wird die Zukunft zeigen, ob ich mit einem Mann oder einer Frau mein Glück finden werde (es sei denn ich bleibe Single). Deshalb gibt es auch kein richtiges Coming-Out. Falls ich doch mit ihr zusammen käme, würde ich es schon irgendwann meiner Familie und meinen Freunden sagen. Aber deswegen muss ich mich nicht vor aller Welt hinstellen, und verkünden, dass ich lesbisch wäre. Das würde es nämlich nicht genau treffen.
@Siriuskind:
Das war auch mein Gedanke, dass ich doch nur wirklich etwas lernen kann, wenn ich mit meinem SP eine Beziehung habe. Oder zumindest mehr als nur Geduld. Die kann ich natürlich auch so lernen bzw. habe ich schon ganz gut. Aber irgendwie kommt mir das etwas wenig vor. Auch bin ich das Thema der Selbstliebe schon angegangen. Ich bin nicht sicher, ob sie sich überhaupt weiter entwickeln wird. Denn dazu ist Reflektion wichtig, aber sie scheint nur zu verdrängen. Ich denke, dann kann man auf Dauer tatsächlich in diesem Leben nicht zusammen kommen, dafür wird man im nächsten mit den gleichen Aufgaben konfrontiert.
Übrigens, bei mir war diese bedingungslose Liebe von Anfang an da. Sie musste sich gar nicht erst entwickeln. Und das fand ich eigentlich das Verblüffendste überhaupt. Ich habe dann auch erst begriffen, was Liebe wirklich bedeutet. Also, kann man es auch bestimmt erst dann wirklich verstehen. Es hat nichts mit klammern und kontrollieren zu tun, denn diese Liebe erwartet und fordert nichts.
Anfangs habe ich ihr auch mal ab und zu eine SMS oder mail geschickt, nur um mich zu erkundigen, wie es ihr geht. Nicht mehr, nicht weniger. Aber auf die letzte Nachricht hat sie ja nicht mehr geantwortet und mittlerweile traue ich mich fast nicht mehr, mich zu melden, weil es ihr ja nicht recht sein könnte.
Ich habe mich mit meiner Sexualität schon auseinander gesetzt (seit ich ihr begegnet bin und plötzlich alles Kopf stand). Ich bin kein Fan von Schubladen. Warum soll ich für mich definieren müssen, was ich bin oder nicht bin. Damit die Gesellschaft mich dann besser be- oder verurteilen kann? Ich sehe es eher als ein "ich habe mich in eine Person verliebt und die ist nun ein mal eine Frau". Was soll ich machen, wenn die Gefühle da sein. Und in dem Fall ist es mir auch egal, dass sie eine Frau ist. Ich folge immer meinem Herzen. Wenn ich es einordnen müsste, würde ich vielleicht sagen, dass ich bi bin, wobei ich vorher noch nir ein Verlangen nach irgend einer Frau hatte. Es ist eben nur sie, die das bei mir auslöst. Und deshalb wird die Zukunft zeigen, ob ich mit einem Mann oder einer Frau mein Glück finden werde (es sei denn ich bleibe Single). Deshalb gibt es auch kein richtiges Coming-Out. Falls ich doch mit ihr zusammen käme, würde ich es schon irgendwann meiner Familie und meinen Freunden sagen. Aber deswegen muss ich mich nicht vor aller Welt hinstellen, und verkünden, dass ich lesbisch wäre. Das würde es nämlich nicht genau treffen.
@Siriuskind:
Das war auch mein Gedanke, dass ich doch nur wirklich etwas lernen kann, wenn ich mit meinem SP eine Beziehung habe. Oder zumindest mehr als nur Geduld. Die kann ich natürlich auch so lernen bzw. habe ich schon ganz gut. Aber irgendwie kommt mir das etwas wenig vor. Auch bin ich das Thema der Selbstliebe schon angegangen. Ich bin nicht sicher, ob sie sich überhaupt weiter entwickeln wird. Denn dazu ist Reflektion wichtig, aber sie scheint nur zu verdrängen. Ich denke, dann kann man auf Dauer tatsächlich in diesem Leben nicht zusammen kommen, dafür wird man im nächsten mit den gleichen Aufgaben konfrontiert.
Übrigens, bei mir war diese bedingungslose Liebe von Anfang an da. Sie musste sich gar nicht erst entwickeln. Und das fand ich eigentlich das Verblüffendste überhaupt. Ich habe dann auch erst begriffen, was Liebe wirklich bedeutet. Also, kann man es auch bestimmt erst dann wirklich verstehen. Es hat nichts mit klammern und kontrollieren zu tun, denn diese Liebe erwartet und fordert nichts.
Anfangs habe ich ihr auch mal ab und zu eine SMS oder mail geschickt, nur um mich zu erkundigen, wie es ihr geht. Nicht mehr, nicht weniger. Aber auf die letzte Nachricht hat sie ja nicht mehr geantwortet und mittlerweile traue ich mich fast nicht mehr, mich zu melden, weil es ihr ja nicht recht sein könnte.

