Gleichgeschlechtliche Seelenpartner

Hallo Verra!
Ich bin neu hier....und das was du schreibst, mit der "Seelenverwandschaft" kann ich nur zu gut nachvollziehen. Das ist momentan auch meine "Baustelle", auch wenn es dabei um einem Mann geht. Ich weiss überhaupt nicht wohin mit mir, wegen der ständigen Gedanken an ihn und der Liebe die ich für ihn empfinde. Wir waren 4 Wochen zusammen...wenn ich auf vergangene Beziehunggen zurück blicke - habe ich mich noch nie so angekommen und als Ganzes gefühlt. Grundsätzlich glaube ich das er auch so empfindet und nur auf Grund von Entäuschungen und Verletzungen seine Gefühle ignoriert und sich lieber mit anderen austoben will. habe in den letzten Wochen gemerkt, das Ablenkung auch nicht funktioniert, es holt mich dann alles immer noch stärker ein.
Eine Freundin meint das sein verhalten mir gegenüber, etwas mit mangelnder Eigenliebe zutun hat...waas wohl auch meine "Baustelle" ist. Jedenfalls weiss ich mir nicht wirklich einen Rat. Habe übers Hoppen etwas gelesen (Bärbel Mohr), vielleicht hat dies ja schon jemand mal gemacht?

LG

Vielleicht ist das ne blöde Frage, aber was ist hoppen?
 
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Ich verstehe durchaus, was du meinst. Ich habe ja nicht gesagt, dass ich nicht generell auf Frauen stehe. Vielleicht ist es so und mir durch sie bewusst geworden, dass ich Frauen ebenso wie Männer mag, was mich dann bisexuell macht (um in Schubladen zu denken).
Im Gegensatz zu ihr, bin ich schon ehrlich zu mir. Ich habe ja relativ schnell gemerkt, was ich für sie empfinde (inklusive der sexuellen Anziehung) und mich nicht dagegen gewehrt. Das heißt, ich stehe zu meinen Gefühlen und zu ihr. Nur, ob mich das lesbisch macht, weil ich im Moment eine Frau liebe? Fraglich. Wenn wir nie zusammen kommen und ich mich irgendann in einen Mann verliebe, dann wäre ich ja in einer heterosexuellen Beziehung. Kannst du nachvollziehen, wie ich das sehe? Ich weiß ja nicht mal, ob ich nicht wirklich nur auf sie abfahre oder auch auf andere Frauen. Deshalb muss ich mich ja nicht gleich hinstellen und verkünden, dass ich nun lesbisch wäre. Es ist viel komplexer meiner Meinung nach.
Ich weiß nur eins, wenn sie wollen würde, würde ich offen zu ihr/zu uns stehen und daraus kein Geheimnis machen. Auch hätte ich kein Problem damit. Ich befürchte nur, dass das niemals akzeptieren könnte. Für sie gehören wohl einfach Männer zu ihrem Leben. Sie ist seit 12 Jahren in dieser Beziehung hat sich mit der Zeit total abhängig von ihm gemacht. Ich weiß nicht mal, ob sie in der Lage wäre, ein eigenständiges Leben zu führen. Aber es ist ja auch nicht meine Aufgabe, das zu beantworten bzw. zu be- oder verurteilen.


Ich denke, wenn die Liebe da ist dann hat das Geschlecht sowieso wenig zu melden. Das ist meine Meinung. Ich bin zwar bisexuel, aber ich bin der Meinung, dass wir uns nicht in den Menschen verlieben sondern in die Seele- die ja geschlechtslos ist. Es ist für mich ein wiedererkennen der Seelen und hat wenig bis gar nichts mit der Person zu tun.
Bei mir war es ähnlich, obwohl meine SV noch nie was ernstes mit einer Frau hatte war sie bereit ohne wenn und aber das mit uns eine Chance zu geben. Was mich sehr überrascht hat, weil ich sie ja nur mit Männern kannte. ABER ich denke bei ihr war es auch so, dass sie ein offener Mensch war. Sie ist einfach eine die ihrem Herzen folgt und alles andere ihr nicht so wichtig ist. Denke deshalb auch, das diese Art zu denken schon einiges leichter macht- obwohl diese Liebe wirklich alles möglich macht! Ich würde also nicht ausschließen, dass ihre Art zu leben bzw. Denkweise durch eure Begegnung vieles in ihrem Leben- innen wie außen- verändern hat oder wird.
 
Es ist gut das du das erwähnst, weil ich auch diese Phase durchgemacht habe, wo ich unsere Verbindung nicht spüren konnte- also nicht so stark wie sonst. Damals dachte ich, dass es wieder vorbei wäre, ich die Sache verarbeitet hätte und "losgelassen"- was natürlich nicht so war. ABER ich habe echt auch keine Ahnung warum das damals so war oder manchmal so ist.

Vielleicht weiß ja einer von den anderen mehr... interessieren würd es mich auch jeden Fall.

Danke, tut gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin. Ich dachte auch, ich hätte schon ein Stückchen mehr losgelassen. Aber so richtig - davon bin ich wohl noch weit entfernt. Meine Angst ist einfach, dass ich sie nicht mehr spüren kann und die Tatsache, dass sie sich nicht rührt, darauf hindeuten, dass es das jetzt war mit uns.

Was meint ihr anderen?
 
Ich denke, wenn die Liebe da ist dann hat das Geschlecht sowieso wenig zu melden. Das ist meine Meinung. Ich bin zwar bisexuel, aber ich bin der Meinung, dass wir uns nicht in den Menschen verlieben sondern in die Seele- die ja geschlechtslos ist. Es ist für mich ein wiedererkennen der Seelen und hat wenig bis gar nichts mit der Person zu tun.
Bei mir war es ähnlich, obwohl meine SV noch nie was ernstes mit einer Frau hatte war sie bereit ohne wenn und aber das mit uns eine Chance zu geben. Was mich sehr überrascht hat, weil ich sie ja nur mit Männern kannte. ABER ich denke bei ihr war es auch so, dass sie ein offener Mensch war. Sie ist einfach eine die ihrem Herzen folgt und alles andere ihr nicht so wichtig ist. Denke deshalb auch, das diese Art zu denken schon einiges leichter macht- obwohl diese Liebe wirklich alles möglich macht! Ich würde also nicht ausschließen, dass ihre Art zu leben bzw. Denkweise durch eure Begegnung vieles in ihrem Leben- innen wie außen- verändern hat oder wird.

Ich bin da so ähnlich veranlagt wie deine SV. Ich folge auch stets meinem Herzen und ihr Geschlecht ist mir wirklich egal. Es handelt sich tatsächlich um eine tiefe Seelenliebe.

Vielleicht hast du recht in Bezug auf ihre Denkweise. Warum sonst wohl sollte diese Begegnung statt gefunden haben? Da muss ja schon etwas dahinter stecken. Ich weiß halt nur nicht, ob sie so ein reflektierender Mensch ist wie ich (was jetzt nicht abgehoben rüber kommen soll). Ich hatte nur immer das Gefühl, dass sie prima auch noch die nächsten 30 Jahre mit diesem Mann in dieser nicht so tollen Beziehung leben kann, weil es bequem ist und sie nichts ändern muss, besonders nicht sich. Da nimmt sie es dann auch locker in Kauf, sich zu belügen und nicht wirklich glücklich zu sein, als etwas zu riskieren. Sie kann mich vom Gegenteil überzeugen, aber so schätze ich sie ein. Dann könnte es doch auch theoretisch möglich sein, dass einer von beiden seine Lernaufgaben nicht bewältigt, oder? Und dann kann man natürlich nicht zusammen kommen.
 
Ich bin da so ähnlich veranlagt wie deine SV. Ich folge auch stets meinem Herzen und ihr Geschlecht ist mir wirklich egal. Es handelt sich tatsächlich um eine tiefe Seelenliebe.

Vielleicht hast du recht in Bezug auf ihre Denkweise. Warum sonst wohl sollte diese Begegnung statt gefunden haben? Da muss ja schon etwas dahinter stecken. Ich weiß halt nur nicht, ob sie so ein reflektierender Mensch ist wie ich (was jetzt nicht abgehoben rüber kommen soll). Ich hatte nur immer das Gefühl, dass sie prima auch noch die nächsten 30 Jahre mit diesem Mann in dieser nicht so tollen Beziehung leben kann, weil es bequem ist und sie nichts ändern muss, besonders nicht sich. Da nimmt sie es dann auch locker in Kauf, sich zu belügen und nicht wirklich glücklich zu sein, als etwas zu riskieren. Sie kann mich vom Gegenteil überzeugen, aber so schätze ich sie ein. Dann könnte es doch auch theoretisch möglich sein, dass einer von beiden seine Lernaufgaben nicht bewältigt, oder? Und dann kann man natürlich nicht zusammen kommen.


Ich bin auch der Meinung, dass es durchaus sein kann (schließlich ist NICHTS UNMÖGLICH), dass einer die Lernaufgabe nicht bewältigt und man nicht gemeinsam wachsen kann- DANN denk ich aber wieder, würde man dann merken bzw. fühlen, dass nur das Sich-Treffen wichtig war um etwas zu lernen und eben nichts sonst "geplant" war.
Aber ich muss da sage, dass mich das selber schön verwirrt- meine Situation betreffend. UND bei SV-Dingen kann man sowieso nicht wissen was als nächstes wirklich passiert, da muss man einfach für alles offen sein- DAS habe ich in der Zeit mit meiner SV gelernt.
 
Ich bin auch der Meinung, dass es durchaus sein kann (schließlich ist NICHTS UNMÖGLICH), dass einer die Lernaufgabe nicht bewältigt und man nicht gemeinsam wachsen kann- DANN denk ich aber wieder, würde man dann merken bzw. fühlen, dass nur das Sich-Treffen wichtig war um etwas zu lernen und eben nichts sonst "geplant" war.
Aber ich muss da sage, dass mich das selber schön verwirrt- meine Situation betreffend. UND bei SV-Dingen kann man sowieso nicht wissen was als nächstes wirklich passiert, da muss man einfach für alles offen sein- DAS habe ich in der Zeit mit meiner SV gelernt.

Offen sollte man auf jeden Fall sein.
Ich habe von Anfang an dieses Gefühl gehabt, dass wir zusammen sein sollen und es auch so kommen wird. Frag mich nicht, warum.
Aber jetzt ist totale Funkstille und es sieht ja nun nicht mal danach aus, als ob eine Feundschaft möglich wäre. Und dann beginne ich zu zweifeln, trotz Zuversicht.
Wie es scheint, spielt der Faktor Zeit in SV-Dingen eine nicht unwesentliche Rolle. Ich frage mich, ob es da auch so was wie schlechtes Timing geben kann. Z.B. könnte es ja sein, dass meine SV jetzt noch nicht bereit für eine Trennung ist und sich auf mich einzulassen. Dann treffen wir uns vielleicht in einem Jahr wieder und sie hat sich in der Zwischenzeit doch getrennt, ich aber eine Beziehung mit jemand anderem begonnen, weil ich nicht ewig auf sie warten wollte/konnte. Da ist es doch dann total schief gelaufen. Nur kann man ja nicht ewig auf jemanden warten und sich anderen verschließen, in der Hoffnung, dass das irgendwann mal was wird mit der SV.
 
Offen sollte man auf jeden Fall sein.
Ich habe von Anfang an dieses Gefühl gehabt, dass wir zusammen sein sollen und es auch so kommen wird. Frag mich nicht, warum.
Aber jetzt ist totale Funkstille und es sieht ja nun nicht mal danach aus, als ob eine Feundschaft möglich wäre. Und dann beginne ich zu zweifeln, trotz Zuversicht.
Wie es scheint, spielt der Faktor Zeit in SV-Dingen eine nicht unwesentliche Rolle. Ich frage mich, ob es da auch so was wie schlechtes Timing geben kann. Z.B. könnte es ja sein, dass meine SV jetzt noch nicht bereit für eine Trennung ist und sich auf mich einzulassen. Dann treffen wir uns vielleicht in einem Jahr wieder und sie hat sich in der Zwischenzeit doch getrennt, ich aber eine Beziehung mit jemand anderem begonnen, weil ich nicht ewig auf sie warten wollte/konnte. Da ist es doch dann total schief gelaufen. Nur kann man ja nicht ewig auf jemanden warten und sich anderen verschließen, in der Hoffnung, dass das irgendwann mal was wird mit der SV.

Ich bin der Meinung du solltest nicht warten, schließlich musst du dich weiterentwickeln und in dem du wartest tust du genau das Gegenteil.
Bin auch der Meinung, dass uns das Universum vielleicht unser Vertauen testen will. Denn zu Beginn hast du meistens ziemlich schnell die Gewissheit, dass "ihr zusammengehört" und daran gilt es festzuhalten- egal wie die Momentane Situation aussieht. Es kann auch sein, dass es nicht zu einer Liebesbeziehung kommt, aber allein das Erlebte gibt dir unheimlich viel und an das Gute sollte man sich immer halten (besonders in den Zeiten wo alles schlecht aussieht). Für andere würde ich mich nicht verschließen, den der SV kommt zum richigen Zeitpunkt dann eh wieder. Ich denke nicht, dass du bei der SV dein Timing verfällen kannst.
Es ist wichtig dein Leben weiterzuleben, klingt einfach, benötigt aber viiiiieeel Geduld und Vertrauen, dass es klappt.
 
Ich versteh euch beide, was ihr damit meint. Liebe ist und lässt sich nicht in Geschlechter einteilen. Aber trotzdem ist das Coming Out ein Lernprozess. Egal ob BI oder nicht. Wenn man irgendwann in die Öffentlichkeit damit geht, oder wie auch immer man das nennen kann, muss man sich damit nochmal auseinander setzen. Kann natürlich sein, dass gerade ihr beide damit ohne Probleme klarkommt. Das will ich niemanden unterstellen. Aber zu Anfang ist die Liebe so stark und das Gefühl, dass man alles rundherum vergisst. Dann tritt der Alltag ein. Das war bei meiner auch sicher der Grund, warum sie abgehauen ist. Weil sie sich mit dem Thema einfach nicht auseinander gesetzt hat. Ich weiß nicht, wie ich das am besten erklären soll. Ich persönlich hab eine Art Lesbenpubertät durchgemacht. Egal ob BI oder nicht, ausseinander setzen sollte man sich mit dem Thema trotzdem irgendwie. Weil Liebe ist ja nicht alles. Es geht um die Beziehung, in Zukunft muss man dazu stehen. Was denken die Eltern, die Arbeitgeber etc. Ich persönlich bin ein sehroffener Mensch. Ich hatte eigentlich wenig Probleme darüber zu sprechen. Aber bei einigen Leuten oute ich mich trotzdem nicht automatisch. Ich hoffe ihr versteht ungefähr was ich damit sagen möchte.
 
Ich versteh euch beide, was ihr damit meint. Liebe ist und lässt sich nicht in Geschlechter einteilen. Aber trotzdem ist das Coming Out ein Lernprozess. Egal ob BI oder nicht. Wenn man irgendwann in die Öffentlichkeit damit geht, oder wie auch immer man das nennen kann, muss man sich damit nochmal auseinander setzen. Kann natürlich sein, dass gerade ihr beide damit ohne Probleme klarkommt. Das will ich niemanden unterstellen. Aber zu Anfang ist die Liebe so stark und das Gefühl, dass man alles rundherum vergisst. Dann tritt der Alltag ein. Das war bei meiner auch sicher der Grund, warum sie abgehauen ist. Weil sie sich mit dem Thema einfach nicht auseinander gesetzt hat. Ich weiß nicht, wie ich das am besten erklären soll. Ich persönlich hab eine Art Lesbenpubertät durchgemacht. Egal ob BI oder nicht, ausseinander setzen sollte man sich mit dem Thema trotzdem irgendwie. Weil Liebe ist ja nicht alles. Es geht um die Beziehung, in Zukunft muss man dazu stehen. Was denken die Eltern, die Arbeitgeber etc. Ich persönlich bin ein sehroffener Mensch. Ich hatte eigentlich wenig Probleme darüber zu sprechen. Aber bei einigen Leuten oute ich mich trotzdem nicht automatisch. Ich hoffe ihr versteht ungefähr was ich damit sagen möchte.

Natürlich gibt es eine Liebe, die alle Menschen umfassen sollte, u. "geschlechtslos" ist.

Dennoch gibt es einen Sinn dahinter, warum eine geistige "Ehe" eigentlich zwischen Mann u. Frau geschlossen werden sollte.
Genauso wie man für die "Ehe" resp. die Liebe ja schon eine gewisse Reife besitzen sollte.

Die Seele ist war an u. für sich geschlechtslos, jedoch hat es schon seinen weisen Grund, warum eine Seele im männlichen, die andere Seele im weiblichen Körper inkarniert.
 
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Dennoch gibt es einen Sinn dahinter, warum eine geistige "Ehe" eigentlich zwischen Mann u. Frau geschlossen werden sollte.
Genauso wie man für die "Ehe" resp. die Liebe ja schon eine gewisse Reife besitzen sollte.

Moin Moin

ich habe hier eigentlich nicht mitgelesen, aber hier bin ich grad mal am schlucken mit nen dicken Knoten im Hals.

Was meinst Du welchen Sinn es hat, mit der "geistigen Ehe"? Ich habe dies nämlich letztes Jahr mitgemacht, ich habe es gesehen per Vision. Da kuckste erst mal dumm aus der Wäsche. Den Sinn habe ich bis heute nicht verstanden, zumal keinerlei Kontakte mehr bestehen.

Die Seele ist war an u. für sich geschlechtslos, jedoch hat es schon seinen weisen Grund, warum eine Seele im männlichen, die andere Seele im weiblichen Körper inkarniert.

Ich fühle mich eigentlich nicht als Frau, also vom Wesen her, irgendwie. Drum finde ich es nicht abwegig, wenn man als Mensch zwar vom Geschlecht her ne Frau ist, aber die Seele männlich und auch umgekehrt.

.... und wieder weg bin ...

:umarmen:
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