Gleichgeschlechtliche Ehe

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Wie definiere ich Vernunft?

Vernunft ist die Instanz des Geistes, welche Urteile über die Welt trifft. Im engeren Sinne ist Vernunft eine moralische Instanz. "Vernünftig" ist etwas dann, wenn es dem ethisch Guten entspricht.

Religiöse Urteile sind meistens nicht aus der Vernunft geboren. Die Vernunft zieht ihre Motive für ihre Utreilsbildung aus dem Verstand und aus den Sinnen. Religiöse Einsichten sind jedoch weder objektiv verstehbar, noch ist der Quell ihrer Entstehung in den physischen Sinnen gelegen. Ihr Ursprung liegt in der Unvernunft: den Gefühlen und der Irratio, dem Subjektiven und Belanglosen.

Ein vernünftiges Urteil für die gleichgeschlechtliche Ehe ist auf verschiedenen Wegen möglich. Wie es das nicht ist, zeigen Religiöse und Homophobe. Deswegen ist es hier leichter darzustellen, inwiefern religiöse Urteile nicht objektiv und willkürlich, wie sie aus Ängsten und Hass geboren sind, aber auch wie sie für die wenigsten Menschen außerhalb des Forums und außerhalb der USA in den entwickelnden Ländern universale Gültigkeit haben.

Ein vernünftiges Urteil muss aber kalkuliert und abwägbar sein und es muss mit allen möglichen Szenarien spielen. "Gläubige" schließen jedoch aus Geschichte und Tradition, da sie den Ursprung ihrer Überzeugung in der Geschichte sehen. Der irrationale Urgrund liegt also nicht nur in der Unfähigkeit, sich ihrer Erfahrung durch Überzeugung in der Gegenwart zu bereichern, denn der Glaube ist persistent gegenüber Falsifikation, sondern er ist auch weder verifizierbar noch universal für alle Menschen. Er kann daher keine Grundlage für ein Urteil über das sein, was IST (Natur), noch was sein SOLL ("Ethik"), denn auch moralische Schlüsse auf Basis von Fantasie, Gefühl und Unwahrheit (denn die Wahrheit lässt sich nicht belegen), sind unvernünftig.
 
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Religiöse Urteile sind meistens nicht aus der Vernunft geboren. Die Vernunft zieht ihre Motive für ihre Utreilsbildung aus dem Verstand und aus den Sinnen. Religiöse Einsichten sind jedoch weder objektiv verstehbar, noch ist der Quell ihrer Entstehung in den physischen Sinnen gelegen. Ihr Ursprung liegt in der Unvernunft: den Gefühlen und der Irratio, dem Subjektiven und Belanglosen.

Ja, die berühmte rationale „Vernunftehe“ ist immer noch weit verbreitet – und gehört meiner Ansicht nach auch nicht verboten, wenn sie auf „wirklicher“ Freiwilligkeit beider „Steuerkartenbesitzer“ beruht.

Aber aus romantisch persönlicher Liebe zueinander heiraten zu dürfen, um dieses subjektiv empfundene, (also nicht objektiv beweisbare)
2 Menschen verbindende Gefühl
dennoch vermeintlich etwas deutlicher nach außen hin zu demonstrieren – sollte, wenn es nach mir ginge ebenfalls niemandem verwehrt werden.
Auch wenn die beiden „zufällig“ unterschiedlichen Religionen angehören oder von gleichem Geschlecht sind.
 
Wikipedia heute:

Nach der Nationalversammlung hat auch der französische Senat der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe zugestimmt, und auch in Uruguay haben beide Kammern des Parlaments ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.
 
Nachdem Thor und Gaia mich, den Schlüssel, als homosexuelles Kind gezeugt haben, wurde es auch wichtig, dass die Linie der Götzen eine Chance hat, sich weiterfortzupflanzen. Denn meine Schwester trägt das göttliche X in sich, doch ich kann nur einen Titanen zeugen mit einem X und einem zweiten X einer anderen Lesbe. Oder einen Gott mit dem Y meines Vaters.

Ich finde Ehen sollten in Österreich und Deutschland legal sein, damit es auch Familien aus 2 Lesben und 2 Schwulen gibt, die ihre Gene aus der Familie weitertragen. Ich denke, die Dämonin Gaia hat geahnt, dass ihr Kind schwul ist. Und dass ich nicht ihr X trage, sondern nur einen männlichen Dämonen durch mein Y zeugen kann.

Doch mein vater wäre sehr enttäuscht, würde ich ihm kein Kind zeugen. Bitte seid für Gleichberechtigung. Und wenn es nicht für die Schwulen ist, die eine Familie gründen, dann für ihre Mütter und Väter, die sich so gerne Enkelkinder wünschen, so sehr, wie ich mir ein eigenes Kind wünsche - aber mehr für meinen Vater, denn seine Mutter war Freya und auch für sie. Ich bin eh ein Bastard- eine Kreuzung aus Dämon und Gott. Und so werde ich durch den Niedergang eines Götzengeschlechtes in Deutschland wertvolle Genressourcen verlieren. Freya ist immer noch nicht wiedergeboren. Sie hofft, dass ich ein Kind zeuge.


Seid endlich tolerant. Die Götzen können nichts dafür.
 
Ich kenne nur 2 gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern. Ihre Kinder wachsen liebevoll auf. Vielleicht sogar besonders liebevoll, wenn ich Kinder aus einigen hetero Paaren betrachte.
 
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