Ist der Mensch böse, wenn er durch das provokante Leben geht?
Ein Baby schreit aus vollem Hals, dass es gefüttert werden will - denkt an nichts anderes, nur an sich, völlig egoistisch. Im Kindergarten und mit Geschwistern lernt der kleine Floh, seine Mitbewerber zu beachten - die... erste Einschränkung des Ego. In der Schule geht es weiter: Die Lust zum sich Behaupten wird im Lernen geformt. Nach der Schule ist es voll da, das Austoben - in der Freizeit mit Sport, Liebeleien, Ehe. Im Beruf - beim Einsatz, beim Ehrgeiz.
Wenn der Ehrgeiz zum Wirbelsturm wird - dann geht es wie über eine Schanze in den wackeligen Bereich der Rücksichtlosigkeit. Und gleichzeitig fordert das Leben eben die Stärkung der Rücksicht, der Liebe, der Menschlichkeit. Da wogt die stürmische See bei allen Menschen. Und der Sturm der Gefühle wird oft zum Orkan. Jeder schwankt - im und zwischen Böse und Gut.
Aber ach: Nun wollen die Seelen Frieden, streben auf die Ländereien der Harmonie zu. Natürlich nur, wenn sie in Sichtweite rücken. Ja und da geht man in die Ruhe, in die Meditation. Man erobert sich Techniken und aber auch Ansichten oder Kenntnisse vom und übers Geistige. Wohlgemerkt, auf dem festen Boden seiner inneren Landschaft. -- Und vielleicht wird diese Landschaft blühend, fruchtbar, erstrahlt in der Sonne der Liebe. Ja, wenn es so ist - dann leuchtet es von innen heraus. Ists Erleuchtung?