Nein, ich meinte mit meinen Aussagen, man sollte den Wal wenigstens persönlich in Augenschein genommen bzw. vor Ort untersucht haben, bevor man sich eine Prognose über seinen Gesundheitszustand erlaubt.
Geschrieben hast du aber etwas anderes.
Aber auch sonst: Das wiederum finde ich nicht. Nicht nur, weil sich eine Prognose auch verschlechtern kann. Nicht zuletzt durch Menschen die es vielleicht gut meinen, aber nicht gut machen.
Was in diesem Fall nicht geschehen ist ... ganz im Gegenteil, der Gesundheitszustand des Wals hat sich in den letzten Tagen vor Transportbeginn offensichtlich deutlich verbessert.
Was wiederum irrelevant ist. Zumal unstrittig zu sein scheint, dass solch eine "Reise" auch einen hohen Stressfaktor darstellt. Und hier wurde kräftig spekuliert: Das Tier würde "fröhlich singen", in sozialer Weise die Flosse heben - und in einer Art und Weise schauen, die zeigt, dass er wisse von Menschen umgeben zu sein, die es gut mit ihm meinen.
Es ist unter Tierärzten für Meeressäuger und Walforschern offenbar bekannt, dass Hautverletzungen bei Walen relativ schnell abheilen, sofern sie sonst gesund sind und sie sich in ihrer gewohnten Umgebung aufhalten.
So weit ich gelesen habe, hat ihn niemand für gesund befunden. Und selbst wenn man voraussetzt, er wäre vom Skagerrak zügig in seine vertraute Umgebung geschwommen, wäre da doch noch viel Zeit verstrichen.