Jenna Wallace hat das grundsätzliche Vorhaben, den Wal zu retten, nie kritisiert.
Richtig.
Sie deklarierte lediglich einzelne Teilnehmer für völlig ungeeignet und kritisierte das Chaos im Team, die behördlichen Hürden und den Zeitverlust.
Ebenfalls richtig.
Jenna Wallace hat den Wal vor Ort nicht nur ein einziges Mal gesehen, sondern 4-5 Tage lang begleitet, bis zum Tag ihrer Abreise am 21. April.
Ich hab mir die Daten nicht eingeprägt, aber ja, das könnte hinkommen.
Sie war danach laufend in Kontakt mit dem Tierärzte-Team und mit den Walrettern, pflegte laut eigener Aussage engeren Austausch zu Anne Herrschaft und Pedro Baranda, die ihr offensichtlich auch mehrere Nahaufnahmen vom Wal schickten.
Irrelevant. Du hast schließlich geschrieben, man müsse vor Ort sein, um den Gesundheitszustand beurteilen zu können. Nicht, "man muss mal dort gewesen sein."
So weit ich gelesen habe, herrscht Einigkeit darüber, dass der Gesundheitszustand von Meeressäugern sich schnell verschlechtern kann. Hinzu kommt, dass das Tier sich auf dem Transport auch noch Verletzungen zugezogen haben soll. Beziehungsweise zugezogen hat.
