Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Was hÀtte er denn machen sollen? Weiterhin auf seine fundierten Fachleute hören?
Nein, sorry ... Du missverstehst mich ein bisschen ... :)

Es geht um Fachleute, die bereits außerhalb Deutschlands Erfahrungen mit Walrettungen hatten.
Die Jenna Wallace, der Pedro Baranda und auch der Robert Marc Lehmann haben bestimmt auch sonst weltweit gute Kontakte.

EDIT:
Offenbar hat die Jenna Wallace auch die Truppe vom DLRG eingewiesen beim Umgang mit dem Wal!
 
Hauptsache, der Zugang zum Wal ist regelmentiert und stark eingeschrĂ€nkt auf die wirklich sinnvollen Maßnahmen.
Schall IM Wasser ist so ein Problem.. Die Propeller und Schiffsmotoren dĂŒrften noch einige tausend Meter unter Wasser zu hören sein. Besonders fĂŒr Wale, die gleichermaßen auf Infraschall optimiert sind. Ein Wal selbst dĂŒrfte unter Wasser gut tausend Kilometer zu hören sein 
 fĂŒr andere Wale.. Das der LĂ€rm aber genau IM Spektrum der Wale liegt, schrumpft das von eine Millionen Meter auf 10-20 Kilometer...
 
Ja, genau!
Am Ablauf merkt man, dass der Till Backhaus zwar sein Herz am rechten Fleck hat, Entscheidungen aber leider eher anderen ĂŒberlĂ€sst, anstatt durchzugreifen. Wie ein FĂ€hnchen im Wind eben.

Es bleibt ihm aber nicht viel anderes ĂŒbrig. Er selbst besitzt die Expertiese nicht und muss sich auf die verlassen können, die sie beitzen (oder es zumindest behaupten).

Daneben gab es ja Heerscharen von wĂŒtenden BĂŒrgern, die XYZ gefordert haben und Backhaus UntĂ€tigkeit vorgeworfen haben - es war egal, was er tat, fĂŒr irgendwen war es immer falsch, was dann wieder laut breit getreten wurde.

Ich erinnere mich da u.a. an eine Pressemitteilung, in der er ankĂŒndigte nachts auf einem Boot zu verbringen "um beim Wal" zu sein. Das geschah genau kurz nachdem auf den sozialen Medien die Wut wegen (angeblicher) UntĂ€tigkeit hochkochte. Dem Wal, wie auch fĂŒr mögliche Aktionen und Entscheidungen ist es vollkommen gleichgĂŒltig, ob Backhaus auf einem Boot schlĂ€ft oder zuhause im eigenen Bett. Ich gehe davon aus, dass Backhaus auch das ganz genau weiß. Es diente nur dazu, AktivitĂ€t zu demonstrieren. Das will ich dem backhaus dabei gar nicht mal zum Vorwurf machen... sondern mehr der Öffentlichkeit, deren LautstĂ€rke solche Aktionen dann triggert.

Und letztlich war es auch nicht wirklich gut, wie er ĂŒber Robert Marc Lehmann geurteilt hat.
Ohne den Lehmann wÀre der Wal noch nicht mal vom Timmendorfer Strand weggekommen ...

Da bin ich mir nicht sicher. So weit ich mich erinnere, hat er sich auch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.

Als tÀtiger Influencer und Wissenschaftskommunikator sei ihm durchaus gegönnt, eine Kamera mit zu nehmen und auch laufen zu lassen. So wie andere beteiligte es aber schilderten, hat er das Augenmerk dann aber doch sehr stark auf besagte Kamera gelegt und weniger auf den Wal.
 
erfahrene Meeresbiologen wissen am besten
Unsere hier auf jeden Fall nicht, soviel war zu sehen.
Auf die Gefahr hin, mich zig Mal zu wiederholen, der Wal wurde wochenlang liegengelassen und nichts passierte, man war nicht in der Lage, sich international zu erkundigen bei TierÀrzten!, die mit solchen Tieren Erfahrung haben.
Man hat von Seiten der Meeresbiologen NICHT gesagt "Wir wissen nicht, was wir nun tun sollen, wir sind keine TierĂ€rzte", wie es aber z.B. Lehmann in seinem Film gesagt hat. Er sagte, er weiß nichts ĂŒber den genauen Zustand des Tieres, er sei kein Tierarzt.
Die Meeresbiologen hingegen haben erstens so getan, als wĂŒssten sie ohne TierĂ€rzte zu sein, ĂŒber seinen Zustand Bescheid, und darĂŒber, was zu tun ist, nĂ€mlich ihn wochenlang liegenlassen und ihn sich selbst zerquetschen lassen
und nannten das "in WĂŒrde/Ruhe sterben lassen".
Ihre eben nicht! fachliche begrĂŒndete Arroganz hat zu der Situation gefĂŒhrt, die dann entstanden ist.

NĂ€mlich, ein zusammengewĂŒrfeltes Retterteam samt WalflĂŒsterern.
Das geht allein auf das Konto der Meeresbiologen, die nichts unternommen haben, fachĂŒbergreifend die richtigen Leute zu kontaktieren, zum Besipiel mit Lehmanns Hilfe.
Aber gut, vllt war das auch besser so, das ist noch nicht raus...
 
Die Meeresbiologen hingegen haben erstens so getan, als wĂŒssten sie ohne TierĂ€rzte zu sein, ĂŒber seinen Zustand Bescheid, (...)

Nicht zu vergessen die TierÀrzte, die plötzlich so getan haben, als hÀtten sie Expertise im Umgang mit MeeressÀugern - obwohl sie bis dahin nur die Versorgung von Hund, Katze und Kaninchen anboten.
 
Da bin ich mir nicht sicher. So weit ich mich erinnere, hat er sich auch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.
Nein, man hatte schon von Anfang an Vorbehalte gegen ihn, weil er bereits als Influencer abgestempelt war!

Fakt ist:
Ohne ihn wÀre der Wal nicht vom Timmendorfer Strand weggekommen!
 
Es bleibt ihm aber nicht viel anderes ĂŒbrig. Er selbst besitzt die Expertiese nicht und muss sich auf die verlassen können, die sie beitzen (oder es zumindest behaupten).
Er ist aber Entscheider!
Als Minister muss er dafĂŒr Sorge tragen, dass er und sein Team beim Umweltministerium sich ausreichend vorinformiert ĂŒber alle Möglichkeiten in so einem Fall.

Zumal, wie oft landet schon ein Buckelwal in der Ostsee?
2003 und 2006 das letzte Mal?
 
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Nein, man hatte schon von Anfang an Vorbehalte gegen ihn, weil er bereits als Influencer abgestempelt war!

Fakt ist:
Ohne ihn wÀre der Wal nicht vom Timmendorfer Strand weggekommen!
Das war das nÀchste VersÀumnis der Meeresbiologen. Niemand hatte Erfahrungen damit einen Wal zu leiten nach einer Befreiuung. Aber was sie hatten, war die Arroganz ihn abzulehnen, als er ihnen sagen wollte, wie sie das machen sollen.
Er hat Erfahrungen damit, wurde nicht gehört, und das Ergebnis war, dass die Herrschaften Experten planlos und chaotisch um den Wal herumkurvten. Auch das Greenpeace-Boot hatte damit keine Erfahrungen.

Vielleicht hÀtte das Lenken des Wales auch nicht geklappt, das steht auf einem anderen Blatt.
Aber er war der Einzige mit Erfahrungen dazu, und die Herrschaften Experten machen einen auf DrĂŒbersteher....!
 
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