Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Nur mal so am Rande ...

Zeig mir Massentierhaltungen, Schlachthöfe oder Unternehmen, die Tiere von A nach B transportieren, die irgendwelche Medienvertreter dazu einladen würden, sie bei der Arbeit zu begleiten, damit Menschen mitbekommen, wie das so läuft.
Und selbst bei diesem Waltransport hat man ja jetzt gesehen, wie das Transportpersonal auf die öffentliche Berichterstattung reagiert -> sie haben das Boot der News5-Reporter abzudrängen versucht und den Wal ohne Absprache mit den Tierärzten und ohne mediale Begleitung entlassen!

Ich bin sicher, gäbe es deutlich mehr Berichte über Massentierhaltung, Tiertransporte und Tierversuche, hätte sich in Deutschland bezüglich Tierhaltung und Tierwohl schon längst etwas geändert!

Außerdem ist es ein gravierender Unterschied, ob ein Tier über Wochen leidet oder ob es relativ schnell stirbt.

Sollte eigentlich jedem klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss nur mal ein Blick in den heimischen Forst machen. Wie viele Tiere dort jährlich an Plastikmüll verenden, wird gar nicht wirklich erfasst. Man sieht es halt nicht, oder will das nicht sehen. Die Tiere verenden elendig daran, verhungern, weil der Magen voll mit Plastikmüll ist. Hirsche verheddern sich mit ihren Geweih in Schnüre und alten Zäune. Vögel schnüren sich sonst was ab, oder füttern ihren Nachwuchs mit alten Gummibänder...

Gerade wird alles saniert, energetisch gedämmt. Es fliegt Styropor herum, aber Hauptsache man unternimmt etwas gegen den Klimawandel.

Am Ende des Tages juckt es die "Walsekte" am allerwenigsten. Weil diese Menschen offenbar unfähig sind, Fakten und Kompetenzen vor ihre emotionalen Ausbrüche zu stellen.

Es ist wie es ist...
 

Zumal es ja immer wieder Aktivisten gibt, die Aufnahmen aus der Massentierhaltung machen. Und diese teilweise auf dem Marktplatz zeigen. Trotzdem eilen die meisten Leute vorbei - denn das Tier, dass für ihren gerade verzehrten Cheeseburger gestorben ist, war anonym.

Ich erinnere mich an eine länger zurückliegende Fortbildung in einer Schule. Zum Mittagessen sollte jeder etwas für das Büffett mitbringen. Eine Lehrerin brachte Frikadellen mit. Ihr Mann arbeitete in der Landwirtschaft, sie hielte u.a. Kühe. Eine andere Lehrerin fragte scherzhaft, ob die Frikadellen "aus eigenem Anbau" waren, was bejaht wurde. Sie biss in ihre Frikadelle und meinte: "Na ja, immerhin ein 'glückliches' Tier. (Der Auslauf der Tiere war beachtlich, wir waren alle schon dort). Darauf die andere Lehrerin: "Na ja - so wirklich glücklich schien mir "Birgit" noch nie.

Nun wusste ich natürlich, dass Frikadellen nicht im Supermarkt wachsen. Aber das ich ein Teil von "Birgit" verspeist habe, verursacht e bei mir (und nicht nur bei mir) doch Unbehagen.
 
Was meinst Du? Schlachtvieh leidet ein Leben lang.
In vielen Fällen ja.

Und jedes Tier, das Plastik isst, verhungert elenduglich.
Ich weiß.
Kenne das ja auch von den Weißstörchen, die z.B. Gummiringe für Regenwürmer halten und sie an ihre Küken verfüttern.

Oder versteh ich Dich grad falsch?
Nein.

Aber weshalb soll man einen Wal wochenlang sterbend liegenlassen, nur weil es immer noch Menschen gibt, die Fleisch aus der Massentierhaltung essen?
 
Schlachtvieh leidet ein Leben lang.

Bei dem Bio Bauernhof nebenan kommt auch morgens um 4 der Transporter und bringt die Tiere zum Schlachter. Die werden zusammen getrieben, schreien in Todesangst und werden dann abtransportiert. Um letztlich im selben Schlachthof Schlange zu stehen, wie das Tier aus der Massentierhaltung....
 
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In vielen Fällen ja.


Ich weiß.
Kenne das ja auch von den Weißstörchen, die z.B. Gummiringe für Regenwürmer halten und sie an ihre Küken verfüttern.


Nein.

Aber weshalb soll man einen Wal wochenlang sterbend liegenlassen, nur weil es immer noch Menschen gibt, die Fleisch aus der Massentierhaltung essen?
Warum soll man das Geld, das für einen Wal ausgegeben wurde, nicht in bessere Ställe stecken.....

Nun, es ist, wie es ist....
 
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