Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Nur sollten es nicht unbedingt Vertragsbrüchige selber sein, die aufklären wollen. Denn wie die Initiative "aufklärte" ist nicht unbekannt.

Wer sonst? Wenn ich eine Spedition beauftrage und diese die Ware (meines Ermessens) nicht ordnungsgemäß anliefert bin ich selbst dafür verantwortlich, die Beanstandung beim Vertragspartner geltend zu machen.

Ganz sachlich betrachtet, gehen die Behauptungen über den Sachverhalt stark auseinander.

Das gilt es eben zu klären.
 
Du versuchst die Diskussion immer noch auf diesem Nebenschauplatz zu halten, (...)

Sagt die, die zum Besten gibt, mit welcher Filmfigur sie mich vergleicht - aber nicht davor zurückschreckt Dinge zu behaupten, die ich nie geschrieben habe. Und Inhalte zu denen ich mich äußere allenfalls streift - sich aber selbst offenbar als Moderatorin und als Fragestellerin sieht, der man zu antworten habe.
 
Sagt die, die zum Besten gibt, mit welcher Filmfigur sie mich vergleicht - aber nicht davor zurückschreckt Dinge zu behaupten, die ich nie geschrieben habe. Und Inhalte zu denen ich mich äußere allenfalls streift - sich aber selbst offenbar als Moderatorin und als Fragestellerin sieht, der man zu antworten habe.
Da Du immer noch auf Persönlichem herumreitest, anstatt meine an Dich sachlich gestellte Frage zu beantworten, zeigt, dass Du kein Interesse an einer sachlichen Diskussion hast und Dir Problemlösungen auch völlig egal sind.
Dir geht es ganz offensichtlich nur ums destruktive Meckern und Abwerten.
Du hast hier nie Lösungsansätze geliefert und kannst es deshalb auch nicht belegen.
 
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Für Nord- und Ostsee könnten bzw. sollten mMn die Regelungen schon unterschiedlich sein, weil eine Rettung in und aus der Ostsee wohl deutlich komplizierter wird.

Es gehört auch dazu eine Regelung, wann eine Rettung sich lohnen kann und wann Euthanasie leider das kleinere Übel ist. Diese Option gehört aber auch explizit auf den Plan.

Ebenso muss geklärt werden, ob man die Lage des Tieres und sein Leid lindern kann, oder ob z.B. Baggerlärm das Tier doch über die Maße stresst.

Die nötige Infrastruktur ist ein weiterer Faktor dabei: Was für Schiffe sind wie schnell verfügbar und können wie schnell ggf. für einen Waltransport ausgestattet werden? Was macht man mit den Schiffen und deren Besatzung während der längeren Phasen Leerlauf, so lange kein Wal gerettet werden muss?

Und falls man sich zur Euthanasie entscheidet: Wie bringt man den Wal am besten um - also am schnellsten und ohne zusätzliches Leid? Wenn man den Wal vergiften/einschläfern will, muss der Kadaver danach auch abtransportiert und fachgerecht entsorgt werden, sonst vergiftet der Kadaver danach noch andere Tiere.. Falls man sich für Sprengung entscheidet: Woher bezieht man den Sprengstoff, und wer kann damit gut genug umgehen?

Was das Team angeht, müssen die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten darin geklärt sein. Es sollten Tierärzte und Meeresbiolohen dabei sein, die jeweils ihre Kenntnisse dazu frisch halten müssen. Der Rest der Helfer hat dann auch nur entsprechend eingeschränkte Befugnisde. Es muss gewährleistet sein, dass die Teammitglieder entsprechend schnell am Einsatzort sein können, und dass z.B. ihr sonstiger Arbeitsplatz nicht durch solche spontanen Aktionen, durch die sie dann ein paar Tage fehlen, gefährdet ist. Eine Walstrandung geschieht in Deutschland zu selten, als dass man da dauerhaft Leute hauptberuflich dafür abdtellen könnte.

Der Zeitfaktor ist entscheidend: Kompetente Menschen und Gerät müssen innerhalb von Stunden - maximal vielleicht 2 Tage - am Einsatzort sein können.

Es sollte tabu sein, dass die Teammitglieder selber Kameras führen. Wenn dabei Leute mit großer Medienpräsenz sind, gehört das natürlich zwar zu ihrem Lebensunterhalt, und entsprechendes Material ist auch von öffentlichem Interesse, aber dafür sollten dann ggf. extra Leute dabei sein, die dann nur dafür da sind, z.B. Drohnen zu steuern - und das auch so, dass das Tier dadurch möglichst nicht gestresst wird, und sich niemand am Wal extra in Szene stellen kann. Wer vom Team eine Medienpresenz hat, kann dieses Filmmaterial dann auch für die eigenen Kanäle später aus dem off kommentieten. (Das würde auch würdevoller und professioneller wirken, als mit Selfiestick sich dem Tier zu nähern und dabei zu erklären, welches Risiko man gerade eingeht)

Ich kann mich übrigens gerade nicht erinnern, dass Danny Hilse alias Mr. Girstclass ausgeschlossen wurde. Im Gegenteil erinnere ich mich, dass er es mit war, der in den Tagen nach der Frrilasdung von Timmy von den Pings des Tracker-Senders berichtet hat.

Und weil hier auch Carl Sagan erwähnt wurde, ein paar sehr allgemeine Worte über ihn, die zwar nicht zum Thread, aber zum Forum passen: Er war selbst auch Skeptiker und neben dem Roman Contact stammen aus seiner Feder auch Sachbücher im Skepizismus - z.B. The demon-haunted world. Von ihm stammt darin auch das Gedankenexperiment des unsichtbaren Drachen in der Garage, mit dem er darlegen wollte, dass zum einen außergewöhnliche Behauptungen auch außergewöhnliche Belege benötigen, und dass die Behaupter selbst in der Belegpflicht sind, und nicht die Skeptiker in der Pflicht zu widerlegen.
 
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