Gestrandeter Wal in der Ostsee

Darum wäre ein Blick in seinen Magen noch von Interesse, weil bei eventuellen Schäden durch Netze etc wohl anzunehmen ist, daß diese die Ursache für sein Sterben gewesen sein dürften, eine Rettung ins Meer ihm also auch nicht mehr helfen konnte. Für die Initiativen, die sich für eine Veränderung der Grossfischerei einsetzen, wäre er damit ein Beispiel, was die Netze anrichten. (und schon wäre da auch eine Lobby, die auf weitere Untersuchungen solcher Kadaver nicht scharf ist.)
Es gibt seit den 80iger nachhaltige Beispiele dafür, was Geisternetze anrichten.

Das Problem ist unlängst bekannt. Es ändert absolut nichts daran ob dieser Wal jetzt ein Netz verschluckt hat oder nicht.
Anstatt nochmal etliches Geld im Meer zu versenken, sollte man eventuell überlegen, ob es nicht woanders sinnvoller wäre, dieses Geld zu investieren.
 
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Natürlich wäre das von Interesse. Ob es durchführbar möglich ist, ist leider eine andere Frage.

Fein säuberlich auf nem Seziertisch wohl nicht, ist klar. Aber mal eben die Kettensäge mit Akku angeschmissen... 🫤
Ja nee, dafür wird sich wohl niemand finden, allein schon wegen der Gefahr durch Gase und Keime und weil´s deutlich größeres Gerät erfordern würde als eine normale Kettensäge, die sich (laut KI) ohnehin schnell in der dicken zähen Fettschicht festfressen würde. Dann noch der austretende Tran, der den ganzen Bereich mega rutschig macht... puh ..
 
Vielleicht wird der Tracker ja noch intensiver ausgewertet und mit den Angaben der Initiative abgeglichen.
Der Hammer kommt jetzt erst noch ...

Bei News5 im heutigen Stream hieß es ab 16:25 Uhr, dass die Retterinitiative, auch die Ärztin Anne Herrschaft, versucht hat, den Tracker vor den Behörden zu verstecken ... die Redaktion von News5 hat heutige Videosequenzen ausgewertet ... :unsure:
Sowas ist natürlich ein NoGo!

Kurzer Ausschnitt daraus:


Krass!
Damit ist jetzt alles offen!

EDIT:
Und einen Gefallen haben sie sich damit wahrlich nicht getan!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei News5 im heutigen Stream hieß es ab 16:25 Uhr, dass die Retterinitiative, auch die Ärztin Anne Herrschaft, versucht hat, den Tracker vor den Behörden zu verstecken ... die Redaktion hat heutige Videosequenzen ausgewertet ... :unsure:
Sowas ist natürlich ein NoGo!

Wenn es vor den Behörden versteckt worden wäre, ein definitives No-Go ja aber wahrscheinlich hat man einfach nur versucht, in dem Moment den Tracker noch nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren ehe sie überhaupt alle mal wieder richtig aus dem Wasser gestiegen sind.
 
Wenn es vor den Behörden versteckt worden wäre, ein definitives No-Go ja aber wahrscheinlich hat man einfach nur versucht, in dem Moment den Tracker noch nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren ehe sie überhaupt alle mal wieder richtig aus dem Wasser gestiegen sind.
Aber welchen Sinn sollte das haben?
Irgendwann erfährt es die Öffentlichkeit ja dann doch.
Der Tracker liefert ja dann nur noch die genauere Auswertung.
 
Eine Obduktion (heißt hier anders, aber weiß grade nicht wie) würde ich dennoch gut finden,
weil es schon interessant wäre, was dieses lange Aufliegen mit den Organen gemacht hat.
Wird wohl nicht passieren, aber wäre trotzdem aufschlussreich, weil der Fall so einzigartig ist, was
die Überlebensdauer betrifft.
 
Um den Tracker erstmal zu begutachten und selbst die Öffentlichkeit informieren zu können, ehe es durch die Medien erfolgt.

News5 waren bei deren Tauchgang ja live dabei.
Vllt auch, um ihn erstmal zu begutachten, bevor die Behörden ihn kriegen.
Vllt wollte sie sehen, wie heil oder kaputt er ist, ob er noch gesendet hat, whatever.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
 
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Für die Initiative steht halt viel auf dem Spiel: Wie sinnvoll und erfolgreich war ihre Aktion? Da wäre es natürlich schöner und besser für sie, wenn der Wal mit unklarem Status fröhlich durch die Nordsee schwimmt.

Das NoGo fängt schon damit an, dass sie eben nicht Senderdaten an Ministerium etc. weiter gegeben haben, sondern nur selbst gelegentlich (aber widersprüchliche) Angaben machten, die aber eben nicht wirklich unabhängig überprüft werden konnten. Dafür gibt es m.E. keinen vernünftigen Grund.

Stattdessen haben sie versucht sich mit einem David-gegen-Goliath-Narrativ zu rechtfertigen - wir (David) gegen die trägen Behörden und arroganten irrenden Experten. Das ist ein häufiges Narrativ, was allgemein oft sehr gut ankomm, und gelegentlich ist es sogar auch wahr bzw. passend.
 
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