Gestrandeter Wal in der Ostsee

Vllt auch, um ihn erstmal zu begutachten, bevor die Behörden ihn kriegen.
Vllt wollte sie sehen, wie heil oder kaputt er ist, ob er noch gesendet hat, whatever.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Sie hätten aber trotzdem mit den dänischen Behörden zusammenarbeiten können.
Ich finde das Verstecken des Trackers trotzdem schräg.
 
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"Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Viele Menschen teilen diese Einstellung, denn sie macht uns zu Menschen und unterscheidet uns von seeelenlosen Computern, die Entscheidungen aufgrund von Wahrscheinlichkeitsrechnungen treffen. Wer das kritisieren will, möge das tun."

Hier übrigens das Pressestatement vom Ministerium.

 
Eine Obduktion (heißt hier anders, aber weiß grade nicht wie) würde ich dennoch gut finden,
weil es schon interessant wäre, was dieses lange Aufliegen mit den Organen gemacht hat.
Theoretisch könnten sie das in ausreichender Entfernung zum Strand machen, sofern die Dänen das erlauben.
Dann könnte man ja sehen, was sich im Bauchraum befindet, was dort nicht hingehört.

Backhaus teilt >hier< auch mit:
" ... Es wird nun mit den dänischen Behörden zu klären sein, was weiter mit dem toten Tier geschehen soll. Dazu werden wir auch Gespräche mit der privaten Inititative zur Rettung des Wals führen."
 
Zuletzt bearbeitet:
"Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Viele Menschen teilen diese Einstellung, denn sie macht uns zu Menschen und unterscheidet uns von seeelenlosen Computern, die Entscheidungen aufgrund von Wahrscheinlichkeitsrechnungen treffen. Wer das kritisieren will, möge das tun."

Hier übrigens das Pressestatement vom Ministerium.

Daraus:
" Es ging immer darum abzuwägen, welche Option die schlechteste ist: Den sicheren Tod des Tieres unter Qualen abzuwarten oder ihm eine letzte Chance zu geben und ihn dabei möglichem Stress auszusetzen."

Allein deswegen ist es schon kein Scheitern, sein qualvolles Sterben hätte u.U. noch weitere Wochen gedauert.
Es geht für die Bewertung eben nicht nur darum, ob er nun lebt, es geht darum, was war die größte Verkürzung seines Leides, wenn er nicht euthanasiert werden konnte/sollte, was immer ausgeschlossen wurde.
 
Okay, es ging nicht um eine Verheimlichung gegenüber den dänischen Behörden, sondern gegenüber der dt. Öffentlichkeit.
Es ging um die dänische Gesetzeslage, dass es den deutschen Medien / der deutschen Öffentlichkeit nicht vor den dänischen Medien und Öffentlichkeit bekannt werden sollte, dass es sich um Timmy handelt.
Sprich, das Verheimlichen des Trackers wurde von den dänischen Behörden vorgegeben.
 
Ich finde es schräg, wie das Scheitern der Mission abgewiegelt wird. Bis hin zu: Wenigstens musste er nicht lange leiden, nachdem er von der Sandbank geholt wurde. Selbst wenn man es jetzt mal dahingestellt lässt, wieviel Leid die Fahrt zum Skagerrak bedeutet haben mag. Ich weiß nicht, wie lange ein Wal sich unter Schmerzen und Auferbietung letzter Kräfte quält um nicht qualvoll zu ertrinken.

Es wird jetzt so dargestellt, als wäre der Tod für ihn vergleichsweise weniger schlimm gewesen. Aber war er das? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man künftig Sterbehilfe bei Walen leistet, indem man sie weit rausfährt, um ihnen weitere Strandungen zu ersparen.

Mir scheint es besser zu sein daran zu arbeiten, wie man ein Tier in solcher Situation möglichst schnell betäuben und töten kann. So weit ich las ein sehr kompliziertes, aber nicht unmögliches Vorhaben. Selbst wenn es mit starken Schmerzen geschieht (was schlimm wäre) ist zu bedenken, dass Ertrinken mit zu den grausameren Todesarten zählt.
 
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