Gestrandeter Wal in der Ostsee

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R.I.P. ….. leider genau, was ich von anfang an vermutete. 🕯
aber bitte, macht aus ihm nicht auch noch ein ausstellungsstück.
 
Eine Obduktion (heißt hier anders, aber weiß grade nicht wie) würde ich dennoch gut finden,
weil es schon interessant wäre, was dieses lange Aufliegen mit den Organen gemacht hat.
Wird wohl nicht passieren, aber wäre trotzdem aufschlussreich, weil der Fall so einzigartig ist, was
die Überlebensdauer betrifft.

Hab mich jetzt mal durch den Begriffswirrwarr gegoogelt und fasse kurz zusammen:
Geht es um Menschen, heißt die Untersuchung des toten Körpers Autopsie, Obduktion oder Sektion.
Bei Tieren sagt man dazu korrekterweise Nekropsie, meist aber wie auch bei toten Menschen Sektion.
Umgangssprachlich ist Obduktion geläufig und wird darum zum besseren Verständnis oft verwendet.

So fällt das Wort Sektion auch im Interview vom 2.4.26 mit dem Direktor vom Deutschen Meeresmuseums Stralsund, das am Körper des Wals interessiert gewesen ist. (4 Minuten) Er schildert knapp die Vorbereitungen für den Transport und für Untersuchungen nach seinem zu der Zeit von dem Direktor bereits erwarteten Tod. (gibt aber nicht allzu viel her)

In Texten und Interviews ist immer nur allgemein von "Gewebeproben" die Rede. Und was für welche?
Und dann kam ich grad noch zu einem Welt-Video von gestern. Ich glaub, das ist noch nicht im Thread.


 
Noch ein Statement von Jenna Wallace:

DearGermany-JennaWallace_16Mai2026.webp
(Quelle)

Übersetzt:
Liebes Deutschland,
Timmy ist im Meer gestorben und nicht allein im Schlamm im seichten Wasser festgesteckt, was ein weitaus schlimmeres Schicksal gewesen wäre. Meiner Meinung nach war dies also ein Erfolg, wenn auch mit einem Ende, das keiner von uns wollte.
Ich glaube weiterhin, dass an dieser Rettungsaktion gute Menschen beteiligt waren, aber auch eine Handvoll, die diese Gelegenheit genutzt haben, um aus diesem Tier einen Vorteil zu ziehen, und letztendlich seine Freilassung erheblich verzögert haben.
Ich glaube auch, dass wir nie die Wahrheit darüber erfahren werden, was bei seiner Freilassung passiert ist, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir den Obduktionsergebnissen trauen können. Genau wie bei Toki … Halbwahrheiten und Halbwahrheiten und viele Fragen, die vom „Free Willy Team“ unbeantwortet bleiben. Ich hoffe, dass Timmys Geschichte dazu genutzt wird, den Ozean und die darin lebenden Lebewesen zu schützen.
Ich hoffe auch, dass seine Geschichte dazu beiträgt, zukünftige Rettungsmaßnahmen zu verbessern. Unsere Ozeane sind in Gefahr, und wir sind daran schuld. Die Politiker, die Produzenten und die Verbraucher.

In Liebe allen Kreaturen groß und klein,
Dr. Jenna Wallace

Sie ist sehr, sehr misstrauisch, muss man sagen ...
 
"Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Viele Menschen teilen diese Einstellung, denn sie macht uns zu Menschen und unterscheidet uns von seeelenlosen Computern, die Entscheidungen aufgrund von Wahrscheinlichkeitsrechnungen treffen. Wer das kritisieren will, möge das tun."

Hier übrigens das Pressestatement vom Ministerium.


Ist insgesamt eine super Rede von Dr. Backhaus. Und was du daraus zitiert hast, kann man als Statement zur KI auffassen. (y)
 
Mir scheint es besser zu sein daran zu arbeiten, wie man ein Tier in solcher Situation möglichst schnell betäuben und töten kann. So weit ich las ein sehr kompliziertes, aber nicht unmögliches Vorhaben. Selbst wenn es mit starken Schmerzen geschieht (was schlimm wäre) ist zu bedenken, dass Ertrinken mit zu den grausameren Todesarten zählt.

Vor einigen Seiten hab ich Material darüber verlinkt. (Beitrag 2.937)
Kannst ja noch hinzusetzen, was du darüber an Informationen hast.
 
(...)

Sie ist sehr, sehr misstrauisch, muss man sagen ...

Finde ich gar nicht mal. Alles, was sie da schreibt, finde ich auch ohne großes Misstrauen aus ihrer Sicht aus verständlich und nachvollziehbar.

Das einzige, was etwas merkwürdig-misstrauisch auffällt, ist, dass sie auch von einer Nekropsie spricht. Wir wissen aber nicht, auf was für Informationen sie sich da stützt bzw. was genau man ihr wie gesagt hat bzw. was sie mitbekommen hat. Wenn sie nur beispielsweise irgendwie mitbekommen hätte, dass jemand eine Nekropsie gemacht hätte, und sie weitere Details darüber noch nicht kennt... da würde ich mich, wenn ich mich in ihre Lage reindenke, auch derart vorsichtig ausdrücken.
 
Das einzige, was etwas merkwürdig-misstrauisch auffällt, ist, dass sie auch von einer Nekropsie spricht. Wir wissen aber nicht, auf was für Informationen sie sich da stützt bzw. was genau man ihr wie gesagt hat bzw. was sie mitbekommen hat. Wenn sie nur beispielsweise irgendwie mitbekommen hätte, dass jemand eine Nekropsie gemacht hätte, und sie weitere Details darüber noch nicht kennt... da würde ich mich, wenn ich mich in ihre Lage reindenke, auch derart vorsichtig ausdrücken.

Den Part hab ich so verstanden, daß sie sagt, wenn eines Tages Ergebnisse
einer Nekropsie vorgelegt werden, daß sie denen dann nicht trauen kann.
 
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Das einzige, was etwas merkwürdig-misstrauisch auffällt, ist, dass sie auch von einer Nekropsie spricht. Wir wissen aber nicht, auf was für Informationen sie sich da stützt bzw.
Das meine ich eben.

Sie traut jedenfalls u.a. dem Team vom "Whale Sanctuary Project" bzw. seinem Geschäftsführer Charles Vinick nicht.
Er hatte wohl Spenden gesammelt für diverse Anlässe, behauptete, man helfe ganz bestimmten Walen, aber das gesammelte Geld wurde dann nicht dafür eingesetzt.
Ein spezieller Fall war die Orca-Dame Toki (auch Lolita genannt), für die er angeblich ein größeres Becken bauen lassen wollte, was nie geschah.

Möglich, dass sie auch den Untersuchungsergebnissen misstraut.
 
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