Gender-Mainstream

Ich weiß. Die Worte waren ganz gezielt nur für dich.

Die schlechte Nachricht ist: diese Welt ist ein Desaster.
Die gute Nachricht ist: diese Welt hat Sinn. Dieses Sein hat Sinn. Dein Sein hat Sinn.

Vielen Dank, silberelfe :-) Das ist schön gesagt. Ich muss jetzt aber schlafen gehen,:sleep:, die Nummer habe ich mir notiert. :umarmen:
Vielleicht trau ich mich ja mal und ruf wirklich an :kiss3:

Gute Nacht :)
 
Werbung:
Und was spräche dagegen, dass Männer und Frauen den Mut finden, sich zu ihrer Persönlichkeit zu bekennen statt zu einer von aussen aufgezwungenen Rolle? Oder ist Dir das zu kompliziert?

Du setzt voraus, dass es sich bei Mann und Frau um bloße Sozialisationsprodukte, also um anthropogene Rollenzuschreibungen handelt, was ich eben als FALSCH erachte! Du vernachlässigst bei Deiner Analayse komplett, dass die Hirnstrukturen die Männer und die Frauen mit unterschiedlichen Potenzen ausstatten. Auch das habe ich bereits des Öfteren erwähnt und mit Quellen belegt. Die neurobiologisch bedingte Verschiedenartigkeit von Mann uns Frau ist kein Mythos.

Natürlich kannst Du nun argumentieren, dass die Natur, die Genetik, die Biologie dem Menschen eine Rolle aufzwinge. Wenn Du das so siehst, magst Du richtig liegen.
 
Dazu fällt mir ein: "Mutter Natur hat dir Augen und Ohren geschenkt, aber sehen und hören musst du selbst" <- ich denke fürs ZNS gilt das gleiche.

Nicht nur die geschlechtsspezifischen Organe, sondern auch spezielle Komponenten des zentralen Nervensystems begründen die Maskulinität und die Femininität. Ist es ein Zufall, dass in allen menschlichen Kulturen die Frauen für die Erziehung des Nachwuchses zuständig sind? Werden die Frauen denn in allen existenten Kulturen unterdrückt? Befinden sich alle Gesellschaftssysteme auf mittelalterlichem Niveau? Wer ist so kühn, ein solches Urteil zu fällen?

Und ist die Unterdrückung der Frau auch ein Element des Tierreichs? Falls nicht, stellt sich die Frage, warum sich auch bei über 95% der Säugetierspezies gerade die weiblichen Tiere intensiv um die Nachkommen kümmern. Die Antwort lautet: Weil die femininen Individuen von der Natur (Biologie, Genetik) für den Umgang mit dem Nachwuchs konzipiert wurden!

Beim Menschen besitzt die Frau ausnahmslos alle Voraussetzungen, derer es bedarf, Kinder zu psychisch gesunden Menschen zu erziehen!
 
lamia
Nicht nur die geschlechtsspezifischen Organe, sondern auch spezielle Komponenten des zentralen Nervensystems begründen die Maskulinität und die Femininität.
Alles was es auf der physischen Ebene gibt hat sich dorthin entwickelt. Warum sollten wir uns dagegen entscheiden uns weiter-zu-entwickeln oder gar wieder zuzuwickeln?

LGInti
 
Nicht nur die geschlechtsspezifischen Organe, sondern auch spezielle Komponenten des zentralen Nervensystems begründen die Maskulinität und die Femininität. Ist es ein Zufall, dass in allen menschlichen Kulturen die Frauen für die Erziehung des Nachwuchses zuständig sind? Werden die Frauen denn in allen existenten Kulturen unterdrückt? Befinden sich alle Gesellschaftssysteme auf mittelalterlichem Niveau? Wer ist so kühn, ein solches Urteil zu fällen?

Und ist die Unterdrückung der Frau auch ein Element des Tierreichs? Falls nicht, stellt sich die Frage, warum sich auch bei über 95% der Säugetierspezies gerade die weiblichen Tiere intensiv um die Nachkommen kümmern. Die Antwort lautet: Weil die femininen Individuen von der Natur (Biologie, Genetik) für den Umgang mit dem Nachwuchs konzipiert wurden!

Beim Menschen besitzt die Frau ausnahmslos alle Voraussetzungen, derer es bedarf, Kinder zu psychisch gesunden Menschen zu erziehen!

absolut richtig, danke @Lamia1

Hallo Waldkraut,

die Lebensweise der Menschen hat sich verändert. Mehr vom "irgendwie überleben müssen" hin zur individuellen Verwirklichung.

So muss eine Frau nicht zwangsläufig gebären, den Haushalt führen und es ihrem Mann bequem zu Hause halten, es darf auch gerne 50:50 oder sogar umgekehrt sein. Damit gibt es bestimmt auch einige negative Aspekte, besonders darum, weil wir uns gesellschaftlich in einer Umorientierungsphyse befinden.
Für gesund halte ich feste Rollen, die an das Geschlacht gebunden sind, jedenfalls nicht und ich finde es gut, dass es viele verschiedene Beziehungs- und Familienmodelle gibt und auch heute geben darf.

Das schließt rückwärtsgerichtete Lebensweise natürlich mit ein, meint: konservativ Kinder-Küche-Kirche. Wenn eine Frau das mag darf sie auch heute so leben. Sie darf aber selbstverständlich auch Single bleiben, ab und an einen Lover nebsther laufen haben und eine berufliche Managerkarriere starten. Oder eben mit einer andren Frau eine Liebes- und Lebensbeziehung führen. Oder Single bleiben.

Ebenso gilt es für den Mann. Welcher Homosexuelle hatte denn bitte vor 50 Jahren noch eine echte Chance mit seinem Geliebten offen zusammen zu sein, geschweige denn zu heiraten und ein Kind zu adoptieren? In einigen Ländern geht dies bereits und auch das finde ich gut. Das ein Mann eben nicht buckeln muss, die Famile ernähren, sie zeitgleich kaum mehr zu Gesicht bekommen, weil eine berufliche Karrire, wo Mann genug verdient seine Lieben durchzubringen, nun mal viel Zeit und Engagement einfordert. Genau da sehen sich heute auch viele Männer nicht mehr, als Versorger und Ernährer. Entsprechend gibt es auch gleichberechtigte Modelle, wo beide Eltern sich die Erziehungsaufgaben wirklich fair teilen.

Das würde in deinem konservativen Weltbild alles nicht sein dürfen. Das Leid, das dieser Zwang aber eben auch mit sich brachte, kannst Du es nicht sehen oder möchtest Du es nicht sehen? Es war früher nicht alles besser. Nur gezwungener, festgelegter, einengender für alle Beteiligten. ;)

LG
Any

Weißt du @Anevay , wenn du meinst Männer sollten jetzt die "Babys bekommen" ist das deins. Ich finde das abartig und das hat nichts mit "konservativ" zu tun.
Wenn du mich pers. kennen würdest, würde dir mit Sicherheit alles andere als "konservativ" zu mir einfallen. Was mich von anderen Menschen unterscheidet ist, dass ich versuche soweit ich kann SELBSTÄNDIG zu denken. Dabei ist es mir wurscht, was andere von mir denken könnten und ob das für die irgendwie "unspirituell" klingt.
Ich arbeite seit über 20 jahren mit Menschen die auf ganz unterschiedliche Weise Hilfe suchen und die wenigsten davon kommen damit klar aus ihren NATÜRLICHEN Rollen gezwängt zu werden, Frauen und Männer auch nicht. Und bitte drehe mir nicht wieder was Wort im Mund um, nur weil ich es abartig finde, dass Frauen nicht stillen, obwohl DAS das natürlichste der Welt ist, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht sehe das es manchmal auch nicht anders geht (deswegen finde ich es trotzdem sch****)

Ich konnte meine Tochter auch nicht so lange stillen, wie ich gewollt hätte, weil ich alleine für uns sorgen musste und Nachtdienste geschoben habe, damit wir was zu essen hatten. Ich bin alles andere als "verwöhnt" wurden von diesem Staat und genau das ist es auch was mich so wütend macht. Es bleibt den Frauen nichts anderes übrig als ihre Kinder allein zu lassen und sich irgendwie durchzuboxen. Damit man das besser aushalten kann werden eben andere Ressourcen gestärkt und Frau macht auf andere Weise Karriere. Wer das nicht kann weil er einfach zu sensibel dafür ist (was übrigens in meinen Augen eine Stärke ist auch wenn es gesellschaftlich als Schwäche gesehen wird) fällt hinten runter. und das sind nicht wenige.
Die Männer hauen in unserer heutigen Zeit ab, wie sie grad lustig sind. Kann ich auch nachvollziehen wo doch an jeder Straßenecke nackte Brüste und Hintern zu sehen sind, die ihnen zeigen dass sie jede andere auch haben können.
Ich bin noch mit FKK augewachsen und ohne Konfession, wurde sexuell frei erzogen, aber in der Zeit gab es das dennoch nicht, dass man SOOO penetrant mit Pornogaphie und perversen Sexpraktiken zugedonnert wurde wie heute. Ich weiß dass es möglich ist auch, oder gerade ohne "sexuelle Früherziehung" einen natürlichen Bezug zu seinen Körper und seiner sexuellen "Rolle" zu entwickeln. Um das raus zu bekommen muss man nicht einem Kind im KINDERGARTEN erklären wie man einen Kondom auf ein ERIGIERTES Glied zieht (da wird sogar der "Karottenkönig" gekrönt, dabei nehmen Möhren die Rolle des Penis ein), wirklich nicht!
DAS muss kein Kind wissen.
Ganz davon abgesehen finde ich auch, wenn man ein Kind in die Welt setzt, soll man es auch selbst erziehen dürfen. Aber wenn man das Kind 10 Stunden am Tag nicht sieht, übernehmen zwangsläufig andere Personen das.

Ich denke das reicht auch jetzt zu diesem Thema. ich hatte gedacht, dass hier paar mehr helle Köpfe sind. Aber selbst einige, von denen ich bisher annahm, dass sie wenigstens bis 3 zählen können verdrehen die Realität damit sie bloss nirgend anstossen, schade, sehr schade.

LG
Waldkraut
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich wehre mich dagegen, meine Seele zu prostituieren, und ich werde meinem Sohn nie eintrichtern, dass er seine Seele prostituieren soll.... ein Freund von mir ist gerade im Prozess, von einem "Er" zu einer "Sie" zu werden, und seine Freundin bleibt bei ihm/ihr und macht das alles mit, auch wenn sie "ihm" nachtrauert... DAS ist Größe, bei allen beiden.
(y)
Wenn alle Menschen so denken würden, dann wären wir schon ein großes Stück weiter.
Im Grunde genommen geht es um Toleranz, obwohl es gar nichts zu tolerieren gibt, denn jeder Mensch sollte das leben dürfen, was als tiefer Wunsch in ihm vorhanden ist.
Nur so finde ich zu mir selbst.
Vielen Dank, silberelfe :) Das ist schön gesagt. Ich muss jetzt aber schlafen gehen,:sleep:, die Nummer habe ich mir notiert. :umarmen:
Vielleicht trau ich mich ja mal und ruf wirklich an :kiss3:

Gute Nacht :)
Ich auch.:)
 
Im Grunde genommen geht es um Toleranz, obwohl es gar nichts zu tolerieren gibt, denn jeder Mensch sollte das leben dürfen, was als tiefer Wunsch in ihm vorhanden ist.
Nur so finde ich zu mir selbst.
Ja - und auch durch Ausprobieren und Fühlen, was es mit einem macht und wie es sich anfühlt.
Auch das muss den Kindern/Jugendlichen erlaubt sein.
 
Werbung:
Ja - und auch durch Ausprobieren und Fühlen, was es mit einem macht und wie es sich anfühlt.
Auch das muss den Kindern/Jugendlichen erlaubt sein.
Nur so können wir ja erfahren, was wir wirklich wollen & was nicht.
Oftmals ist es doch auch so, daß wir gar nicht genau wissen was wir wirklich wollen (außer lieben & geliebt werden).
Erst wenn wir erfahren haben, was wir NICHT wollen, kommen wir unserem Wollen näher - oder so.:D
 
Zurück
Oben