Gender-Mainstream

Ich wüsste auch nichts von den Geschäften. Neulich wollte mir jemand erzählen, wo ich etwas Bestimmtes finde und erzählte mir, welche Geschäfte da drumherum sind. Wenn derjenige nicht auch den Kräuterladen erwähnt hätte, in den ich manchmal gehe, hätte ich nicht gewusst, von welcher Gegend er redet.

Wenn Frauen gerne shoppen gehen, sind ihnen die Läden natürlich wichtig. Aber es gibt auch genügend Frauen, die nicht gerne einkaufen - und dann kennen sie die Ladengeografie auch nicht so gut.
Mir geht es da ebenfalls wie Dir, & ich wollte & würde ja auch nicht über einen Kamm scheren.
& doch ist es im allgemeinen so, hab da mal irgendwas gelesen.
Auch das mehr Frauen den Stadtplan nicht lesen können, als wie die Männer.
Ich selbst kleide mich auch eher weiblich (trage gerne lange Röcke & Pumphosen), habe aber viele männliche Anteile.
Ich kann weder kochen, nähen, noch macht mir die Hausarbeit Freude.
Dafür schraube ich aber gern am Auto rum, wenn da mal was ist.:)
 
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Ich kann weder kochen, nähen, noch macht mir die Hausarbeit Freude.
Eigentlich, wenn man mal viele verschiedene Frauen fragt, gibt es kaum eine, die gerne Hausarbeit macht (ein paar sehr wenige gibt es, aber die sind wohl in der Minderheit). Was meinst Du, warum sich so viele Frauen darüber beschweren, dass ihr Partner im Haushalt nicht mit anpackt? Doch wohl kaum, weil sie selbst es so gerne tun und sie darin ihre Erfüllung sehen würden ...
 
suchen, warten, rein in die Kabine, passt nicht, wieder suchen..... fürchterlich.
Schuhe kaufen - noch viel schlimmer.
Ich laß mir den Kram immer von meiner Frau mitbringen. Jeans Größe 48 passen seit 35 Jahren, Schuhe eine Nummer größer als meine Frau sie trägt... Erspart mir's Anprobieren und das Aufsuchen von Geschäften mit Menschenmassen... :D

LG
Grauer Wolf
 
Weißt du @Anevay , wenn du meinst Männer sollten jetzt die "Babys bekommen" ist das deins.

Wo schrieb ich das? Schau, DU bist diejenige, die dann extreme Aussagen in ihrem eigenen Kopf formt, wenn eine Art, ich kann nur vermuten, Bedrohungsgefühl eintritt, wenn andere Menschen nicht das leben wollen, was DU persönlich für richtig hälst.

Und da eben hakt es für mich. Freiheit des Einzelnen geht für mich über irgendeine krude konstruierte: "Alle Männer müssen dies tun, weil sie einen Pimmel haben, und alle Frauen das tun, weil sie eine Gebärmutter besitzen"-Moral. Und die dann auch noch biologisch falsch dargestellt wird.

Warum bloß ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht DEINEN moralischen Ideologien entsprechen möchten und ihnen tatsächlich nicht entsprechen? Was genau lässt dich fürchten, macht dich wütend, macht dir Angst, verunsichert DICH?

Gerade da, wo Menschen schamanisch unterwegs sind, findest Du bevorzugt Lebensmodelle, die anders sind. Unter den Natives in aller Welt sind Schamanen häufig die, die eine andere Art der Auffassung sind, fernab der menschgemachten Moral.

@Grauer Wolf,

auch Wölfe leben promisk und homosexuell, sobald sie nicht nur von Not getrieben überleben müssen.

LG
Any
 
Eigentlich, wenn man mal viele verschiedene Frauen fragt, gibt es kaum eine, die gerne Hausarbeit macht (ein paar sehr wenige gibt es, aber die sind wohl in der Minderheit). Was meinst Du, warum sich so viele Frauen darüber beschweren, dass ihr Partner im Haushalt nicht mit anpackt? Doch wohl kaum, weil sie selbst es so gerne tun und sie darin ihre Erfüllung sehen würden ...
Och, ich kenne ein ganz paar Frauen denen es richtig Freude bereitet, ihr Heim so zu wienern, bis man vom Fußboden essen kann.
Beschwerden hört man ja nur von den Frauen, die sich überfordert fühlen, die anderen sind ja nicht so "laut".
Aber verallgemeinern kann man da eh nix.
 
Och, ich kenne ein ganz paar Frauen denen es richtig Freude bereitet, ihr Heim so zu wienern, bis man vom Fußboden essen kann.
Ich kenne solche Frauen nicht - oder war bei ihnen noch nicht zuhause. Für die Frauen, mit denen ich mich darüber unterhalten habe, ist es eher so: "Es muss halt gemacht werden, also mach ich es, weil es ja sonst keiner tut - aber ich kann mir auch schönere Tätigkeiten vorstellen". Das höre ich auch von Frauen, die eigentlich mit einem anderen erwachsenen Menschen (nämlich ihrem männlichen Partner) zusammenleben, der eigentlich auch mit anpacken könnte, es aber anscheinend nicht als selbstverständlich erachtet, das zu tun, obwohl er selbst ja auch daran beteiligt ist, zu essen, Dreck und Unordnung zu fabrizieren.....

Beschwerden hört man ja nur von den Frauen, die sich überfordert fühlen, die anderen sind ja nicht so "laut".
Ich frag halt direkt, weil ich selbst ein Problem mit dem Haushalt habe - und dann bekomme ich obige (oder ähnliche) Antworten.
 
Och, ich kenne ein ganz paar Frauen denen es richtig Freude bereitet, ihr Heim so zu wienern, bis man vom Fußboden essen kann.
Beschwerden hört man ja nur von den Frauen, die sich überfordert fühlen, die anderen sind ja nicht so "laut".
Aber verallgemeinern kann man da eh nix.

Ich kenne nicht viele Frauen, die in ihrer Pflichterfüllung aufgehen. Die es tun, sie sehen es als ihre Aufgabe an für ein "schönes sauberes Zuhause zu sorgen".

Die Frage ist, sehen sie es so als echten authentischen Selbstzweck oder weil sie glauben, "die Gesellschaft" erwartet dies "von einer guten Frau.". Und ich glaube, Frauen, denen dies wirklich Freude bereitet ohne diesen gesellschaftlichen Druck, gibt es ebenso viel oder wenig, wie es Männer gibt, die gerne Hausarbeit machen.

Ich mag mich auch gerne in einem aufgeräumten und sauberen Zuhause aufhalten, sehe es aber nicht als alleinig meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es hier bei uns immer sauber und ordentlich ist. Hier wohnt ja noch wer, mein Mann nämlich. Und auch wenn er nicht so gut in die Ecken kommt ob seiner dicken Wurstfinger, ist as keine gute Ausrede, sich vor bestimmten Aufgaben zu drücken. :D

LG
Any
 
auch Wölfe leben promisk und homosexuell, sobald sie nicht nur von Not getrieben überleben müssen.
Hast Du eine belastbare, wissenschaftliche Quelle zur Hand? Das habe ich noch nie gelesen oder gehört. Wölfe leben mit ganz wenigen Ausnahmen in lebenslanger Einehe. Aufreiten unter Nichtehepartnern ist eine Dominanzgeste und hat keine sexuelle Komponente.

LG
Grauer Wolf
 
Hast Du eine belastbare, wissenschaftliche Quelle zur Hand? Das habe ich noch nie gelesen oder gehört. Wölfe leben mit ganz wenigen Ausnahmen in lebenslanger Einehe. Aufreiten unter Nichtehepartnern ist eine Dominanzgeste und hat keine sexuelle Komponente.

LG
Grauer Wolf

Es gibt wenig Belege, aber deutliche Hinweise. Für gewöhnlich werden homosexuelle Welpen vom Alpha auch totgebissen, bevor sich dies im Rudel etablieren kann. Es kommt eben darauf an, wie weit sich ein Rudel in Sicherheit in Bezug auf Nahrungsquellen und Revier sein kann, dann entspannt sich die Lage und auch homosexuelle Tiere überleben.

Homosexualität festigt den Sozialverbund in Gruppen. Allerdings muss man sich als Rudel Homosexualität auch leisten können.

Sie etabliert sich sogar bei Reptilien (z.B. der Grüne Leguan). Das wissen viele Menschen nicht, es passt auch nicht ins Klischeedenken und bei Wölfen kann ich mir das sehr gut vorstellen, dass gerade die an Wölfen interessierten Wissenschaftler sich mit ihrem Untersuchungsobjekt gerne identifizieren. Der "harte Kerl" halt, da passt Homosexualität ja so gar nicht rein. ;)

LG
Any
 
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