Geistige Dimensionen - Sophia

Was ist mit Lilith?
Ist sie auch Sophia?

Ich kam gerade auf diese Gedanken um zu Yin Yang zurück zu kommen, hell, dunkel.
Lilith ist für mich meine Begleitung. Sie ist diejenige, die Dir den Weg in den Schoß der Urmutter zeigt. Die Dir das Licht gibt, um in der Dunkelheit sehen zu können. Du hast die Wahl, wie du sie empfinden möchtest. Als Feindin oder als Freundin.
So empfinde ich es.
Sophia ist die Verbindung von beiden Welten. Keine Trennung ist bei ihr vorhanden. Sie verbindet einfach. Du triffst sie in den Tiefen und in den Höhen. Sie ist immer da und gerecht. Durch ihre Weiblichkeit wirkt sie vertraut und mütterlich. Sie strahlt von innen und es wird immer weiter. Durch dieses Zusammenspiel beider Welten oder Kräfte verbindet sie das Licht aus der Dunkelheit mit dem Licht der Sonne und es wird immer weiter.
Das ist meine Empfindung im Moment.
Natürlich gehören beide zusammen. Sie sind aber keine Personen.
 
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Die Lilith Erfahrung auf einer "tieferen" Ebene hatte ich mit der Odahla Rune.
Diese Energien sind durchaus mit einer Geburt zu vergleichen.
Es war eine Vision einer Geburt im Kreis von Frauen im Wald.
Und da wurde mir wirklich klar, was Atem bedeutet.
Welche Kraft dahinter steckt

Tiefer Atem aus der Dunkelheit.
 
Die Herrin des Weltenberges Ninchursag, die dort oben thront, ist die Herrin der Sommer - und Wintersonnenwende. Sie verbindet die Weltenhöhen mit den Weltentiefen. Die Urmutter wirkt in Sternen und Steinen. Sie ist gleichzeitig Sternenkönigin und Stoffesmutter. Ba‘ -u Ninchursag ist schwarz und weiß. Noch die christliche Überlieferung kennt neben der weißen eine Schwarze Madonna.

Aus Astrosophie - Arthur Schult
 
Wahrhaftig ist der Gedanke
Für wahr und doch nur eine Schranke.
Gleicht den Grenzen in unserem Leben
Ist es ohne besser zu verstehen?
Wo verschwinden sie, in welchem Tal
Kann ich sie bewahren vor dem Fall?
Fällt sie tief ins Dunkle hinunter,
Verschwindet diese Grenze
und ich werde munter.
In der Nacht, ich kann es glauben kaum
Ist die Wahrheit nicht nur ein Traum.
 
Hab ich gesucht und
bin auf dem Weg auf dieser Leiter
Mit Stärke und Kraft gehe ich
so eben weiter.
Ist das Feuer mein Inneres Licht
Mit der Dunkelheit
bestrahlt es mein Gesicht.
So kann ich nehmen dieses Urlicht für mich
Hab keine Angst,
denn es führt mich zu meinem Ich.
Kann ich damit aushellen
so manchen Raum,
Bleibt es doch nicht nur mein Traum.
Mit den Menschen dieser Welt
möchte ich es teilen
Denn es kann uns alle heilen.
 
Aus Astrosophie - Arthur Schult
`Astrosophie`ist inzwischen ein patentrechtlich geschützter Begriff (Link). Der Patentinhaber ist Randolph M.Schäfer.
Ich finde das nicht nur unehrlich, sondern auch unehrenhaft.

Die Ehre gebührt Arthur Schult, den ich sehr schätze. Ich kenne Arthur Schult aus seinem Buch`Maria Sophia, das Ewig-Weibliche in Gott, Mensch und Kosmos`. Ich habe dieses wunderbare Buch von Frau Bartels aus Oberstdorf, einer Bekannten von Arthur Schult, der zuletzt dort lebte und auch dort gestorben ist, zum Geschenk erhalten für einen Vortrag im Zusammenhang mit `Seins-Prinzipien`, den ich 1981 in Ponte Tresa/Ticino gehalten habe.

Begriffe sind geistige Wesenheiten, die gerne von dunklen Mächten besetzt und für eigene Zwecke missbraucht werden. Denn einen Begriff nur als sein Eigentum besitzen zu wollen, ist ein Widerspruch in sich. Eigentum ist das Eigene, Besitz an geistig Wesenhaftem ist ein Nutzungsrecht, das ein jeder haben kann.

Ich habe beispielsweise `Pranasophie` als Begriff veröffentlicht und dazu auf meiner Webseite geschrieben:
`
Ich selbst habe diese Pranasophie als ein Geschenk des Himmels erhalten und gebe sie sehr gerne auch als ein Geschenk an alle Menschen weiter. Die Ausbildung zur Pranasophie ist so einfach, dass ein jeder sie selbst mit den dargestellten Grundlagen erlernen kann. Wer allerdings eine Schulung anderer Menschen mit der Bezeichnung `Pranasophie`vornehmen will, wird hiermit verpflichtet, dies unentgeltlich vorzunehmen.`

ELi

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Zuletzt bearbeitet:
Maria Sophia, das Ewig-Weibliche in Gott, Mensch und Kosmos
Arthur Schult beschreibt in diesem Buch als ein Erstes, wie die Sumerer die Urmutter Sophia als jungfräuliche kosmische Wesenheit in den Sternensphären gesehen haben und in ihren Kultstätten der Ninchursag in Tell el Obeid bei Ur und im Inannatempel zu Uruk verehrt haben (Teile der archäologischen Ausgrabungen sind im Pergamon-Museum in Berlin (wieder) zu besichtigen).

Schult weist in diesem Buch auf Seite 16 darauf hin, dass der Stern Spica als Stern der Maria-Sophia im Sternbild Jungfrau, das ihren Namen erhielt, am 8.September vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel erscheint und Sophia an diesem Tage von den Griechen als Demeter in den Eleusinischen Mysterien gefeiert wurde. Seit den frühen Christen wird an diesem Tag Mariä Geburt gefeiert.
Er weist ferner darauf hin, dass dieser Madonnenstern Spica am 15. August in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne am Abendhimmel aufgeht. An diesem Tag wird Mariä Himmelfahrt gefeiert.

Anmerkung:
Der 15.August liegt im Sternbild Löwe. Dieses Sternbild wird im Apokryphon des Johannes als Äon (Sternbild) der Epinoia-Sophia bezeichnet, dem Äon des Sternbildes Löwe. Deshalb erscheint der ohne Zustimmung ihres Paargenossen (jungfräulich) geborene Sohn Jaldabaoth mit dem Antlitz eines Löwen im Körper einer Schlange, des Ouroboros, des 12-teiligen Sternenkranzes. Dieser Sternenkranz erscheint wieder im 12.Kapitel der Offenbarung des Johannes als goldener Sternenkranz auf dem Haupt der schwangeren Gottesmutter, deren Neugeborenes von einem gefrässigen Drachen bedroht wird.

ELi
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