Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Weil sie das was bei ihr tatsächlich abläuft, weder sehen noch sich damit befassen will. Deshalb ja auch die Art Friedensfanatismus nach außen hin.

Nur wirkt aber numal das Unsichtbare immer stärker als das oberflächlich sichtbare.



Darüber könnte ich zwar was sagen, werd's aber hier nicht tun.
Was sie tatsächlich will, zumindest in ihrer momentanen Befindlichkeit ist Aufmerksamkeit, Macht, recht haben. Selbstbestätigung für das was sie für wahr und richtig hält. Würde ich meinen.

Wenn man ihr die aber gibt, so unterstützt man sie aber eben dabei in ihren Irrtümer fortzufahren.

Was sie tatsächlich wollen würde? Ich schätze mal so etwas wie inneren Frieden finden. Was aber auf die Art wohl kaum stattfinden dürfte.



Wie andere sie sehen, nützt doch nix, so lange sie nicht selbst bereit ist, bei sich selbst hinzusehen. Sie wird doch das was andere sehen niemandem glauben. Im Gegenteil, sich dagegen mit aller Vehemenz wehren.



Verstehen ist der erste Schritt. Nur die Situation ist natürlich nach wie vor genau dieselbe. Hat sich ja nichts substanziell daran verändert.

Das Verstehen hilft mir, zu verstehen. :D

Du siehst etwas, siehst, spürst das Leid dahinter, nimmst es zumindest wahr, aber im Grunde genommen kannst du nichts tun, kommst bei so vielen Schutzwällen nicht einmal dann näher ran wenn du es versuchen würdest.
Was tut man in so einem Fall? Mitleid, Mitgefühl zeigen und sagen, sorry, bist zwar arm, aber selber schuld, mach's gut, tschüß?

Ich weiß es gerade in solchen Fällen leider auch nicht. Zumal derartige Konstellationen gerne dazu führen dass man auf einmal selbst in eines anderen Suppe sitzt. Zudem bin ich kein Helfer, Heiler,Therapeut, würde mir das auch nicht zutrauen.

Alles was ich kann ist, auf bestimmte Dinge hinweisen, wenn ich sie sehe. falls ich sie sehe. Genau das was ich beim Schreiben auch mache. Dinge etwas besser sichtbar machen, oder das zumindest versuchen.

Was mich zugleich bei sowas vermutlich selbst triggert ist eine Art Ohnmacht, eigenen Hilflosigkeit. Du siehst was, siehst was kommen, aber kannst gar nichts dagegen tun, weil dir eben niemand glaubt.

Was tust du wenn dir ein Lebewesen begegnet das seine Aggressionen sichtbar zeigt?
 
Singularität;4273327 schrieb:
Gut, o.k.
Da kann ich jetzt beruhigt in meinen Sommerferien Urlaub fahren.:)

Und ganz ohne Fremdenergien. Ich habe was in der letzten Zeit dazu gelernt, wie man sich von Fremdenenrgieeinflüssen schützt. Oder, wie man sie illiminiert oder transformiert. Falls hier ein Bedarf besteht, kann ich per PN schreiben.

Beste Grüße.

da hier das Thema "Fremdenergien- was soll ich damit tun?" ist, könntest du das auch hier öffentlich posten, anstatt immerzu bei Bedarf.

Also warum immer deine Weisheiten im stillen Kämmerlein offenbaren?
 
Was macht dir die meiste Mühe?

Rechtzeitig mehr zu sehen. Und dann wird's eben doch wieder emotional.
Was mich dann aber auch selbst wieder ärgert...

Auf was bist du denn wirklich wütend?
Ist es die Gewissheit das da ein Mensch ist der andere/dich manipulieren will? Der sich versteckt hinter einem Konzept?

Nein! An mich ist das ja meistens nichtmal direkt gerichtet. Ist schwer zu beschreiben. Es "fühlt" sich so völlig falsch, dissonant an. An der Oberfläche geht's um Liebe und so n Zeug, und darunter steckt aber ganz anderes, es ist nicht stimmig, nicht echt.
Klar hat das was mit meiner Vergangenheit zu tun, dass ich so drauf reagiere, denn genau die Wut, der Ärger durfte ja so lange nicht an anderer Stelle raus. Also das triggert mich schon noch.

Ich habe so den Eindruck, es "verseucht" sozusagen das ganze Feld, Umfeld, energetisch. Und irgendwann wird's dann ansteckend. Springt auf andere über.

Also wird das wirkliche das gesendet wird (die Aggression) versucht mit Konzepten alla "gewaltlose Kommunikation) zu überdecken?
Das "pos" soll die wirklichen Leiden lösen?

In dem Fall ja. Ich habe mich dann, weil es mich interesiert hat, was sich da für mich so unstimmig anfühlt, schlau gemacht. Und da kam dann auch gleich eine Antwort. Das Konzept geht, aus dem psychologischen Wissenstand der 50er Jahre, als eine der Grundannahmen davon aus dass es unmöglich wäre, dass ein Mensch mittels Kommunikation beim anderen Gefühle auslösen könne. Also die Gefühle sind immer die Probleme des Empfängers, und haben mit dem Sender nichts zu tun. Und auf derartigen Annahmen wird dann ein vermeintlich neutrales Regelkonzept aufgebaut, das dann aber paradoxerweise eben darauf achte, keine Gefühle auszulösen, dafür aber unterschwellig durch eine Art Scheinfreidlichkeit, meines Erachtens, durchaus auch manipulativ funktioniert. Denn der Grundtenor ist, wie setzte ich gewaltlos meinen Willen durch, bekomme vom Gegenüber meine Wünsche erfüllt.

Wieso können die Menschen nicht das Zeigen was sie wirklich fühlen?
Wieso müssen sie es verstecken?

Hat doch jeder Angst davor womit er da konfrontiert wird, oder auch davor, womit er da andere möglicherweise konfrontiert, wenn die Schleusen sich mal öffnen (dürfen).

Und nehmen sie es wirklich wahr was sie zu verstecken versuchen?
Nehmen sie sich Selbst wirklich wahr?

Ich schreibe ja jetzt wieder ne Weile hier. Und eigentlich renne ich andauernd gegen Mauern. Die genau davor schützen sollen, also eigentlich in beide Richtungen wirken. Schutz vor der Wahrheit im Außen, Schutz vor der eigenen Wahrheit, der über sich selbst.

Alles andere sind Ausnahmen, wenn man mal wen so weit bringt, dass diese Mauern mal etwas runtergelassen werden. Das fühlt sich dann gleich ganz anders an. Und dann kann man eigentlich erst zu kommunizieren beginnen.

Liebe wäre auch sich Selbst zu sehen* d.h. auch das was ausgesendet wird. Wird das Gesehene* (sich Selbst) gezeigt, hat das Gegenüber die Möglichkeit darauf einzugehen.

Also warum wird es versteckt?

Das läuft ja wohl großteils unbewusst ab, ist also demjenigen selbst nicht klar.

du reagierst noch, anstatt das Gesehene* anzusprechen.

Ja leider! Weiß ich ja.

Im Moment reagierst du auf die Aggro unbewußt mit Wut.
Ich bin wütend das du aggressiv bist!
Das sie aggrresiv ist, hat doch mit dir nichts zu tun.
Also weshalb bist du wütend auf sie?

Ich empfinde, erlebe es als Art Übergriff. Hat auch was mit meiner Vergangenheit zu tun, ist irgendwie so eine Art Neid, glaube ich.
Beispiel dazu: Mein Vater durfte hemmungslos aggressiv, auch gewalttätig sein, auch uns gegenüber, bei uns als Kindern wurde das aber sofort und rigoros, paradoxerweise dann aber eben auch mit realer Gewalt, unterbunden, unterdrückt, uns verboten. Noch mehr, beim Thema Wahrheit, also ehrlich zu sein, war's genau dasselbe. "Wie redest du mit deinen Eltern?"

Es dürfte wohl tatsächlich so eine Art Muster sein, die darf, und ich nicht. Und dann knall ich möglicherweise mit voller Wucht rein, und dann geht's aber, wenn das mal läuft, zumindest erstmal doch ehr nur darum, wer ist der Stärkere. Also somit dann eben auch wieder am Eigentlichen vorbei.

Und da hänge ich etwas, was soll ich da tatsächlich wie tun, oder eben doch nicht?

Krieg habt ihr auch ohne es auszusprechen. Die "Aggro" hat ja Krieg mit sich Selbst. Die Aggro will gesehen werden, in dem Arm genommen werden. Das eine mal sagt Es ist OKay das du aggressiv bist. Was macht dich so aggressiv?

Wutreaktionen lösen den Krieg ja nicht.

Wieso hast du Angst ihr zu sagen was du empfängst?

Das Problem ist, dass ich da eben selber drinhänge. Ich gehe in die Wut, und wenn meine Reaktion aus dieser erfolgt, erzeugt sie natürleich eine entsprechende Gegenreaktion. Also manifestieren wir dann eben den Konflikt zum Austragen.

Ich habe aber da auch keine andere Lösung. In den Arm nehmen, nee, sorry, das kann ich in so einem Fall nicht. Damit würde ich ja das Gegenüber auch noch in ihren Irrtümern bestätigen. Das geht für mich frühestens dann wenn, sagen wir mal, so etwas wie eigene Einsicht da ist. Ein bisschen ein Öffnen, ein bisschen raus aus dem starren Muster...

Der Spiegel wäre du Selbst wirst auch aggressiv.
Ist das die Lösung?

Ich bin damit ja eh unzufrieden, auch wenn das mitunter durchaus auch Spaß machen kann. Ne Weile, oder auch dann voll daneben gehen kann. Also es ist auch nicht das Wahre.

Da hänge ich eben auch.
 
Indem du das siehst bist du Sehend: Doch wie gehst du damit um?
Du reagierst mit Wut.

Wie würde es anders gehen, damit die Aggro sich zeigen darf?

keine Ahnung!

Sie unterdrücken ihr wirkliches Sein.
WARUM? Für Wen, Für was?

Das wäre die Frage, die im Raum steht, die nach einer Antwort sucht. Und da tun mir diese Leute, auch, oder gerade wenn ich ihnen drüberfahre, auch irgendwie leid, sie leiden ja an sich selbst, in dem in dem sie da feststecken. Und natürlich kommt bei einigen genau dieser Schmerz bei mir an.

Läuft also tatsächlich ziemlich so wie du das da etwas weiter vorne beschrieben hast. Man könnte also vermutlich wirklich sagen, ich wehre mich gegen den Schmerz, mit dem ich da - wieder mal - konfrontiert werde.

Und dann stehe ich an, was soll ich nun damit tun?
 
Was tust du wenn dir ein Lebewesen begegnet das seine Aggressionen sichtbar zeigt?

Aggression oder physische Gewalt?

Also in letzter Zeit ist mir das eher selten passiert. Normalerweise bin da eher ein Flüchter, weil ich da alleine kräftemäßig nicht allzuviel bewirken kann, selbst wenn ich's wollte. Da verhauen mich sogar Mädels oder allfällige Beziehungspartnerinnen, ist mir zumindest schon öfter so passiert. Männer sowieso.

Aber manchmal kann ich's dann doch nicht lassen und provoziere trotzdem, aber meistens kommt dann so eine Art verbaler Paukenschlag und dann hau ich mitunter lieber ab.

Bei unsichtbarer Aggression ist's anders, die möchte ich ja gerne sichtbarer machen, und falls das, über diverse Provokationen gelingt, und die für den anderen selbst sichtbar wird, kommt dann entweder die Gegenattacke auf mich, dann hängt's davon ab wie weit man da dann noch in die Verlängerung gehen will, oder, in ein paar Fällen kippt's dann, und derjenige sieht zumindest mal ein bisschen bei sich selbst hin, erschrickt ein wenig über sich selbst. Und dann wäre in gewissen Fällen auch eine Art Austausch, Annäherung möglich. Meistens bleibt's nur bei dem Zustand der Offenheit nicht allzu lange, also wird das alte Muster auch wieder rasch den Platz besetzen.

Dummerweise knallt mir natürlich bei Aggression der Schmerz eines anderen auch wieder rein.
 
In Wahrheit gehts um Empfang von gesendeten nichtsichtbaren Informationen. Das Selbst ist der Sender und das sehende Bewußtsein der Empfänger.

Ist sich das Selbst seines sehenden Bewußtseins noch unbewußt, hält es sich Selbst für das sehende Bewußtsein und daraus entsteht dann das Leiden, Kampf und Schmerz.

Könntest du das etwas nachvollziehbarer erklären? Oder anhand eines Beispiels?

Wäre das jetzt auf Selbst und sehendes Bewusstsein bei einem selbst bezogen, oder meinst du das anders?

Der Schmerz wird sich solange zeigen bis gesehen* wird was der Schmerz sagen will. Weshalb dieser da ist.

Es geht um das Sehen* des Anderen seines wirklichen Selbst.
Und nicht nur um den Schmerz, der weg muß egal wie.

Inwiefern ist es aber nun möglich, das wirkliche Selbst bei jemandem anderen zu sehen, wenn ich es bei mir selbst auch (noch) nicht sehe?

Jetzt gibt es aber anscheinend gewisse "Ausnahmesituationen", bei denen diese Mauern durchlässiger werden, man das wirkliche Selbst sieht oder etwas in der Art zu sehen glaubt. Beispiel, Liebe auf den ersten Blick oder sowas. Das müsste dann ja zumindest theoretisch so etwas wie ein gegenseitiges Selbst sehen sein können oder?
Könnte aber natürlich auch eine Art Selbsttäuschung, Projektion auf den Anderen sein. Oder vermutlich auch eine Art Mischform. Wie unterscheide ich das nun, falls es da bereits Unterschiede gibt, wenn mir gerade meine ganzen Gefühle, Emotionen, Hormone Länge mal Breite um die Ohren fliegen?
 
Habe ich gerade zum Thema Schmerz ausgegraben. Stammt zwar schon aus den 70er Jahren, wenn ich mich nicht irre, aber ich finde, da werden doch ein paar Aussagen getätigt, die durchaus in diesen Kontext passen.
Sehr interessant was er gerade zum Thema Schmerzen, Symptomen, Entfremdung sagt.

Erich Fromm über den angepassten Menschen:


Nun scheint mir aber, dass eben die moderne Esoterik in vielen Aspekten eben genau diesem Menschsein, diesem sich selbst leben (können, dürfen) also im Grunde genommen einem humanistischen Ideal der eigenen Selbstverwirklichung, Selbstentfaltung völlig zuwiderläuft.

Im Gegenteil, die versucht sozusagen, ein Art hyperangepassten, ja sogar eher völlig gleichgeschalteten Über(?)menschen zu erschaffen, für den alles (in einer Art konstruierter Scheinwelt) nur mehr Liebe ist, der zugleich aber völlig unfähig gemacht wird, mit eigenen inneren ebenso wie äußeren Konflikten, Spannungen, Problemen umzugehen, geschwiege denn, diese sinnvoll lösen zu können.

Nun geschieht aber, zumindest scheint das durchaus gerne zu passieren, in Folge etwas Eigenartiges, wenn man nun derartig angepassten Menschen sozusagen ihre Freiheit gibt, wiedergibt, werden sie nicht unbedingt tatsächlich sich selbst leben, sondern das Gegenteil ihrer Unterdückung auszuleben versuchen, was möglicherweise aber wiederum an ihnen selbst vorbei läuft. Das hieße, man befindet sich nach wie vor im selben Kreislauf, nur eben in eine andere Richtung.

Abstrahiert gesagt werde ich immer noch, nur eben anders als davor, fremgesteuert. Aus eine ehemaligen Christen wird ein Buddhist, nur als ein mögliches Beispiel. Aber im Grunde genommen läuft tatsächlich eigentlich, würde ich meinen, nach wie vor dasselbe Spiel. Es fühlt sich nur subjektiv etwas besser, stimmiger an. Wir verschieben ein Symptom, kommen aber an die tatsächliche Quelle, Ursache gar nicht ran.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In Wahrheit gehts um Empfang von gesendeten nichtsichtbaren Informationen. Das Selbst ist der Sender und das sehende Bewußtsein der Empfänger.

Ist sich das Selbst seines sehenden Bewußtseins noch unbewußt, hält es sich Selbst für das sehende Bewußtsein und daraus entsteht dann das Leiden, Kampf und Schmerz.


Nochmal zu dem hier, nur in eine etwas andere Richtung gehend.

Schmerz entsteht also aus einem Konflikt, Widerspruch zwischen Selbst und sehendem Bewusstsein, etwas wird nicht richtig gelesen, verstanden.

Wie sieht das aber nun bei Liebe aus? Das müsste ja prinzipiell dem ähnlich sein, oder? Wir spüren Schmerz, fühlen Liebe, aber die tatsächliche Information wird zugleich davon verdeckt, weil wir auf beide Symptome, könnte man sagen, reagieren, den Fokus auf diese "Erscheinungen" gerichtet haben, und den Rest nicht sehen wollen oder können.

Ich erzähl da mal was zur Verdeutlichung, wie ich das meine. Es gibt ja diverse in der esoterischen oder spirituellen Heilarbeit jede Menge Methoden, Techniken. In manchen wird nun versucht, mit Hilfe des dort so genannten höheren, wahren Selbst's sozusagen einen Zugang zu höheren Ebenen, zum quasi göttlichen Bereich oder wie auch immer, herzustellen.

Nun erlebt man da sozusagen in, an sich selbst eine Art hochemotionales 5D-Kino, alles extrem konzentriert, verdichtet, spürt, fühlt das alles am eigenen Leib, oft hochdramatisch, gerade wenn es um sowas wie eigene Traumata oder ähnliches geht. Eine Katatstrophe jagt die andere, und man selbst ist mittendrin. Und irgendwann kommt, nach einer meist extremen Zuspitzung, ein Punkt an dem möglicherweise so etwas wie eine Art Auflösung, Erlösung erfolgt.
Und dann geschieht etwas Eigenartiges, man wird von einer Art kosmischer, göttlicher Liebe in seinem ganzen Wesen, Sein, wie von einer Art Gefühlstsunami förmlich überrollt, überschwemmt, was beinahe schon zu viel sein kann, in Folge auch zu eigenen emotionalen Weinkrämpfen, Körperzittern und ähnlichem führen kann. Danach hat man das Gefühl, etwas hat sich gelöst, man ist von etwas befreit.

Nun erfolgt aber diese "Liebe" mit einer derartigen Wucht und Intensität, dass sie eigentlich mit dem was hier darunter in der realen Welt läuft, nicht einmal vergleichbar ist, die ist eben, wenn das hier 3D ist, 5D.

Dass nun jemand nach so etwas, nach mehr von dem, wenn er das ein paarmal erlebt hat, sozsuagen süchtig wird, dürfte eher der Normalfall als die Ausnahme sein. Und auf derartigen Erfahrungen basieren nun ein ganze Menge esoterischer Methoden und Konzepte. Ich geb mir wieder mal ne Portion göttlichen Liebesrausch, hol mir ne Prise Vergebung und alles ist gut. Zumindest ist das so der anscheinend gängige Ablauf.

Und dann kommt genau das raus was man hier im Forum auch erlebt, lauter irgendwie mehr oder weniger realitätsfremde Liebeszombies, die in Folge versuchen, andere damit auch zu beglücken. Auf Grund derartiger "höherer" Liebeserfahrungen, -erlebnisse.

Meine Frage, was läuft da schief? Und warum? Das Seltsame ist ja, dass sowas vom Prinzip her bei vielen ansonsten auch unterschiedlichen Methoden durchaus zumindest gewisse Parallelen aufweist, also man kommt früher oder später an eben solche Punkte. Ebenso fragt sich natürlich, womit gerät man da tatsächlich in Verbindung? Erzeuge ich das selbst, ist das tatsächlich eine Art Verbindung zum Göttlichen oder wie man das nennen mag, oder wäre das auch eine Art Fremdenergie, die mir diese Art Rauscherfahrung beschert. Und was läuft dann möglicherweise parallel dazu, aber für mich wieder mal unsichtbar da noch alles ab?

Wenn man nun aber deinem Ansatz von nichtsichtbarer Information folgt, so könnte es ja sein, dass in diesem Fall, eben das was dann da als diese seltsame Liebe durchkommt, ein ähnliches Nicht Lesen Können abläuft wie im umgekehrten Fall beim Erleben eines Schmerzes.

Wenn dem so wäre, ergäbe sich allerdings gleich dasselbe Problem wie bei Verliebtheit schon angesprochen, wie soll, kann jemand, den ein derartiger Gefühls- und Emotionsrausch überrollt, in diesem emotionalen Ausnahmezustand überhaupt in der Lage sein, allfällige andere Informationen, die sich in dieser "Liebe" noch befinden mögen, überhaupt lesen oder verstehen zu können.

Hinzu kommt noch ein Phänomen, nämlich, dass der eigene Verstand beim Erleben derartiger Inhalte durchaus rasch und oft heillos überfordert ist, das läuft irgendwie an dem eher erstmal vorbei. Und danach versucht dieser dann langsam, das Ganze einigermaßen auf die Reihe zu kriegen, was mal rascher gehen kann aber auch Tage oder länger dauern kann.

Natürlich macht sich dazu keiner allzu viele Gedanken, denn wenn man sich das gibt, stellt sich die Frage so erstmal eben gar nicht. Ist ja alles viel zu toll und schön und voll Liebe. Seltsamerweise kommen aber in Folge dann eben, würde ich meinen, eher seltsame Resultate im Alltag raus, nicht nur, aber eben auch. Und ich kann mich nunmal inzwischen des Eindrucks nicht erwehren, dass zwar diese Methoden in gewisser Weise durchaus funktionieren, es passiert ja was, zugleich aber irgendwo dabei auch was schiefläuft, verkehrt läuft.

Vielleicht kannst du da was dazu sagen.
 
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Rechtzeitig mehr zu sehen. Und dann wird's eben doch wieder emotional.
Was mich dann aber auch selbst wieder ärgert...

Im Grunde kannst du doch bereits sehen*
Im Bsp. hast du doch die Aggrro hinter der Maske "Liebe" gesehen*
Deshalb fragte ich dich,
Zitat von Constantin
Was tust du wenn dir ein Lebewesen begegnet das seine Aggressionen sichtbar zeigt?
Wirst du dann auch aggressiv weil du das nichtsichtbare übernimmst, oder läßt du es über dich ergehen, oder flüchtest du?

Wenn dir das Nichtsichtbare sichtbar ist , indem Fall die Aggros, dann ist das so wie wenn dieser Mensch vor dir steht und aggrresiv ist.

So wie dein Vater. Verstehst du?

Nein! An mich ist das ja meistens nichtmal direkt gerichtet. Ist schwer zu beschreiben. Es "fühlt" sich so völlig falsch, dissonant an. An der Oberfläche geht's um Liebe und so n Zeug, und darunter steckt aber ganz anderes, es ist nicht stimmig, nicht echt.
Klar hat das was mit meiner Vergangenheit zu tun, dass ich so drauf reagiere, denn genau die Wut, der Ärger durfte ja so lange nicht an anderer Stelle raus. Also das triggert mich schon noch.

wenn mir Menschen nichtsichtbare Aggros senden, (passierte gestern abend wieder) dann sage ich ihnen was sie aussenden und weshalb sie aggressiv sind.

Ich gebe ihnen zu verstehen das sich das Nichtsichtbare vor mir nicht verstecken braucht.
Vergebliche Müh.

Heißt ich spreche direkt das wirkliche Wesen an und nicht die Maske.

Ich habe so den Eindruck, es "verseucht" sozusagen das ganze Feld, Umfeld, energetisch. Und irgendwann wird's dann ansteckend. Springt auf andere über.
ja weil es gesehen* werden will.

In dem Fall ja. Ich habe mich dann, weil es mich interesiert hat, was sich da für mich so unstimmig anfühlt, schlau gemacht. Und da kam dann auch gleich eine Antwort. Das Konzept geht, aus dem psychologischen Wissenstand der 50er Jahre, als eine der Grundannahmen davon aus dass es unmöglich wäre, dass ein Mensch mittels Kommunikation beim anderen Gefühle auslösen könne. Also die Gefühle sind immer die Probleme des Empfängers, und haben mit dem Sender nichts zu tun. Und auf derartigen Annahmen wird dann ein vermeintlich neutrales Regelkonzept aufgebaut, das dann aber paradoxerweise eben darauf achte, keine Gefühle auszulösen, dafür aber unterschwellig durch eine Art Scheinfreidlichkeit, meines Erachtens, durchaus auch manipulativ funktioniert. Denn der Grundtenor ist, wie setzte ich gewaltlos meinen Willen durch, bekomme vom Gegenüber meine Wünsche erfüllt.

wäre ein Threadthema für sich.
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weshalb gehst du auf die Maske(Programm) ein und nicht auf das wirkliche Wesen(die Aggross in dem Fall) dahinter?

Hat doch jeder Angst davor womit er da konfrontiert wird, oder auch davor, womit er da andere möglicherweise konfrontiert, wenn die Schleusen sich mal öffnen (dürfen).

ich habe keine Angst mich auf das wirkliche Wesen einzulassen.
Darum gehts doch in Wirklichkeit.

Warum hast du Angst davor?

Ich schreibe ja jetzt wieder ne Weile hier. Und eigentlich renne ich andauernd gegen Mauern. Die genau davor schützen sollen, also eigentlich in beide Richtungen wirken. Schutz vor der Wahrheit im Außen, Schutz vor der eigenen Wahrheit, der über sich selbst.

Alles andere sind Ausnahmen, wenn man mal wen so weit bringt, dass diese Mauern mal etwas runtergelassen werden. Das fühlt sich dann gleich ganz anders an. Und dann kann man eigentlich erst zu kommunizieren beginnen.
du kannst niemanden zwingen sich zu zeigen.
Doch muß auch nicht sein. Denn wenn du das wirkliche Wesen siehst, weiß auch das nichtsichtbare Wesen das du es siehst.

Das läuft ja wohl großteils unbewusst ab, ist also demjenigen selbst nicht klar.

Du kannst das Nichtsichtbare sichtbar machen indem du das was du siehst, ansprichst.

Ja leider! Weiß ich ja.

mit diesem Verhalten hast du doch schon genug Erfahrungen.

Ich empfinde, erlebe es als Art Übergriff. Hat auch was mit meiner Vergangenheit zu tun, ist irgendwie so eine Art Neid, glaube ich.
Beispiel dazu: Mein Vater durfte hemmungslos aggressiv, auch gewalttätig sein, auch uns gegenüber, bei uns als Kindern wurde das aber sofort und rigoros, paradoxerweise dann aber eben auch mit realer Gewalt, unterbunden, unterdrückt, uns verboten. Noch mehr, beim Thema Wahrheit, also ehrlich zu sein, war's genau dasselbe. "Wie redest du mit deinen Eltern?"

daher übst du nun weiter mit anderen Menschen. Hier kannst du Du Selbst ein.

Es dürfte wohl tatsächlich so eine Art Muster sein, die darf, und ich nicht. Und dann knall ich möglicherweise mit voller Wucht rein, und dann geht's aber, wenn das mal läuft, zumindest erstmal doch ehr nur darum, wer ist der Stärkere. Also somit dann eben auch wieder am Eigentlichen vorbei.

obwohl das Eigentlich dir klar ist.

Und da hänge ich etwas, was soll ich da tatsächlich wie tun, oder eben doch nicht?

Das Problem ist, dass ich da eben selber drinhänge. Ich gehe in die Wut, und wenn meine Reaktion aus dieser erfolgt, erzeugt sie natürleich eine entsprechende Gegenreaktion. Also manifestieren wir dann eben den Konflikt zum Austragen.

nicht wie bei deinem Vater mit Wut, Flucht reagieren sondern die Aggross ansprechen.

Ich habe aber da auch keine andere Lösung. In den Arm nehmen, nee, sorry, das kann ich in so einem Fall nicht. Damit würde ich ja das Gegenüber auch noch in ihren Irrtümern bestätigen. Das geht für mich frühestens dann wenn, sagen wir mal, so etwas wie eigene Einsicht da ist. Ein bisschen ein Öffnen, ein bisschen raus aus dem starren Muster...
Ich bin damit ja eh unzufrieden, auch wenn das mitunter durchaus auch Spaß machen kann. Ne Weile, oder auch dann voll daneben gehen kann. Also es ist auch nicht das Wahre.

Da hänge ich eben auch.

wenn du weißt was sich hinter der Maske verbirgt, dann ist das so wie im real life wie wenn der Mensch dir gegenüber aggrresiv wäre.
Bis jetzt reagierst du mit Wut z.B. Flucht....oder Übernahme.

Was könntest du jetzt zum Wohle aller anders machen?
 
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