Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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genau:) woran liegt das denn wirklich?

Darum würde es hier ja eigentlich gehen.

"Gesendet" wird schon richtig, aber der "Empfänger" kriegt trotzdem nur ein wackliges Bild rein.

Weil eben die eigenen Filter die Informationen bereits an Punkten vorfiltern, Bestimmtes durchlassen, Anderes ausblenden, Etwas verdrehen, Etwas verstärken,... die tatsächlich vor den Punkten liegen, an denen wir die Information in Wahrnehmung übersetzen, könnte man sagen.

Oder anders gesagt, wenn wir den Rest tatsächlich wahrzunehmen glauben, den wir aber für das Ganze halten dürften, waren die Filter bereits aktiv. Also hinken wir auf die Art immer hinterher.
 
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Ist das so extrem bei dir?
Puuh! Ich habe sowas ähnliches wie du da am Anfang beschrieben hast, zumindest einmal ganz intensiv erlebt, allerdings gleich über ein paar Jahre hin. Ich hielt das damals für die ganz große Liebe, und kam irgendwie nicht raus, war wie ferngesteuert.
In der Zeit pendelten meine Gefühle andauernd zwischen völliger Euphorie, totalem Höhenrausch, und absoluten, alptraumhaften Schmerzen. In der Zeit war ich sogar, was eben auch für mich eigentlich ganz untypisch ist, einige Male kurz vor einem Selbstmord, nur damit die Schmerzen aufhörten. Das ging dann hin bis zu etwas, das man schon beinahe als Art Amoklauf bezeichnen könnte, zum Glück mit nicht allzu schlimmen Folgen, zumindest nicht für andere. Eine Art völliger Kontrollverlust, die totale, aber eben nach beiden Richtungen zugleich, emotionale Übersteuerung.

Ich sah was passiert, mir selber irgendwie zu, wusste auch, dass das nur noch weiter in diese Katatstrophe reinlaufen kann, aber, und das war das Seltsamste daran, ich hatte keine Wahl! War wie ferngesteuert, fremdbesetzt, ich kam nicht raus, das war wie eine Art Zwang.

Das Ganze begann mit einer Art spiritueller Erfahrung, die eigentlich wieder ein anderes Thema ist, jedenfalls fiel ich aus der Welt irgendwie raus. Und als ich wieder da war, zurückkam, war alles auf ganz eigenartige Weise etwas anders als davor. Oder ich war anders. Und dann ging der Schmarrn los.

Ich habe dann irgendwann nach langer Zeit wieder zu Malen und zu Schreiben begonnen, aus heutiger Sicht großteils ziemlichen Müll, aber immerhin half mir das, diese übersteuerten, viel zu vielen Emotionen wieder etwas besser loszuwerden.

Und leider war damals weit und breit niemand da der mir hätte helfen können oder wollen. Ich glaube, das Unverständnis der Anderen, das dann dazu führte, dass ich darüber dann noch weniger mit anderen darüber sprach, war das Schlimmste daran. Voll mit 100.000 Fragen und weit und breit niemand, der sie dir beantworten kann, und man selbst schon gar nicht.

Aus heutiger Sicht würde ich das als Art zumindest psychotischen Zustand beschreiben, Ausnahmezustand. Um dann doch sozsuagen den Menschen wieder etwas näher zu kommen, begann ich dann auch noch, auch quasi von Null auf 100, ziemlich exzessiv zu trinken, was dann dazu führte, dass meine berufliche Realität auch mehr und mehr den Bach runterging, klarerweise. Und ich konnte trotzdem nicht raus.

Irgendwann war ich dann doch wieder so weit klar, dass ich wenigstens von dieser Art Beziehungsillusion, die mich da quasi in ihren Klauen festgehalten hatte, rauskam, sah zumindest die Sinnlosigkeit ein. In der Realität lief aber inzwischen bereits so viel schief dass da einige Folgen erst danach so richtig auf mich zukamen, bis eigentlich so gut wie alles großteils kollabierte.

Was dann das Ganze in eine weitere Phase kippen ließ, nämlich die einer ziemlich hartnäckigen Depression. Wo ich dann eigentlich auch zu nichts mehr den Antrieb hatte, und als dann ein paar Versuche, daran was zu verändern, auch noch scheiterten, landete ich dann, auch wieder nach einer Weile, beinahe ganz auf der Straße. Rien ne va plus.

Die ganze ähm, hust, "Entwicklung" lief so ca. über einen Zeitraum von etwas mehr als 10 Jahren hin. Die letzten 2-3 Jahre kam ich da immerhin doch wieder, zumindest erstmal psychisch, mehr und mehr raus. Nicht zuletzt durch ein paar Menschen, die, denn auch da lief ich wohl zunächst ein paarmal völlig in verkehrte Richtungen, was einiges erst recht verschlimmerte, nach auch jeder Menge eigenen Widerständen gerade gegen diese Hilfe, mir doch dann etwas bei meinen Problemen helfen könnten.

Die Verwirrungen nahmen ab, und dann wurde ich doch, nachdem ich mich von diversen Konzepten, wenn auch eher widerwillig, verabschiedet hatte, zunehmend wieder klarer, allerdings war ich auch in vielem nicht mehr so wie vorher.

was die Menschen alles erleiden müssen, damit ihnen bewußt wird das ihre vermeintliche Sicherheit, ein Kreuz zeichnet.

Ich sag's hier mal ganz konkret, dass ich heute hier sitze und da schreiben kann, und nicht unter irgendeiner Brücke oder in der Psychiatrie gelandet bin, oder mich in irgendeinem esoterischen Konzept wieder mal verlaufen hätte, verdanke ich wohl in erster Linie Constantin.

Im Grunde hast du dir Selbst geholfen, indem du angefangen hast dich Selbst verstehen zu wollen, heißt den Empfang ernst zu nehmen.

Ich verstehe nach wie vor eine ganze Menge von dem nicht, was sie schreibt, bin auch in einigem nicht immmer mit ihr einer Meinung, eine Menge dessen das sie hier behauptet, scheint eher dem Großteil des hier Verbreiteten zu widersprechen. Ich kann für mich nur sagen, man kann es ja austesten, und bis jetzt scheint das was sie behauptet, zumindest bei mir, sich weitgehend tatsächlich so zu verhalten. Es funktioniert einfach, und das in einigem durchaus besser und effektiver als anderes.

Weil's also so schön passt: Danke, Constantin! :kiss4:

Danke deinem Bewußtsein das dich führte:umarmen:

Ich arbeite immer noch an mir, und da ist auch eine ganze Menge, das wohl noch nicht wieder so ganz im Lot ist, einiges wird's wohl auch nicht mehr sein, zumindest nicht so wie davor, aber immerhin ist das jetzt kein Vergleich zu dem Zustand in dieser Zeit.

Somit auch im Gegenzug ein bisschen Ehrlichkeit von mir.

Danke für deine Geschichte und deine Offenheit:kiss4:
 
Darum ging's mir ja. Was hier großteils propagiert wird ist doch, Toleranz gegenüber Andersgläugigen. Was zugleich natürlich ein wunderbarer Schutz des eigenen Glaubens, den man aber natürlich zugleich auch für die Wahrheit hät, darstellt.

Und wenn wir das schaffen, sind wie sozusagen tolerante, bessere Menschen.

Tatsächlich aber verteidigen wir lediglich das Recht, uns auf unsere Weise irren zu dürfen, und räumen das dann anderen eben auch ein, sich auf ihre Weise irren zu dürfen, oder blind blieben zu dürfen, zu können, zu wollen.

Aber, was tatsächlich läuft interessiert im Grunde genommen niemanden wirklich, solange das eigene "Glaubenssystem" sich selbst betätigt sieht.

Nun ist es allerdings nicht so ganz egal, woran jemand glaubt, denn jeder Glaube hat seine Regeln, Normen, auch ein Glaube daran, dass man einfach alles tun kann was man möchte.

Wenn ich also Handlungen setze, die zwar meinem Glauben entsprechen aber im Widerspruch zur Wirklichkeit stehen werde ich unweigerlich Probleme, Konflikte erzeugen, hervorrufen, erschaffen. Und das nicht nur bei mir selbst, sondern vor allem auch für andere. Ich vermehre also, wenn man so will, in bester Absicht, aber völliger Glaubensblindheit das Chaos, überspitzt gesagt.

Letzendlich geschieht das was jeder Einzelne aussendet.
 
Auch dafür gibt es ja inzwischen bestimmte Methoden.
Oder man sucht die Ursache bei sich selbst, und findet dann irgendeine Erklärung in Form einer eigenen vergleichbaren Erfahrung, duch die dann der Schmerz aufgelöst werden soll.

Der Hammer haut auf den Finger, der Finger schwillt an, und der Finger fragt sich nun, nachdem es ja gar keine Hämmer gibt, oder geben kann, wie er das wohl selbst angestellt haben mag... :D

Was tun wir tatsächlich? Eine Art Hilferuf eines anderen möglicherweise überhören.

nun die Menschen leben nach dem Motto; Jeder ist Selbst seines Glückes Schmied.

Think pink.....Think positiv:rolleyes:

Dazu gleich eine Frage, was wenn nun das was uns wie ein Hilferuf erscheint, ein Art Manipulation eines anderen ist? Und ich das eben nicht klar unterscheiden kann? Weil ich eben die tatsächliche Information nicht gut genug lesen kann, konnte.

Im Grunde bekommst du dann das Gefühl eines Zwiespalts der dich auf die Manipulation hinweist..also ein Gefühl wie "soll ich helfen oder lieber nicht". Du spürst dann einen Widerstand.
 
Ja genau darum geht's!!!

Das ist, glaube ich, wenn man das zugrundeliegene Prinzip erklären kann, einer der Metaschlüssel zum Verständnis, warum Menschen anderen gerne wehtun wollen, und in Folge sogar daraus eine Art Lust, Freude werden kann, andere leiden zu sehen.

Etwas Nichtsichtbares drückt sich im Außen auf ziemlich verdrehte, aber zugleich durchaus - aus der Perspektive schlüssige - Weise aus, damit jemand mal hinsieht. Eine Art Spiegelung.
Und zwar nicht nur, und da, schätze ich, passieren dann die neuen Pannen, die dann wiederum in weitere neu führen, der "Täter" bei sich selbst, sondern auch die "Opfer" beim "Täter".
Man könnte sagen, die sehen, auf Grund des eigenen Schmerzes den Täter nicht mehr. Sondern wieder nur sich selbst.

Der Täter möchte eigentlich verstanden, gesehen werden, das ist seine - letzte - Art eines bereits manifestierten Hilfeschreis, weil alle anderen nicht gehört wurden. Und dann klappt's wieder nicht.

Aber, was er stattdessen für sich entdeckt, ist eine Art eigener Macht, und eine Art Lust an dieser, denn indem er seinen Schmerz anderen übermittelt, denen wehtut, wird er diesen zumindest für einen Moment lang selbst los. Fühlt sich also wieder freier, befreiter, größer, stärker.

Dann kommt der Schmerz zurück, und langsam wird daraus, andere zu verletzten, eine Art Sucht, eine Art Zwang, eben um diese schmerzfreien Momente erleben zu können.

Kann man das so sehen?


heute kann ich nicht mehr darauf antworten, weil es länger wird.
Ich versuchs die kommenden Tage.

:)byby
 
Oh Mann! ich glaube ich bin da grad, falls ich mich nicht verlaufe, auf was echt Sensationelles gestolpert, zumindest für mich:

Also, wenn nun unsere Filter bereits vor unserer Wahrnehmung greifen, aktiv sind, rechnen, könnte man sagen, so nehmen wir also das was wir für wahr halten, wenn auch nur möglicherweise ganz minimal, aber dennoch etwas zeitversetzt wahr.

Also das was für uns jetzt wäre, ist eigentlich aus Sicht des Bewusstseins bereits Vergangenheit, vorbei. Also kann auch eine etwaige Reaktion darauf nur wiederum zeitversetzt erfolgen.

Je mehr Filter da nun in mir selbst durchlaufen werden müssen, umso langsamer wird "mein Rechner", umso mehr wird meine Wahrnehmung zeitversetzt sein.

Ich kann also, im "Normalfall", also samt meinen üblicherweise aktiven Filtern, eigentlich gar nicht auf das "Jetzt" reagieren, eben weil das was ich für "Jetzt" halte längst vorbei ist.

Das mag nun im Alltag möglicherweise gar keine so große Rolle spielen, in gewissen Ausnahmesituatione aber möglicherweise doch. Wobei sich in denen mitunter die Filter sozusagen auch ausschalten können, würde ich meinen, und Aktionen, Reaktionen möglich sind, ablaufen, bei denen man sich danach, wenn alles vorüber ist, erstmal staunend fragt, was das denn nun gewesen sei.

Also hätte sozusagen eine schnellere, filterfreiere Verarbeitung durchaus neben einem "klareren Bild" noch weitere Vorteile.

So ganz durchschaut hab ich's noch nicht, vielleicht fällt ja Constantin dazu noch was ein. Aber ich musste das gleich mal deponieren.
 
Gleich noch ein Nachtrag dazu:

Ich wage dazu gleich mal eine Hypothese: Wenn nun bei jemandem, warum auch immer, wodurch auch immer, diese Filter kollabieren, runterfahren, oder eben deaktiviert werden, die nunmal unsere vermeinliche Wahrnehmung der Welt, Wirklichkeit zu definieren scheinen, so kann etwas Eigenartiges geschehen. Die dadurch natürlich auf einmal und völlig unerwartete viel zu umfangreiche, komplexe und dichte Informationsmenge kommt auf einmal, völllig ungefiltert rein, päng! Und übersteuert sozusagen das Bewusstsein, die Wahrnehmungsorgane des Empfängers. Woraus dann sowas wie Gotteserscheinungen, Lichterscheinungen, Erleuchtungserfahrungen,... werden können, bzw. jemand das subjektiv so auf seine Weise, in seinem Kontext erleben mag. tatsächlich aber versucht das eigene System, mit der Flut an Informationen, der Überforderung, die da plötzlich stattfindet, zurechtzukommen, was ihr vermutlich nur bedingt gelingen dürfte. Im schlimmsten Fall kommt möglicherweise eine Art psychischer Störung raus, im besten Fall erholt man sich irgendwie davon, oder hält sich für sowas wie erleuchtet.

Dabei ist eigentlich, so gesehen ganz was Normales passiert, das aber so wohl nicht so ganz mit dem eigenen Organismus kompatibel war oder ist. Dieser Informationsoverload, der zwar da ist, erlebt wird, aber eben dummerweise in der Fülle, "Datenmenge" eben nicht mehr lesbar, verständlich, übersetzbar ist, wird dann als Art rauschhaftes Erleben wahrgenommen, abgespeichert.
Fühlt sich gut an, geil, ja klar, sogar überirdisch oder so, schätze ich, man ist ja direkt im "Jetzt", dummerweise aber versteht man nicht die Bohne, oder nur ganz wenig davon, was die Informationen einem sagen wollen.

Ich mag mich da wirklich irren, aber mal sehen, wie das andere sehen. Prinzipiell könnte es in etwa so funktionieren. Nur wäre dann eben das rauschhafte Erleben, der Kick alleine eben doch zu wenig. Ohne entsprechende Lesbarkeit der Informationen.

Praktischerweise könnte man damit eine ganze Menge Hokuspokus vergessen, im Gegenteil, möglicherweise den Komplex sogar mal irgendwie wissenschaftlich angehen, falls sich da irgendwer drübertraut.
 
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