Dann müßten aber diese "Machthaber" um diese Informationen wissen und sie bewußt verschweigen, so tun als ob sie es nicht wissen und ihr Ding durchziehen.
Wissen z.B. Eltern was ihre Kinder wirklich denken und fühlen?
Weiß ein Arbeitgeber was seine Abeitnehmer wirklich wollen?
Weiß der Partner was die Partnerin wirklich fühlt und denkt?
Weiß das Herrchen/Frauchen was sein Tier wirklich denkt und fühlt?
Wenn es alle wissen, wieso gibts dann Konflikte untereinander?
Wieso empfinden sich die Menschen manipuliert, geprägt wenn sie doch direkt sagen was sie wirklich denken und fühlen?
Wenn sie direkt sagen können NEIN!
Das traut sich ja dann wieder keiner, das zu artikulieren, Stops zu setzen, nein zu sagen.
Weil das sozusagen ja tabu ist, wegmanipuliert wurde, aber eben nicht im bösen Außen, sondern bei einem selbst. Erziehung! Du darfst - nicht! Nur wir! Böses Kind, böser Arsch!
Neutraler gesagt, die Eltern, Erzieher, Programmierer sitzen einem immer noch unsichtbar auf den eigenen Schultern und sagen einem was man zu tun hat, oder nicht tun darf.
Im Grunde genommen, und das dürfte ja das eigentlich Fatalere sein, wenn ich mich auf deine obigen Beispiele beziehe, es interessiert den "Stärkeren" doch nicht, was beim Anderen los ist, außer, es zu wissen bringt ihn irgendeinen Vorteil.
Beispiel: Man erzieht ein Kind dazu, immer die Wahrheit zu sagen. Und wenn das Kind nun in seiner naiven Einfältigkeit und Gutgläubigkeit dann den Eltern, die ihm das beigebracht haben, tatsächlich die Wahrheit sagt, wird es auf einmal dafür bestraft!
Das Kind versteht die Welt natürlich nicht mehr! Was hat es denn falsch gemacht?
Wenn das öfter geschieht wird, neben der Art von Traumatisierung, sich das Kind irgendwann zurückziehen, isolieren, sich nichts mehr zu sagen trauen, oder eben lernen, so zu lügen, dass es dafür nicht betraft wird. Aus reinem Selbstschutz. Wenn es nun aber weiterhin die Wahrheit sagt, wird es noch mehr dafür bestraft werden.
Und keiner sieht tatsächlich hin!
die Wahrheit ein jedes Einzelnen wird einfach verschwiegen aus Angst vor Zurückweisung, vor Verlust, aus Angst nicht mehr geliebt zu werden, aus Angst den Job zu verlieren, aus Angst die größer ist als seine eigene Wahrheit zu äußern.
Angst vor Folgen, Angst vor Strafe. Nun ist die aber ja nicht unbegründet, und jede neue diesbezüglicher Erfahrung bestätigt ja scheinbar die Richtigkeit der Konzeption.
Gerade wenn ich bei mir das ändere, authentisch bin und agiere, werde ich so gut wie überall anecken. Zumindest wenn so etwas wie kollektive Vereinbarungen, die sozusagen mehr oder weniger höfliches Lügen im Sinne eines scheinbar friedlicheren Zusammenlebens legitimieren auf so etwas wie die eigene, möglicherweise ganz anders aussehende Wahrheit treffen.
Wenn ich mitspiele, schade ich mir selbst damit, das "Leiden" an der Lüge bleibt ja in mir selbst stecken, wenn ich nicht mitspiele, kreige ich eine über die Rübe.