Große Frage. Die Frage ist, wie sehen mögliche Lösungen aus?
Wird die Welt in Frieden leben, wenn sie global amerikanisiert und vereinheitsbreit wurde?
Es wird niemals eine Amerikanisierung der Welt passieren, denn um Macht oder Übermacht kämpfen gleichzeitig Russland, China, arabische Welt mehr oder weniger auch. Zumal geht es um Macht über die Naturressuren, Knowhow, Kosmos schon früher und jetzt und in der Zukunft könnte dieser Kampf noch schärfer werden. Alleine China hat mit 1,24 Mrd. Chinesen mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen. Wer möchte schon, dass Chinesische Einheitsbrei entsteht?
Niemals kann ein einziges Land die globalen Probleme auf der Erde lösen. Das siehst du schon bei allen letzten Klima Konferenzen: kein Land ist bereit für die gesundere Zukunft seine Produktion in der Wirtschaft einzustellen. Die wirklich Reichen haben schon längst ihr Geld überall auf der Welt investiert. (die besten Grundstücke aufgekauft) wo normale Bürger müssen jeden Tag büffeln und ersticken in Steuern. Die Probleme muss ich nicht aufzählen, denn die weißt heute jeder selbst. Entweder man schaut weg oder man arbeitet daran, die Probleme zu lösen. Stück für Stück, Tag für Tag. Jeder, wie er kann.
Darum suche jeder für sich selbst, was ihm besser schmeckt, seine eigene Idee, Initiative, Projekt, wo er wirklich mitwirken kann, auch in kleinen Kreisen. Wer jemand sich entscheidet, lieber das Leben zu genießen, bin ich für ihr Leben nicht verantwortlich. Immer von sich selbst auszugehen.
Für mich wichtig nur: was und in welchem Zustand, überlassen wir unseren Nachkommen die Erde.
Und jeder mag seine eigene Idee haben. Wir leben in einer Gemeinschaft Erde, die schon mittlerweile ein kleines Dorf geworden ist, wo jeder weiß, was der Andere macht, was er denkt und wie er tickt.
Ich weiß für mich nur, dass die nationale Minderheiten haben nicht die gleichen Rechte, wie wir.
Und das viele Probleme auf Erde können NUR global gelöst werden. Und ich möchte in einer Welt leben, wo keine Grenzen sind, keinen Green Card, wo alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen für eine gute Ausbildung und einen menschenwürdiges Leben haben.
Ja, ich bin eine Idealistin, ein Dreamer. Ich weiß, aber ich weiß auch, dass ich nicht die einzige bin, die so träumt. Und umso mehr Menschen das träumen, umso schneller werden unsere Träume wahr.
Ich habe mir einen Projekt jetzt gerade gefunden und arbeite daran, dass es wahr wird. Das macht mir Spaß und macht mich zufrieden (vielleicht befriedigt auch mein Egoismus) aber dabei habe ich ein gutes Gefühl und das genügt mir.
Wir erleben, nur um den Aspekt rauszunehmen, gerade, was geschieht wenn man sich sozusagen ein paar Jahre, Jahrzehnte darauf verlässt, dass beispielsweise Menschenrechte etwas Sicheres und Selbstversändliches wären. Und dem Umgang mit ihnen alleinen denen da oben überlässt. Anscheinend sind inzwischen nichteinmal mehr die sicher, nichteinmal innerhalb scheinbar (noch) demokratischer Systeme.
Alle reden, diskutieren, meditieren im stillen Kämmerlein und ihren esoterischen Biedermeier-Ego-Räuschchen über Liebe, aber keiner steht auf und tut was, oder kämpft.
Meine Bekannte und Freunde sind nun mal erfolgreiche Unternehmer und Millionäre. Es gibt unter ihnen, die wirklich ihr Geld ehrlich verdinnt haben und es gibt eine andere Sorte: reich durch "geklautes Geld" geworden. Und gibt es unter der zweiten Sorte diejenigen, die meditieren, haben christliches Glaube zum Buddismus gewechselt und meinen heute, dass so ein Leben sie sich aus dem früherem Leben schon verdinnt haben. Aber sie spenden kleine Summen mal dort, mal hier, anscheint, damit ihr Gewissen nicht al zu sehr beisst, da auch ein näckstes Leben gibt ja auch nach diesem Leben.
Ich fürchte, ich für meinen Teil sehe das recht pragmatisch. So lange Menschen so sind wie sie sind, und meines Erachtens nach waren sie noch nie allzu anders, in dem letzten paar tausend Jahren, wird sich daran auch nicht allzuviel ändern. Ich würde sogar meinen, dass eine Menge Verschlimmerungen erst dadurch entstanden sind dass Menschen versucht haben, etwas zu verbessern.
Ist wirklich so, dass alles nur schlechter wird? Die Erde wird langsam überbevölkert, Naturressursen neigen zu Ende zu gehen. Das ist wirklich katostrophal und die Probleme brauchen eine globale Lösung.
Der Aufstige in die fünfte Dimension hat ja wohl nicht so ganz geklappt wie von machnen erwartet, ich würde also diesbezüglich, zumindest auf die Art, auf kein Wunder von oben allzuviele Hoffnungen setzen.
Die 5. oder die 6. oder die 7. ist das wichtig? Ich mache mir da nichts daraus. Mir genügd, dass wir aus dem Fischezeitalter in das Wassermann Zeitalter übergegangen sind (seid 1962) und der Übergang dauerte eben 50 Erdenjahre.
Die Frage, die sich dann natürlich stellt, ist, macht dann überhaupt irgendetwas Sinn? Und falls ja, was? Oder rechtfertigt man damit vor sich selbst lediglich eine Teilnahme an einer Art ewigem Krieg, bei dem allerdings bereits im voraus feststeht dass man nicht einmal die geringste Chance hat, ihn zu gewinnen.
Kampf bedeutet nicht gleich Krieg. Oder?
Und selbst, wenn man was tut, wird es dann tatsächlich besser, oder wie ich mal schrieb, nur gegenteilig schlecht?
Was kann, sollte man tatsächlich tun? Gute Frage, auf die ich leider auch keine vernünftigen Antwort habe.
Suchst Du Dir vielleicht einfach einen Projekt aus? Du findest garantiert, was Dich bewegt und wo Du Deine Fähigkeiten einsetzten und entwickeln kannst, Deine kindlichen Träume verwirklichen kannst. Das ist das wichtigste.
Durchaus, ja. Was allerdings seltsam ist, wenn man selbst ein Mensch ist, oder nicht?
Wir sind alle Menschen, ob Russen, Chinesen, Deutsche, Amerikaner, Kanadien....wir sind alle Erdbewohner

DU und Ich und die Anderen. Wer man viel um die Welt gereist hat, und mal dort mal da gelebt hat, man hat überall auf der Welt Freunde, dann sieht die Welt dann wohl nur so aus.
Danke Dir, Fadyt, für das angenehme Gesprech. Ich hatte nur das Gefühl, dass ich mit Dir noch weiter reden möchte, als wir in einem anderen Thread über das Erschaffen aufgehört haben.
Liebe Grüße