Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Man kann die Grundbedürfnisse des Menschen eben nicht beiseite lassen. Selbst wenn du alles wissen KÖNNTEST, so würdest du dann nicht alles wissen wollen, wenn das Wissen selbst deine Sicherheit, Ordnung etc (die du fürs Leben an sich brauchst) gefähren würde.

Was meinst du warum zB ein Kind nicht die Wahrheit über seine Eltern wissen WILL (zB sind die Eltern in Wahrheit ziemlich üble Schweine.....)....Weil das Kind von dem Schutz der Eltern abhängt;....also findet es Wege, sein eignes Bewusstsein so hinzubiegen, dass es mit den Gegebenheiten in der Familie kompatibel geht. Erst wenn diese Abhängigkeit dann im Erwachsenenalter im Idealfall wegfällt, kann ein Mensch sich leisten, die Wahrheit zu sehen.

Und diese Abhängigkeit von IRGENDWAS ist ja immer da, solange wir leben, oder?
Also vielleicht kann man sagen, Wahrheit zu sehen kann ich mir nur da erlauben, wo sie mich in meinem Menschsein nicht gefährdet. (?)

Vermutlich kann man sich hinter der Art von Rechtfertigung verstecken. Ne Weile, oder auch länger. Nur, dann wird wohl auch alles so bleiben wie's ist. Oberflächlich betrachtet.

Allerdings wird dir dennoch die Wirklichkeit andauernd auf verschiedenste Weise zeigen dass du dich verlaufen hast, dich weder deiner Wahrheit noch deinen Ängsten stellen möchtest, fürchte ich. Neue Schmerzen also, neue Konflikte, neue Probleme. Bis du mal doch hinsiehst. Ich füchte, dem entkommst du leider nunmal auf die Art nicht wirklich.
Das kann man vermutlich als Segen und Fluch zugleich betrachten, wenn man nunmal ein bisschen mehr, oder was anderes als andere zu sehen vermag. Aber wenn's mal da ist, wirst du's auch nicht mehr los.

Ich sag's nur, aus meiner Sicht, ist natürlich deine Entscheidung.
Ich verstehe dein Dilemma durchaus.

Danke für die Ehrlichkeit! Ist mir jetzt doch einiges etwas klarer.
 
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Du denkst, das sei 'mein' Dilemma? Und es ginge um eine Entscheidung, die ich treffen könnte?


Wie sollte es denn anders gehen?
 
Naja ganz schön viel hab ich übersehen, wollte ich übersehen, übersehe ich noch...eben um mein Überleben zu sichern. Manches kann man erst erfahren, wenn die UMSTÄNDE dazu passen, ich also nicht mehr gefährdet bin........

Ist das so extrem bei dir?

Mir fehlt aber so ein bisschen der Zusammenhang, aus dem heraus du über Fremdenergien schreibst. Was sind da deine Erfahrungen damit, welches Thema betrifft das?
(kannst auch per PN schreiben wenn dir das lieber ist)

Puuh! Ich habe sowas ähnliches wie du da am Anfang beschrieben hast, zumindest einmal ganz intensiv erlebt, allerdings gleich über ein paar Jahre hin. Ich hielt das damals für die ganz große Liebe, und kam irgendwie nicht raus, war wie ferngesteuert.
In der Zeit pendelten meine Gefühle andauernd zwischen völliger Euphorie, totalem Höhenrausch, und absoluten, alptraumhaften Schmerzen. In der Zeit war ich sogar, was eben auch für mich eigentlich ganz untypisch ist, einige Male kurz vor einem Selbstmord, nur damit die Schmerzen aufhörten. Das ging dann hin bis zu etwas, das man schon beinahe als Art Amoklauf bezeichnen könnte, zum Glück mit nicht allzu schlimmen Folgen, zumindest nicht für andere. Eine Art völliger Kontrollverlust, die totale, aber eben nach beiden Richtungen zugleich, emotionale Übersteuerung.

Ich sah was passiert, mir selber irgendwie zu, wusste auch, dass das nur noch weiter in diese Katatstrophe reinlaufen kann, aber, und das war das Seltsamste daran, ich hatte keine Wahl! War wie ferngesteuert, fremdbesetzt, ich kam nicht raus, das war wie eine Art Zwang.

Das Ganze begann mit einer Art spiritueller Erfahrung, die eigentlich wieder ein anderes Thema ist, jedenfalls fiel ich aus der Welt irgendwie raus. Und als ich wieder da war, zurückkam, war alles auf ganz eigenartige Weise etwas anders als davor. Oder ich war anders. Und dann ging der Schmarrn los.

Ich habe dann irgendwann nach langer Zeit wieder zu Malen und zu Schreiben begonnen, aus heutiger Sicht großteils ziemlichen Müll, aber immerhin half mir das, diese übersteuerten, viel zu vielen Emotionen wieder etwas besser loszuwerden.

Und leider war damals weit und breit niemand da der mir hätte helfen können oder wollen. Ich glaube, das Unverständnis der Anderen, das dann dazu führte, dass ich darüber dann noch weniger mit anderen darüber sprach, war das Schlimmste daran. Voll mit 100.000 Fragen und weit und breit niemand, der sie dir beantworten kann, und man selbst schon gar nicht.

Aus heutiger Sicht würde ich das als Art zumindest psychotischen Zustand beschreiben, Ausnahmezustand. Um dann doch sozsuagen den Menschen wieder etwas näher zu kommen, begann ich dann auch noch, auch quasi von Null auf 100, ziemlich exzessiv zu trinken, was dann dazu führte, dass meine berufliche Realität auch mehr und mehr den Bach runterging, klarerweise. Und ich konnte trotzdem nicht raus.

Irgendwann war ich dann doch wieder so weit klar, dass ich wenigstens von dieser Art Beziehungsillusion, die mich da quasi in ihren Klauen festgehalten hatte, rauskam, sah zumindest die Sinnlosigkeit ein. In der Realität lief aber inzwischen bereits so viel schief dass da einige Folgen erst danach so richtig auf mich zukamen, bis eigentlich so gut wie alles großteils kollabierte.

Was dann das Ganze in eine weitere Phase kippen ließ, nämlich die einer ziemlich hartnäckigen Depression. Wo ich dann eigentlich auch zu nichts mehr den Antrieb hatte, und als dann ein paar Versuche, daran was zu verändern, auch noch scheiterten, landete ich dann, auch wieder nach einer Weile, beinahe ganz auf der Straße. Rien ne va plus.

Die ganze ähm, hust, "Entwicklung" lief so ca. über einen Zeitraum von etwas mehr als 10 Jahren hin. Die letzten 2-3 Jahre kam ich da immerhin doch wieder, zumindest erstmal psychisch, mehr und mehr raus. Nicht zuletzt durch ein paar Menschen, die, denn auch da lief ich wohl zunächst ein paarmal völlig in verkehrte Richtungen, was einiges erst recht verschlimmerte, nach auch jeder Menge eigenen Widerständen gerade gegen diese Hilfe, mir doch dann etwas bei meinen Problemen helfen könnten.

Die Verwirrungen nahmen ab, und dann wurde ich doch, nachdem ich mich von diversen Konzepten, wenn auch eher widerwillig, verabschiedet hatte, zunehmend wieder klarer, allerdings war ich auch in vielem nicht mehr so wie vorher.

Ich sag's hier mal ganz konkret, dass ich heute hier sitze und da schreiben kann, und nicht unter irgendeiner Brücke oder in der Psychiatrie gelandet bin, oder mich in irgendeinem esoterischen Konzept wieder mal verlaufen hätte, verdanke ich wohl in erster Linie Constantin.

Ich verstehe nach wie vor eine ganze Menge von dem nicht, was sie schreibt, bin auch in einigem nicht immmer mit ihr einer Meinung, eine Menge dessen das sie hier behauptet, scheint eher dem Großteil des hier Verbreiteten zu widersprechen. Ich kann für mich nur sagen, man kann es ja austesten, und bis jetzt scheint das was sie behauptet, zumindest bei mir, sich weitgehend tatsächlich so zu verhalten. Es funktioniert einfach, und das in einigem durchaus besser und effektiver als anderes.

Weil's also so schön passt: Danke, Constantin! :kiss4:

Ich arbeite immer noch an mir, und da ist auch eine ganze Menge, das wohl noch nicht wieder so ganz im Lot ist, einiges wird's wohl auch nicht mehr sein, zumindest nicht so wie davor, aber immerhin ist das jetzt kein Vergleich zu dem Zustand in dieser Zeit.

Somit auch im Gegenzug ein bisschen Ehrlichkeit von mir.
 
Das glaubt dir doch schon hier keiner!

Ich weiß das mir hier keiner glaubt. Um`s Glauben gehts auch nicht. Wegen dem Glauben sind schon sehr viele Menschen vor uns gegangen.

Die Menschen die empathisch sind, fühlen an sich Selbst die nichtsichtbaren Informationen die bereits da sind. Sie können es nur noch nicht verstehen, warum,weshalb, wieso.

Die Menschen die es an sich Selbst nicht fühlen, und auch nicht sehen* können werden sich Selbst immerzu verleugnen.

Man könnte ja auch sagen, jeder große Erfinder hat eigentlich gar nichts erfunden, sondern lediglich etwas bereits Existentes gefunden, ent-deckt, sichtbar gemacht, das anderen noch nicht aufgefallen war. Da war's ja schon längst.

genau:)

Aber, indem man Derartiges ins (kollektive) Bewusstsein bringt, oder auch in die Realität, sichtbar macht, passiert etwas Eigenartiges, die Dinge verändern, verzerren sich, oder anders gesagt, der Plan ist nicht mehr völlig identisch mit der Idee, die Umsetzung nicht mit dem Plan. Es werden sich also Fehler, Unschärfen, Irrtümer einschleichen, die dann aber von anderen für wahr gehalten werden, weil sie das Prinzip vielleicht nicht zur Gänze verstehen, erfassen können. Und dann wird über die Richtigkeit der Irrtümer, weil die eben leichter fassbar, begreifbar sind, diskutiert oder gestritten.

Für das Selbst ist nur das Wahrheit, was es Selbst wahrnimmt.

Mit der Deutung, Interpretation von "Fremdenergien" verhählt es sich, würde ich meinen, auch in etwa so

Nennen wir es "Fremdinformationen" die vom Selbst so gedeutet werden das es in den eigenen Kram passt.
 
Wenn etwas nach mir ruft, werde ich wohl in irgendeiner Weise darauf reagieren müssen, mich damit auseinandersetzen müssen, oder es, wenn es mich beispielsweise stört, oder mir unangenehm ist, beiseite schieben, ausblenden, möglicherweise sogar verdrängen.

Eigentlich kann man nur durchgehen, auf irgendeine Weise, denn wenn man sie beiseite schiebt, laufen einem die unerledigten Dinge auf irgendeine Art und Weise nach.
Mitunter auch als etwas das dann möglicherweise auch wie Fremdenergie erscheinen mag.

Wenn du das was nach dir ruft an dir Selbst fühlst, also an deinem eigenen Leibe, kannst du es dann beiseite schieben, ausblenden, möglicherweise sogar verdrängen?
 
Ich weiß das mir hier keiner glaubt. Um`s Glauben gehts auch nicht. Wegen dem Glauben sind schon sehr viele Menschen vor uns gegangen.

Darum ging's mir ja. Was hier großteils propagiert wird ist doch, Toleranz gegenüber Andersgläugigen. Was zugleich natürlich ein wunderbarer Schutz des eigenen Glaubens, den man aber natürlich zugleich auch für die Wahrheit hät, darstellt.

Und wenn wir das schaffen, sind wie sozusagen tolerante, bessere Menschen.

Tatsächlich aber verteidigen wir lediglich das Recht, uns auf unsere Weise irren zu dürfen, und räumen das dann anderen eben auch ein, sich auf ihre Weise irren zu dürfen, oder blind blieben zu dürfen, zu können, zu wollen.

Aber, was tatsächlich läuft interessiert im Grunde genommen niemanden wirklich, solange das eigene "Glaubenssystem" sich selbst betätigt sieht.

Nun ist es allerdings nicht so ganz egal, woran jemand glaubt, denn jeder Glaube hat seine Regeln, Normen, auch ein Glaube daran, dass man einfach alles tun kann was man möchte.

Wenn ich also Handlungen setze, die zwar meinem Glauben entsprechen aber im Widerspruch zur Wirklichkeit stehen werde ich unweigerlich Probleme, Konflikte erzeugen, hervorrufen, erschaffen. Und das nicht nur bei mir selbst, sondern vor allem auch für andere. Ich vermehre also, wenn man so will, in bester Absicht, aber völliger Glaubensblindheit das Chaos, überspitzt gesagt.
 
Einfach mal eine kleine "Sehhilfe", würde ich meinen: (Und nein, das ist nicht OT)

Jemand kommt in eine Gegend, die total sumpfig ist, in der es vor lauter Supflöchern nur so wimmelt. Mansche sieht man recht gut, andere kaum oder gar nicht. Auf einmal hört die Person, wie jemand um Hilfe ruft, geht näher und sieht eine andere Person, die bis zum Hals in so einem Sumpfloch steckt.

Die erste Reaktion ist natürlich, ihr heraushelfen zu wollen. Nun bemerkt derjenige aber, dass da auch noch andere Personen sind, die gerade ebenfalls versuchen, dieser einen Person aus dem Sumpfloch herauszuhelfen. Allerdings geschieht dabei etwas ganz Eigenartiges: Einige Personen, die da helfen wollen, werden von dieser einen Person, die da im Sumpfloch steckt, auf einmal selbst in den Sumpf gezogen, fallen rein, stecken also auf einmal auch im Sumpf fest. Diejenigen, die nicht reinfallen sondern nach wie vor versuchen, diese eine Person rauszuziehen, werden auf einmal von der Person im Sumpf gar nicht mehr so sehr beachtet, ab dem Moment, ab dem noch andere neben ihr im Sumpf stecken, scheint sie sich in diesem auf einmal wieder richtig wohlzufühlen. Ruft aber trotzdem nach wie vor weiter um Hilfe. Jedenfalls wehrt sich diese Person anscheinend, obwohl sie ganz anders tut, dagegen, tatsächlich aus dem Sumpf herausgezogen zu werden. Was ihr aber selbst gar nicht aufzufallen scheint.

Was tust du also nun? Versuchst du, diese Person trotzdem, und auch gegen ihren Willen, gegen ihren anscheinend sofort erwachenden Widerstand dagegen, aus dem Sumpf tatsächlich rausgezogen zu werden, herauszubekommen, oder lässt du sie und die anderen, die sich anscheinend in diesem Sumpf auch durchaus wohlzufühlen scheinen, zumindest oberflächlich betrachtet so tun als ob sie das täten, einfach da ihr seltsames Spiel spielen und gehst deiner Wege?

Du meinst ein Mensch sagt "Hilf mir raus" aber das Nichtsichtbare Selbst spricht in Wirklichkeit "Ich will gar keine Hilfe".
Ich will dich nur anstecken mit meinem Virus, so das es dir ergeht wie mir Selbst. Leide so wie ich es tue, damit du verstehst wie es mir wirklich geht?

Wozu das alles?

Wieso tun die Menschen das?

Was denkst du?


btw; Das was du beschreibst, passiert bei Fremdinformations~übernahmen immer.

Ich würde das Tun was das Selbst wirklich will.

Wenn du sie nun tatsächlich rauszuziehen versuchst, und das weißt du, wird sie sich mit Händen und Füßen gegen deine Hilfe wehren. Sie wird umgekehrt, wie bei den anderen auch versuchen, dich da selbst reinzuziehen. Was ihr in dem Fall, und das ist das einzig sichere, definitiv nicht gelingen wird.

Bei mir wird es nicht gelingen das ist korrekt. Ich übernehme auch keine Fremdinfos.

Doch Menschen die diese nichtsichtbaren Rufe übernehmen, an sich Selbst fühlen, werden angesteckt und sitzen dann Selbst im Sumpf.

Was würdest du tun? Es trotz aller Schwierigkeiten, zu erwartenden Widerstände und Probleme dennoch zumindest versuchen oder es wegen Sinnlosigkeit einfach gleich bleiben lassen?

s.o. tun was das Selbst wirklich will.

Heißt das Nichtsichtbare sprechen hören und darauf eingehen. Ganz gleich was gesagt wird. Entscheidend ist was das nichtsichtbare Selbst spricht.

Die Frage, die offen bleibt ist natürlich, warum schreit die Person im Sumpf eigentlich um Hilfe, wenn sie in Wahrheit anscheinend doch gar nicht aus dem Sumpf rauskommen möchte?

Tja jetzt wäre die Frage "Wer ist das der nach Hilfe ruft" und "Wer ist das, der die Hilfe ablehnt"?

Wieso widersprichen sich diese Beiden?
 
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Wenn du das was nach dir ruft an dir Selbst fühlst, also an deinem eigenen Leibe, kannst du es dann beiseite schieben, ausblenden, möglicherweise sogar verdrängen?

Auch dafür gibt es ja inzwischen bestimmte Methoden.
Oder man sucht die Ursache bei sich selbst, und findet dann irgendeine Erklärung in Form einer eigenen vergleichbaren Erfahrung, duch die dann der Schmerz aufgelöst werden soll.

Der Hammer haut auf den Finger, der Finger schwillt an, und der Finger fragt sich nun, nachdem es ja gar keine Hämmer gibt, oder geben kann, wie er das wohl selbst angestellt haben mag... :D

Was tun wir tatsächlich? Eine Art Hilferuf eines anderen möglicherweise überhören.

Dazu gleich eine Frage, was wenn nun das was uns wie ein Hilferuf erscheint, ein Art Manipulation eines anderen ist? Und ich das eben nicht klar unterscheiden kann? Weil ich eben die tatsächliche Information nicht gut genug lesen kann, konnte.
 
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