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maiila
Guest
ok gern 

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Womit wir wieder beim Thema wären. Du fühlst Gefühle. Nur sind das eben leider nicht deine eigenen sondern die von jemanden anderen. Wenn du dich nun von deinen Gefühlen leiten lässt, diesen als deinen eigenen folgst, kann du dich meiner Ansicht und Erfahrung nach auch ganz schön verlaufen.
Zugleich beruhen aber aber bereits deine eigenen Gefühle als Art Kurzcodierung auf deinen eigenen positiven ebenso wie negativen Erfahrungen, sind also selbst alles andere als neutral, wertfrei oder gar so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit. Eine Art Kurzinformation, wie eine SMS. Wo steht der ganze Text, die ganze Information dann aber?
Und wieso kommt man, gerade wenn Gefühle im Spiel sind, mitunter so schwer an diese etwas vollständigeren Informationen ran?
Sind wir wieder bei den Gefühlen. Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe, versuchst du nun, deine Gefühle so hinzubiegen, dass sie einen Konflikt, den du ansonsten spüren würdest, als Konflikt fühlen würdest, nicht mehr als Konflikt fühlst, spürst?
Wenn es nun aber tatsächlich um nichts anders geht als eben darum der Stärkere zu sein um quasi zu überleben, wozu dann all die ganzen religösen, esoterischen, spirituellen Konzepte, wozu dann überhaupt ein richtig oder falsch, wozu dann überhaupt so etwas wie Ethik, Nächstenliebe, Toleranz?
Das Beispiel mit der Wiese finde ich recht gut, wir selbst kommen nicht umhin, andauernd irgendetwas anderes zu zerstören, ganz egal was wir tun. Oder wir opfern uns und gehen selbst drauf. Zugleich versucht auch uns einiges umgekehrt zu zerstören.
Wenn ich jetzt aber rausgehen würde und meinen Nachbarn erschießen würde, so dürfte ich das eben doch nicht. Außer ich trage eine Uniform. Dann dürfte ich das auf einmal doch. Unter bestimmten Vorraussetzungen. Nur, wer bestimmt das eigentlich so?
Wenn das Leben nun aber, wie du sagst, selbst Konflikt ist, wie soll dann jemand so etwas wie ganz sein, ganz leben, wenn er seine Konflikte nicht auch lebt?
Das Problem hast du, wenn auf einmal der Verfassungsschutz oder sonstwer vor deiner Tür steht und du gar keine Ahnung hast, warum eigentlich.
Nun kann man natürlich so tun, als ob einen das nichts anginge, womit man schon wieder mitten im eigenen Verdrängen, Wegsehen gelandet wäre. Also somit völlig freiwillig beschlossen hat, unbewusst zu sein und zu bleiben. So wie man eben andere schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen und Gefühle aber auch Fakten auch immer schön brav weggesperrt, ausgeklammert hat. Geht mich nichts an, hat mit mir nichts zu tun. Womit spätestens damit die Sache mit der Ganzheit dann wohl auch vielleicht eher als theoretisches Lippenbekenntnis anzusehen wäre.
Ein Konflikt ist nicht vom Bewusstsein eines Einzelnen oder dessen Empfindungen abhängig, fürchte ich. Das ist lediglich ein Blickwinkel auf ihn, eine Sichtweise. Die kannst man in gewissen Grenzen verändern steuern, aber am Konflikt selbst, an seinen Inhalten wird das, fürchte ich, wenig ändern.
Du ärgerst dich maßlos über etwas das ein anderer tut. Irgendeine Ungerechtigkeit, zumindest aus deiner Sicht. Dein Pulsschlag erhöht sich, du fängst zu zittern an, dein Adrenalinspiegel steigt, du kochst innerlich.
Du muss in der Früh zeitig raus und um Mitternacht lässt dein Nachbar die Boxen voll aufgedreht laufen. Noch dazu mit Musik die du zum Kotzen findest.
Du sammelst also genug Informationen,um dich von 90dB duch die Wand daneben nicht mehr gestört zu fühlen, tust aber nichts direkt dagegen oder wie?
Oder jemand bricht in deine Wohnung ein. Siehst du dem beim Ausrauben dann zu und sammelst Informationen, um seinen Blickwinkel zu verstehen? Und gibst ihm vielleicht noch was obendrauf?
Ich finde nicht dass die Esoszene Buddha folgt. Sie folgt eher so ner Art Christlichem Denken, von Himmel und Hölle. Hier ist etwas gut, da ist etwas schlecht (und das Schlechte halte ich von mir.).....
Buddha hat doch alles verwirklicht, erkannt dass er eben dieses Selbst ist. Dafür steht für mich jedenfalls Buddha.
was hat Buddah von sich Selbst fern halten wollen?

Fragen die für mich noch offen sind, ich stell sie hier einfach mal ein:
- Wenn einer seine Ganzheit erkannt hat; und auch verwirklicht hat.... sagen wir mal, er 'vergisst' dieses Ganzsein nicht mehr. Er hat also keine verdrängten Anteile mehr. Geht das überhaupt? Oder ist das Ganzwerden (im irdischen Leben) ein Prozess? Ein Prozess, der nie zu Ende geht, weil die Welt selbst sich ja noch nicht bewusst geworden ist. Will heißen:
Es kann doch theoretisch keinen einzigen Erleuchteten geben, solange die Welt noch nich erleuchtet ist, es also noch 'Unbewusste' gibt.
Oder?
Ob du Schmerz erfährst oder nicht, das hängt von jedem Einzelnen Bewußtsein ab.Das heißt, mein eigenes Ganzsein hängt vom Ganzsein jedes einzelnen ab.
was meinst du mit "niedrigste Bewußtsein"?Das Bewusstsein richtet sich nach dem, was das 'niedrigste' Bewusstsein hat?
Und dann geht es nicht nur um Menschen, sondern um jede Kreatur.
Wenn etwas sich selbst bewusst wird, fällt es doch oft weg.
Was würde passieren, wenn Bewusstheit sich ausbreitet?Wie würde sich die Welt verändern?
aus Unbewußtheit um was?Vieles, das es aktuell gibt.... ist aus Unbewusstheit entstanden, oder?
Viele Konflikte...sind da, weil etwas noch nicht bekannt ist.
Sozusagen aus fehlender Information. Was, wenn diese Information da wäre, und Konflikte erheblich reduziert, wenn gar ganz ausgelöscht werden?
es wäre so.Kann es sein, dass das LEBEN dann gar nicht mehr so da wäre wie es jetzt ist?`
Das Nichtsichtbare(Unsichtbare) ist nicht automatisch das Unbewußte.Braucht Leben an sich auch immer das Unsichtbare, Unbewusste, um überhaupt zu existieren?
Und, wenn es jetzt alles in Richtung Bewusstwerdung geht..... geht es dann damit auch gegen das Leben in der Form wie wir es kennen?
Das sind vielleicht auf den ersten Blick bisschen komische, erschreckende Gedanken.
Aber mich interessiert,.....wie das Leben ist.. wenn es ganz bewusst ist. Und ob das geht.
Freu mich wenn du dazu was sagen magst, Constantin, oder wer sonst Lust hat.
Sind diese Kräfte des Unbewussten also ok???????
Alles ist bereits sichtbar.Muss nicht alles ans Licht gebracht werden, ist der Schatten evtl des Lebens größtes Geschenk? Irgendwas verändert sich da in der Form, aber mir geht noch nicht auf, was...

Was wenn nun die Informationen ohnehin da wären, es allerdings daran hapert, sie wahrzunehmen, lesen zu können, sie zutreffend zu verknüpfen, und allfällige mögliche Folgen im voraus bereits abschätzen zu können?
Im Grunde meinen Sie, der Typ wäre nichts für uns.Nur als plakatives Beispiel: Du bist schwer verliebt, aber alle deine Freunde raten dir ab, sagen dir, der Typ ist nichts für dich. Aber in deiner Verliebtheit willst du sowas natürlich erst gar nicht hören.
Aber wenn die Sache nun nach einer Weile tatsächlich schief geht, verstehst du die Welt nicht mehr. Ebenso wie du zuerst in eine Illusion reingefallen bist, ja sogar selbst reinfallen wolltest, fällst du nun aus ihr wieder raus. Vermutlich erstmal äußerst schmerzhaft.
Die meisten Lebewesen richten sich nach sich Selbst.Wonach richtest du dich aber dann tatsächlich? Hältst du dich an deinen Verstand, dein Wissen, deine Gefühle, dein Herz, deine Erfahrung, deine Eltern, deine Freunde, deine Wahrsagerin Wonach kannst du dich richten? Worauf ist Verlass? Und wie kann jemand das im Voraus einigermaßen sicher beurteilen, abschätzen?
Wieso genau, das würde mich näher interessieren!
Ich empfinde Buddhas Lehren eigentlich nicht sehr ignorant. Z.B. buddhistische Achtsamkeitsmeditation ist eigentlich das Gegenteil von "Wegmeditieren" - es ist eigentlich ein absolutes zulassen, akzeptieren, annehmen und so sein lassen!?
Weiters gibt ja auch nicht "den Buddhismus", sowenig wie des "das Christentum", oder "das Heidentum" gibt. Tausend verschiedene Interpretationen, Techniken usw.. also wie meinst du das?
Kannst du das etwas näher erklären?
Meinst du damit, der, ja nicht nur buddhistische, sondern großteils östliche Weg der Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis, zugleich aber auch der Ausstieg aus dem realen, alltäglichen Leben, um das irdische Leid zu überwinden, wäre eine Art Irrtum?
Warum ist gerade der dann aber so beliebt?
Nun predigt ja aber gerade auch der Buddhismus Toleranz, Nächstenliebe usw. Wie passt das mit deiner Sichtweise zusammen?
Das ist, denke ich die westliche Interpretation der Lehren Buddhas. Auch z.B. im Zen ist nichts mit wegdenken, wegjagen usw. zu finden, eher immer das Gegenteil.
Wenn ich mir das Beispiel "neutrale Meditation" hernehme und im östlichen gesagt wird, die Gedanken zu leeren, auszuräumen, übersetzt der westliche Mensch - "ich darf nicht denken, muss unterdrücken und wegschieben", der östliche Mensch meint damit aber: ich muss alle Gedanken zulassen und ihnen ihren freien, gesunden Lauf lassen, nur so wird der Kopf irgendwann wirklich leer und rein - das ist aber wie gesagt, meiner Meinung nach das Gegenteil von "Wegschieben etc...
Wissen die Menschen denn, das die Information bereits da ist.