Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Womit wir wieder beim Thema wären. Du fühlst Gefühle. Nur sind das eben leider nicht deine eigenen sondern die von jemanden anderen. Wenn du dich nun von deinen Gefühlen leiten lässt, diesen als deinen eigenen folgst, kann du dich meiner Ansicht und Erfahrung nach auch ganz schön verlaufen.

Kannst du das erklären, wie du das meinst? Wann sind etwas deine eigenen Gefühle, wann die von jemand anderem?

Also, woher weißt du wann du deinen Gefühlen vertrauen und ihnen folgenkannst, und wann nicht?

Zugleich beruhen aber aber bereits deine eigenen Gefühle als Art Kurzcodierung auf deinen eigenen positiven ebenso wie negativen Erfahrungen, sind also selbst alles andere als neutral, wertfrei oder gar so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit. Eine Art Kurzinformation, wie eine SMS. Wo steht der ganze Text, die ganze Information dann aber?

In dir selbst. Ich hab auch nicht gemeint, dass Gefühle wertfrei oder neutral sind, eben ganz im Gegenteil, und das müssen sie auch sein... (sonst enthielten sie ja keine Information die dich weiterbringt)
WO der ganze Text steht....in deinem Selbst. Die Gefühle werden irgendwann ruhiger, wenn die dazugehörige Erkenntnis erfolgt... Gefühle wollen letzten Endes auch, das du auf dich selbst schaust... zB: WUT = Hier passt MIR etwas nicht.
(Reaktion: man wehrt sich von DEM ab und sich SELBST zu)
oder: Freude = Hier fühle ICH mich wohl
etc

Und wieso kommt man, gerade wenn Gefühle im Spiel sind, mitunter so schwer an diese etwas vollständigeren Informationen ran?

Man muss sie nur richtig zu interpretieren wissen. (ich kann das auch noch nicht supergut, das dauert ne Weile bis man deren Sprache versteht....)

Sind wir wieder bei den Gefühlen. Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe, versuchst du nun, deine Gefühle so hinzubiegen, dass sie einen Konflikt, den du ansonsten spüren würdest, als Konflikt fühlen würdest, nicht mehr als Konflikt fühlst, spürst?

Nein....... wir können aber schauen was ein Konflikt den wir als Konflikt erleben uns selbst sagen will.
Was du als Konflikt erlebst, erlebe ich vielleicht gar nicht als Konflikt. Und andersrum!
Warum ist das wohl so?


Wenn es nun aber tatsächlich um nichts anders geht als eben darum der Stärkere zu sein um quasi zu überleben, wozu dann all die ganzen religösen, esoterischen, spirituellen Konzepte, wozu dann überhaupt ein richtig oder falsch, wozu dann überhaupt so etwas wie Ethik, Nächstenliebe, Toleranz?

Verschwörung? ;)

Das Beispiel mit der Wiese finde ich recht gut, wir selbst kommen nicht umhin, andauernd irgendetwas anderes zu zerstören, ganz egal was wir tun. Oder wir opfern uns und gehen selbst drauf. Zugleich versucht auch uns einiges umgekehrt zu zerstören.

Aber nur die Form/den Körper. Wir sind ja mehr als das.

Wenn ich jetzt aber rausgehen würde und meinen Nachbarn erschießen würde, so dürfte ich das eben doch nicht. Außer ich trage eine Uniform. Dann dürfte ich das auf einmal doch. Unter bestimmten Vorraussetzungen. Nur, wer bestimmt das eigentlich so?

Verschwörung! ;) Nein, Scherz beiseite,.... darüber wird ja spekuliert...was das eigentlich ist was unser SELBST (das was wir eigentlich sind) von dem zu trennen versucht mit welchem menschlichen Programm wir hier leben. Manche sagen, das Bewusstsein selbst hätte es erschaffen, die vielen Realitäten und Welten in denen wir uns aufhalten, und die uns auch mehr oder weniger begrenzt halten wollen. Ein Spiel des Selbst mit sich Selbst. Aber ob das stimmt, weiß ich echt nicht!!
Andere glauben halt an Verschwörungstheorien; alles hätte systemische Gründe, kommend von Machthabern. ....

Wenn das Leben nun aber, wie du sagst, selbst Konflikt ist, wie soll dann jemand so etwas wie ganz sein, ganz leben, wenn er seine Konflikte nicht auch lebt?

k.A. das frag ich mich ja auch gerade. Was passiert wenn einer keinen Konflikt mehr hat und geht das überhaupt?

Das Problem hast du, wenn auf einmal der Verfassungsschutz oder sonstwer vor deiner Tür steht und du gar keine Ahnung hast, warum eigentlich.

Finde ich nicht, jedenfalls habe ich davor keine Angst...

Nun kann man natürlich so tun, als ob einen das nichts anginge, womit man schon wieder mitten im eigenen Verdrängen, Wegsehen gelandet wäre. Also somit völlig freiwillig beschlossen hat, unbewusst zu sein und zu bleiben. So wie man eben andere schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen und Gefühle aber auch Fakten auch immer schön brav weggesperrt, ausgeklammert hat. Geht mich nichts an, hat mit mir nichts zu tun. Womit spätestens damit die Sache mit der Ganzheit dann wohl auch vielleicht eher als theoretisches Lippenbekenntnis anzusehen wäre.

Oder man ist sich dem bewusst, aber sieht es dennoch nicht als Konflikt für einen SELBST. Wie gesagt.... was für dich einen Konflikt bedeutet, muss nicht für mich auch ein Konflikt sein. Das heißt aber nicht das ich mir dessen nicht bewusst bin!

Ein Konflikt ist nicht vom Bewusstsein eines Einzelnen oder dessen Empfindungen abhängig, fürchte ich. Das ist lediglich ein Blickwinkel auf ihn, eine Sichtweise. Die kannst man in gewissen Grenzen verändern steuern, aber am Konflikt selbst, an seinen Inhalten wird das, fürchte ich, wenig ändern.

Wovon ist ein Konflikt denn deiner Meinung nach abhängig?

Du ärgerst dich maßlos über etwas das ein anderer tut. Irgendeine Ungerechtigkeit, zumindest aus deiner Sicht. Dein Pulsschlag erhöht sich, du fängst zu zittern an, dein Adrenalinspiegel steigt, du kochst innerlich.

Und wenn ich mich nicht ärgere, weil ich sein Verhalten verstehe?

Du muss in der Früh zeitig raus und um Mitternacht lässt dein Nachbar die Boxen voll aufgedreht laufen. Noch dazu mit Musik die du zum Kotzen findest.

Du sammelst also genug Informationen,um dich von 90dB duch die Wand daneben nicht mehr gestört zu fühlen, tust aber nichts direkt dagegen oder wie?

Oder jemand bricht in deine Wohnung ein. Siehst du dem beim Ausrauben dann zu und sammelst Informationen, um seinen Blickwinkel zu verstehen? Und gibst ihm vielleicht noch was obendrauf?

Tja das mit dem gestört fühlen ist interessant, das hängt eben immer so davon ab was wir als Störung betrachten. Ich mags zB auch nicht Stadtgeräusche nachts zu hören, und wenn ich wo übernachte wo das Fenster nachts mitten in der City offen ist, fällts mir nicht so leicht, mich da nicht gestört zu fühlen. Ich nehme dann diese gefühlte Störung mit in meinen Schlaf und schlafe also mit der Störung ein.
Bei denlauten Boxen des Nachbarn würde ich entweder versuchen, die Musik als Schlaflied zu sehen oder ich würde nicht schlafen sondern was anderes machen (wenn ich nicht so müde wäre) oder Ohropax verwenden oder zum Nachbarn gehen und ihm sagen, dass ich schlafen muss und er bitte die Musik leise drehen soll.
Je nachdem, da gibts wirklich kein Patentrezept.

Und wenn jemand einbricht............. naja man spürt eigentlich schon was diese Dinge mit einem selbst zu tun haben;....etc.
Da muss man nichts sammeln. Man ersetzt eben den Schaden, auf die eine oder andere Art.

LG maiila
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde nicht dass die Esoszene Buddha folgt. Sie folgt eher so ner Art Christlichem Denken, von Himmel und Hölle. Hier ist etwas gut, da ist etwas schlecht (und das Schlechte halte ich von mir.).....

was hat Buddah von sich Selbst fern halten wollen?

Buddha hat doch alles verwirklicht, erkannt dass er eben dieses Selbst ist. Dafür steht für mich jedenfalls Buddha.

Der Erwachte(das Selbst) war (noch) nicht Sehend*

lies selbst und erkenne dich...

http://www.dharmaweb.de/willkommen/dielehrebuddhas/inhaltsverzeichnis/buddhakapitel1.html
 
Fragen die für mich noch offen sind, ich stell sie hier einfach mal ein:

- Wenn einer seine Ganzheit erkannt hat; und auch verwirklicht hat.... sagen wir mal, er 'vergisst' dieses Ganzsein nicht mehr. Er hat also keine verdrängten Anteile mehr. Geht das überhaupt? Oder ist das Ganzwerden (im irdischen Leben) ein Prozess? Ein Prozess, der nie zu Ende geht, weil die Welt selbst sich ja noch nicht bewusst geworden ist. Will heißen:

Bewußtheit über sich Selbst heißt, du Selbst bist dir deines sehenden* Bewußtseins vollkommen bewußt.

D.h. du siehst mit deinem sehenden* Bewußtsein wie die Welt wirklich ist.

Wenn du deinen Nächsten nicht wirklich siehst, erfährst du Schmerz.
Wenn dein Nächster dich nicht wirklich sieht, erfährst du Schmerz.

Es geht um das Sehen* dessen was alle Lebewesen ausstrahlen.
Wir leuchten ja bereits.

Es kann doch theoretisch keinen einzigen Erleuchteten geben, solange die Welt noch nich erleuchtet ist, es also noch 'Unbewusste' gibt.
Oder?

Du meinst solange die gesamte Welt noch nicht Sehend* ist, kann es kein Lebewesen geben das Sehend* ist?

In Wirklichkeit sind wir alle bereits Sehend*e.
Doch wissen das Alle schon?

Das heißt, mein eigenes Ganzsein hängt vom Ganzsein jedes einzelnen ab.
Ob du Schmerz erfährst oder nicht, das hängt von jedem Einzelnen Bewußtsein ab.

Das Bewusstsein richtet sich nach dem, was das 'niedrigste' Bewusstsein hat?
was meinst du mit "niedrigste Bewußtsein"?

Und dann geht es nicht nur um Menschen, sondern um jede Kreatur.

es geht um jedes Einzelne Bewußtsein.

Wenn etwas sich selbst bewusst wird, fällt es doch oft weg.

wie meinst du das?
Wohin fällt es?

Was würde passieren, wenn Bewusstheit sich ausbreitet?Wie würde sich die Welt verändern?

das Leiden würde abnehmen.

Vieles, das es aktuell gibt.... ist aus Unbewusstheit entstanden, oder?
aus Unbewußtheit um was?

Viele Konflikte...sind da, weil etwas noch nicht bekannt ist.

Bekannt ist es schon seit Ewigkeiten. Doch die Welt hört sich Selbst nicht weinen.

Sozusagen aus fehlender Information. Was, wenn diese Information da wäre, und Konflikte erheblich reduziert, wenn gar ganz ausgelöscht werden?

Alle Informationen sind bereits da.

Kann es sein, dass das LEBEN dann gar nicht mehr so da wäre wie es jetzt ist?`
es wäre so.

Braucht Leben an sich auch immer das Unsichtbare, Unbewusste, um überhaupt zu existieren?
Das Nichtsichtbare(Unsichtbare) ist nicht automatisch das Unbewußte.
Das Nichtsichtbare(Unsichtbare) ist unbewußt, kann unbewußt sein.

Brauchen?
Das Leben ist Nichtsichtbares Sein.

Und, wenn es jetzt alles in Richtung Bewusstwerdung geht..... geht es dann damit auch gegen das Leben in der Form wie wir es kennen?

Das Leben geht in eine Richtung die die Menschheit noch nicht wirklich kennt...sich aber sehnlichst wünscht.

Das sind vielleicht auf den ersten Blick bisschen komische, erschreckende Gedanken.
Aber mich interessiert,.....wie das Leben ist.. wenn es ganz bewusst ist. Und ob das geht.

Freu mich wenn du dazu was sagen magst, Constantin, oder wer sonst Lust hat.

Das Leben bist du Selbst. Du bist dieses Bewußtsein das nichtsichtbares Sein. Du Selbst weißt wie das ist wenn du dir deines Seins noch nicht wirklich bewußt bist.

Sind diese Kräfte des Unbewussten also ok???????

Was siehst du wenn du in die Welt schaust?

Muss nicht alles ans Licht gebracht werden, ist der Schatten evtl des Lebens größtes Geschenk? Irgendwas verändert sich da in der Form, aber mir geht noch nicht auf, was...
Alles ist bereits sichtbar.
Sieh hin.
 
Freut mich sehr dich wieder lesen zu dürfen:umarmen:

Was wenn nun die Informationen ohnehin da wären, es allerdings daran hapert, sie wahrzunehmen, lesen zu können, sie zutreffend zu verknüpfen, und allfällige mögliche Folgen im voraus bereits abschätzen zu können?

Wissen die Menschen denn, das die Information bereits da ist.

Nur als plakatives Beispiel: Du bist schwer verliebt, aber alle deine Freunde raten dir ab, sagen dir, der Typ ist nichts für dich. Aber in deiner Verliebtheit willst du sowas natürlich erst gar nicht hören.
Aber wenn die Sache nun nach einer Weile tatsächlich schief geht, verstehst du die Welt nicht mehr. Ebenso wie du zuerst in eine Illusion reingefallen bist, ja sogar selbst reinfallen wolltest, fällst du nun aus ihr wieder raus. Vermutlich erstmal äußerst schmerzhaft.
Im Grunde meinen Sie, der Typ wäre nichts für uns.

Das Selbst zieht das an, das einem dient sich seiner Selbst bewußt zu werden.

Wonach richtest du dich aber dann tatsächlich? Hältst du dich an deinen Verstand, dein Wissen, deine Gefühle, dein Herz, deine Erfahrung, deine Eltern, deine Freunde, deine Wahrsagerin… Wonach kannst du dich richten? Worauf ist Verlass? Und wie kann jemand das im Voraus einigermaßen sicher beurteilen, abschätzen?
Die meisten Lebewesen richten sich nach sich Selbst.
Verlassen kannst du dich (nur) auf dein sehendes* Bewußtsein.
 
Wieso genau, das würde mich näher interessieren!

wieso er ignorant war zu sich Selbst und anderen Lebewesen?
um nicht Selbst zu leiden.

Ich empfinde Buddhas Lehren eigentlich nicht sehr ignorant. Z.B. buddhistische Achtsamkeitsmeditation ist eigentlich das Gegenteil von "Wegmeditieren" - es ist eigentlich ein absolutes zulassen, akzeptieren, annehmen und so sein lassen!?

Weiters gibt ja auch nicht "den Buddhismus", sowenig wie des "das Christentum", oder "das Heidentum" gibt. Tausend verschiedene Interpretationen, Techniken usw.. also wie meinst du das?

über sein Lehren sagte ich noch nichts.
 
Kannst du das etwas näher erklären?

könntest du das hinter dir lassen, das nach dir ruft?

Meinst du damit, der, ja nicht nur buddhistische, sondern großteils östliche Weg der Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis, zugleich aber auch der Ausstieg aus dem realen, alltäglichen Leben, um das irdische Leid zu überwinden, wäre eine Art Irrtum?

Nein das meinte ich noch nicht.
Zu seinen Lehren äußere ich mich hier im Thread nicht.

Warum ist gerade der dann aber so beliebt?

Nun predigt ja aber gerade auch der Buddhismus Toleranz, Nächstenliebe usw. Wie passt das mit deiner Sichtweise zusammen?

wäre ein Thema für einen neuen Thread.

Da äußere ich mich sehr gerne dazu.
 
Das ist, denke ich die westliche Interpretation der Lehren Buddhas. Auch z.B. im Zen ist nichts mit wegdenken, wegjagen usw. zu finden, eher immer das Gegenteil.

Wenn ich mir das Beispiel "neutrale Meditation" hernehme und im östlichen gesagt wird, die Gedanken zu leeren, auszuräumen, übersetzt der westliche Mensch - "ich darf nicht denken, muss unterdrücken und wegschieben", der östliche Mensch meint damit aber: ich muss alle Gedanken zulassen und ihnen ihren freien, gesunden Lauf lassen, nur so wird der Kopf irgendwann wirklich leer und rein - das ist aber wie gesagt, meiner Meinung nach das Gegenteil von "Wegschieben etc...

gerne unterhalte ich mich mit dir über "Siddhartha Gautama" in einem dafür eröffnetem Thread.
 
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Wissen die Menschen denn, das die Information bereits da ist.

Das glaubt dir doch schon hier keiner!

Man könnte ja auch sagen, jeder große Erfinder hat eigentlich gar nichts erfunden, sondern lediglich etwas bereits Existentes gefunden, ent-deckt, sichtbar gemacht, das anderen noch nicht aufgefallen war. Da war's ja schon längst.

Aber, indem man Derartiges ins (kollektive) Bewusstsein bringt, oder auch in die Realität, sichtbar macht, passiert etwas Eigenartiges, die Dinge verändern, verzerren sich, oder anders gesagt, der Plan ist nicht mehr völlig identisch mit der Idee, die Umsetzung nicht mit dem Plan.

Es werden sich also Fehler, Unschärfen, Irrtümer einschleichen, die dann aber von anderen für wahr gehalten werden, weil sie das Prinzip vielleicht nicht zur Gänze verstehen, erfassen können. Und dann wird über die Richtigkeit der Irrtümer, weil die eben leichter fassbar, begreifbar sind, diskutiert oder gestritten.


Mit der Deutung, Interpretation von "Fremdenergien" verhählt es sich, würde ich meinen, auch in etwa so.
 
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