Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Warum ist gerade der dann aber so beliebt?

Ich vermute, weil alle westlichen Erkenntnisorierntierten Lehren und Einweihungslehren etc. für ca .2000 Jahre unterdrückt und verfolgt wurden und es viel leichter ist, sich aus dem Osten, der sich da freier entwickeln konnte, was abzuschauen, als hier in unserem Erbe zu graben, obwohl das genauso lohnend und interessant wäre...
 
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Ich vermute, weil alle westlichen Erkenntnisorierntierten Lehren und Einweihungslehren etc. für ca .2000 Jahre unterdrückt und verfolgt wurden und es viel leichter ist, sich aus dem Osten, der sich da freier entwickeln konnte, was abzuschauen, als hier in unserem Erbe zu graben, obwohl das genauso lohnend und interessant wäre...

Nun ja, wenn man sich nun aber gerade die tatsächlichenResultate ansieht, so scheint sowohl Buddhismus als auch Hinduismus in der Realität wohl eher völlig hierrachische, totalitäre bis menschenverachtende (wenn man beispielsweise das indischen Kastensystem ansieht), aus unserer Sicht, mittelalterliche Feudalsysteme samit entsprechender Priestereliten an der Macht gehalten haben.

Wo also wäre da, außer eben innerhalb gewisser Priestereliten, und das dann auch nur innerhalb des bereits vorgegebenen Kontexts, so etwas wie freie Entwickung tatsächlich zu finden?

Oder erst recht so etwas wie freie Entfaltung des einzelnen Individuums?

Ich finde das ja nach wie vor eigenartig, dass der Westen gerade mit Hilfe derartiger Systeme nach mehr Freiheit zu suchen scheint. Unsere eigene Freiheit, auch wenn die gerade wieder sukzessive eingeengt wird, verdanken wir wohl letztlich viel mehr der abendländischen Aufklärung und ihrer Folgen, würde ich meinen. Auch wenn da auch jede Menge in vielerlei Hinsicht schiefgegangen ist.

Aber natürlich kann man das aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Was ich mich allerdings frage, woher kommt anscheinend diese Art Sehnsucht, sich einerseits eines Systems, beispielsweise des christlichen, entledigen zu wollen, nur um es dann mit einem anderen, gar nicht so unähnlichen, und ebenso strengem und hierarchischem, wie beispielswiese den Buddhismus, zu ersetzen. Oder irgendeinen Guru, Meister, Lehrer zu folgen, der dir wieder sagt, was du zu tun oder zu lassen hast? Wo hat sich denn dabei substanziell was verändert, außer die Oberfläche, die äußere Form?

Oder anders gefragt, haben wir so viel Angst vor der eigenen Freiheit, und/oder Selbstbestimmung, aber dann eben auch samt der dazugehörigen Eigenverantwortung, dass wir uns lieber doch wieder an irgendeinen Rockzipfel anhängen (müssen)?

Also wollen wir so gerne fremdbestimmt sein? Obwohl wir uns einreden, freier sein zu wollen?
 
Nun ja, wenn man sich nun aber gerade die tatsächlichenResultate ansieht, so scheint sowohl Buddhismus als auch Hinduismus in der Realität wohl eher völlig hierrachische, totalitäre bis menschenverachtende (wenn man beispielsweise das indischen Kastensystem ansieht), aus unserer Sicht, mittelalterliche Feudalsysteme samit entsprechender Priestereliten an der Macht gehalten haben.

Wo also wäre da, außer eben innerhalb gewisser Priestereliten, und das dann auch nur innerhalb des bereits vorgegebenen Kontexts, so etwas wie freie Entwickung tatsächlich zu finden?

Oder erst recht so etwas wie freie Entfaltung des einzelnen Individuums?

Ich finde das ja nach wie vor eigenartig, dass der Westen gerade mit Hilfe derartiger Systeme nach mehr Freiheit zu suchen scheint. Unsere eigene Freiheit, auch wenn die gerade wieder sukzessive eingeengt wird, verdanken wir wohl letztlich viel mehr der abendländischen Aufklärung und ihrer Folgen, würde ich meinen. Auch wenn da auch jede Menge in vielerlei Hinsicht schiefgegangen ist.

Aber natürlich kann man das aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Was ich mich allerdings frage, woher kommt anscheinend diese Art Sehnsucht, sich einerseits eines Systems, beispielsweise des christlichen, entledigen zu wollen, nur um es dann mit einem anderen, gar nicht so unähnlichen, und ebenso strengem und hierarchischem, wie beispielswiese den Buddhismus, zu ersetzen. Oder irgendeinen Guru, Meister, Lehrer zu folgen, der dir wieder sagt, was du zu tun oder zu lassen hast? Wo hat sich denn dabei substanziell was verändert, außer die Oberfläche, die äußere Form?

Oder anders gefragt, haben wir so viel Angst vor der eigenen Freiheit, und/oder Selbstbestimmung, aber dann eben auch samt der dazugehörigen Eigenverantwortung, dass wir uns lieber doch wieder an irgendeinen Rockzipfel anhängen (müssen)?

Also wollen wir so gerne fremdbestimmt sein? Obwohl wir uns einreden, freier sein zu wollen?

Ich versuche (mit meinem begrenzten Zeitaufwand) zu antworten:

Kasten und Feudalsysteme gibt und gab es immer, egal in welcher Religion und in welcher Ideologie.
Ich beziehe mich (für mich) auf Spiritualität (die definiere ich im Gegensatz zu Religion, die immer benutzt wurde um Menschen zu unterdrücken und zu kontrollieren, als frei und individualistisch) und ich komme eh langsam auch auf die christlichen (spirituellen, freien nicht so stark verfälschten Lehren). Ich tat mir früher halt leichter im Osten zu suchen, weil die Informationen halt gefilterter in den Westen kamen, am Anfang ware die buddhistischen und hinduistischen Gurus und Magier, die Weisen von denen man hörte, erst später Missbrauchsfälle in buddhistischen Klöstern, die unseren seeehr ähneln.... Dass deren System teilweise auch so krank, unterdrückerisch und manipulativ ist, die Info kamen später, bzw. wurden von mir selektiv später wahrgenommen. Und das Christentum habe ich eben schon als Kind als "falsch und unterdrückerisch" erlebt - somit habe ich es, und alles rundherum verabscheut. Der wahre, gute spirituelle Kern ist überall vorhanden, genauso wie die Verdrehung desssen um Menschen zu manipulieren und zu kontrollieren...
Wichtig ist zu wissen was man will, und wo man suche muss. Und immer kritisch bleiben und die eigenen Gedankenmuster auf Fehler, Ängste und Manipulation zu überprüfen.
Den Gedanken eines (gütigen, liebenden) Meisters finde ich aber nicht verwerflich, solange dessen Absichten rein und nicht egoistisch sind. Wieder liegt es an einem selbst zu überprüfen und zu hinterfragen wie, wer, wieso ist. Demut muss nicht gleich Mitläufertum sein. Wir sind Ganzheit in Individuen zerschlagen, wir müssen lernen, durch das Individuum wieder in die Ganzheit zu gelangen. Eben durch Freiheit und Selbstbestimmung. Das lehren alle Religionen, man muss nur zwischen den Zeilen lesen und sich vor der Manipulation hüten. Jesus war definitiv Anarchist - genauso wie Buddha! ;-)
 
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Wir sind Ganzheit in Individuen zerschlagen, wir müssen lernen, durch das Individuum wieder in die Ganzheit zu gelangen. Eben durch Freiheit und Selbstbestimmung. Das lehren alle Religionen, man muss nur zwischen den Zeilen lesen und sich vor der Manipulation hüten.

Wie unterscheidest du nun aber Manipulation und Wahrheit? Was wenn dir Manipulation als Wahrheit verkauft wird? Das scheint ja ganz einfach zu gehen, und in dem Moment, wo jemand an die Wahrheit der Manipulation glaubt, ist das tatsächlich für denjenigen seine eigene, persönliche Wahrheit.

Wenn du nun also den Wahrheitsgehalt dessen, was dir präsentiert wird, was dir begegnet, daraufhin überprüfst ob er nun mit deinen eigenen Vorstellungen und Konzepten von Wahrheit, deinen Gefühlen, also dem, an das du selbst glaubst, übereinstimmt, so kannst du dich bereits wieder innerhalb eines Irrtums bewegen.

Also hast du erstmal die Freiheit, etwas herauszufinden, aber zugleich auch die, dich dabei ziemlich irren zu können. Und wenn sich nun andere ebenfalls irren, dich in deinem Irrtum ebenso wie du sie in ihrem bestätigst, so scheint der Irrtum allen mehr und mehr wahr zu sein, wahr zu werden, bleibt aber dennoch letzlich ein individueller oder kollektiver Irrtum.

Wie findet jemand da wieder raus? Woduch? Oder spielt das keine Rolle, weil man sich ohnehin nur auf die eine oder andere Weise irren kann und wird?
 
Wie unterscheidest du nun aber Manipulation und Wahrheit? Was wenn dir Manipulation als Wahrheit verkauft wird? Das scheint ja ganz einfach zu gehen, und in dem Moment, wo jemand an die Wahrheit der Manipulation glaubt, ist das tatsächlich für denjenigen seine eigene, persönliche Wahrheit.

Wenn du nun also den Wahrheitsgehalt dessen, was dir präsentiert wird, was dir begegnet, daraufhin überprüfst ob er nun mit deinen eigenen Vorstellungen und Konzepten von Wahrheit, deinen Gefühlen, also dem, an das du selbst glaubst, übereinstimmt, so kannst du dich bereits wieder innerhalb eines Irrtums bewegen.

Absolut richtig, deswegen ist es irrsinig wichtig immer und immer wieder auch die eigenen Glaubens- und Denkmuster zu überprüfen und zu hinterfragen. Das machen leider die wenigsten MEnschen dieser Welt... Auch (oder gerade) die Menschen die sich für besonders "alternativ und kritisch" halten. Wahre Kritik hinterfragt als erstes sich selbst. So wie warhe Spiritualität nur im selbst beginnt und endet.... Bitte das Wort "wahr" beschreibt meine Wahrheit, deine oder von die von irgendjemanden kann wieder ganz anders ausschauen...

Also hast du erstmal die Freiheit, etwas herauszufinden, aber zugleich auch die, dich dabei ziemlich irren zu können. Und wenn sich nun andere ebenfalls irren, dich in deinem Irrtum ebenso wie du sie in ihrem bestätigst, so scheint der Irrtum allen mehr und mehr wahr zu sein, wahr zu werden, bleibt aber dennoch letzlich ein individueller oder kollektiver Irrtum.

Wie findet jemand da wieder raus? Woduch? Oder spielt das keine Rolle, weil man sich ohnehin nur auf die eine oder andere Weise irren kann und wird?

Hmmm.... ganz schwer zu sagen - aber wenn man sich diese Fragen stellt, die du dir stellst ist man glaube ich schon auf dem Richtigen weg.

Übrigens hat Buddha auch gelehrt seine eigene Lehre zu hinterfragen - und ich finde das passt hier ziemlich gut her:

"Believe nothing, no matter where you read it, or who said it, no matter if I have said it, unless it agrees with your own reason and your own common sense."

Ich glaube da stehst du gerade und es ist ein guter aber sehr schwieriger Weg...

"The truth will set you free, but first it will piss you off"... (keine Ahnung wer das gesagt hat)
 
"TU WAS DU WILLST!"- das bedeutet doch, daß ich alles tun darf, wozu ich Lust habe, meinst du nicht?"
Graógramáns Gesicht sah plötzlich erschreckend ernst aus, und seine Augen begannen zu glühen.
"Nein", sagte der Löwe mit jener tiefen, grollenden Stimme, "es heißt, daß du deinen Wahren Willen tun sollst. Und nichts ist schwerer."
"Meinen Wahren Willen?" wiederholte Bastian beeindruckt. "Was ist denn das?"
"Es ist dein eigenes tiefstes Geheimnis, das du nicht kennst."
"Wie kann ich es denn herausfinden?"
"Indem du den Weg der Wünsche gehst, von einem zum andern und bis zum letzten. Der wird dich zu deinem Wahren Willen führen."
"Das kommt mir eigentlich nicht so schwer vor", meinte Bastian.
"Es ist von allen Wegen der gefährlichste", sagte der Löwe.
"Warum? fragte Bastian, "ich hab' keine Angst."
"Darum geht es nicht", grollte Graógramán, "er erfordert höchste Wahrhaftigkeit und Aufmerksamkeit, denn auf keinem anderen Weg ist es so leicht, sich endgültig zu verirren."

Zitat aus "Die Unendliche Geschichte" von Michael Ende
 
Glaubt ihr, es hat tatsächlich mal einen Buddha gegeben?

Ist Buddha nicht vielleicht eher nur ein Konzept?

KANN es im Irdischen überhaupt einen Buddha geben?
ich sag nein.....
 
Buddha, Christus, Krishna, und wie sie in den Äonen auch immer geheißen haben mögen - für mich alles ein und die selbe große Bewustheit die von Zeit zu Zeit inkarniert um uns zu lehren...
 
Den Gedanken eines (gütigen, liebenden) Meisters finde ich aber nicht verwerflich, solange dessen Absichten rein und nicht egoistisch sind.

Das Problem ist, dass das niemand bestimmen kann.
Wer macht jemanden zum Meister;....nur das 'Egoistische'. Einen Meister kann es also nur geben, wenn es das Egoistische gibt;.......... Daher sind Gurus und Meister höchstens eine kleine Brücke auf dem Weg zum Selbst. Man kann sie von weitem anwinken, aber wer ihnen glaubt, kann besser einem Baum glauben.

(oder mir) :)

Das SELBST ist nicht woanders;.....es ist in sich selbst!
 
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