...fr mich ist manches unerklrlich....

Ja, schön ist es. Ich war später schwimmen, das erste Mal dieses Jahr im Baggersee (Wasser frisch, aber herrlich), dann noch fahrradfahren, so richtig Sommer tanken. Wer weiß wie lange es dauert.

liebe Grüsse

Morgenwind
 
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liebe michi,
als ich gestern eure antworten noch las, wusste ich gleich, dass ich mich nochmal seeehr lange dazu melden muss.
DAS hat mich am meisten betroffen gemacht..... , ein andermal einiges mehr dazu....
Michi schrieb:
Liebe Chira
...doch es war DIESE Oma.
Und ja ich war erwachsen damals aber keineswegs gefestigt.
Tragischerweise habe ich nach ihrem Tod mein Kind verloren.
ohne worte vorläufig, einfach nur :liebe1: :liebe1:
Ingrid schrieb:
ich würde es unendlich schade finden, wenn Du "gehst".
liebe ingrid,
DARÜBER hab ich mich riesig gefreut!!!
aber es hat mir auch wieder einmal aufgezeigt, dass ich mich noch viel zu sehr von meinem verstand leiten lasse. ....der ist noch viel zu sehr negativ programmiert, GEGEN MICH. dieser (=verstand) hat mir knallhart und faktisch ins gesicht gesagt: „ingrid ignoriert dich schon eine ganze zeit“. das gefühl hat gesagt: „ingrid hat so vieles um die ohren, es ist nichts persönlich.... .“.

und siehe da, der verstand hatte mir wieder einmal mehr etwas einreden wollen..... . ich glaube, es kommen noch immer die alten muster in mir zum wirken, kein wunder, DIE haben sich so sehr eingeprägt, dass sie noch mächtig nachwirken (wenn du nur schwarze kugeln in den pot bekommst 20 jahre lang, dann können die paar „weißen“, die dazukommen, eigentlich nicht so viel/ gar nichts bewirken in der „farbe“). da fällt mir sofort wieder diese 1/5-regel ein, die ich vor einigen wochen las:
es bedarf bei EINER verletzung 5 positiv-wirkungen, um einen ausgleich zu erhalten.
den ausgleich hatte ich mir fast nur selber verschaffen, d.h. ich kann eigentlich mächtig stolz sein, dass ich so weit bin WIE ich bin mit meiner eigenliebe. mit dem selbstbeWUSSTSEIN, das ist eine andere sache, da hinke ich zeitweise noch sehr!!! 18 jahrelang fast ignoriert zu werden von der „ersten liebe“ vater, in der familie lediglich zurechtweisung – soweit ich mich erinnere (nordluchs, deine erzählungen in einem deiner letzten postings kann ich soo gut nachvollziehen),
in der pubertät dann nur solche wörter: nichtsnutz, taugenichts, trampel, vollidiot, fratz du dreckiger, ..... - ich könnte mind. 20 solcher wörter aufzählen, kein einziges positives, liebevolles.....
und dann dieses „vorbeigehen“die ganze zeit. er ging immer vorbei.
ich erinnere mich zu gut an meinen ersten 2-wochen-urlaub, ich beneidete alle am flughafen, die von ihren papas abgeholt wurden. dann kam ich heim nach der zugfahrt vom flughafen, ging in den hof, der vater schlenderte an mir vorüber, ging einfach weiter, nickte gerade so mal zum gruß.... . das wars. jeder, der es ähnlich erlebte, weiß, wie es einem dabei ergeht..... .

als meine tochter kam, merkte ich mit den jahren, wie abhängig sie ist von der liebe des vaters, und das unverständnis dem verhalten meines vaters gegenüber kam richtig zum tragen (...vater ist auch jetzt noch so...).

wenn ich jetzt so mit mir selber beschäftigt bin, dann handle ich genauso wie vater – in richtung eigenbezogenheit, ignoranz,.... .
vater war so verletzt worden, dass er das weitergab, es ist aber ein unterschied, er dachte sich nach außen hin NICHTS dabei, ich bin immer vom schlechten gewissen und dem verantwortungsbewusstsein meiner kinder gegeüber getragen. andererseits weiß ich, dass es wichtig ist, in mir selber alles zu klären.

wenn ich durch meine „therapie-arbeit“ hier – und so kann man das nennen – so llangfristig so abwesend bin, und die toleranzgrenze meinen kindern gegenüber schon so niedrig ist, dann muss ich wohl gleich etwas tun, um nicht in die fußstapfen „vater“ zu treten.

ich merke, dass ich schon anfange, selber wörter auszusprechen und zu handeln, wie ich es aufs massivste verurteile..... . daher wird der ruf in mir immer lauter, mich nach dieser schon ziemlich langen zeit – aber auf jeden fall erforderlichen zeit!!!! – eigentherapie auf meine kinder zu besinnen.

ich möchte aber – denke ich – dennoch noch einiges niederschreiben, in bezug auf die letzten postings, werde schauen, wann es sich „ausgeht“.

so jetzt muss ich erstmal die verteilten spaghetti-nudeln in der küche wegmachen....., ein paar davon sind gerade auf der vom 2-jährigen eingeschalteten herdplatte geschmort..... .
.......
.......

michi, vielen dank für deine PN, und ich schreibe auf jeden fall was zu deinem posting.... .
viel zu viel wahrscheinlich, weil ich merke schon, es wird wieder „aus dem leben gegriffen“.
.......
.......

bis dahin schöne sonnige stunden euch allen!!

lg
chira
 
Liebe Chira!

Als ich das gelesen habe, mit deinem Vater bekam ich eine Gänsehaut. Wie bei mir. Ich sah mich in dem Moment wieder zurückversetzt in meine Kindheit. Er geht an dir vorbei und nickt nur. Die Worte, die er dir sagte. Ich wollte eigentlich immer nur, dass mein Vater mir ein wenig Liebe und Anerkennung gab, stattdessen bekam ich Prügel und solche Worte wie.... aus dir wird nie was werden.... geh weg, du nervst... hör auf so ein blödsinn zu sabbeln... dazu die Blicke, die mich immer sehr trafen. Ich konnte sehen, fühlen und hören was er von mir hielt. Wenn ich heute etwas sehe, fühle oder höre, was ähnlich wie damals ist, dann breche ich innerlich zusammen und ich brauche dann eine Weile, um mich da wieder rauszuholen. Es passiert heute nicht mehr so oft. Bei vielen Dingen reagiere ich garnicht mehr darauf bzw es fällt mir nicht mehr so sehr auf. Nur wenn es mal ganz krass kommt dann reagiere ich nach alten Verhaltensmustern.

Du hast noch sehr kleine Kinder, so wie ich gelesen habe. Da ist es natürlich nicht so leicht, sich mal eine Stunde am PC zu gönnen. Die Kleinen wollen beschäftigt werden und zwar den ganzen Tag. Und ist die Mama mal beschäftigt, dann nutzen sie das natürlich aus und machen blödsinn. Meine Kinder sind gottseidank schon so groß (der jüngste ist 11), dass sie sich alleine beschäftigen können, ohne dass ich Angst haben muß, sie machen Blödsinn, aber es war früher bei mir nicht anders. Just in dem Moment, wo ich mal nicht hingeschaut habe, waren sie gleich beim Schrank bei und räumten ihn komplett aus. Ich war immer froh, wenn sie Abends im Bett lagen. Endlich konnte ich auch mal das machen, was ich wollte. :)

Liebe Grüße
Nordluchs
 
hallo ihr Lieben,

das kenn ich auch, was meinen Vater betrifft. Sein Lieblingswort für uns vier Kinder war: ihr verkommenen Subjekte! Das war ganz was schlimmes für uns , obwohl wir noch recht klein waren. Und natürlich auch körperliche Strafen und schlimmeres.

Aber wißt ihr was? Ich habe zwar Narben, aber sie sind geheilt. Mir ist das inzwischen völlig gleichgültig, weil ich ja nicht mehr dieses Kind bin . Ich habe verziehen, vergeben , bin fast frei davon.

Ich sehe manchmal, daß ich auch noch Teile haben, die schmerzen können (z.B. wie bei Chira , wenn ich das Gefühl habe ignoriert zu werden), aber auch damit komme ich langsam gut zurecht. Ich gestehe mir zu, meine Gefühle zu zeigen , wenn es sein muß, oder ich arbeite im stillen dran, zu akzeptieren, daß jeder das Recht hat, so zu sein und sich so zu verhalten (mir gegenüber), wie er möchte und ich das Recht habe, darauf zu reagieren oder auch nicht.

liebe Grüsse

Morgenwind
 
Chira schrieb:
liebe ingrid,
DARÜBER hab ich mich riesig gefreut!!!
aber es hat mir auch wieder einmal aufgezeigt, dass ich mich noch viel zu sehr von meinem verstand leiten lasse. ....der ist noch viel zu sehr negativ programmiert, GEGEN MICH. dieser (=verstand) hat mir knallhart und faktisch ins gesicht gesagt: „ingrid ignoriert dich schon eine ganze zeit“. das gefühl hat gesagt: „ingrid hat so vieles um die ohren, es ist nichts persönlich.... .“.
lg
chira
ich habe schon oft geistig Antworten für Dich gehabt, hab`es aber nicht fertig gebracht, diese niederzuschreiben. Vor allem nach dem Bluthochdruck meines Schatzis und einer Aussage von einem Forumsmitglied, in einem anderen Forum.
Du hast mein volles Mitgefühl - besonders in Bezug auf Deine Familie (Vater, Mutter). Ich habe mir schon so oft gedacht, dass Du irgendwann als Kind Dir ganz eisern vorgenommen hast: So werde ich sicher nicht. Das tue ich meinen Kindern nicht an.
Das sind die berühmten "Schatten" - Anteile, die jeder von uns in sich trägt und nicht wahrhaben möchte. Damit meine ich jetzt nicht, dass Du Deine eigenen Kinder ignorierst. Ich meine damit, dass es für Dich nichts Schrecklicheres gibt, als die eigenen Kinder zu ignorieren = eine Wertung, eine Verurteilung.
Daher kommt auch das permanente schlechte Gewissen, oh ja, .... das kenne ich. Mir wird "Runtermachen, Hintergehen, Betrügen, Besserwissen" immer wieder vor die Nase geknallt. Charaktereigenschaften, die ich bis heute noch "verurteile" und die ich nicht an/in mir sehen möchte. Ich weiß, sowahr ich jetzt vor dem Computer sitze, dass diese Ereignisse mit einem Schlag aufhören werden, wenn ich die Charaktereigenschaften als menschlich und dazugehörend betrachte. Weil im Grunde genommen mag ich sie nicht, sie sind mir zuwider, am liebsten könnten sie irgendwo im Universum herumschwirren, aber bitte nicht hier, auf der Erde. Nachdem es aber keine Anerkennung ohne Herabwürdigung, keine Ehrlichkeit ohne Betrügerei, ... gibt, weil wir ja in der dualen Welt leben, werde ich diese Szenen, Erlebnisse, ... immer wieder und immer wieder sehen.
Es geht bei uns um die Balance, wir müssen etwas nicht gutheissen, aber wir sollten akzeptieren, dass es immer einen Gegenpol gibt.
Chira, am liebsten würde ich Dir ein riesengroßes Transparent schreiben, auf dem steht: "Du bist ein liebenswürdiger, liebenswerter Mensch" und dieses vor der Haustür aufstellen, damit es Dir immer wieder und immer wieder auffällt.
Du weißt, dass Du nicht die Eigenschaften bist, die Du als Kind gehört hast?!?
Vergessen wirst Du so etwas nie können, aber vielleicht eines Tages von ganzem Herzen verzeihen. Es wäre unendlich schade/traurig, wenn Du nicht sofort, ab jetzt, die wahre Chira zum Vorschein kommen lässt.
Die Kinder brauchen Dich, aber es gibt auch noch einen Erzeuger. Du bist die einzige, die darauf schauen kann, dass es Dir gut geht, es gibt sonst keinen auf der Welt. Ja, vielleicht dass eine Anerkennung vom Partner oder von der Familie gut tut......aber das kannst Du jeden Tag ganz alleine für Dich von Dir machen. Ich halte oft inne und denke mir: Wauw, das war jetzt super. Oder: Hey, das hast Du gut gemacht. Das hat nichts mit "eingebildet sein" zu tun, sondern mit Selbstwert und Wertschätzung.
Du musst nichts machen, damit Dich die anderen lieben - Du brauchst Dich nur selbst zu lieben, mit jeder einzelnen Macke und Schwäche. Diese machen uns so menschlich - Gott sei Dank!

Eine herzliche Umarmung
und alles Liebe und Gute
von Herzen

Ingrid
 
.... von meinem Zen-powerletter, den ich jeden Donnerstag per mail erhalte:


*** Tipps für harmonische und erfüllende Beziehungen ***

- Donnerstag, 15. Juni 2006 -



Jeder Mensch möchte geliebt werden, und wir alle brauchen Liebe so
dringend wie Luft zum Atmen. Also warte nicht darauf, dass Dich
jemand liebt, sondern fange du an zu lieben.


www.zenpower.de


Viele liebe Grüße
Ingrid
 
Hallo ihr Lieben!

Oh man... ich bin mal wieder ins Kellerloch gefallen und finde den Lichtschalter nicht.

Warum ist das so. Da fühlt man sich mal ein paar Tage richtig gut und rumps... bekommt man vom Schicksal wieder eine geballert.

Eine schlechte Nachricht nach der anderen trudelt hier ins Haus. Ich weiß im Moment echt nicht mehr weiter. Das Geld fließt uns einfach nur so aus den Händen. Alle fordern nur.

Da hat man sich nun 7 Jahre damit beschäftigt, sich zu verändern. Steht immer wieder auf und macht weiter. Versucht rauszufinden, warum alles so ist. Findet Lösungen. Fühlt sich wohl. Und peng... das war`s. Alles für die Katz. Die Verhaltensmuster sind wieder da. Ich fühle mich vom Schicksal, vom Leben in Stich gelassen.

Da hilft es auch nichts, wenn ich darüber hinwegsehe, wenn ich versuche in meiner Mitte zu bleiben, wenn ich positiv denke, optimistisch bin.

Was mache ich nur verkehrt? Wie soll ich vertrauen zum Schicksal, zum Leben haben, wenn es immer und immer wieder daneben geht.

Ich bete, ich bitte, ich bettel, ich flehe. Aber nichts... man scheint mich da oben nicht zu hören und ich frage mich dann wieder... warum.... warum ist das so?

LG
Nordluchs
 
Liebe Nordluchs,

:liebe1:

ich könnte dir jetzt schreiben was ich seit einigen Jahren zusätzlich zu meiner Vergangenheit noch alles habe was mir manch liebes mal schier die Luft zum Atmen nimmt.
Aber ich glaube dass würde dir jetzt auch nicht wirklich weiter helfen.

Nur so viel ich verstehe dich sehr sehr gut und kann mit dir mitfühlen.

Wenn ich in solch Phasen komme und ich vor lauter Sorgen und schlechten Gedanken gar nicht mehr weiter weiß
Fällt mir ein Satz ein.
Eine ältere Dame hat ihn mir mal vor vielen Jahren gesagt.
Sie hat beide Kriege mitgemacht Flucht ect..

In schlechten Zeiten genügt es wenn man den heutigen Tag schafft. Und hat man den einen Tag geschafft hat man viel geschafft!


Oder ich stelle mir vor Oma ist bei mir und gibt mir Rat und Trost.
hilft mir auch immer wieder ein Stückchen weiter.

Ich wünsche dir das du bald wieder was findest was dir Mut macht und dich deinen Weg weiter gehen lässt!!!

Ganz liebe Gedanken und Wünsche für dich auf diesem Wege

Herzlichst

Michi
 
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Nordluchs schrieb:
Hallo ihr Lieben!

Oh man... ich bin mal wieder ins Kellerloch gefallen und finde den Lichtschalter nicht.

Warum ist das so. Da fühlt man sich mal ein paar Tage richtig gut und rumps... bekommt man vom Schicksal wieder eine geballert.

Eine schlechte Nachricht nach der anderen trudelt hier ins Haus. Ich weiß im Moment echt nicht mehr weiter. Das Geld fließt uns einfach nur so aus den Händen. Alle fordern nur.

Da hat man sich nun 7 Jahre damit beschäftigt, sich zu verändern. Steht immer wieder auf und macht weiter. Versucht rauszufinden, warum alles so ist. Findet Lösungen. Fühlt sich wohl. Und peng... das war`s. Alles für die Katz. Die Verhaltensmuster sind wieder da. Ich fühle mich vom Schicksal, vom Leben in Stich gelassen.

Da hilft es auch nichts, wenn ich darüber hinwegsehe, wenn ich versuche in meiner Mitte zu bleiben, wenn ich positiv denke, optimistisch bin.

Was mache ich nur verkehrt? Wie soll ich vertrauen zum Schicksal, zum Leben haben, wenn es immer und immer wieder daneben geht.

Ich bete, ich bitte, ich bettel, ich flehe. Aber nichts... man scheint mich da oben nicht zu hören und ich frage mich dann wieder... warum.... warum ist das so?

LG
Nordluchs


:liebe1: .....oh ja.....das, was Du beschrieben hast, kenne ich. Gestern hab`ich noch voller Freude auf mein Bankkonto geschaut (Netbanking),:banane: :banane: :banane: mein erster Gehalt, heute hab`ich einen Schreikrampf bekommen........die Pauschale für`s Heizöl ist abgebucht worden und ich hab`nicht dran gedacht. :confused:
Ich weiß schon, woran`s happert: Ich darf nicht nur positiv denken, ich muss es auch fühlen. Das ist mir schon lange klar, aber ich setze das nicht immer um. Ich habe mich wirklich so über dieses Geld gefreut, ich freue mich ja noch immer, aber ich habe auch genußvoll in Gedanken schon einiges damit gemacht, für mich versteht sich:weihna1 . Das kann ich mir jetzt abschminken, bis zum nächsten Gehalt.
Anscheinend bin ich es mir noch immer nicht wert, Geld zu haben. Kannst Du Dir geistig ein Plus von 7.000 Euro auf Deinem Konto vorstellen? Wenn man das kann, dann hat man schon einiges erreicht.
Manchmal ist es verwirrend, was ich so lese, auch wenn es einleuchtend ist. Man soll z. B. keine Lottoscheine und sonstigen Gewinnspiele heranziehen.... man vermittelt nämlich dann dem Universum, dass man glaubt, nur durch Glück oder Zufall Geld zu "verdienen".....
Kopf hoch....vielleich siehst Du alles nur schlimmer, als es tatsächlich ist.

Von Herzen alles Liebe und Gute
Ingrid
 
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