Fleischskandale – laufende Chronik

Dieses Thema im Forum "Vegetarier-Forum" wurde erstellt von Afrodelic, 20. Januar 2014.

  1. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

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    Es ist nicht leicht, mit der Thematik richtig umzugehen. Da es nachwievor keinen rein veganen Supermarkt/Discounter gibt, ausser die 3 Veganz-Läden in Berlin und man für den täglichen Bedarf weiterhin auf Supermärkte/Discounter oder Wochenmärkte angewiesen ist, wo es immer auch Produkte der Fleischverbrecher gibt, wird ein Teil des Geldes, was man ausgibt, zwangsläufig auch bei denen landen. Man kann allerdings durch die Auswahl die Nachfrage manipulieren. Die Nachfrage nach veganen oder zumindest vegetarischen Produkten ist in den letzten 10 Jahren und insbesondere seit Corona stark gestiegen. Firmen wie Katjes haben sich komplett vom toten Tier abgewandt und die Rügenwalder Mühle verkauft inzwischen mehr Veggie Ersatzprodukte als Fleisch oder Wurst, insgesamt betrachtet ein begrüssenswerter Trend.
    Marktführer Tönnies indes ist ein absoluter Diabolo, der auch mit vegan Kohle verdienen will. Andererseits ist Penny sehr bemüht mit der veganen Eigenmarke "Food For Future".
    Hierzu:
    "Das vegane Sortiment von Penny, welches unter dem Namen „Food for Future“ in den Handel kam, ist ein Flickenteppich an Herstellern (darunter auch z.B. Wiesenhof)."

    Daher: weiß ich nicht, ob es Sinn macht, den Penny zu verweigern, weil die auch Tönnies Fleisch verkaufen?
    Wenn "Food For Future" eine reine Tönnies-Marke wäre, dann sicherlich, aber es ist wie gesagt ein Flickenteppich, wie alles auf dem Markt eigentlich ein Flickenteppich ist, die Schatten des kapitalistischen Systems halt.

    Um abzuwägen, wo man mehr oder weniger Geld investieren sollte, ist dies sicherlich ein hilfreicher Link:
    https://vegetarische-alternativen.d...-wirklich-hinter-den-neuen-veganen-produkten/
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2021
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  2. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

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  3. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

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  4. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

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    So wertlos ist das AMA-Gütesiegel ...
    https://www.krone.at/2568691
     
  5. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

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    Diese sogenannten Tierwohl-Siegel sind fast alle geheuchelt und daher wertlos.
     
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  6. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

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    Stimmt wohl leider - vor allem, wenn man bedenkt, dass Kontrollen (zumindest bei Schweinen) offenbar nur alle 30-40 Jahre stattfinden ...
    Und nicht zu vergessen die Transporte und die Schlachthöfe - spätestens da hört ja ohnehin jedes Tierwohl-Siegel auf, und die noch so "tiergeschützte Haltung" mündet in der absoluten Hölle für die Tiere. Da schert sich dann niemand mehr um Tierwohl, Bio, oder sonst irgendein Label. :(
     
  7. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

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    Es wird wohl noch etwas dauern, bis echte Empathie zu Tieren auf diesem Planeten im kollektiven Bewusstsein tatsächlich angekommen sein wird.
    Auf diesem Planeten dauern diverse Dinge immer etwas länger als in höher entwickelten Galaxien:
    Akzeptanz von Farbigen, Homosexuellen, Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt und so weiter, dafür waren extreme Kämpfe nötig, die trotz der Fortschritte immer noch am Laufen sind und durch Asocial Media noch mal verschärft wurden im letzten Jahrzehnt, dem "Unfluencer-Jahrzehnt".
    Tieren gegenüber ist die kollektive Wahrnehmung immer noch die, dass es eine Unterscheidung in Nutztiere, Haustiere und Ungeziefer gibt.
    Aber selten in seelisch gleichwertige Wesen, mit denen man auch auf Augenhöhe kommunizieren kann, wenn man sie denn als solche akzeptieren kann. So lange man sie aber als eben Nutztiere, Haustiere oder Ungeziefer betrachtet, wird man diese Kommunikationsebene niemals erreichen.
    Und dann entgeht einem einiges.
    Corona bringt das aber glücklicherweise langsam in diese Richtung.
     
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