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Finanzsystem

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von dura, 6. September 2007.

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Wie stehts mit den finanzen

  1. Geld ist sinnvoll - unser Finanzsystem ist sinnvoll

    5 Stimme(n)
    17,2%
  2. Geld is schlecht - unser Finanzsystem ist sinnvoll

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Geld ist sinnvoll - unser Finanzsystem ist schlecht

    18 Stimme(n)
    62,1%
  4. Geld is schlecht - unser Finanzsystem ist schlecht

    6 Stimme(n)
    20,7%
  1. Allegrah

    Allegrah Guest

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    Ich weiss ja nicht, was du so auf der hohen Kante liegen hast? Ich stellte fest, dass der Endzins, nach Abzug der Steuern und Bearbeitungsgebühren an die Bank, ein sehr spärliches Etwas ist. Du musst immer alle Ausgaben abziehen bevor du von einem Endbetrag den Gewinn deiner Anlage erhälst. Da bleibt recht wenig über, wenn man nicht gerade eine Unsumme auf der hohen Kante liegen hat.

    Warum sollte man ohne Zinsen Geld verleihen?
    Weil du als kleiner Mann/Frau niemals so viel an Zinsen rauskriegen wirst, als du für laufende Kredite zahlst. Dieser Unterschied macht die Musik.
    Aber allein der Gedanke, jemandem evtl. mit seinem Geld aushelfen zu können, scheint einen Widerwillen auszulösen, weswegen es überhaupt Zinsen gibt, und genau da sind wir bei dem System, dessen Grundpfeiler genau dieser Gedanke des Narziss aufrecht hält.
    Ein Dach steht nicht lose in der Luft. Es wird vielmehr von den Wänden und dem Fundament darunter getragen. Der Mensch bekommt von dem System ein Spiegel vorgehalten, was seine eigenen Grundzüge ihm selbst vorhält. Der Mensch dort unten hält das System dort oben als Wand bzw. Fundament aufrecht. Ohne Wände und Fundament kein Dach. Das ist doch logisch, oder? Das System spiegelt unseren eigenen Charakter wieder.

    Das ist absolut richtig. Aber warum sollte man Wert gegen Illusionen eintauschen wollen, wenn Wert gegen Wert viel mehr einbringt?
    Du gibst mir ein Haus und ich dir im entsprechenden Verhältnis und Wert Goldtaler. Was aber bitteschön soll ich mit Scheinen anfangen, die Inflationsanfällig sind, sobald der große Bruder von oben sich entscheidet, einige Milliardchen mehr auf den Markt zu bringen? Und das wird er garantiert tun, wenn er seine Macht auf wackeligen Beinchen sehen wird.

    Durch Sparen!
    Bring ein humaneres System her und du wirst staunen wie schnell das gehen kann. Dazu braucht man keine Kredithaie.

    In welcher Hinsicht?
    Wie viele Milliarden hast du denn schon an der Börse erwirtschaftet?
    Wenn du mir das schriftlich gibst, dass ich dort meine Ziele erreichen kann, und mir einige Tipps gibst, dann lege ich gerne mit dieser Garantie (Schwarz auf weiss versteht sich!!!) bei dir an. ;)
     
  2. Allegrah

    Allegrah Guest

    Dies natürlich mit einer entsprechenden Bonität deinerseits, Dura.
     
  3. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Das ist nicht bis zu Ende gedacht,denn auch Gold und Silber ist eine Illusion des Wertes.
    Du kannst genauso wenig Geldscheine essen,wie du Gold uns Silber essen kannst.
    Und derjenige der die Gold- oder Silbermine hat,sie also besitzt (und wer ist das?) kann bestimmen wieviel Gold oder Silber geschürft wird,und in den Umlauf bringen.
    Sagen wir so:
    1 Brot kostet ein Silberstück 20g.
    Werden viele Silberstücke geprägt,ist viel Silber im Umlauf,aber nicht mehr Brot.
    Also was passiert?
    Genauso Inflation wie mit den Geldscheinen.

    Das Gesetz von Angebot und Nachfrage lässt sich niemals aushebeln.

    Selbst bei reinen Tauschgeschäften von Sachen.
    Gibt es viele Pfeilspitzen auf dem Markt,bekommt man weniger Brot dafür.

    Grüsse vom Narren
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    Unser Finanzsystem ist fürchterlich, weil es nicht für Qualität sorgt. Ich kann mit Geld so dermaßen viel Scheiß kaufen, das ist ungeheuerlich. Kein Mensch denkt darüber nach, daß eingesetztes Geld den Menschen dienlich sein soll und nicht die komplette Ökologie auf diesem Planeten kippen.

    Systeme sind immer fürchterlich, weil sie Entwicklungen verhindern. Man denke nur mal an die ganze Umwelt-Technologie, die jetzt auf einmal dringend benötigt werden soll, weil der Planet einen Klimakollaps produzieren soll. Diese ganzen Technologien liegen ja seit Jahren und Jahrzehnten in den Schubladen, aber leider haben die paar Familien, denen weltweit mehr als die Hälfte der vorhandenen Geldmasse gehört, gar kein Interesse daran, ihre Öl- und Waffenindustrie dran zu geben. Die verdienen ja damit, daß das Zeug verpulvert wird und a) jede Menge unnötiger Dreck entsteht und b) jede Menge Menschen sterben jede Menge Kohle. Und sie lassen sich dafür noch von ihren Anhängern feiern.

    Es hat eben keiner Interesse daran, daß die Kinder in den Schulen eine vernünftige Ausbildung erhalten. Wenn jemand daran Interesse hätte, würde der Zustand ja hergestellt, es hapert ja einzig und allein am Geld. Wo wird dieses öffentliche Geld stattdessen hingesteckt? Z.B. in die Förderung eines Forschungsprojektes einer Hochschule, die erwägt und vorbereitet, daß die Abgase aus Kohlekraftwerken jetzt bald nicht mehr in die Atmosphäre geleitet wird, sondern unter die Erdoberfläche in vorhandene Kavernen. Man kann ja z.B. alte Bergewerke mit Dreckgasen füllen, Deckel drauf, fertig.

    So intelligent wird Geld verwendet, für uns und die Zukunft unserer Kinder. Es wird so toll organisiert alles- ich kann in ein Warenhaus gehen und mir da die halbverschimmelten Früchte und Gemüse-Sachen kaufen, die da vor sich hin gammeln. Ich kann in diesem wunderbaren System hier Gammelfleisch essen, ich kann jede Menge Dreck verkonsumieren und mich verdummen lassen. Und letztlich finden, daß es ganz toll ist, das System. Und genau diese Gehirnwäsche, die passiert eben in kapitalistischen Ländern. Es geschehen laufend Morde, Ungerechtigkeit und Leid, Dreck und Abartigkeit aus der Tatsache heraus, daß Geld ungleich verteilt ist. Die eine Hälfte, die Übergewichtigen Menschheit, stopft sich mit Waren dicht bis sie platzt, während die anderen verhungern. Also mehr Abartigkeit kann man ja kaum produzieren auf einer Welt, auf der es schon längst möglich gewesen wäre, einiges anders zu machen. Da schiffen die doch Produkte aus China ein, drucken "Bio" drauf und der alte Kram landet dann in der Tüte im Warenhaus und ich denke ich kriege Bio. Dabei ist das Zeug so dermaßen unökologisch und unökonomisch hergestellt und auf diesem Globus verschickt worden, das gibt es gar nicht. Alles dreht sich heute um Geld und ich kann nur raten: Augen auf und wahrnehmen, daß deshalb jede Menge Lebensqualität und Menschenwürde (auch Tierwürde) hintenüber kippt. Wenn Handel sinnlos ist, verliert Geld doch irgendwie seine Daseinsberechtigung und ist nur noch ein Schein,ein Nümmerchen auf dem Papier. Und Du bist nur ein Nümmerchen, das konsumiert und mitspielt. Guck mal in den Paß, da steht Deine Konsumenten-Nummer. Und die Sozialversicherungsnummer, das ist Deine Kosten-Nummer. Zur Zeit wird deutlich mehr Geld damit verdient, Leute zu Kosten-Nummern zu machen, als Leute zu Konsumenten-Nummern zu machen. Und wir kosten und kosten und fressen wie die Schweine die Produkte, die sie uns vor die Nase setzen in dem Paranoia-Produkte-Wirbel aus Marken und Artikeln hier. Wozu, fragt man sich.
     
  5. Allegrah

    Allegrah Guest

    Hallo Narr!

    Ja, du hast recht.
    Da Edelmetalle viel länger als Geldscheine als Zahlungsmittel angenommen und begehrt werden, vermögen sie das menschliche Auge zu täuschen.

    Im Grunde geht es um das Monopol des Geldanbieters.
    Es gilt: Das Monopol auflösen, so dass die Länder ihre eigenen Zahlungsmittel frei bestimmen und rausbringen können.
    Monopole haben so einen Zwangscharakter.

    Trixi Maus, danke! Sehr schön geschrieben. ;)
    Viel mehr als das Leben, kostet uns der Tod. Wer braucht Kriege, wenn man das Geld sinnvoller in Leben investieren kann?
     
  6. THANATOS

    THANATOS Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2007
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Iserlohn in Westphalen
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    Wenn Macht durch Vermögen legitimiert wird, also die Herrschaft des Geldes (auch „Geldadel“ genannt). Heist das "Plutokratie.
    Politische Rechte werden hier anhand des Einkommens "gekauft" und genutzt.
    Banken und Börsen dienen keinem anderen Zweck als dem Machterhalt.

    Beweis:
    Die satte Kapital-Übermacht verführt die Star-Politiker dazu - Regierung und Opposition -
    nicht beim kleinen Mann, sondern beim Großen Geld ein- und auszugehen.
    Und deren Interessen zu vertreten.
    Entsprechend ungerecht hingebogen sind die Gesetze:
    Ganz wenige unserer 80-Millionen-Bevölkerung -
    nämlich die immer gleichen etwa 100 000 Angehörigen
    des Großen Geldes (ca. 0,13% der Bevölkerung) -
    "ernten" jedes Jahr rd. 400 Milliarden Euro für sich allein.
    Rund 4 Billionen Euro in 10 Jahren. (4.000..000.000.000 Euro)

    Dieses Geld ist es, das jetzt an allen Ecken und Enden fehlt.
    Die Parteien holen es nicht dort, wo es in gigantischen Geld-Stauseen lagert,
    sondern von den Rentnern, Arbeitslosen, Studenten, Ehepaaren; sie erfinden immer neue Tricks
    (Feiertage streichen, weniger Urlaub, länger arbeiten, mit Zahnlücken herumlaufen)
    und steigende Belastungen (Schulgeld, Kfz-Steuern, Erbschaft);
    sie gehen an unsere persönlichen Rücklagen
    und vergreifen sich auch am Volksvermögen: Gebäude, Straßen, Wasserwerken.

    Meist im Stillen sind inzwischen zig-Millionen unter uns auf dem Weg in die Armut.
    Weitere werden folgen, denn wer erzählt schon gern, dass er sich nur noch mit Krediten und Schulden über Wasser hält?
    Inzwischen bricht auch der Mittelstand weg.

    WOHL AUFGEMERKT

    Ich meine nicht den "reichen" Unternehmer, der wird gebraucht.
    Solange er "unternimmt" hat alles seine Richtigkeit.
    Die Gebr. Albrecht sollen haben was Ihnen zusteht, sie handeln.
    Diese Menschen erwirtschaften mit Arbeit echten Gegenwert,
    mit Substanz.
    Handwerker, Kleinbetriebe, mittelständische Unternehmen, Industrie,
    Einzel- und Fachhandel, große SB-Läden und Handelsketten.
    Alles dringend notwendige Bestandteile um ein ordendliches
    Bruttonationaleinkommen (früher Bruttosozialprodukt) zu erwirtschaften.

    Hier geht es um die Leute, die nur mit "altem Geld" welches Sie dem Kreislauf
    entzogen haben, ohne Arbeit, auf Kosten anderer, Profit machen wollen.
    Gemeint sind die modernen Fugger und Welser,
    die mit Zins und Zinses-Zins ohne einen Gegenwert mit totem Geld
    langsam aber sicher alle ehemals funktionierenden Wirtschaftsgefüge
    "erwürgen und auspressen" bis nichts mehr zu holen ist.

    Denn jedes Jahr muss allein bei uns hier die Wirtschaft Ihre "Herrn"
    mit 400 Milliarden abfüttern.
    Wie lange soll das noch gut gehen?

    Es fehlt doch heute schon an allen Ecken und Enden.

    Das ist Grund und Anlass für meine Sichtweise.
    Sollte ich das falsch sehen, bitte ich höflichst um Unterweisung.

    Mit den besten Grüßen.
    Thanatos.
     
  7. dura

    dura Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    2.215
    wenn ich das richtige sehe ist die inflation immer auf der seite des investors oder?

    dann frag ich mich wieso die meisten menschen zum hausbauen kredite aufnehmen müssen ?

    was wäre ein humaneres system?


    in der hinsicht, dass ich mir ja aussuchen kann, welche aktien/Futures/anleihen oder sontiges ich kaufe.

    erwirtschaftet hab ich noch nichts aber wird hoffentlich noch ;)
    tipps und garantie hab ich keine ... aber soweit ich das bis jetzt durchschaut habe, scheint technische analyse ein guter weg zu sein
     
  8. Allegrah

    Allegrah Guest

    Eher auf der Seite dessen, der die Kohle druckt und verkauft. :)

    Weil es im jetzigen System dem Herbert Normalo die Alternative am Nächsten erscheint.

    Wenn jedes Land seine eigens gedruckten Geldmittel hätte und die Politiker für das Volk arbeiten würden.


    Da gibt es ein berühmtes Anlegersprichwort:
    "Betrachte dein Geld niemals als verloren, es hat nur den Besitzer gewechselt."
    *ggg*
     
  9. Luckysun

    Luckysun Guest


    *Neugierig grinsend guckt*
    ...lieber Thanatos, würdest du dich in der Lage sehen, mir zu benennen, um was für Leute es sich handelt??? Gibt es dazu Erkenntnisse??? Wäre doch sicher interessant, zu erfahren, ob da auffällige Gruppierungen darunter sind... die gängige Gerüchte so benennen... (als fiktives Beispiel: Schauspieler, Spitzensportler, ...whatever you want...)

    Dazu sag ich dann nur noch: A M E N !!!:weihna1

    Luckysun
     
  10. Luonnotar

    Luonnotar Guest

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