Joey
Sehr aktives Mitglied
Nö, lediglich, dass da Daten erhoben wurden und die später ausgewertet. Dieser Weg wid ja nur gegangen, um sich selbst den Touch von Wissenschaftlichkeit und Sicherheit zu geben.
Schonmal was von gute wissenschaftlicher Methodik gehört? Das ist ein wenig mehr als "nur Daten erheben".
Ja, und die Nebenwirkungen nicht vergessen, die werden auch erhoben, aber gemeinhin zurückgehalten, weil diese Branche nicht möchte, dass die Datenlage bei den Patienten bekannt wird.![]()
So? Ich habe mal eine Psychotherapie gemacht. Die Therapeutin hat mich auch über Nebenwirkungen aufgeklärt. Nichts mit "zurückgehalten".
Aber, es bleibt unter dem Strich: der Patient sagt, wie es ihm geht, nicht der Behandler. Eine Abfrage subjektiver Befindlichkeiten. Wo wir genau da wären, wo Du regelmäßig Kritik übst, weil da ja "Beurteilungsfehler" vorliegen könnten, Ireland würde sagen, der Patient attribuiert falsch.
Auch die Psychologie hat da ein paar mehr Möglichkeiten. Von den Hirnscans habe ich schon geschrieben. Von anderen möglichen Merkmalen auch - die sogar verblindet abgefragt werden könnten, so dass derjenige, der nach diesen Merkmalen schaut, nicht weiß, ob in welcher Gruppe der jeweilige Patient gerade ist.
Bei Phobien kann man z.B. auch nach Herzfrequenz oder Schweißausbruch gehen... geschweige denn überhaupt der Möglichkeit, z.B. eine Vogelspinne auf die Hand zu nehmen.
In der Esoterik und dortigen Methoden würde das ebenso funktionieren, nur da es dort keine Lobby gibt, fehlt diese Datenerhebung naturgemäß. Mehr eigentlich nicht, aber das macht mit der Aussagekraft von den Personen nichts, die sagen: mir geht es danach besser.
Nein, die Datenerhebung fehlt nicht, weil es keine Lobby gibt, sondern, weil es zum einen in der Esoterik keine Dokumantationspflicht gibt, und weil viele (nicht alle) Esoteriker sich geradezu weigern, gute wissenschaftliche Methodik auch nur anzudenken, um ihre Behauptungen zu belegen.
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